| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs BMW G 310 GS – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW G 310 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für große Touren, viel Komfort und eine souveräne, entspannte Art zu fahren. Die andere setzt auf Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und ein leichtes Handling, das auch in der Stadt oder auf kleineren Ausflügen Spaß macht. Genau darum geht es hier: nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: Tourer-Feeling vs. GS-Alltag
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein klassischer Vertreter der großen Touring-Welt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für lange Strecken: ruhige Fahrweise, viel Komfort und ein Gesamtpaket, das auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Wer häufig Autobahn fährt, Tagesetappen plant oder einfach gerne „mit Ruhe“ unterwegs ist, findet hier eine passende Basis.
Die BMW G 310 GS dagegen ist eher das Motorrad für den flexiblen Alltag. Sie fühlt sich in der Stadt zuhause, ist leicht zu bewegen und macht Lust auf spontane Touren. Auch wenn die Maschine nicht als „großer“ Reise-Tourer konzipiert ist, kann sie auf der richtigen Route durchaus weit tragen – vor allem dann, wenn das Tempo moderat bleibt und das Handling im Vordergrund steht.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „Antrittsmonster“, sondern eher wie eine Maschine, die Kraft gleichmäßig bereitstellt und den Fahrer über längere Zeit entspannt hält. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig am Gas spielt, sondern einfach Kilometer sammelt.
Die BMW G 310 GS ist dagegen spürbar direkter im Umgang. Das Fahrgefühl ist agiler, das Motorrad reagiert schnell auf Eingaben und wirkt dadurch besonders geeignet für wechselnde Situationen: Ampelstopps, enge Straßen, kurvige Landstraßen oder kleine Schotterpassagen. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein lebendiges Setup.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort auf langen Strecken vs. Beweglichkeit
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht der Komfort im Vordergrund. Die Sitzposition ist auf entspanntes Reisen ausgelegt, wodurch sich lange Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Dazu kommt, dass das Motorrad insgesamt auf Stabilität und Ruhe getrimmt wirkt. Gerade bei Wind, wechselnden Straßenbelägen oder längeren Autobahnabschnitten ist das ein großer Pluspunkt.
Die BMW G 310 GS setzt auf eine aufrechte, vielseitige Ergonomie. Das hilft dabei, das Motorrad im Alltag schnell „im Griff“ zu haben. Die Beweglichkeit ist spürbar, und auch wenn längere Etappen möglich sind, bleibt der Fokus stärker auf dem flexiblen Einsatz. Für Fahrten, bei denen häufig umgeplant wird oder die Route nicht von Anfang an feststeht, ist das ein Vorteil.
Handling im Alltag: Wer ist leichter zu fahren?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die BMW G 310 GS ist deutlich einfacher im Handling. Sie lässt sich leichter rangieren, wirkt in engen Situationen weniger „massig“ und vermittelt schnell Sicherheit. Das macht sie besonders interessant für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche Spaß macht.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen eher ein Motorrad, das man mit Ruhe bewegt. In der Stadt oder auf engen Strecken kann die Größe und das Gewicht spürbar sein. Dafür spielt sie ihre Stärken auf längeren Strecken aus: Sobald die Route fließt, wird das Motorrad stabil, souverän und vermittelt ein Gefühl von „getragen werden“.
Fahrwerk und Stabilität: Wie gut bleibt das Motorrad „auf Kurs“?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen stabil zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, wodurch sich das Motorrad besonders auf Autobahn und bei gleichmäßigen Geschwindigkeiten angenehm anfühlt. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt der Gesamteindruck gelassen.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln und macht das Motorrad dadurch vielseitig. Wer gerne kurvig fährt oder auch mal abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, profitiert von dieser Charakteristik.
Reisetauglichkeit: Ausstattung, Windschutz und Langstreckenkomfort
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Reisetauglichkeit ein zentrales Thema. Das Motorrad ist als Tourer gedacht: Windschutz, Komfort und ein Gesamtpaket, das lange Strecken angenehmer macht. Gerade auf Fahrten, bei denen man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Zeit auf dem Motorrad genießen möchte, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Die BMW G 310 GS kann ebenfalls für längere Touren genutzt werden, aber der Fokus liegt eher auf dem flexiblen Einsatz. Für Reisen, bei denen man öfter stoppt, Routen spontan anpasst oder auch mal abseits der Hauptstrecke unterwegs ist, ist die GS eine gute Wahl. Wer jedoch vor allem lange Autobahnabschnitte plant und maximalen Langstreckenkomfort sucht, wird bei der Indian eher das passende Gefühl finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: Tourenkomfort, ruhiges Fahrgefühl auf langen Strecken, souveräne Stabilität, insgesamt entspannter Charakter.
- Schwächen: Im engen Stadtverkehr kann die Größe spürbar sein; wer maximale Wendigkeit sucht, wird eher bei kleineren Maschinen fündig.
BMW G 310 GS
- Stärken: Agiles Handling, einfache Bedienung im Alltag, vielseitiger Einsatz, ideal für spontane Fahrten und abwechslungsreiche Strecken.
- Schwächen: Für maximalen Langstreckenkomfort im „großen Tourer“-Stil ist die Ausrichtung weniger konsequent als bei der Indian.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das sich auf Touren „von selbst“ gut anfühlt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, Wind und Straße gelassen nimmt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, trifft mit der Indian eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW G 310 GS passt dagegen hervorragend zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das schnell zu bewegen ist und auch auf kleineren Touren Spaß macht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne flexibel plant und ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, findet in der GS eine starke Grundlage.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, ruhigem Fahrgefühl und souveräner Stabilität liegt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die das Motorrad als entspannenden Reisebegleiter nutzen möchten und weniger Wert auf maximale Wendigkeit im engen Stadtverkehr legen. Die BMW G 310 GS ist dagegen die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, agiles Handling und flexible Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegen lässt, schnell auf Situationen reagiert und auch spontane Ausflüge unkompliziert mitmacht, wird mit der GS deutlich glücklicher. Kurz gesagt: Indian für die große Reise, BMW für den vielseitigen Alltag.