| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R 1150 GS Adventure – Vergleich für Tourenfahrer
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW R 1150 GS Adventure, wird der Vergleich besonders spannend. Beide Modelle sind für lange Strecken gemacht, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an anderer Stelle: Die Indian steht für souveränen Cruiser-Komfort, viel Auftritt und ein entspanntes Fahrgefühl. Die BMW dagegen ist die klassische Reiseenduro-Philosophie: robust, vielseitig und darauf ausgelegt, auch abseits des perfekten Asphalts nicht sofort klein beizugeben.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Maschinen im direkten Vergleich schlagen – nicht nur bei den technischen Eckpunkten, sondern vor allem bei dem, was im Alltag und auf Tour wirklich zählt: Fahrcharakter, Komfort, Handling, Ausstattung und die Frage, welches Motorrad zum eigenen Stil passt.
Grundcharakter: Cruiser-Genuss trifft Reiseenduro
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: entspannt, präsent, touring-orientiert
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein rollendes Wohnzimmer. Der V-Twin liefert einen typischen Cruiser-Drive: kräftig von unten heraus, mit einem Drehmomentgefühl, das das Fahren auf langen Strecken angenehm macht. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach Kilometer sammelt.
Im Vergleich zur BMW zeigt sich die Indian besonders stark, wenn es um ruhiges Dahingleiten und komfortorientierte Ergonomie geht. Die Sitzposition und die Art, wie die Maschine auf Gasbefehle reagiert, passen gut zu Fahrten, bei denen man eher genießen als kämpfen möchte.
BMW R 1150 GS Adventure: vielseitig, geländetauglich gedacht, stabil
Die BMW R 1150 GS Adventure steht für die Reiseenduro-Logik: stabiler Aufbau, gute Übersicht und ein Fahrwerk, das für unterschiedliche Untergründe ausgelegt ist. Der Boxer ist dabei nicht nur ein Markenzeichen, sondern prägt auch das Fahrgefühl: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein charakteristischer Lauf und ein Motorrad, das sich auf längeren Strecken sehr kontrolliert anfühlt.
Im direkten Vergleich wirkt die BMW oft „universeller“: Sie ist weniger auf reines Asphalt-Touring festgelegt und fühlt sich auch auf Schotter, schlechten Straßen oder längeren Umleitungen deutlich wohler. Wer häufig gemischte Strecken fährt, findet in der GS-Adventure-Philosophie einen klaren Vorteil.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment vs. Boxer-Charakter
Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich: Beide Motorräder sind nicht für Sprintduelle gebaut, sondern für Fahrten, bei denen es auf Durchzug und Alltagstauglichkeit ankommt. Die Indian setzt dabei stärker auf das typische Cruiser-Drehmomentgefühl, wodurch Überholmanöver und Beschleunigung aus dem Stand heraus sehr spontan wirken können. Die BMW spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein gutmütiges Ansprechverhalten aus verschiedenen Drehzahlbereichen aus.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Indian kann beim „einfach Gas geben“ emotional und direkt wirken, während die BMW oft den Vorteil hat, dass sie sich auch bei wechselnden Bedingungen sehr berechenbar fährt. Wer häufig im Alltag mit wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert meist von der Art, wie die BMW die Kraft über den gesamten Bereich verteilt. Wer dagegen vor allem entspannt auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird mit der Indian häufig schneller „im Flow“ sein.
Komfort & Ergonomie: Langstrecke auf zwei Philosophien
Indian: Windschutz, Sitzkomfort und Touring-Feeling
Die Chieftain ist klar auf Komfort getrimmt. Im Vergleich zur BMW wirkt die Indian oft wie ein „fertiges“ Tourenpaket: Windschutz und Sitzposition sind auf entspanntes Fahren ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man auch nach vielen Stunden noch frisch ankommt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder gleichmäßigen Landstraßenstrecken spielt die Indian ihre Stärken aus.
BMW: aufrecht, kontrolliert und mit Reiseenduro-Genen
Die R 1150 GS Adventure bietet eine andere Art von Komfort: weniger „Couch“, mehr aufrechte Kontrolle. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch längere Strecken gut durchhält, aber gleichzeitig flexibel bleibt. Im Vergleich zur Indian ist die BMW oft die bessere Wahl, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Schwäche im direkten Vergleich: Wer ausschließlich auf Asphalt unterwegs ist und maximalen Cruiser-Komfort sucht, kann bei der BMW schneller das Gefühl bekommen, dass sie „mehr Motorrad“ verlangt. Umgekehrt gilt: Wer häufig Schotter, Baustellen oder holprige Strecken einplant, wird die Indian eher als weniger passend empfinden.
Handling & Fahrwerk: Schweres Touren vs. agile Kontrolle
Beide Motorräder sind keine Leichtgewichte, aber sie gehen mit ihrer Masse unterschiedlich um. Die Indian wirkt im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten oft „schwerer“, fühlt sich aber bei Fahrt stabil und ruhig an. Die BMW ist zwar ebenfalls groß und schwer, vermittelt jedoch durch Geometrie und Fahrwerksabstimmung häufig den Eindruck, dass sie sich im Alltag leichter dirigieren lässt – besonders, wenn die Straße nicht glatt ist.
Im Vergleich der Fahrwerks- und Bremscharakteristik zeigt sich: Die Indian punktet mit einem souveränen, ruhigen Eindruck bei gleichmäßigem Tempo. Die BMW punktet mit dem Gefühl von Kontrolle, wenn es unruhiger wird. Wer häufig in Kurven fährt, aber auch mal ausweicht oder umleitet, wird die BMW oft als „sicherer“ empfinden. Wer dagegen lange Strecken in einem Rhythmus fährt, wird die Indian als entspannter erleben.
Ausstattung & Praxis: Gepäck, Wind, Alltag
Bei der Praxis entscheidet sich der Vergleich häufig an Details: Windschutz, Gepäckmöglichkeiten und die Art, wie das Motorrad für Touren vorbereitet ist. Die Indian ist stark, wenn es um Touring-Atmosphäre geht: viel Komfort, gute Rundum-Tauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW ist stark, wenn es um Reise-Logik geht: Gepäck, Schutz und eine Bauweise, die für wechselnde Bedingungen ausgelegt ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Indian kann im Alltag durch ihre Cruiser-Nähe überzeugen – besonders, wenn man viel Wert auf angenehmes Handling bei Autobahn- und Landstraßenfahrten legt. Die BMW ist oft die bessere Wahl, wenn man Gepäck nicht nur „mitnimmt“, sondern auch auf unruhigen Strecken sicher verstauen und das Motorrad entsprechend nutzen möchte.
Für wen passt welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal für…
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend, wenn der Fokus klar auf komfortorientiertem Langstrecken-Touring liegt. Wer gern entspannt fährt, viel Wert auf Windschutz und eine ruhige, drehmomentbetonte Fahrweise legt und Touren vor allem auf Asphalt plant, wird mit der Indian sehr glücklich. Auch wenn das Motorrad optisch und vom Charakter her „groß“ auftreten darf, ist die Chieftain eine starke Wahl.
BMW R 1150 GS Adventure – ideal für…
Die BMW R 1150 GS Adventure passt besonders gut, wenn die Touren gemischt sind: Autobahn, Landstraße, Baustellen, Schotterpassagen oder längere Umleitungen. Wer eine Reiseenduro sucht, die nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, sondern sich auch im Fahrgefühl so anfühlt, findet in der BMW eine sehr stimmige Lösung. Außerdem ist die GS-Adventure-Philosophie interessant, wenn man gern kontrolliert fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für verschiedene Strecken versteht.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortables Langstrecken-Touring auf Asphalt suchen. Ihr Cruiser-Charakter, das entspannte Drehmomentgefühl und der Fokus auf Wohlfühlfaktor machen sie besonders attraktiv, wenn Touren nach „Ankommen“ statt nach „Herausforderung“ klingen. Die BMW R 1150 GS Adventure gewinnt dagegen dort, wo die Strecke nicht planbar bleibt: gemischte Untergründe, längere Umleitungen und der Wunsch nach einer robusten Reiseenduro-Logik sprechen klar für die GS. Wer häufig zwischen verschiedenen Straßenqualitäten wechselt und dabei ein kontrolliertes, vielseitiges Fahrgefühl möchte, ist mit der BMW besser bedient. Kurz gesagt: Indian für entspanntes Asphalt-Touring mit viel Komfort, BMW für vielseitige Reiseabenteuer mit Reiseenduro-Genen.