| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R 1200 GS Adventure: Vergleich für große Touren
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Charaktere mitbringen, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortorientiertes Touring mit viel Stil, Ruhe und einem klaren Fokus auf Langstrecke. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen die bekannte Allround-Ikone, die auf langen Strecken genauso überzeugt wie auf wechselndem Untergrund. Wer vor der Entscheidung steht, merkt schnell: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welches Motorrad zur eigenen Art zu fahren passt.
Grundcharakter: Cruiser-Touring trifft Adventure-Universum
Die Indian Chieftain ist vom Grundgefühl her ein komfortabler Reise-Cruiser. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Ergonomie ist auf entspannte Kilometer ausgelegt, und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man lange Strecken „einfach laufen lässt“. Der Fokus liegt dabei auf Windschutz, Komfort und einem souveränen Reise-Tempo.
Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist ein Adventure-Tourer, der bewusst auf Flexibilität ausgelegt ist. Sie fühlt sich auf der Straße sicher und stabil an, bleibt aber gleichzeitig so konzipiert, dass auch weniger perfekte Straßen, Schotterpassagen oder Ausflüge abseits des Asphalts nicht sofort zum Problem werden. Wer gern plant, aber auch gern spontan bleibt, findet hier eine passende Basis.
Motor & Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. vielseitige Leistungsentfaltung
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Indian Chieftain setzt stärker auf ein entspanntes, drehmomentbetontes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit gleichmäßigem Tempo gefahren wird und man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um zügig voranzukommen.
Die BMW R 1200 GS Adventure punktet mit einer vielseitigen Leistungsentfaltung, die sich gut an unterschiedliche Situationen anpasst. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad dadurch sehr stimmig: Man kann ruhig fahren, aber auch zügig reagieren, ohne dass sich das Motorrad „unpassend“ anfühlt.
Stärken & Schwächen im Fahralltag
Stärken der Indian: ruhiges, komfortables Vorankommen; angenehmes Gefühl bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen; weniger „Sportlichkeit“, mehr Reise-Flow.
Schwächen der Indian: Wer häufig sehr dynamisch fährt oder oft abseits befestigter Strecken unterwegs ist, wird die Grenzen des Cruiser-Konzepts eher spüren.
Stärken der BMW: hohe Anpassungsfähigkeit; souveränes Handling in unterschiedlichen Situationen; Adventure-typische Vielseitigkeit.
Schwächen der BMW: Der Fokus liegt stärker auf „Allround“, wodurch das ganz spezielle Cruiser-„Wohlfühl“-Gefühl der Indian nicht 1:1 erreicht wird.
Komfort & Ergonomie: Wer lange sitzt, gewinnt
Bei beiden Modellen steht Komfort im Vordergrund, aber auf unterschiedliche Art. Die Indian Chieftain ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt: Windschutz, entspannte Sitzhaltung und ein Gesamtpaket, das sich wie ein „Reisezimmer“ anfühlt. Gerade bei längeren Etappen ist das ein echter Vorteil, weil man weniger ermüdet und sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls komfortorientiert, aber sie kombiniert das mit einer aufrechte(n) Sitzposition und einer adventuretypischen Sitzgeometrie. Das ist ideal, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch öfter die Position wechselt oder sich auf wechselnde Untergründe einstellen muss. Auf langen Strecken bleibt die BMW stabil und kontrolliert, ohne dass das Motorrad „zu schwerfällig“ wirkt.
Windschutz und Wetter: Wer schützt besser?
Die Indian Chieftain spielt ihre Stärke besonders beim Thema Windschutz aus. Wer viel bei wechselndem Wetter unterwegs ist, profitiert von der konsequenten Touring-Ausrichtung. Die BMW bietet ebenfalls guten Schutz, wirkt aber stärker als „Werkzeug“ für unterschiedliche Einsätze – inklusive Situationen, in denen man nicht nur Komfort, sondern auch Kontrolle braucht.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
In der Praxis entscheidet Elektronik oft darüber, wie entspannt man unterwegs ist. Die BMW R 1200 GS Adventure ist bekannt dafür, dass sie Fahrmodi und Assistenzfunktionen sinnvoll in den Fahralltag integriert. Das hilft besonders, wenn die Bedingungen wechseln: Regen, Temperaturunterschiede, unterschiedliche Beladung oder einfach wechselnde Fahrstile.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt ebenfalls auf moderne Technik, legt aber den Schwerpunkt stärker auf das Touring-Gesamtgefühl. Die Bedienung und das Systemdesign zielen darauf ab, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und nicht ständig an Einstellungen denken muss.
Stärken & Schwächen der Elektronik
BMW-Stärken: sehr gute Anpassungsfähigkeit; Elektronik unterstützt das Fahren in unterschiedlichen Situationen; dadurch oft weniger „Stress“ bei wechselnden Bedingungen.
BMW-Schwächen: Wer sehr „analog“ fahren möchte, muss sich erst an die Systemlogik gewöhnen.
Indian-Stärken: Touring-orientierte Bedienung; Fokus auf entspannte Nutzung; Technik wirkt wie Teil des Komfortpakets.
Indian-Schwächen: weniger „Adventure-Feintuning“ im Sinne von maximaler Systemtiefe, wenn man das als Priorität hat.
Bremsen, Fahrwerk & Stabilität: Kontrolle entscheidet
Bei beiden Motorrädern ist die Basis für sicheres Fahren vorhanden. Die BMW R 1200 GS Adventure wirkt dabei besonders kontrolliert, wenn es unruhiger wird: Unebenheiten, wechselnder Grip oder dynamische Manöver. Das Fahrwerk ist auf Stabilität ausgelegt und unterstützt das Motorrad dabei, auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu bleiben.
Die Indian Chieftain ist im Vergleich dazu stärker auf komfortable Laufruhe ausgelegt. Sie fühlt sich auf gleichmäßigen Strecken sehr stimmig an und vermittelt ein souveränes Gefühl, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. In Kurven bleibt sie dabei angenehm, aber der Charakter ist eher „groß und entspannt“ als „agil und sportlich“.
Kurvengefühl: Cruiser vs. Adventure
Die BMW spielt ihre Stärken aus, wenn man öfter aktiv fährt und das Motorrad als vielseitiges Werkzeug nutzt. Die Indian ist dann im Vorteil, wenn man Kurven eher als Teil einer entspannten Reise betrachtet und nicht als Bühne für maximale Dynamik.
Gepäck & Alltagstauglichkeit: Tourenplanung ohne Stress
Für viele ist der wichtigste Punkt nicht die Höchstgeschwindigkeit, sondern die Frage: Wie gut lässt sich das Motorrad beladen und wie entspannt bleibt der Alltag? Die BMW R 1200 GS Adventure ist dafür bekannt, dass sie mit Gepäckkonzepten und Zubehör sehr gut harmoniert. Dadurch eignet sie sich besonders für längere Reisen, bei denen man nicht nur „ein bisschen“ dabei hat, sondern wirklich plant.
Die Indian Chieftain ist ebenfalls tourentauglich, aber der Ansatz ist stärker auf komfortorientiertes Touring ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie geschaffen, um Gepäck sinnvoll zu verstauen und die Fahrt dann einfach zu genießen. Wer viel Wert auf eine stimmige Gesamtoptik und ein „Reisegefühl“ legt, wird hier schnell glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – ideal, wenn …
- lange Strecken im Vordergrund stehen und Komfort Priorität hat
- Windschutz und entspannte Ergonomie besonders wichtig sind
- das Motorrad vor allem als Reisebegleiter genutzt wird
- ein cruiserartiges Fahrgefühl stärker zählt als maximale Vielseitigkeit im Gelände
BMW R 1200 GS Adventure – ideal, wenn …
- ein Motorrad gesucht wird, das Straße und wechselnde Untergründe gut abdeckt
- Elektronik und Fahrmodi den Alltag erleichtern sollen
- häufig unterschiedlich gefahren wird (Tempo, Wetter, Streckenprofil)
- Gepäck und Tourenplanung eine zentrale Rolle spielen
Wo die Entscheidung oft kippt
Die Entscheidung kippt meist an zwei Punkten: Wie wichtig ist Komfort auf langen Strecken und wie oft wird das Motorrad wirklich vielseitig eingesetzt? Wer vor allem „durchfahren“ will und dabei möglichst wenig anstrengend unterwegs sein möchte, findet in der Indian Chieftain oft den besseren Match. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt und sich als Reise-Allrounder versteht, liegt mit der BMW R 1200 GS Adventure häufig richtig.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortorientiertem Touring liegt: entspannte Sitzposition, starker Fokus auf Windschutz und ein Reisegefühl, das lange Etappen angenehm macht. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die vor allem Straße und Autobahn lieben und das Motorrad als ruhigen Begleiter für große Touren sehen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als reines Cruiser-Feeling: Sie wirkt in unterschiedlichen Situationen sehr kontrolliert, unterstützt durch moderne Elektronik und bleibt auch bei wechselnden Streckenprofilen souverän. Wer oft plant, aber auch spontan unterwegs ist, und dabei Gepäck sowie unterschiedliche Untergründe mitdenkt, findet in der GS Adventure meist die passendere Basis.
Kurz gesagt: Indian für entspannte Langstrecke mit maximalem Komfort, BMW für den Reise-Allrounder, der flexibel bleibt.