| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R 1200 GS (K25): Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wer auf der Suche nach einem Motorrad ist, das lange Strecken souverän abspult und dabei im Alltag nicht unhandlich wirkt, landet schnell in zwei sehr unterschiedlichen Welten: auf der einen Seite die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse als komfortorientierter Tourer mit Cruiser-Charakter, auf der anderen Seite die BMW R 1200 GS (K25) als vielseitige Reiseenduro, die sowohl auf Asphalt als auch auf wechselndem Untergrund eine gute Figur macht. Der Vergleich zeigt vor allem: Beide Motorräder sind für Touren gemacht – aber sie liefern den Fahrspaß auf unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Cruiser-Touring vs. Reiseenduro
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: entspannter Vortrieb und Touring-Komfort
Die Chieftain setzt auf ein Fahrgefühl, das auf Ruhe, Stabilität und entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich besonders in der Sitzhaltung: eher langstreckentauglich, mit Fokus auf Komfort statt sportlicher Aggressivität. Dadurch wirkt die Maschine auf Autobahn und Landstraße sehr stimmig – als würde man Kilometer „wegrollen“, statt sie zu erkämpfen.
BMW R 1200 GS (K25): vielseitig, aktiv und bereit für Abwechslung
Die GS ist dagegen ein Motorrad, das man als „Allrounder“ versteht. Die Sitzposition ist aufrechter und aktiver, das Handling wirkt wendiger und direkter. Gerade wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die GS ihre Stärken aus: Sie bleibt kontrollierbar, vermittelt Vertrauen und lässt sich auch dann gut bewegen, wenn der Untergrund unruhiger wird.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. dynamische Vielseitigkeit
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian zielt auf gleichmäßigen, kräftigen Vortrieb ab, der sich besonders angenehm anfühlt, wenn man konstant unterwegs ist. Das macht sie stark für lange Etappen, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach zügig vorankommt.
Die BMW R 1200 GS (K25) wirkt dagegen lebendiger im Ansprechverhalten. Der Boxer-Charakter sorgt für eine eigene Art von Dynamik: Man spürt die Kraft, kann sie gut dosieren und hat das Gefühl, das Motorrad jederzeit in die gewünschte Richtung „mitnehmen“ zu können. Damit passt die GS nicht nur für Touren, sondern auch für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt, bremst und die Route spontan anpasst.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Indian: souverän auf Strecke, weniger Fokus auf enge Manöver
Die Chieftain spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es geradeaus geht oder die Strecke fließt. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhiges, sicheres Gefühl. In Kurven bleibt die Maschine stabil, und das Gesamtpaket wirkt auf Langstrecke sehr stimmig. Schwächen zeigen sich eher dort, wo viel Rangieren, enge Kehren oder häufiges Stop-and-go gefragt sind – dann wird der Cruiser-Ansatz spürbar.
BMW GS: kontrolliert in Bewegung, flexibel bei wechselnden Bedingungen
Die GS ist im Handling deutlich „aktiver“. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Untergründen fühlt sie sich wie ein Motorrad an, das man ständig neu ausbalanciert. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach Beladung und Fahrstil variieren – wer sehr komfortorientiert unterwegs sein möchte, sollte die persönliche Einstellung und das Setup im Blick behalten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind auf Tour ausgelegt, und das merkt man auch an der Art, wie sie verzögern. Die Indian wirkt dabei oft „harmonisch“: Bremsmanöver lassen sich gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei ruhig. Die BMW punktet ebenfalls mit Kontrolle, vor allem weil sie in der Gesamtbalance sehr berechenbar bleibt – besonders dann, wenn die Situation nicht ganz planbar ist.
In der Praxis bedeutet das: Für entspannte, gleichmäßige Fahrten ist die Indian sehr angenehm, während die GS durch ihre Vielseitigkeit und das aktive Fahrgefühl auch dann überzeugt, wenn die Fahrbahnbedingungen anspruchsvoller werden.
Ergonomie und Sitzkomfort: lange Strecken vs. aktives Fahren
Beim Thema Ergonomie trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Chieftain ist klar auf Komfort ausgelegt: Die Sitzhaltung unterstützt entspannte Fahrten, und das Motorrad lädt dazu ein, längere Strecken ohne ständiges Umpositionieren zu fahren. Das ist besonders für Vielfahrer interessant, die Touren genießen möchten, ohne dass der Körper nach einigen Stunden „arbeitet“.
Die BMW R 1200 GS (K25) bietet dagegen eine Sitzposition, die mehr Bewegung zulässt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man öfter die Fahrweise anpasst oder wenn die Route abwechslungsreich ist. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, profitiert von der aktiveren Haltung.
Ausstattung und Touring-Potenzial: Komfortpaket vs. Reise-Universum
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Indian ist stark im Bereich Touring-Komfort und wirkt wie ein „fertiges“ Langstreckenpaket. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und der Rest – Windschutz, Komfort und Gesamtstimmung – einfach mitspielt.
Die BMW GS ist hingegen ein Reise-Universum. Die Plattform ist bekannt dafür, dass sie mit Zubehör und Setup-Optionen sehr gut an unterschiedliche Bedürfnisse angepasst werden kann. Dadurch eignet sich die GS besonders für Fahrer, die ihre Touren individuell planen und das Motorrad langfristig weiterentwickeln möchten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Touring-Komfort mit entspannter Sitzhaltung und ruhigem Fahrgefühl
- Souveränität auf langen Strecken, besonders bei gleichmäßigem Tempo
- Angenehmer Cruiser-Charakter, der das Fahren weniger „sportlich“ wirken lässt, dafür aber sehr genussorientiert
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger Fokus auf enge Manöver und häufiges Rangieren im Alltag
- Cruiser-typische Grenzen bei sehr wechselnden Bedingungen im Vergleich zur GS
BMW R 1200 GS (K25) – Stärken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
- Aktives Handling, das sich gut an wechselnde Situationen anpasst
- Reise- und Zubehörpotenzial, um das Motorrad langfristig auf den eigenen Stil zu trimmen
BMW R 1200 GS (K25) – Schwächen
- Komfortgefühl hängt stärker vom Setup ab, wenn man maximal entspannt fahren möchte
- Anspruch an Fahrstil, weil die GS mehr „mitarbeitet“ als ein klassischer Cruiser
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und BMW R 1200 GS (K25) hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Touren typischerweise aussehen.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Ideal für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen, gerne entspanntes Touring fahren und ein Motorrad möchten, das sich wie ein komfortabler Reisebegleiter anfühlt. Wer Autobahn und Landstraße als Hauptrevier hat und dabei Wert auf ruhiges Fahrgefühl legt, wird mit der Chieftain sehr glücklich.
BMW R 1200 GS (K25)
Passend für alle, die Abwechslung wollen: kurvige Strecken, wechselnde Untergründe und Touren, bei denen man nicht immer genau weiß, wie die Route am Ende aussieht. Die GS ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Alltag und Reise gleichermaßen kann und sich durch Setup und Zubehör individuell anpassen lässt.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf komfortorientiertem Langstrecken-Touring liegt. Sie überzeugt mit ruhigem Fahrgefühl, entspannter Ergonomie und einem Gesamtpaket, das Kilometer angenehm macht. Wer vor allem gleichmäßige Strecken fährt und das Motorrad als Genussmaschine versteht, bekommt hier ein starkes Angebot.
Die BMW R 1200 GS (K25) spielt ihre Stärken aus, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist als reiner Cruiser-Komfort. Das aktive Handling, die gute Kontrolle in unterschiedlichen Situationen und das große Reise- und Anpassungspotenzial machen die GS zur passenden Option für Fahrer, die Touren abwechslungsreich planen oder spontan umstellen. Kurz gesagt: Chieftain für entspanntes Reisen, GS für flexible Abenteuer.