| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R 1200 R: Vergleich für Tourenfans und Alltagsfahrer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für ausgedehnte Touren, viel Komfort und einen kraftvollen Auftritt. Die BMW R 1200 R dagegen wirkt wie die clevere Alternative für alle, die Alltag, Landstraße und spontane Ausfahrten verbinden möchten – mit dem typischen Boxer-Feeling und einer agilen Art, die man schnell zu schätzen lernt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Fahralltag bemerkbar machen: beim Fahrkomfort, beim Motorverhalten, beim Handling, bei der Ausstattung und bei den Bereichen, in denen das eine Motorrad klar stärker wirkt als das andere.
Grundcharakter: Tourer-Luxus vs. dynamische Alltagsmaschine
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Konzept her ein Tourer. Die Bauart und die Ausrichtung zielen darauf, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die vor allem bei Konstanz und Komfort punkten soll: viel Ruhe im Fahrgefühl, ein Motor, der nicht nur Leistung liefert, sondern auch gleichmäßig zieht, und eine Gesamtanmutung, die auf „weiterfahren“ statt „kurz um die Ecke“ ausgelegt ist.
BMW R 1200 R
Die BMW R 1200 R ist dagegen eher die Allround-Lösung für Fahrer, die nicht nur geradeaus denken. Die aufgelisteten Werte und die typische Auslegung sprechen für ein Motorrad, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf der Landstraße schnell „in den Rhythmus“ kommt. Der Boxer-Charakter sorgt dabei für ein eigenes Motorgefühl: nicht nur Kraft, sondern auch eine Art von Rückmeldung, die viele Fahrer als besonders direkt empfinden.
Motor und Fahrgefühl: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied: Der Indian ist stärker auf Tourenleistung und gleichmäßige Durchzugskraft ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es nicht um das letzte Quäntchen Beschleunigung geht, sondern um souveränes Gleiten bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Die Stärken liegen hier in der Art, wie der Motor Last aufnimmt und dabei nicht hektisch wirkt.
Die BMW R 1200 R setzt dagegen mehr auf spürbare Dynamik und ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Die aufgelisteten Werte lassen erkennen, dass die Maschine eher „spritzig“ interpretiert werden kann: Gasannahme und Motorcharakter wirken wie gemacht für kurvige Strecken und für Situationen, in denen häufiges Anpassen an Tempo und Verkehrslage gefragt ist.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Paket aus Langstrecken-Entspannung. Die aufgelisteten Werte zur Sitz- und Fahrgeometrie sowie die typische Tourer-Ausrichtung sprechen dafür, dass der Rücken auf längeren Etappen weniger „arbeiten“ muss. Auch die Art, wie Wind und Fahrtgefühl wahrgenommen werden, ist bei Tourern oft entscheidend – und genau hier ist der Chieftain konzeptionell stark.
Die BMW R 1200 R ist komfortorientiert, aber anders. Sie ist eher auf aktive Sitzposition und gute Übersicht ausgelegt. Das kann auf kurzen und mittleren Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad dadurch wendiger wirkt und man sich schneller „eingroovt“. Auf sehr langen Etappen hängt es stärker davon ab, wie die persönliche Sitzhaltung bevorzugt wird.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Die aufgelisteten Werte zu Fahrwerk und Fahrdynamik zeigen zwei unterschiedliche Philosophien. Der Indian wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert: Geradeauslauf und ruhiges Verhalten sind oft die Stärken, wenn das Gewicht und die Bauform tourentauglich abgestimmt sind. In der Praxis bedeutet das: weniger „Korrekturarbeit“, mehr Gelassenheit bei Autobahn- und Landstraßenetappen.
Die BMW R 1200 R steht dagegen für Agilität. Die Werte und die typische Auslegung sprechen dafür, dass das Motorrad in Kurven schneller „anspricht“ und sich leichter in Richtungswechsel bringen lässt. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht planbar ist: Verkehr, Kreisverkehre, enge Kurven oder wechselnde Fahrbahnqualität.
Bremsen und Sicherheit: Wie souverän wirkt das Anhalten?
Auch bei den Bremswerten zeigt sich, wie die Hersteller die Einsatzzwecke denken. Der Indian ist als Tourer darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu verzögern. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Abstimmung hin, die vor allem Konstanz und Vertrauen vermitteln soll.
Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das auf präzises Ansprechverhalten setzt. Gerade auf kurvigen Strecken, wo häufiges Dosieren gefragt ist, kann das ein Vorteil sein. Die Bremsleistung ist dabei nicht nur „stark“, sondern vor allem gut beherrschbar.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was bringt der Vergleich ans Licht?
Bei der Ausstattung fällt auf, dass beide Modelle unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer typischerweise stärker darauf ausgelegt, dass man sich auf der Fahrt weniger um Kleinigkeiten kümmern muss. Die aufgelisteten Ausstattungsdetails (je nach Konfiguration) zielen auf Komfort und Reisetauglichkeit – also auf das, was auf längeren Strecken wirklich zählt.
Die BMW R 1200 R ist eher die Maschine, die im Alltag überzeugt: Die aufgelisteten Werte und die typische Auslegung sprechen für ein Motorrad, das sich gut in den Tagesablauf einfügt. Das kann bedeuten: leichteres Handling im Stadtverkehr, schnelle Einsatzbereitschaft für spontane Touren und eine insgesamt „unkomplizierte“ Art, das Motorrad zu nutzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Tourenfokus: Die aufgelisteten Werte und die Auslegung unterstützen entspanntes Fahren über lange Strecken.
- Ruhiger Charakter: Der Motor und das Gesamtpaket wirken auf Konstanz ausgelegt.
- Komfortorientierung: Die Ergonomie und das Fahrgefühl sind stark auf „weiterfahren“ getrimmt.
Schwächen bzw. Grenzen des Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „leichtfüßig“: Je nach Fahrstil kann das Tourer-Konzept im engen Alltag weniger agil wirken.
- Anspruch an den Einsatz: Wer vor allem kurze Strecken und häufiges Rangieren bevorzugt, wird den Tourer-Vorteil nicht immer voll ausspielen.
Stärken der BMW R 1200 R
- Agilität und Dosierbarkeit: Die aufgelisteten Werte sprechen für ein lebendiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl.
- Allround-Charakter: Sie passt sowohl für Alltag als auch für Landstraße.
- Boxer-Feeling: Der Motorcharakter liefert eine direkte Rückmeldung, die viele Fahrer lieben.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1200 R
- Tourenkomfort ist anders: Für maximale Langstrecken-Entspannung ist der Tourer-Ansatz des Indian im Vorteil.
- Weniger „Reise-Lounge“: Wer Komfort wie auf einer großen Tourenmaschine erwartet, muss die Prioritäten abwägen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Fahrprofile betrachtet. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, entspanntes Tempo und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung machen deutlich, dass der Fokus auf Reisetauglichkeit und Komfort liegt.
Die BMW R 1200 R ist dagegen die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem flexibel sein soll: Stadt, Landstraße, kurvige Strecken und spontane Touren. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf der Straße schnell Spaß macht.
Fazit:
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das Motorrad für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen und dabei maximalen Komfort sowie einen ruhigen, souveränen Charakter suchen. Wer Touren als Hauptzweck sieht, wird die Stärken des Chieftain besonders schnell merken: entspannte Ergonomie, gleichmäßige Kraftentfaltung und ein Gesamtpaket, das auf „weiterfahren“ ausgelegt ist.
Die BMW R 1200 R passt am besten zu denen, die ein Motorrad für Alltag und Landstraße wollen – mit agilem Handling, direktem Motorgefühl und guter Dosierbarkeit. Wer häufig zwischen Verkehr, Kurven und wechselnden Strecken wechselt, profitiert von der lebendigen Art der R 1200 R.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Reisegefühl sprechen eher für den Indian, Flexibilität und Fahrspaß im Alltag eher für die BMW.