| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R 1250 R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW R 1250 R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Indian steht für große Touren, viel Komfort und einen souveränen Cruiser-Ansatz. Die BMW dagegen ist die sportlichere Alltagsmaschine mit dem typischen Boxer-Feeling und einem klaren Fokus auf Wendigkeit, Alltagstauglichkeit und dynamische Landstraßenfahrten. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher weniger fragen „Welche ist besser?“, sondern „Welche Art zu fahren passt besser zum eigenen Alltag und zu den Touren?“
Grundidee und Fahrcharakter: Cruiser-Tourer vs. dynamischer Allrounder
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Tourenkomfort als Kern
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes Cruiser-Tourenmotorrad gedacht. Das merkt man bereits am Gesamtkonzept: Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Strecken, bei denen man entspannt reisen möchte. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, gutem Wind- und Wetterschutz (je nach Setup) und einem Fahrgefühl, das eher „gleitet“ als „arbeitet“. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen spielt die Indian ihre Stärken aus.
BMW R 1250 R: Leichtfüßigkeit mit Boxer-Charakter
Die BMW R 1250 R ist dagegen ein Motorrad, das man gern auch spontan nutzt. Sie ist weniger auf „große Reise“ im klassischen Sinn getrimmt, sondern auf vielseitigen Einsatz: Stadt, Landstraße und auch längere Touren, aber mit dem Anspruch, dass das Motorrad dabei nicht schwerfällig wirkt. Der Boxer liefert dabei ein charakteristisches Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt. Das macht die BMW besonders interessant für Fahrer, die gern zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechseln.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. sportliche Alltagsdynamik
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian setzt auf einen kräftigen, tourentauglichen Antrieb, der für gleichmäßiges Tempo und souveräne Beschleunigung aus dem Drehzahlkeller steht. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn häufiges Schalten vermieden werden soll oder wenn lange Strecken mit konstantem Rhythmus gefahren werden.
Die BMW R 1250 R wirkt im Vergleich „agiler“ im Alltag. Der Boxer-Charakter unterstützt ein sauberes Ansprechverhalten, das sich gut anpassen lässt: entspanntes Rollen ist ebenso möglich wie dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven. Wer oft auf Landstraßen unterwegs ist oder gern zügig fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich leichter in den Fahrfluss integrieren lässt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für lange Strecken vs. Kontrolle im Alltag
Indian: ruhige Linie, aber mehr Masse im Spiel
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt durch ihre Cruiser-Tourer-Auslegung mehr „Motorrad“ mit. Das kann sich auf langen Strecken sehr positiv anfühlen: Die Maschine bleibt stabil, vermittelt Sicherheit und trägt den Fahrer entspannt durch den Fahrtag. Gleichzeitig bedeutet die Bauart, dass das Handling bei engen Manövern oder in dichtem Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt als bei leichteren Konzepten.
BMW: präziser, wendiger und schneller im Kopf
Die BMW R 1250 R punktet beim Handling. Die Maschine wirkt im Vergleich leichter zu positionieren, was sich besonders in Alltagssituationen bemerkbar macht: Ampeln, Kreisverkehre, enge Straßen oder häufiges Richtungswechseln. Auf der Landstraße unterstützt das Fahrwerk ein kontrolliertes Einlenken und ein zügiges Aufrichten. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrbedingungen wechselt, profitiert von dieser „Allround“-Eigenschaft.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus dem System heraus
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Sicherheit eine zentrale Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Indian zielt auf souveräne Verzögerung aus dem Tourenbetrieb ab – also auf verlässliche Bremsleistung, wenn man aus höheren Geschwindigkeiten oder aus gleichmäßigem Tempo heraus bremst. Die BMW dagegen wirkt im Alltag besonders dann stark, wenn häufiges Anbremsen und dosiertes Verzögern gefragt sind, etwa in urbanen Situationen oder bei sportlicherer Fahrweise auf der Landstraße.
Wichtig ist dabei weniger, welches Motorrad „irgendwie“ bremst, sondern wie gut sich das Gefühl in den Alltag übertragen lässt: Die Indian vermittelt eher das Gefühl von „großer Maschine, die sicher steht“, während die BMW eher „präzise dosierbar“ wirkt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesreichweite
Indian: entspannte Sitzhaltung und Tourenfokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht permanent „aktiv“ arbeiten muss. Das ist ein klarer Vorteil für längere Tage im Sattel. Auch der Umgang mit Wind und Wetter ist bei diesem Konzept typischerweise stärker auf Reise ausgelegt, wodurch sich die Maschine besonders für Fahrer eignet, die Touren nicht nur „abspulen“, sondern genießen möchten.
BMW: aufrecht, flexibel und weniger „Reisebunker“
Die BMW R 1250 R bietet eine Ergonomie, die sich gut für unterschiedliche Einsatzarten eignet. Die aufrechtere Haltung wirkt weniger wie ein reiner Langstrecken-Cruiser und mehr wie ein Motorrad, das man auch für kürzere Strecken gern nutzt. Für Fahrer, die häufig zwischen Stadt und Landstraße wechseln, ist das ein Pluspunkt: weniger „Festlegung“ auf eine einzige Fahrart.
Ausstattung und Elektronik: Tourenhilfe vs. Alltagsunterstützung
Im Vergleich der Ausstattungsphilosophien zeigt sich ein Unterschied: Die Indian ist als Tourenmaschine gedacht und bringt daher typischerweise mehr „Reise-Logik“ in das Gesamtkonzept. Das kann sich in Komfortfunktionen, Bedienlogik und dem Gefühl äußern, dass das Motorrad auf längere Strecken optimiert ist.
Die BMW R 1250 R setzt stärker auf moderne Unterstützung im Alltag und auf Fahrdynamik. Gerade wenn man gern variiert – mal gemütlich, mal zügiger – ist die BMW oft die Maschine, die sich schnell „richtig“ anfühlt. Elektronik und Fahrmodi (je nach Ausstattung) unterstützen dabei, ohne das Motorradgefühl zu überdecken.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Tourenkomfort: entspannter Charakter für lange Strecken.
- Souveränes Fahrgefühl: ruhige Linie und angenehmes Tempo.
- Cruiser-Ansatz: wirkt wie gemacht für Genussfahrten.
- Reiseorientierte Gesamtwirkung: Fokus auf Tagesreichweite und Komfort.
Schwächen bzw. Grenzen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtbetrieb: durch das Cruiser-Tourer-Konzept.
- Handling bei engen Situationen: erfordert mehr Aufmerksamkeit und Platz.
- Fahrstil-Fokus: wer primär sportlich und spontan fährt, könnte den Tourencharakter als weniger passend empfinden.
Stärken der BMW R 1250 R
- Allround-Tauglichkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und Touren.
- Agiles Handling: wirkt schneller zu positionieren.
- Boxer-Feeling: dynamisches, gut dosierbares Ansprechverhalten.
- Fahrspaß im Wechsel: zwischen entspannt und zügig möglich.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1250 R
- Weniger „Cruiser-Komfort“: wer maximale Reiseentspannung sucht, findet das eher bei der Indian.
- Wind- und Langstreckenfokus: je nach Setup kann die Indian im reinen Reisegefühl im Vorteil sein.
- Konzeptabhängigkeit: wer ausschließlich lange Etappen im Genussmodus plant, könnte die BMW weniger „maßgeschneidert“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigene Nutzung klar ist. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer gern mit Ruhe unterwegs ist, viel Wert auf entspannte Ergonomie legt und das Motorrad auch als „Wohnzimmer auf zwei Rädern“ betrachtet, wird mit der Indian sehr glücklich.
Die BMW R 1250 R ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren möchten. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und spontanen Ausfahrten wechselt, bekommt mit der BMW ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und Fahrspaß mit Alltagstauglichkeit verbindet. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die nicht nur geradeaus reisen wollen, sondern auch gern Kurven dynamisch fahren.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, entspanntem Reisen und souveränem Cruiser-Feeling liegt. Sie passt zu Fahrern, die lange Strecken genießen möchten und dabei ein Motorrad bevorzugen, das Stabilität und Ruhe ausstrahlt. Die BMW R 1250 R ist die passendere Option, wenn Allround-Fahren, Agilität und dynamisches Handling im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die oft zwischen Stadt und Landstraße wechseln und dabei ein Motorrad möchten, das schnell „mitdenkt“ und sich leicht kontrollieren lässt. Kurz gesagt: Wer vor allem Komfort auf langen Etappen sucht, findet in der Indian den stärkeren Reisebegleiter; wer ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und abwechslungsreiche Fahrten bevorzugt, liegt mit der BMW R 1250 R meist richtig.