UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die BMW R nineT Urban G/S, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein komfortorientiertes Tourenmotorrad mit starkem Fokus auf entspanntes Reisen, auf der anderen Seite ein charaktervolles Retro-Konzept, das den Alltag und auch längere Strecken mit einer agilen, „hands-on“-Art verbindet. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem klären, welche Art von Fahrgefühl im Alltag und auf Touren wirklich zählt.

Grundcharakter: Tourenkomfort trifft Retro-Agilität

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie gemacht für lange Strecken. Der Aufbau ist auf Ruhe, Schutz und souveräne Kilometer ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein großes, stabiles Gefühl, besonders dann, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt und der Fokus auf Komfort liegt. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen setzt auf Stil, Leichtigkeit im Handling und eine Fahrweise, die mehr „mitfährt“ als „trägt“. Sie fühlt sich weniger wie ein Reisebus an, sondern eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt – auch im Alltag.

Stärken und Schwächen im Grundgefühl

Die Indian punktet vor allem mit dem Gesamtkonzept aus Windschutz, Sitzkomfort und dem ruhigen, tourentauglichen Charakter. Wer viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt, bekommt ein Motorrad, das die Arbeit abnimmt. Der mögliche Nachteil: Wer sehr enge Stadtpassagen liebt oder maximale Wendigkeit erwartet, merkt schneller, dass ein Tourer naturgemäß mehr „Masse“ mitbringt.

Die BMW spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man häufig umsetzt: beim Rangieren, beim Wechsel zwischen Landstraße und Stadt und bei der Frage, wie direkt sich das Motorrad anfühlt. Die Schwäche zeigt sich eher dann, wenn der Fokus ausschließlich auf maximaler Langstreckenruhe liegt. Je nach Fahrstil kann der Komfortanspruch auf langen Etappen weniger „automatisch“ erfüllt werden als bei einem konsequenten Tourenmodell.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Fahrbarkeit

Beim Vergleich der Motorcharakteristik geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie die Leistung nutzbar wird. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf souveränes Vorankommen ausgelegt. Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man entspannt beschleunigen kann, ohne ständig in den Drehzahlen zu leben. Das macht sie besonders attraktiv für Reise- und Überlandfahrten, bei denen man gleichmäßig unterwegs sein möchte.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen lebendiger im Gefühl. Der Antrieb unterstützt eine Fahrweise, die mehr mit dem Motorrad arbeitet: Gas geben, den Motor in einem passenden Bereich halten und das Motorrad spürbar „mitnehmen“. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und für Situationen, in denen man öfter spontan reagieren muss.

Was das im Alltag bedeutet

Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken am Stück fährt, profitiert meist von der Indian-typischen Art, die Geschwindigkeit angenehm zu tragen. Wer dagegen gern variabel fährt – mal zügig, mal gemütlich, mal Stadt, mal Land – wird an der BMW mehr „Fahrspaß pro Handgriff“ erleben. Beide Motorräder können schnell sein, aber sie liefern den Charakter auf unterschiedliche Weise.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Tourenorientierung und urbaner Beweglichkeit. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt ein stabiles, berechenbares Fahrgefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnabschnitten wirkt das Motorrad wie ein ruhiger Begleiter. Unebenheiten werden eher „weggetragen“, das Motorrad bleibt dabei gelassen.

Die BMW R nineT Urban G/S ist in der Bewegung spürbar leichter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig die Richtung gewechselt wird oder wenn man in der Stadt und auf Landstraßen mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren, statt nur zu folgen.

Grenzen des jeweiligen Konzepts

Die Indian kann ihre Stärken am besten ausspielen, wenn man ihr Zeit gibt: längere Strecken, gleichmäßige Fahrt, klare Ziele. In sehr engen, langsamen Situationen kann das größere Gesamtpaket weniger „spielerisch“ wirken. Die BMW ist dagegen in solchen Momenten im Vorteil, kann aber bei reinem Langstreckenfokus je nach persönlichem Komfortempfinden weniger „entspannend“ wirken als ein klassisches Tourenmotorrad.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen

Bei den Bremsen geht es im Vergleich vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in der Regel darauf ausgelegt, auch bei zügiger Fahrt und mit Gepäck zuverlässig zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn man auf der Autobahn oder auf schnellen Landstraßen häufiger bremsen muss.

Die BMW R nineT Urban G/S punktet häufig mit einem direkten Ansprechverhalten. Das erleichtert es, in Kurven oder beim dynamischen Fahren präzise zu reagieren. Wer gern sportlich unterwegs ist, wird das als Vorteil wahrnehmen.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke bequem oder aktiv unterwegs?

Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Haltung unterstützt längere Fahrten, und das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Dazu kommt der typische Tourenfokus auf Windschutz und Ruhe im Fahrgefühl.

Die BMW R nineT Urban G/S bietet eine eher aktive, „aufrechte“ Art zu sitzen. Das kann im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil man sich schnell anpassen kann. Für sehr lange Etappen hängt es stärker von der individuellen Körpergröße, dem persönlichen Komfortempfinden und der konkreten Ausstattung ab.

Windschutz und Wetter: Wer schützt besser?

Beim Windschutz ist die Indian meist im Vorteil, weil das Tourenkonzept darauf ausgelegt ist, den Fahrer spürbar zu entlasten. Die BMW kann ebenfalls gut funktionieren, aber sie ist eher das Motorrad für „fahren und genießen“, während die Indian stärker „durch die Strecke tragen“ will.

Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Komfortpaket vs. Charakter

Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im täglichen Rhythmus anfühlt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist typischerweise als Komplettpaket gedacht: Komfort, Reiseausstattung und ein stimmiges Gesamtbild. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht ständig nachrüsten möchte und ein Motorrad sucht, das direkt „bereit“ ist.

Die BMW R nineT Urban G/S steht dagegen für Individualität und Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern an den eigenen Stil anpasst. Wer Wert auf ein markantes Design und eine gewisse „Retro-Identität“ legt, wird sich hier schneller wiederfinden.

Stärken im Vergleich

Die Indian ist stark, wenn es um entspannte Kilometer, Schutz und ein rundes Tourenpaket geht. Die BMW ist stark, wenn es um Agilität, Stil und ein Motorrad geht, das sich im Alltag lebendig anfühlt. Beide können für Reisen genutzt werden, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: „möglichst bequem ankommen“ versus „möglichst viel Fahrgefühl erleben“.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger von einzelnen technischen Daten ab, sondern davon, wie die Fahrt im Kopf abläuft. Wer häufig lange Strecken fährt, gern gleichmäßig unterwegs ist und dabei maximalen Komfort erwartet, findet in der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse meist die passendere Basis. Sie ist besonders geeignet für Tourenfahrer, die Wind und Anstrengung reduzieren möchten und ein souveränes, ruhiges Gesamtpaket suchen.

Die BMW R nineT Urban G/S passt besser zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das im Alltag Spaß macht, sich leicht bewegen lässt und dabei trotzdem Charakter ausstrahlt. Wer gern kurvenorientiert fährt, zwischen Stadt und Land wechselt und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „Reisegerät“ anfühlt, wird mit der BMW glücklicher.

Typische Szenarien

Indian: lange Wochenendtouren, entspannte Fahrten mit Fokus auf Komfort, Reisen bei wechselnden Bedingungen, wenn Windschutz und Ruhe besonders wichtig sind.

BMW: abwechslungsreiche Tagesfahrten, häufiges Umsetzen und kurzes Fahren, Fahrspaß mit direktem Gefühl, wenn Stil und Agilität im Vordergrund stehen.

Fazit:

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken suchen: ruhiges Fahrgefühl, spürbarer Windschutz und ein Gesamtkonzept, das das Reisen angenehm macht. Wer regelmäßig größere Strecken am Stück fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.

Die BMW R nineT Urban G/S gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Charakter und Alltagstauglichkeit wichtiger sind: lebendiges Handling, direkteres Fahrgefühl und ein Motorrad, das sich in der Stadt und auf kurvigen Strecken besonders stimmig anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das man gern bewegt und das nicht nur Kilometer sammelt, sondern Fahrspaß liefert, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung.

Kurz gesagt: Indian für entspannte Touren, BMW für aktives Fahren mit Retro-Feeling.

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