| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Brixton Cromwell 1200 – Vergleich
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Daten, sondern um das Gefühl, das beim Losfahren entsteht. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für große Tourenambitionen, viel Komfort und eine souveräne Art, lange Strecken zu entschärfen. Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder mit eigenem Charakter – kompakter, direkter und oft genau dort stark, wo Alltag und spontane Ausfahrten zählen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Vergleich aufgeführten Eigenschaften gegenübergestellt.
Grundidee und Charakter: Tourer vs. Allrounder
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Der Indian Chieftain ist klar auf Reisen ausgelegt. Die Ausrichtung zeigt sich in der Art, wie das Motorrad aufgebaut ist: viel Augenmerk auf Komfort, Windschutz und eine entspannte Sitzposition. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen am Stück fährt, bekommt hier ein Motorrad, das eher „mitläuft“ als „fordert“.
Brixton Cromwell 1200
Die Brixton Cromwell 1200 verfolgt eine andere Philosophie: Sie wirkt wie ein Motorrad, das Alltagstauglichkeit und Fahrspaß in den Vordergrund stellt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket, das sich auch im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken gut anfühlt. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines Langstreckenwerkzeug, sondern eher wie ein vielseitiger Begleiter.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, gleichmäßig und souverän zu beschleunigen und auch bei längeren Fahrten konstant zu bleiben. Das macht ihn besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht ständig „nachgearbeitet“ werden soll – sondern einfach entspannt weitergerollt wird.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen stärker auf ein direktes Ansprechverhalten und eine spürbare Bereitschaft, auf Gasbefehle schnell zu reagieren. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil sich das Motorrad dynamischer anfühlt, wenn es um Überholvorgänge, kurze Beschleunigungsphasen oder kurvige Strecken geht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – souverän auf Distanz
Beim Fahrwerk liegt der Schwerpunkt beim Chieftain auf Stabilität und Ruhigkeit. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten spielt das seine Stärken aus: Das Motorrad bleibt gelassen, die Linie wirkt kontrolliert, und Unebenheiten werden eher „weggetragen“ als spürbar übertragen.
Brixton Cromwell 1200 – wendig im Alltag
Die Brixton Cromwell 1200 punktet im Vergleich mit einem agileren Fahrgefühl. Das zeigt sich besonders dort, wo häufiges Rangieren, enge Straßen oder wechselnde Untergründe vorkommen. Wer gern zügig durch den Verkehr fährt oder Kurvenfahrten mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich leichter „mitnehmen“ lässt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „Reise-Tempo“ und „Alltagsdynamik“. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und höheren Belastungen konstant zu verzögern. Das gibt Sicherheit, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten in den Verkehr hinein bremst oder mit Gepäck unterwegs ist.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf griffige Dosierbarkeit. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen ein Vorteil, weil sich Bremsmanöver oft aus kleineren Geschwindigkeiten ergeben und das Motorrad dabei feinfühlig reagiert.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl und Windschutz
Hier trennt sich die Spreu schnell. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um Langstreckenkomfort geht. Sitzposition, Windschutz und die generelle „Reisehaltung“ sind so abgestimmt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, ständig gegen den Fahrtwind oder gegen unbequemes Sitzen arbeiten zu müssen.
Die Brixton Cromwell 1200 bietet ebenfalls Komfort, aber eher im Sinne von praktischer Alltagsergonomie. Für kürzere bis mittlere Strecken wirkt sie oft passender, weil sie nicht so sehr auf „große Reise“ optimiert ist. Wer regelmäßig in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen Stop-and-go und Landstraße wechselt, profitiert von der unkomplizierten Handhabung.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung wird deutlich, dass der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse stärker auf Touren-Setup ausgelegt ist. Dazu gehören typische Elemente, die das Reisen angenehmer machen: mehr Komfortorientierung, mehr „Reise-Feeling“ und ein Gesamtpaket, das auf längere Fahrten vorbereitet ist.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mit einem stimmigen Paket für den Alltag startet. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht zwingend ein „Alles-für-die-Tour“-Motorrad sucht, sondern ein Modell, das schnell einsatzbereit ist und sich nicht wie ein Projekt anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Stabile Fahrcharakteristik bei höheren Geschwindigkeiten
- Vertrauen bei Brems- und Fahrsituationen unter Reisebedingungen
- Wind- und Sitzkomfort als klarer Vorteil
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger ideal, wenn häufig enge Stadtpassagen und häufiges Rangieren im Vordergrund stehen
- Wer ein besonders leichtes, „sportlich-agiles“ Handling erwartet, könnte sich eher an der Reiseorientierung orientieren müssen
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Agiles Handling und gutes Gefühl im Alltag
- Direktes Ansprechverhalten für dynamische Situationen
- Praktische Vielseitigkeit für kurze bis mittlere Strecken
- Oft passend, wenn ein Motorrad „einfach genutzt“ werden soll
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- Wenn der Fokus ausschließlich auf maximalem Langstreckenkomfort liegt, wirkt der Indian im Vergleich klar stärker
- Für sehr lange Etappen mit viel Gepäck kann die Reiseausrichtung des Chieftain im Vorteil sein
Für wen passt welches Motorrad?
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die bessere Wahl, wenn längere Touren, entspannter Reisekomfort und ein souveränes Fahrgefühl Priorität haben. Er eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die gern Kilometer sammeln, mit Windschutz und Komfort arbeiten möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei längeren Fahrten „einfach läuft“.
Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die passende Option, wenn das Motorrad vor allem im Alltag, auf wechselnden Strecken und bei spontanen Ausfahrten überzeugen soll. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegt, schnell auf Gas und Situationen reagiert und nicht nur für die große Reise gedacht ist, findet in der Brixton im Vergleich oft den besseren Match.
Fazit:
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort, ruhiges Langstreckenfahren und eine souveräne Gesamtwirkung suchen. Im Vergleich punktet er besonders dort, wo Windschutz, Sitzgefühl und Stabilität über viele Stunden zählen. Die Brixton Cromwell 1200 passt dagegen besser, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für kürzere bis mittlere Strecken, für dynamische Fahrten und für Situationen, in denen ein Motorrad schnell „griffbereit“ sein muss. Kurz gesagt: Wer vor allem reisen möchte, nimmt den Indian. Wer ein vielseitiges Motorrad für den täglichen Einsatz sucht, findet in der Brixton die stimmigere Entscheidung.