| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Ducati Scrambler Full Throttle – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Ducati Scrambler Full Throttle, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein komfortorientierter Tourer-Ansatz und ein markanter Scrambler-Charakter aufeinander. Beide Modelle machen Spaß – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Anspruch ins Gewicht fallen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundcharakter: Tourer-Gefühl vs Scrambler-Attitüde
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Langstrecken-Performance und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit ausgelegt ist. Der Fokus liegt klar auf Komfort, ruhigem Vorankommen und einem Gesamtpaket, das auch längere Fahrten entspannt wirken lässt. Wer häufig unterwegs ist, weiß solche Eigenschaften schnell zu schätzen: weniger „Konzentrationsarbeit“ im Alltag, mehr „Ankommen“.
Ducati Scrambler Full Throttle
Die Ducati Scrambler Full Throttle dagegen wirkt wie ein Statement. Sie ist deutlich näher am urbanen Lebensgefühl, mit einem Motor- und Fahrgefühl, das eher nach Spaß als nach Reise-Routine klingt. Die Scrambler-Philosophie zielt auf Agilität, Charakter und ein direktes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich dort besonders richtig an, wo man Kurven genießt, Ampeln überbrückt und sich nicht zu sehr auf „Dauerbetrieb“ konzentrieren muss.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf ein kräftiges, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn es um flüssiges Fahren geht – auch dann, wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant gehalten werden soll. Das Ansprechverhalten wirkt dabei weniger „sportlich-zackig“, sondern eher wie ein ruhiger Schub, der die Fahrt trägt.
Die Ducati Scrambler Full Throttle setzt dagegen stärker auf den typischen Scrambler-Drive: spürbar, lebendig und mit einem Charakter, der zum aktiven Fahren einlädt. Die aufgelisteten Werte sprechen eher für ein Motorrad, das man gern dreht und das sich im Alltag dynamisch anfühlt. Wer gerne beschleunigt, schaltet und das Motorrad „mitnimmt“, wird hier schneller ein Grinsen im Gesicht haben.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Bei Komfort und Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie gemacht für längere Strecken. Die Sitzposition und das Gesamtsetup sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Gerade bei Fahrten außerhalb der Stadt ist das ein echter Vorteil: weniger Ermüdung, mehr Ruhe im Fahrgefühl und ein Motorrad, das nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt.
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen eher das Motorrad für kürzere bis mittlere Touren und für den Alltag, in dem man öfter stoppt, anrollt und sich durch den Verkehr bewegt. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad bewegt, sind stärker auf Beweglichkeit ausgelegt. Das kann sich in der Stadt sehr gut anfühlen – auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen kann es aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger „entspannt“ wirken als bei der Indian.
Handling: Agilität vs Souveränität
Im Handling zeigt sich ebenfalls die unterschiedliche Philosophie. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Vergleich deutlich agiler. Das liegt nicht nur am Charakter, sondern auch daran, wie das Motorrad sich in Kurven und bei Richtungswechseln anfühlt. Wer häufig zwischen engen Passagen, Stadtverkehr und Landstraßen pendelt, profitiert von dieser Lebendigkeit.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken eher in der Souveränität aus. Sie liegt stabil, wirkt gelassen und vermittelt das Gefühl, dass sie Strecken „wegatmet“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man nicht ständig umstellt, sondern lieber gleichmäßig fährt. In sehr engen Situationen kann die Größe und das Gewicht spürbarer sein – dafür entschädigt die Indian auf längeren Strecken mit Ruhe und Stabilität.
Bremsen und Fahrwerk: Was trägt das Motorrad im Alltag?
Bei den aufgelisteten Werten rund um Bremsen und Fahrwerk zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Gesamtpaket eher wie ein Motorrad, das man sportlich bewegt und bei dem man beim Bremsen und Einlenken ein direktes Feedback erwartet. Das passt zu ihrem dynamischen Charakter.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt stärker auf gleichmäßige Kontrolle und Komfort. Das Fahrwerk unterstützt das entspannte Fahren, während die Bremsen das Motorrad zuverlässig in den gewünschten Zustand bringen. Für viele Fahrer ist genau das der Punkt: Nicht „maximal aggressiv“, sondern „maximal berechenbar“ – besonders, wenn man mit Gepäck oder auf längeren Etappen unterwegs ist.
Ausstattung und Alltag: Welche Stärken stecken in der Nutzung?
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Komfort, praktischen Details und dem, was man regelmäßig braucht. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in dieser Hinsicht klar auf Touren ausgelegt. Wer häufig längere Strecken fährt oder gern mit zusätzlichem Komfort unterwegs ist, wird die Indian als „komplettes Reisegerät“ wahrnehmen. Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das man nicht ständig umbauen oder nachrüsten muss, um sich wohlzufühlen.
Die Ducati Scrambler Full Throttle punktet dagegen mit einem Stil, der im Alltag auffällt, und mit einer Nutzung, die sich eher nach „rausfahren und genießen“ anfühlt. Sie ist weniger das Motorrad, das man als rollendes Wohnzimmer betrachtet, sondern eher als Maschine, die man gern bewegt. Für kurze Ausfahrten, Wochenendtouren und Stadtfahrten ist das ein großer Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für längere Strecken
- Souveränes, ruhiges Vorankommen bei konstantem Tempo
- Stabilität und Berechenbarkeit im Fahrbetrieb
- Touren-Ansatz mit Fokus auf Alltagstauglichkeit auf Reisen
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „urban-agil“ als die Scrambler-Philosophie
- In sehr engen Situationen kann die Größe spürbarer sein
- Wer maximale Dynamik im Sinne von „zackig“ sucht, fühlt sich bei der Indian eher im Reise-Modus wohl
Ducati Scrambler Full Throttle – Stärken
- Lebendiges, direktes Fahrgefühl mit Scrambler-Charakter
- Agilität für Stadt und kurvige Strecken
- Motorrad-Feeling zum Mitnehmen beim aktiven Fahren
- Stil und Präsenz, die im Alltag sofort auffallen
Ducati Scrambler Full Throttle – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort als bei der Indian
- Für sehr lange Etappen kann das „Reise-Setup“ weniger entspannend wirken
- Wer vor allem Ruhe und Gleichmäßigkeit sucht, findet die Indian passender
Welche Kaufentscheidung passt? Für wen ist welches Motorrad besser?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Ducati Scrambler Full Throttle hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Die Indian ist die Wahl für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Die Ducati ist die Wahl für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, das Motorrad im Alltag bewegen und dabei vor allem Agilität, Charakter und Fahrspaß suchen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, Souveränität und Langstrecken-Genuss liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die häufig weitere Strecken planen, ein ruhiges, berechenbares Fahrgefühl schätzen und ein Motorrad möchten, das auch mit längerer Tagesform entspannt bleibt. Die Ducati Scrambler Full Throttle ist dagegen ideal für alle, die Agilität, direktes Ansprechverhalten und Scrambler-Charakter suchen – für Stadtfahrten, kurvige Landstraßen und kürzere bis mittlere Touren, bei denen Fahrspaß im Vordergrund steht. Wer vor allem „ankommen“ will, findet in der Indian den passenden Begleiter; wer vor allem „fahren“ will, wird mit der Ducati schneller glücklich.