| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Ducati Supersport 950 S – Vergleich
Wer zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Ducati Supersport 950 S schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Motorräder, sondern über zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die eine steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Die andere ist auf sportliche Dynamik ausgelegt: präzise, direkt und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern sie zu „arbeiten“.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Vergleich gegenübergestellten Eigenschaften gegenübergestellt. Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das, was diese Werte im Alltag bedeuten: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie reagiert es, wie gut passt es zu unterschiedlichen Streckenprofilen – und welche Kompromisse muss man jeweils eingehen?
Grundcharakter: Tourenkomfort trifft auf sportliche Direktheit
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie gemacht für lange Strecken. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, ruhigem Vorankommen und einer Motorcharakteristik, die sich eher nach „entspanntem Gleiten“ anfühlt als nach hektischem Antritt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei gleichmäßigem Tempo spielt der Tourer seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt stabil, die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren und die Gesamtanmutung vermittelt das Gefühl, dass man mit wenig Aufwand weit kommt.
Ducati Supersport 950 S
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ein Motorrad, das den Fahrer spürbar fordert. Die Auslegung zielt auf sportliche Agilität und ein Handling, das Kurvenfahrten belohnt. Die Sitzposition ist deutlich sportlicher, das Motorrad wirkt „wach“ und die Reaktion auf Gas und Lenkimpulse ist direkter. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht nach „Reise-Modus“ anfühlt, sondern nach „Fahrspaß-Modus“.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich schnell: Beide Motorräder können zügig fahren, aber auf unterschiedliche Weise. Die Indian Chieftain setzt stärker auf Durchzug und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig in den Drehzahlbereich „eingreifen“ möchte. Die Ducati Supersport hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo es dynamisch wird: beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim sportlichen Fahren mit aktiver Gangwahl.
Stärken und Schwächen ergeben sich daraus logisch: Die Indian ist im Alltag oft „entspannter schnell“, während die Ducati „sportlich schnell“ ist. Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert von der direkten Sport-Charakteristik. Wer dagegen vor allem lange Strecken und gleichmäßige Fahrprofile hat, wird die souveräne Art der Chieftain eher genießen.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Chieftain ist auf Stabilität ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig, vermittelt Sicherheit und bleibt auch bei längeren Fahrten gelassen. Gerade bei Autobahnfahrten oder wenn der Untergrund weniger ideal ist, wirkt die Abstimmung oft „erwachsen“: Man muss weniger korrigieren, das Motorrad arbeitet die Strecke ab.
Als mögliche Schwäche kann sich das Gewicht bzw. die Tourer-Charakteristik bemerkbar machen: In engen Kehren oder bei sehr häufigen Richtungswechseln braucht es etwas mehr Geduld und einen klaren Fahrstil. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, aber ein Unterschied im Anspruch.
Ducati Supersport 950 S
Die Supersport 950 S ist im Vergleich deutlich auf Agilität getrimmt. Die Lenkansprache wirkt präzise, das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt sportliches Fahren. Auf Landstraßen mit Kurvenserien fühlt sich die Ducati oft wie ein Werkzeug an, das man gezielt einsetzt.
Im Gegenzug kann die sportlichere Auslegung bei sehr langen Etappen oder bei häufigem Stop-and-Go weniger entspannend wirken. Wer viel im Alltag unterwegs ist, spürt eher, dass die Supersport auf „Fahren“ und weniger auf „Dauerkomfort“ optimiert ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Vergleich der Bremswerte und der jeweiligen Auslegung zeigt sich ein typisches Muster: Die Ducati ist klar darauf ausgelegt, beim sportlichen Fahren auch aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zu verzögern. Das passt zur sportlichen Ausrichtung und zur Erwartung, dass man häufiger hart und präzise bremst.
Die Indian bietet ebenfalls starke Verzögerung, setzt aber stärker auf berechenbares Ansprechen und ein sicheres Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. Auf langen Strecken ist das besonders angenehm, weil man die Bremsen nicht „ständig neu erarbeiten“ muss. In sehr dynamischen Situationen kann die Ducati dennoch einen Tick mehr „Sport-Feeling“ liefern – einfach weil das gesamte Motorrad darauf abgestimmt ist.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag und im Grenzbereich
Beide Motorräder profitieren von moderner Elektronik, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Ducati Supersport 950 S wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das Fahrerassistenz und Fahrmodi so einsetzt, dass sportliche Manöver leichter gelingen. Gerade bei wechselnden Bedingungen hilft das dabei, das Motorrad kontrollierbar zu halten, ohne dass man jedes Detail selbst „ausgleichen“ muss.
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt Elektronik eher im Sinne von Komfort, Stabilität und Langstreckenroutine ein. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern einfach entspannt unterwegs sein möchte. Die Schwäche liegt hier nicht in der Technik, sondern im Einsatzprofil: Wer maximale Sportdynamik sucht, wird bei der Ducati schneller das Gefühl bekommen, dass die Elektronik „mitfährt“.
Sitzposition und Ergonomie: Welche Haltung passt zu welcher Fahrt?
Der Vergleich der Sitzposition ist bei diesen beiden Modellen besonders aussagekräftig. Die Indian ist auf eine eher aufrechte, entspannte Haltung ausgelegt. Das reduziert Ermüdung und macht sie attraktiv für Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück fährt. Auch wenn man häufiger Pausen einlegt, bleibt das Gesamtgefühl ruhig.
Die Ducati Supersport 950 S verlangt dagegen eine sportlichere Körperhaltung. Das ist ideal, wenn man aktiv fährt, früh bremst, zügig in die Kurve geht und die Maschine spürbar „arbeitet“. Wer dagegen lange Strecken in gleichmäßigem Tempo bevorzugt, kann die sportliche Haltung nach einiger Zeit als weniger komfortabel empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern auch das Zusammenspiel aus Übersicht, Handlichkeit und Komfort. Die Indian Chieftain ist für längere Fahrten und Autobahnabschnitte besonders stark. Sie wirkt wie ein Reisebegleiter, der auch mit Gepäck und längeren Etappen gut harmoniert. In der Stadt kann das größere Motorradgefühl jedoch mehr Aufmerksamkeit verlangen – vor allem beim Rangieren oder bei engen Parklücken.
Die Ducati Supersport 950 S ist im Vergleich oft leichter „in Fahrt zu bringen“. Auf der Landstraße zeigt sie ihre Stärken besonders schnell, weil das Motorrad direkt auf Lenk- und Gasimpulse reagiert. In der Stadt kann die sportliche Auslegung je nach Fahrstil etwas weniger entspannt sein, aber sie bleibt insgesamt agil genug, um nicht zum Hindernis zu werden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfortorientiertes Fahrgefühl für lange Strecken
- Souveräner Durchzug und ruhiges Ansprechverhalten
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Elektronik und Abstimmung mit Fokus auf Alltag und Reise
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- In sehr engen, häufig wechselnden Situationen kann die Tourer-Charakteristik weniger „leichtfüßig“ wirken
- Sportliche Kurvenagilität ist vorhanden, aber nicht der Hauptfokus
Ducati Supersport 950 S – Stärken
- Direkte Agilität und präzises Handling
- Sportlicher Charakter mit starkem Kurven- und Beschleunigungsfokus
- Elektronik unterstützt dynamisches Fahren
- Bremsen und Fahrgefühl passen besonders zu zügigen Fahrten
Ducati Supersport 950 S – Schwächen
- Sportliche Sitzposition kann bei langen Etappen weniger komfortabel sein
- Für „entspanntes Reisen“ ist die Ausrichtung weniger kompromisslos als bei der Chieftain
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und entspanntem Tempo liegt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die gern mit wenig Stress unterwegs sind, gern gleichmäßig fahren und das Motorrad als Reiseplattform sehen.
Die Ducati Supersport 950 S ist die passendere Option, wenn Kurven, Dynamik und sportliche Präzision im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt, die Maschine spüren möchte und auf Landstraßen oder bei zügigen Ausfahrten das Maximum aus dem Fahrgefühl holen will, wird mit der Ducati sehr viel Freude haben.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist für alle die richtige Wahl, die vor allem komfortabel reisen wollen: ruhiges Fahrverhalten, entspannte Ergonomie und ein souveräner Charakter machen sie zur idealen Begleiterin für lange Strecken und gleichmäßige Fahrprofile. Wer häufig Autobahn fährt oder Touren plant, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Ducati Supersport 950 S gewinnt dagegen dort, wo es sportlich und kurvig wird: präzises Handling, direkte Reaktionen und eine Elektronik, die dynamisches Fahren unterstützt. Für Fahrer, die gern aktiv unterwegs sind, zügig beschleunigen und das Motorrad als Werkzeug für Kurvenserien nutzen möchten, ist die Ducati die passendere Entscheidung.