| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Ducati Supersport S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Ducati Supersport S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die Indian steht für entspannte Reise, souveränen Komfort und eine große Portion „Langstrecke“. Die Ducati dagegen bringt den Fokus auf sportliche Linien, agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee im Vergleich: Reise-Komfort vs. sportliche Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht, der auch längere Etappen ohne Stress ermöglicht. Das merkt man im Gesamtkonzept: Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad mit Strecke umgeht. Die Indian wirkt wie ein „Gleiten“-Motorrad – nicht im Sinne von Trägheit, sondern im Sinne von Ruhe und Stabilität.
Die Ducati Supersport S verfolgt dagegen eine klar sportliche Ausrichtung. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen lässt. Dabei steht nicht nur die Kurvenperformance im Vordergrund, sondern auch das unmittelbare Feedback, das viele Fahrer an Ducati besonders schätzen. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als aktiven Partner in der Kurve erlebt, findet hier eine andere Art von Spaß.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Indian Chieftain: souverän, entspannt und stabil
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke länger wird. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen Vortrieb und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht hektisch wirkt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Fahrten macht sich der Tourer-Ansatz bemerkbar: Das Motorrad bleibt ruhig, die Bedienung wirkt durchdacht, und das Gesamtpaket ist auf Komfort ausgelegt.
Stärken zeigt die Indian außerdem bei der „Alltagstauglichkeit“ im weiteren Sinne: Wer nicht nur kurze Runden fährt, sondern regelmäßig unterwegs ist, profitiert von der Reiseorientierung. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Sportlichkeit gefragt ist: In sehr engen Passagen oder bei häufigem Richtungswechsel wirkt ein Tourer-Konzept naturgemäß weniger „leichtfüßig“ als ein sportlich ausgelegtes Bike.
Ducati Supersport S: direkt, lebendig und kurvenorientiert
Die Ducati Supersport S fühlt sich deutlich sportlicher an. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich der Fahrer aktiv einbringen kann: Einmal in der Kurve, bleibt das Gefühl nah am Geschehen. Das macht sie besonders interessant für Strecken mit vielen Kurven oder für Fahrten, bei denen nicht nur Strecke „abgespult“, sondern bewusst genossen wird.
Stärken zeigt die Ducati vor allem bei der Agilität und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwächen können sich dort zeigen, wo Komfort über lange Zeit wichtiger ist als Dynamik: Je nach Fahrstil und Körpergröße kann die sportlichere Auslegung bei sehr langen Etappen spürbarer werden. Wer viel entspannt reisen möchte, muss hier genauer hinschauen, ob die eigene Priorität eher „Komfort“ oder „Fahrspaß“ ist.
Vergleich der Fahrleistungen: Leistung, Drehmoment und nutzbare Kraft
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem in der Art, wie Leistung und Antrieb genutzt werden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, dass sich Kraft besonders gleichmäßig und souverän abrufen lässt – ideal für flüssiges Fahren, Überholen und entspanntes Tempo auf längeren Strecken. Das Motorrad wirkt dabei wie geschaffen für Situationen, in denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach weiterfahren will.
Die Ducati Supersport S bringt ihre Stärke eher im sportlichen Betrieb: Wenn man das Motorrad dynamisch bewegt, kommt die Performance besonders gut zur Geltung. Die nutzbare Kraft fühlt sich dann „präsenter“ an, weil das Konzept auf sportliche Fahrweise ausgelegt ist. Wer häufig zügig beschleunigt, sportlich bremst und Kurven aktiv ansteuert, wird die Ducati als besonders passend empfinden.
Unterm Strich gilt: Die Indian ist die bessere Wahl für gleichmäßige Reiseperformance, die Ducati für sportliche Dynamik und ein direkteres Fahrgefühl.
Fahrwerk und Bremsen: Kontrolle in Kurven und Stabilität auf Strecke
Indian: Stabilität und Komfort-Fokus
Beim Fahrwerk setzt die Indian auf ein Setup, das vor allem Komfort und Stabilität in den Vordergrund stellt. Das hilft dabei, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten und wechselnden Straßenverhältnissen ruhig bleibt. Bei Autobahnfahrten oder längeren Strecken ist das ein echter Vorteil, weil weniger „Arbeit“ am Körper entsteht und das Motorrad die Linie zuverlässig hält.
In sehr sportlichen Situationen kann ein Tourer-Fahrwerk weniger „spitz“ wirken als ein sportlich abgestimmtes System. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber wer kompromisslos sportlich fahren will, wird die Ducati als direkter empfinden.
Ducati: sportliche Rückmeldung und Kurvenpräzision
Die Ducati Supersport S ist beim Fahrwerk klar auf sportliche Präzision ausgelegt. Das zeigt sich besonders in Kurven: Das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Lage bringen und bleibt dabei kontrolliert. Auch die Bremsperformance spielt in diesem Kontext eine Rolle: Wer gern dynamisch unterwegs ist, profitiert von einem Setup, das Vertrauen in der Verzögerung vermittelt.
Auf langen, entspannten Etappen kann das sportliche Setup jedoch stärker spürbar sein. Wer häufig „von A nach B“ fährt und dabei möglichst wenig körperliche Belastung möchte, sollte die eigene Sitzposition und Fahrgewohnheiten mit einplanen.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passen Sitzposition und Bedienung zum Fahrprofil?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ergonomisch auf Reise ausgelegt. Das bedeutet: Die Sitzposition wirkt weniger „angespannt“, die Bedienung ist auf längere Fahrten abgestimmt, und das Motorrad lädt eher zu entspanntem Fahren ein. Gerade wenn häufig längere Strecken anstehen, ist das ein entscheidender Punkt.
Die Ducati Supersport S ist ergonomisch sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrweise dynamisch ist und das Motorrad aktiv bewegt wird. Wer jedoch sehr lange Touren plant oder häufig im Alltag unterwegs ist, sollte prüfen, wie die eigene Körperhaltung über längere Zeit wirkt.
Zusammengefasst: Die Indian passt besser zu „entspannt ankommen“, die Ducati besser zu „aktiv fahren“.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Im Alltag spielt nicht nur die reine Performance eine Rolle, sondern auch die Art, wie das Motorrad den Alltag erleichtert. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Paket, das auf Touren vorbereitet ist: Komfort, Reise-Feeling und eine Ausstattung, die das Motorrad für längere Fahrten attraktiv macht. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf angenehmes Handling legt, wird hier schnell Vorteile sehen.
Die Ducati Supersport S ist dagegen stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Fahrdynamik reagiert und wie es sich für Kurvenfahrten „anfühlt“. Wer das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten nutzt, wird die Ducati als stimmiger erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Reiseorientierter Charakter mit Fokus auf Komfort und Stabilität
- Gleichmäßige, souveräne Kraftentfaltung für lange Strecken
- Ergonomie und Gesamtpaket für entspanntes Fahren
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- In sehr engen, sportlich-intensiven Situationen wirkt das Tourer-Konzept weniger „leichtfüßig“
- Für reine Kurven-„Spitzenperformance“ ist die Ducati oft näher am Ziel
Ducati Supersport S – Stärken
- Sportliche Agilität und direktes Fahrgefühl
- Kurvenorientierte Abstimmung für dynamische Fahrten
- Stimmiges Konzept für Fahrer, die aktiv fahren wollen
Ducati Supersport S – Schwächen
- Bei sehr langen Etappen kann die sportlichere Auslegung spürbarer sein
- Für maximalen Reise-Komfort ist die Indian die passendere Wahl
Welche Empfehlung passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Ducati Supersport S hängt vor allem davon ab, welche Art von Fahrspaß gesucht wird. Wer lange Strecken plant, Wert auf Ruhe, Stabilität und entspanntes Ankommen legt, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein. Das Motorrad ist für Touren gemacht und fühlt sich dort am stärksten an.
Wer dagegen gern sportlich fährt, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und ein unmittelbares Feedback liefert, trifft mit der Ducati Supersport S die bessere Wahl. Sie ist ideal für dynamische Ausfahrten und für Strecken, bei denen Fahrgefühl wichtiger ist als „Reise-Routine“.
Fazit: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecke suchen. Die Ducati Supersport S passt besser zu Fahrern, die sportliche Agilität, kurvenorientierte Präzision und ein direktes, dynamisches Fahrgefühl priorisieren. Wer häufig lange Touren fährt, wird die Indian als stimmiger erleben; wer gern aktiv fährt und das Motorrad als sportlichen Partner nutzt, findet in der Ducati die passendere Grundlage.