| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortables Reisen mit viel Ausstattung und einem souveränen Auftritt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen ist ein klassischer Cruiser mit Fokus auf Charakter, Sound und ein direktes Fahrgefühl. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken – und genau daraus entsteht die Frage: Geht es eher um entspannte Langstrecke oder um unmittelbaren Cruiser-Style im Alltag?
Grundidee im Vergleich: Touring-Anspruch vs Cruiser-Feeling
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reise-Cruiser konzipiert. Das zeigt sich nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie das Motorrad mit Wind, Strecke und Komfort umgeht. Wer regelmäßig längere Touren fährt, profitiert von der Ausrichtung auf Ruhe und Stabilität.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt kompakter, ist stärker auf das unmittelbare Cruiser-Erlebnis ausgelegt und fühlt sich in vielen Situationen „präsenter“ an. Das Motorrad ist weniger auf maximale Reise-„Komfortzone“ getrimmt, sondern mehr auf Fahrspaß mit klarer Handschrift.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Maschinen V-Twin-typische Qualitäten mitbringen, aber unterschiedlich „arbeiten“. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung über längere Zeit. Dadurch wirkt das Motorrad auf der Autobahn und bei konstantem Tempo oft entspannter, weil es die Geschwindigkeit gelassen hält.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment „von unten“ und einem spürbaren Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Ampelstarts oder kurvige Abschnitte im Vordergrund stehen. Die Art, wie das Motorrad beschleunigt und wie der Motor mit der Drehzahl „mitgeht“, ist ein großer Teil des Harley-Erlebnisses.
Stärken und Schwächen im Alltag
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist die ruhige, tourentaugliche Art – ideal, wenn das Motorrad nicht nur gefahren, sondern auch „genutzt“ werden soll, etwa für längere Wochenendtrips. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Komfort und Reisegefühl weniger „roh“ wirkt als bei klassischen Cruisern.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärke ist das direkte Cruiser-Feeling und die emotionale Motoranmutung. Schwäche kann sein, dass der Komfortanspruch bei sehr langen Strecken stärker herausfordert – je nach Fahrstil und persönlicher Sitzgewohnheit.
Fahrkomfort und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?
Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf entspannte Haltung und Schutz ausgelegt. Gerade Windschutz und die Art, wie das Motorrad die Fahrt „abfedert“, machen sich auf längeren Strecken bemerkbar. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt stärker auf Cruiser-typische Proportionen. Das kann sehr angenehm sein, wenn die Fahrt eher „genussorientiert“ und nicht als Dauer-Highway-Session geplant ist. Für lange Touren hängt es stärker von der individuellen Ergonomie ab – Sitzhöhe, Beinstellung und Rückenunterstützung sind hier entscheidend.
Wind, Wetter und Alltagstauglichkeit
Die Indian punktet typischerweise dort, wo Wind und Wetter eine Rolle spielen. Die Harley kann im Gegenzug im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken besonders Spaß machen, weil sie sich leichter „in den Alltag“ einfügt. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen fährt, wird die Reiseausrichtung der Indian meist als Vorteil wahrnehmen.
Handling und Fahrgefühl: Stabilität vs Agilität
Im Handling zeigen sich die Unterschiede zwischen Reise-Cruiser und klassischem Cruiser. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt oft wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das bedeutet: Geradeauslauf und ruhiges Rollen sind häufig starke Eigenschaften. In Kurven kann das Motorrad dennoch sicher und kontrolliert wirken, aber das Gesamtgewicht und die Bauart verlangen oft etwas mehr „Mitdenken“ beim Rangieren.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL fühlt sich in vielen Situationen unmittelbarer an. Das kann sich besonders beim Wechsel zwischen engen Passagen und flüssigem Fahren zeigen. Die Maschine wirkt oft „direkter“ in der Reaktion, was sie für kurvige Strecken und spontane Ausfahrten attraktiv macht.
Stärken und Schwächen beim Rangieren
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist die souveräne Linie bei höheren Geschwindigkeiten und das sichere Gefühl über längere Distanzen. Schwäche kann das Handling bei sehr langsamen Manövern sein, vor allem wenn Gepäck oder Zubehör die Gesamtsituation verändert.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Stärke ist das unkomplizierte Cruiser-Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Fahrten oder bei starkem Wind der Reisefokus weniger „entlastet“ als bei der Indian.
Ausstattung und Praxis: Was bringt das Motorrad wirklich mit?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reiseplattform gedacht. Das spiegelt sich in der Art wider, wie das Motorrad für Touren vorbereitet ist: Komfort, Schutz und die Möglichkeit, die Fahrt mit Gepäck und Zubehör sinnvoll zu gestalten. Gerade wenn Touren nicht nur „kurz und spontan“, sondern regelmäßig geplant sind, spielt diese Praxisorientierung ihre Vorteile aus.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen stärker auf den Cruiser-Look und das Fahrgefühl fokussiert. Das Motorrad eignet sich besonders, wenn das Motorrad eher als emotionales Alltagsgerät genutzt wird und weniger als „voll ausgestattete Reisebasis“.
Umbau und Individualität
Beide Modelle lassen sich in der Community typischerweise stark individualisieren. Die Indian bietet dabei oft eine gute Basis, um Komfort- und Touring-Elemente weiter zu optimieren. Die Harley ist häufig ein Magnet für optische und klangliche Veränderungen, weil der Charakter des Motorrads ohnehin auf Ausdruck setzt.
Bremsen, Sicherheit und Vertrauen in der Fahrt
Beim Sicherheitsgefühl zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch die Dosierbarkeit. Im Vergleich zeigt sich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt häufig wie ein Motorrad, das für entspannte, kontrollierte Fahrten ausgelegt ist – entsprechend kann das Bremsgefühl auf längeren Strecken als stabil und berechenbar wahrgenommen werden. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls sehr gut bremsen, wirkt aber oft stärker „handwerklich“ im Gefühl, also abhängig vom Fahrstil und davon, wie man das Motorrad bewegt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Windschutz und Komfort legen und ein Motorrad möchten, das Touren strukturiert unterstützt. Wer ein Reisegefühl sucht, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag Spaß machen soll: kurze bis mittlere Strecken, kurvige Ausfahrten, ein direktes Cruiser-Feeling und ein starker Fokus auf Charakter. Wer das emotionale Fahrgefühl über maximale Reise-„Komfortwerte“ stellt, wird mit der Dyna häufig glücklicher.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Touren im Mittelpunkt stehen: Sie wirkt auf langen Strecken souverän, bietet spürbar mehr Schutz und Komfort und unterstützt das entspannte Reisen. Wer häufig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei Wind und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, trifft mit der Indian eine sehr passende Entscheidung.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken dort aus, wo Cruiser-Feeling zählt: im Alltag, auf kürzeren Touren und bei Fahrten, bei denen der Motorcharakter und die direkte Reaktion im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für alle, die weniger „Reise-Setup“ und mehr Ausdruck, Sound und unmittelbares Fahrvergnügen möchten.
Kurz gesagt: Reiseorientiert und komfortabel ist die Indian – emotional und direkt ist die Harley.