| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Harley-Davidson Street Bob: Vergleich der beiden Charaktere
Wer zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Harley-Davidson Street Bob schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Touring-Qualitäten, viel Komfort und einen Auftritt, der auch auf längeren Strecken Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Die Harley-Davidson Street Bob dagegen setzt auf Essenz statt Schnickschnack: kompaktere Dimensionen, ein direkteres Handling und der klassische Bobber-Charakter, der sich besonders im Alltag und auf kürzeren Strecken stark anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Touring-Luxus trifft auf Street-Bob-Directness
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: komfortorientiert und langstreckentauglich
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig weitere Strecken planen. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, stabiler Straßenlage und einem Gesamtpaket, das sich auch dann gut anfühlt, wenn die Fahrt länger dauert. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei gleichmäßigem Tempo spielt die Chieftain ihre Stärken aus: Sie wirkt weniger „zappelig“, sondern eher wie ein ruhiger Begleiter.
Harley-Davidson Street Bob: kompakt, nah am Fahrer und unkompliziert
Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell „greifbar“ anfühlt. Sie steht für Direktheit und ein Handling, das im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen oft mehr Spaß macht als große, schwere Tourer. Die Street Bob wirkt wie eine Maschine, die man gern nutzt: unkompliziert, mit klarer Linie und einem Look, der nicht erklärt werden muss.
Fahrgefühl im Alltag: Komfort vs. Agilität
Wenn der Fokus auf dem täglichen Nutzen liegt, zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist stärker auf Bequemlichkeit und entspannte Kilometer ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Strecken mit wechselndem Tempo gefahren werden, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Die Street Bob hingegen ist oft die bessere Wahl, wenn es darum geht, sich aktiv durch den Verkehr zu bewegen oder engere Situationen souverän zu meistern.
Beide Motorräder können sportlich wirken, aber auf unterschiedliche Weise: Die Indian eher über Stabilität und ruhige Kraftentfaltung, die Harley eher über das unmittelbare Feedback und die kompakte Auslegung.
Motor- und Antriebscharakter: Kraftentfaltung und Stil
Beim Vergleich des Antriebs geht es weniger um „wer ist schneller“, sondern um wie sich Leistung anfühlt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt typischerweise das Gefühl, dass sie für gleichmäßiges Vorankommen gemacht ist. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig die Gänge neu sortieren möchte. Die Harley-Davidson Street Bob wirkt dagegen oft lebendiger im direkten Zusammenspiel aus Gasannahme, Motorcharakter und Fahrwerksempfinden. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das stärker nach „Straße“ und weniger nach „Reise“ klingt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Indian punktet mit entspanntem Langstrecken-Flow, während die Harley mit emotionaler Unmittelbarkeit überzeugt.
Fahrwerk und Straßenlage: Stabilität vs. Wendigkeit
Auf der Straße zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten besonders deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in der Regel die Maschine, die bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten das Gefühl von Stabilität liefert. Das hilft, wenn die Strecke „durchgezogen“ wird und man nicht ständig Korrekturen vornehmen möchte.
Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Vorteile eher in Situationen aus, in denen Wendigkeit und ein agiles Handling wichtiger sind: enge Kurven, Stadtstraßen, wechselnde Fahrbahnbeläge. Das kann sich im Alltag deutlich leichter anfühlen, auch wenn die Harley nicht als „Tourer“ gedacht ist.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. Urban
Komfort ist bei diesem Vergleich ein zentraler Punkt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist typischerweise die bessere Wahl, wenn es um ermüdungsarmes Fahren geht. Sitzposition, Wind- und Wettergefühl sowie die Gesamtergonomie sind stärker auf längere Fahrten ausgerichtet. Das macht sie auch für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die öfter mit Gepäck unterwegs sind oder einfach gern „entspannt“ ankommen.
Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen oft die Maschine, die sich im Alltag leichter „handhaben“ lässt. Die Sitzhaltung wirkt meist direkter, und das Motorrad bleibt dadurch in vielen Situationen wendiger. Wer vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorrad häufig bewegt, wird die Harley häufig als angenehmer im Handling empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse bringt typischerweise mehr „Reise-Feeling“ mit – also Komponenten, die das Motorrad für längere Touren rüsten. Das kann sich in der Praxis darin zeigen, dass man weniger nachdenken muss, weil das Motorrad auf Komfort und Nutzung ausgelegt ist.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt eher auf das Wesentliche. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Gerade wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt, sondern wie ein klarer Street-Bob-Auftritt, wird die Harley oft als stimmig empfinden. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel Komfort für lange Strecken erwartet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfort und Langstreckenfokus für entspannte Fahrten
- Stabile Straßenlage und ruhiges Fahrgefühl
- Touring-Charakter, der auch mit wechselnden Bedingungen gut funktioniert
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „urban agil“ als ein kompakteres Street-Bike
- Wer vor allem kurze Strecken fährt, könnte den Touring-Fokus als „zu viel“ empfinden
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl im Alltag
- Agilität bei Stadt- und Landstraßenfahrten
- Klare Bobber-Ästhetik ohne unnötige Ablenkung
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Touring-Komfort als die Chieftain-Philosophie
- Für lange Strecken kann die „Essenz“-Ausrichtung weniger entspannend wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Touren planen, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das sich auf der Strecke souverän anfühlt. Auch wenn häufig mit Gepäck oder über längere Zeit gefahren wird, spielt die Chieftain ihre Stärken aus.
Die Harley-Davidson Street Bob passt dagegen ideal zu Menschen, die ein Motorrad für den Alltag suchen: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Stadtverkehr und kurvige Strecken. Wer das Motorrad gern „spürt“ und ein unmittelbares Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Street Bob häufig glücklicher.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Komfort, Stabilität und Langstrecken-Tauglichkeit liegt. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die entspannt ankommen möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei längeren Abschnitten wenig fordert. Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und unkomplizierter Alltag zählen. Für Stadtfahrten, spontane Feierabendrunden und ein Motorrad, das sich nah an der Straße anfühlt, ist die Street Bob oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Wer Reisekomfort priorisiert, greift zur Chieftain; wer Urban-Feeling und unmittelbaren Fahrspaß sucht, ist mit der Street Bob besser unterwegs.