| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Harley-Davidson Street Glide Ultra – Vergleich
Wer sich für eine große amerikanische Tourenmaschine interessiert, landet schnell bei zwei Namen, die für Charakter, Komfort und Langstrecken-Feeling stehen: Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und Harley-Davidson Street Glide Ultra. Beide Modelle sind klar auf weite Strecken ausgelegt, beide bringen eine ordentliche Portion Technik und Fahrkomfort mit – und doch unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich anfühlen, wie sie den Alltag abdecken und wie sie ihre Stärken ausspielen.
Grundidee: Touring mit unterschiedlicher Handschrift
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt in seiner Gesamterscheinung oft etwas „moderner“ und sehr stimmig als Premium-Tourer. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht dagegen stärker für die klassische Harley-Tour-Philosophie: markanter Auftritt, viel Präsenz und ein Fahrgefühl, das viele Fahrer genau deshalb lieben.
Komfort und Ergonomie auf langen Strecken
Auf der Autobahn und bei längeren Etappen entscheidet sich der Unterschied meist nicht in einzelnen Ausstattungsdetails, sondern im Gesamtpaket. Beide Motorräder sind dafür gemacht, dass man nicht nach kurzer Zeit „nachjustieren“ muss. Der Indian Chieftain punktet dabei häufig mit einem sehr ausgewogenen Sitz- und Fahrpositionskonzept: Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass auch längere Fahrten entspannt bleiben. Die Street Glide Ultra bietet ebenfalls hohen Komfort, setzt aber stärker auf das typische Harley-„Cruising“-Gefühl, bei dem man sich schnell in eine stabile, ruhige Haltung findet.
Windschutz und Verkleidung
Beide Modelle sind verkleidet und damit klar auf Windschutz ausgelegt. Der Indian Chieftain spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn es darum geht, den Fahrtwind spürbar zu reduzieren und die Fahrt auch bei wechselnden Bedingungen angenehm zu halten. Die Street Glide Ultra ist ebenfalls sehr gut im Verkleidungs-Setup, wirkt aber in der Praxis oft „direkter“ im Fahrgefühl – was für manche Fahrer genau richtig ist, während andere lieber noch mehr Abschirmung bevorzugen.
Motorcharakter und Antrieb: Drehmoment vs. Fahrgefühl
Beim Antrieb geht es nicht nur um Zahlen, sondern um die Art, wie Leistung verfügbar ist. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zeigt sich in der Regel als sehr souveränes Langstrecken-Motorrad: Der Motor liefert gleichmäßig und unterstützt entspanntes Gleiten. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht dagegen oft für ein kräftiges, „handfestes“ Ansprechverhalten, das besonders bei gleichmäßiger Fahrt und beim Herausbeschleunigen aus dem Tempo heraus Spaß macht.
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im Vergleich der Leistungs- und Drehmomentwerte wirkt der Indian Chieftain häufig wie der Motor, der das Tempo leichter „mitnimmt“, während die Street Glide Ultra den Fokus stärker auf das charakteristische Harley-Gefühl legt. Wer häufig mit konstantem Tempo unterwegs ist oder lange Strecken entspannt abspulen möchte, findet im Indian oft eine sehr angenehme Abstimmung. Wer dagegen das „Anpacken“ und den unverwechselbaren Rhythmus mag, wird mit der Harley sehr schnell warm.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Tourer müssen nicht sportlich sein, aber sie sollen sicher und berechenbar bleiben. Beide Maschinen sind dafür ausgelegt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Der Indian Chieftain wirkt im Vergleich oft wie ein sehr stabil abgestimmtes Gesamtpaket: Das Fahrwerk vermittelt Ruhe und unterstützt ein gleichmäßiges Fahrverhalten. Die Street Glide Ultra bietet ebenfalls viel Stabilität, fühlt sich jedoch in Kurven und beim Richtungswechsel häufig etwas „klassischer“ an – nicht unbedingt schlechter, eher anders.
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Bei den Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Der Indian Chieftain bietet dabei in der Regel ein sehr kontrollierbares Bremsverhalten, das gerade im Alltag und bei wechselnden Belägen angenehm ist. Die Street Glide Ultra kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber im Vergleich oft etwas stärker auf „entschlossenes“ Bremsen ausgelegt – was für erfahrene Fahrer ein Vorteil sein kann, für manche aber weniger feinfühlig wirkt.
Technik, Elektronik und Assistenz
In der Praxis ist Elektronik vor allem dann wertvoll, wenn sie den Fahrer entlastet, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ zu machen. Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist technisch modern aufgestellt und wirkt in der Bedienlogik häufig sehr zugänglich. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra bringt ebenfalls eine starke Technikausstattung mit, setzt aber stärker auf die Harley-typische Bedienphilosophie.
Infotainment und Navigation
Für viele Tourenfahrer ist das Infotainment ein echter Kaufgrund. Beide Modelle bieten moderne Möglichkeiten für Musik, Navigation und Fahrinformationen. Der Indian Chieftain wirkt im Vergleich oft besonders stimmig in der Integration und im Bedienkomfort, während die Street Glide Ultra vor allem durch ihre „Tourer-Atmosphäre“ punktet: Alles ist auf Langstrecke ausgerichtet, und die Bedienung fühlt sich wie ein Teil des Motorrads an.
Alltagstauglichkeit: Handling, Gewicht und Parken
Beide Motorräder sind große Tourer. Das bedeutet: Im Alltag zählt, wie gut sie sich bei niedrigen Geschwindigkeiten bewegen lassen. Der Indian Chieftain wirkt im Vergleich oft etwas „leichter“ in der Handhabung, obwohl beide Maschinen natürlich nicht für enge Gassen gebaut sind. Die Street Glide Ultra kann im Stand und beim Rangieren ebenfalls gut funktionieren, verlangt aber in der Praxis häufig etwas mehr Aufmerksamkeit, besonders wenn es um enge Parklücken oder häufiges Anfahren geht.
Wendigkeit im Vergleich
In schnellen Richtungswechseln und bei engeren Passagen zeigt sich der Unterschied in der Abstimmung: Der Indian Chieftain unterstützt häufig ein ruhiges, kontrolliertes Handling. Die Street Glide Ultra bleibt stabil, fühlt sich aber in manchen Situationen „größer“ an – was sich mit Fahrpraxis meist gut ausgleichen lässt.
Ausstattung für Gepäck und Langstrecke
Tourenmaschinen müssen Gepäck nicht nur tragen, sondern auch sinnvoll integrieren. Beide Modelle sind dafür ausgelegt, dass man Koffer und weiteres Reisegepäck problemlos nutzen kann. Der Indian Chieftain wirkt dabei oft sehr stimmig in der Gesamtanmutung: Gepäck und Verkleidung greifen optisch und funktional gut ineinander. Die Street Glide Ultra bietet ebenfalls eine sehr tourentaugliche Lösung, die besonders bei Vielfahrern beliebt ist, die gerne „alles dabei“ haben.
Stärken und Schwächen im Gepäck-Setup
Der Indian Chieftain punktet im Vergleich häufig mit einem sehr ausgewogenen Verhältnis aus Komfort, Stauraum und Bedienbarkeit. Die Street Glide Ultra kann bei der Reiseausstattung überzeugen, wirkt aber in der Praxis manchmal stärker auf „klassisches Touring“ getrimmt – also ideal, wenn die Tourenplanung ohnehin auf lange Etappen und klare Routinen ausgelegt ist.
Wartung, Alltag und Kostenblick
Bei großen Tourern spielt nicht nur die Anschaffung eine Rolle, sondern auch der Blick auf Service, Ersatzteile und die generelle Pflege. Der Indian Chieftain wird von vielen Fahrern als sehr gut wartbar wahrgenommen, und die moderne Ausrichtung kann den Alltag erleichtern. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra hat ebenfalls ein starkes Service- und Händlernetz, was besonders bei Reisen ein beruhigendes Gefühl geben kann.
Gebrauchtkauf und Wertgefühl
Beide Marken haben eine treue Community. Das kann sich positiv auf den Wiederverkaufsmarkt auswirken. Im Vergleich wirkt der Indian Chieftain oft wie die Wahl für Fahrer, die moderne Technik und ein Premium-Gesamtgefühl suchen. Die Street Glide Ultra ist häufig die richtige Entscheidung für alle, die Harley-typische Identität und Touren-Feeling priorisieren.
Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die stimmige Wahl, wenn Komfort, moderne Integration und ein sehr ausgewogenes Langstreckenpaket im Vordergrund stehen. Wer gerne entspannt fährt, Windschutz und Ergonomie schätzt und Technik gern intuitiv nutzt, findet im Indian häufig den besseren „Allround-Tourer“.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra eignet sich besonders für Fahrer, die das klassische Harley-Touring lieben: viel Charakter, ein markantes Fahrgefühl und eine Ausstattung, die sich wie gemacht für lange Routen anfühlt. Wer das „Anpacken“ des Motors und die Harley-typische Präsenz mag, wird mit der Street Glide Ultra sehr zufrieden sein.
Fazit:
Für lange Strecken mit Fokus auf ausgewogene Ergonomie, modernen Komfort und ein sehr stimmiges Gesamtpaket ist der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse die überzeugendere Wahl. Er wirkt im Vergleich besonders darauf ausgelegt, dass sich Tempo und Fahrkomfort über viele Kilometer hinweg leicht anfühlen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen ideal für alle, die Harley-typisches Touring priorisieren: Charakter, markantes Fahrgefühl und eine Ausstattung, die stark auf „Roadtrip-Atmosphäre“ setzt. Wer häufig cruised, das Harley-Ansprechverhalten mag und sich mit dem klassischen Touring-Gefühl identifiziert, trifft mit der Street Glide Ultra den richtigen Treffer. Kurz gesagt: Indian für modernes, sehr komfortorientiertes Langstreckenfahren – Harley für klassisches Touring mit viel Identität.