| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für große Tourenambitionen, viel Komfort und den klassischen Anspruch, lange Strecken entspannt zu genießen. Die Honda NTV 650 Revere dagegen wirkt wie ein pragmatischer Allrounder: überschaubar, alltagstauglich und mit einem Charakter, der eher auf unkompliziertes Fahren setzt als auf maximale Show.
Im Folgenden geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der typischen Vergleichspunkte gegenüberzustellen: Fahrgefühl, Motorcharakter, Komfort, Ausstattung, Handling und Einsatzbereich. So wird schnell klar, welches Motorrad eher zu welchem Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Tourer mit Anspruch vs. alltagstauglicher Klassiker
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als großes Tourenmotorrad gedacht. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt: stabil, souverän und auf Komfort ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Ruhe im Fahrbetrieb legt und sich an einer üppigen Ausstattung erfreut, findet hier eine klare Richtung.
Honda NTV 650 Revere
Die Honda NTV 650 Revere ist eher der bodenständige Begleiter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt: für Fahrten in der Stadt, für Feierabendrunden und für Touren, bei denen man nicht ständig an „maximalen Komfort“ denkt, sondern an einfaches, verlässliches Fahren. Der Fokus liegt auf Zugänglichkeit und einem Fahrstil, der nicht überfordert.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Drehmoment vs. entspannte Alltagspower
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist deutlich auf kraftvolle Langstreckenperformance ausgelegt. Die Art, wie Leistung und Drehmoment verfügbar sind, unterstützt ein zügiges Vorankommen – besonders dann, wenn es um gleichmäßiges Cruisen oder das Überholen auf längeren Strecken geht. Das Motorrad fühlt sich dabei weniger wie „Sport“ an, sondern eher wie „entspanntes Vorwärtskommen mit Reserven“.
Die Honda NTV 650 Revere setzt dagegen auf eine harmonische, gut dosierbare Motorcharakteristik. Sie ist nicht darauf getrimmt, mit maximalen Reserven zu beeindrucken, sondern darauf, dass sich das Fahren leicht anfühlt. Gerade im Alltag ist das ein Vorteil: weniger „Gedankenarbeit“, mehr Kontrolle und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt.
Stärken und Schwächen
- Indian: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Tempo auf Touren. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Größe und Ausrichtung weniger „spielerisch“ wirkt, wenn es eng wird oder häufiges Rangieren nötig ist.
- Honda: Stärke ist die unkomplizierte Handhabung und die alltagstaugliche Motorisierung. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichem Anspruch oder langen Autobahnphasen die Reserven naturgemäß begrenzter ausfallen.
Komfort und Ergonomie: Tourenruhe vs. pragmatische Sitzhaltung
Windschutz, Sitzkomfort und Langstreckenfokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer ruhigen Fahrt, spürbarer Entlastung und einem Gesamtpaket, das das Motorrad besonders auf Reisen attraktiv macht. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von der Art, wie das Motorrad den Fahrtwind und die Vibrationen „im Griff“ hält.
Die Honda NTV 650 Revere ist dagegen eher ein Motorrad für entspanntes, aber nicht übertriebenes Komfortniveau. Das bedeutet nicht, dass es unbequem wäre – im Gegenteil: Die Ergonomie wirkt so, dass man sich schnell zurechtfindet. Allerdings ist sie weniger auf „große Tourenruhe“ optimiert als die Indian.
Handling im Alltag
Im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Indian wirkt wie ein schwereres, tourorientiertes Gesamtpaket. Das kann beim schnellen Richtungswechsel oder bei engen Situationen weniger leichtfüßig sein. Die Honda ist hier im Vorteil: Sie lässt sich meist intuitiver bewegen und wirkt dadurch im Alltag oft entspannter.
Ausstattung und Technik: „Reisepaket“ vs. funktionaler Ansatz
Indian: mehr Komfort- und Reiseausrichtung
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht die Ausstattung im Zeichen des Reisens. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert – und nicht ständig an Kleinigkeiten denkt. Gerade bei längeren Fahrten macht sich das positiv bemerkbar: Die Indian wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“.
Honda: übersichtlich, zweckmäßig, leicht zu leben
Die Honda NTV 650 Revere setzt auf einen funktionalen Ansatz. Das ist oft genau das, was viele Fahrer schätzen: weniger Komplexität, dafür ein Motorrad, das sich im Alltag gut nutzen lässt. Wer nicht jede Tour mit maximalem Komfort-Overkill plant, findet in der Honda eine stimmige Balance.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: große Linie vs. agile Kontrolle
Stabilität auf der Strecke
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und um ruhiges Geradeausfahren geht. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie unterstützen ein souveränes Gefühl – besonders auf längeren Strecken, wenn man gleichmäßig unterwegs ist.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das kontrolliert und angenehm handlich bleibt. Sie eignet sich gut für wechselnde Streckenprofile, Landstraßen und Alltagsfahrten, bei denen man öfter mal spontan reagieren muss.
Stärken und Schwächen
- Indian: Stärke ist die Stabilität und das entspannte Fahrgefühl auf Distanz. Schwäche ist das weniger „leichte“ Handling bei engen Verhältnissen.
- Honda: Stärke ist die handliche Art und die gute Kontrolle im Alltag. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen Autobahnabschnitten und hohem Tempo nicht die gleiche Touren-Souveränität ausspielt.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – die passende Wahl
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders interessant für Fahrer, die ein komfortorientiertes Tourenmotorrad suchen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Ruhe, gute Ausstattung und ein souveränes Gesamtpaket legt, findet hier eine sehr stimmige Lösung. Auch für Menschen, die gerne „entspannt zügig“ unterwegs sind, passt die Ausrichtung der Indian.
Honda NTV 650 Revere – die passende Wahl
Die Honda NTV 650 Revere empfiehlt sich vor allem für Fahrer, die ein unkompliziertes Motorrad für Alltag und gelegentliche Touren suchen. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegen lässt, schnell vertraut wirkt und nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke taugt, trifft mit der Honda oft genau den richtigen Ton. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die erst einmal ein gutmütiges Gesamtgefühl suchen, ist die Honda eine naheliegende Option.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und souveräner Tourenperformance liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald es darum geht, entspannt Tempo aufzubauen, Wind und Strecke „wegzudrücken“ und mit einer Reiseausrichtung einfach Kilometer zu machen. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt, wird hier glücklich.
Die Honda NTV 650 Revere punktet dagegen mit Alltagstauglichkeit, leichterem Handling und einem unkomplizierten Fahrgefühl. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Wendigkeit und praktische Nutzbarkeit wichtiger sind als maximale Touren-Souveränität. Wer ein Motorrad möchte, das schnell vertraut ist und sich für viele Situationen gut eignet, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung.