| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Fahrkomfort
- Wendigkeit
- Krawalliger, kräftiger Motor
- Geländetauglichkeit
- Soziusbetrieb
- Reisetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 920 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 84 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 74 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down (Federweg 275)mm | |
| Federung hinten | WP (Federweg 275)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Spaß ohne Ende - leider ein teurer
Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.
Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!
Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.
Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Husqvarna 701 Enduro: Zwei Welten, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Husqvarna 701 Enduro, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein klassisches, komfortorientiertes Tourenmotorrad im Fokus, dort ein agiles Enduro-Konzept, das auf Dynamik und Vielseitigkeit setzt. Beide Maschinen können begeistern – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf längeren Strecken und bei wechselnden Untergründen, und wo liegen die typischen Schwächen des jeweiligen Konzepts?
Grundidee der Motorräder: Tourenkomfort vs. Enduro-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vor allem für Fahrer gedacht, die lange Strecken entspannt genießen möchten. Der Charakter ist auf Komfort, Ruhe und souveräne Fahrbarkeit ausgelegt. Die Maschine wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht ständig anhalten will, um sich neu zu orientieren – sondern einfach Kilometer sammelt.
Die Husqvarna 701 Enduro verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie steht für Leichtigkeit, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das auch abseits der klassischen Straße Spaß macht. Das Konzept ist weniger „große Reise auf Komfort“, mehr „flexibel unterwegs“ – mit dem Anspruch, auch mal Schotter, Feldwege oder unübersichtliche Streckenabschnitte mitzunehmen.
Motor und Fahrgefühl: Souveränität auf der Straße vs. lebendige Performance
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind. Die Indian spielt ihre Stärken vor allem in einem gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsbild aus. Das bedeutet: Der Antrieb unterstützt entspanntes Fahren, lässt sich gut dosieren und fühlt sich auf Landstraße und Autobahnabschnitten besonders stimmig an. Wer häufig in einem „ruhigen Rhythmus“ fährt, profitiert von dieser Art von Kraftentfaltung.
Die Husqvarna wirkt dagegen deutlich „direkter“. Das Fahrgefühl ist wacher, die Maschine reagiert spürbar schneller auf Gasbefehle und wirkt insgesamt agiler. Gerade wenn es kurvig wird oder wenn die Strecke nicht ganz planbar ist, kommt diese Lebendigkeit besonders gut zur Geltung. Gleichzeitig ist das Konzept weniger auf Dauer-„Gleiten“ ausgelegt, sondern eher auf dynamische Fahrweise.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Indian liegen im entspannten Vorankommen, im ruhigen Zusammenspiel von Antrieb und Komfort und in der Art, wie sie längere Strecken „einfach macht“. Eine mögliche Schwäche ist das Gewicht bzw. die Größe im Vergleich zu einem Enduro-Konzept: In engen Situationen oder bei häufigem Rangieren kann das weniger handlich wirken.
Stärken der Husqvarna liegen in der Wendigkeit und im Gefühl, jederzeit „mitgehen“ zu können. Das ist besonders praktisch, wenn die Route spontan wird oder wenn es mal abseits der Hauptstraße geht. Eine mögliche Schwäche ist, dass das Enduro-Konzept nicht automatisch den gleichen Langstrecken-Komfort bietet wie ein klassisches Tourenmotorrad – wer sehr viel Autobahn oder lange, gleichmäßige Etappen fährt, merkt das eher.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Touren vs. Kontrolle im Gelände
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle besonders deutlich. Die Indian Chieftain ist auf Stabilität und ein souveränes Fahrverhalten ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, vermittelt Vertrauen bei höheren Geschwindigkeiten und bleibt auch bei längeren Fahrten angenehm „berechenbar“. Gerade auf glatten Straßen und bei gleichmäßigem Tempo ist das ein klarer Vorteil.
Die Husqvarna 701 Enduro setzt auf ein Setup, das Beweglichkeit und Kontrolle unterstützt. Das Motorrad fühlt sich so an, als könnte es schneller „umschalten“ – von Straße zu Schotter, von Kurve zu unebenem Untergrund. Wer gerne mit wechselnden Bedingungen fährt, wird die Fähigkeit zu schätzen wissen, das Motorrad aktiv zu bewegen.
Kurven, Bremsen und Fahrstabilität
In Kurven spielt die Indian ihre Stärke in einem stabilen, ruhigen Eindruck aus. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „leichtes Spielzeug“, sondern eher wie ein Tourer, der die Linie sauber hält. Die Husqvarna dagegen wirkt in Kurven oft lebendiger, weil sie sich schneller anfühlt und Richtungswechsel leichter wirken können.
Bei Bremsen und Fahrstabilität ist es weniger ein „besser/schlechter“, sondern ein „passend/anders“. Die Indian ist besonders stark, wenn man auf gleichmäßige, planbare Fahrten setzt. Die Husqvarna punktet, wenn man häufig beschleunigt, bremst und das Motorrad aktiv führt – also dort, wo das Enduro-Konzept seine Vorteile ausspielt.
Ergonomie und Komfort: Langstrecke entspannt vs. Sitzposition für Aktivität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen eine entspannte Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Dazu passt auch die Art, wie das Motorrad Wind- und Fahrgeräusche „wegfiltert“ – je nach Setup und Fahrweise fühlt sich das besonders auf längeren Strecken stimmig an.
Die Husqvarna 701 Enduro steht dagegen für eine aktivere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Umsetzen, dynamisches Fahren oder auch mal Stehen auf dem Motorrad eine Rolle spielt. Für sehr lange Autobahnphasen kann das jedoch weniger „komfortabel“ wirken als bei einem Tourer.
Ausstattung und Elektronik: Tourer-„Alltag“ vs. Enduro-Fokus
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Indian wirkt wie ein Motorrad, das für Tourenalltag gedacht ist – mit Fokus auf Komfortfunktionen und einem Gesamtpaket, das das Fahren angenehmer macht. Die Husqvarna setzt eher auf die Anforderungen eines Enduro-Konzepts: Traktion, Kontrolle und Fahrmodi, die zu unterschiedlichen Untergründen passen.
Beide Motorräder können moderne Elektronik mitbringen, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Indian zielt stärker auf „entspanntes Reisen“, während die Husqvarna stärker auf „Fahrbarkeit in wechselnden Bedingungen“ ausgelegt ist.
Verbrauch, Reichweite und Kosten im Vergleich
Beim Thema Verbrauch und Reichweite ist es sinnvoll, die Einsatzarten gegeneinander zu halten. Die Indian wird typischerweise dann besonders effizient wirken, wenn sie in einem gleichmäßigen Tourenmodus bewegt wird – also wenn das Motorrad nicht ständig „gegen den Charakter“ gefahren wird. Die Husqvarna kann je nach Fahrstil deutlich variieren: Wer sportlich und häufig beschleunigt, merkt das stärker, während ruhiges Fahren auch hier zu besseren Ergebnissen führt.
Auch die Wartungs- und Betriebskosten hängen stark vom Fahrprofil ab. Ein Tourer wird oft für längere Strecken genutzt, ein Enduro häufiger für abwechslungsreiche Strecken – dadurch können sich Verschleißthemen und Pflegeaufwand unterscheiden. Entscheidend ist daher weniger ein einzelner Wert, sondern die Frage: Welche Nutzung ist realistischer?
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: ideal für…
- Langstrecken mit Fokus auf Komfort und entspanntem Tempo
- Touren, bei denen man möglichst wenig „arbeiten“ muss, um die Fahrt angenehm zu halten
- Straßenfahrten, bei denen Stabilität und ruhiges Handling im Vordergrund stehen
Husqvarna 701 Enduro: ideal für…
- Abwechslungsreiche Routen mit wechselndem Untergrund
- Aktives Fahren, bei dem das Motorrad schnell reagieren darf
- Kurvenreiche Strecken und Abschnitte, die nicht immer perfekt asphaltiert sind
Typische Kauf-Entscheidung: Was passt zum eigenen Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und der Husqvarna 701 Enduro ist am Ende eine Frage des Fahrstils. Wer vor allem Wert auf Komfort, Ruhe und souveräne Langstrecken legt, wird sich mit der Indian deutlich wohler fühlen. Wer dagegen gerne flexibel unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und auch mal abseits der klassischen Route Spaß haben möchte, findet in der Husqvarna den passenden Charakter.
Beide Motorräder haben ihre Stärken – aber sie sind nicht dafür gemacht, die gleiche Aufgabe zu erfüllen. Genau das ist der Kern dieses Vergleichs: Nicht „welches ist besser“, sondern „welches passt besser“.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem komfortorientierte Touren lieben: ruhiges Fahrgefühl, souveräne Stabilität und ein Gesamtpaket, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig auf Landstraße und Autobahn unterwegs ist und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, trifft mit der Indian meist die passendere Entscheidung.
Die Husqvarna 701 Enduro passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Abwechslung suchen: dynamisches Handling, schnelle Reaktionen und ein Konzept, das auch bei wechselnden Untergründen Spaß macht. Wer gerne aktiv fährt, Kurven und unebene Strecken mitnimmt und das Motorrad als „Allrounder“ im weiteren Sinne versteht, wird mit der Husqvarna glücklicher.
Kurz gesagt: Tourenkomfort gewinnt bei der Indian – Agilität und Vielseitigkeit bei der Husqvarna.