| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Indian FTR 1200 Sport – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Indian-Modelle so klar unterschiedliche Philosophien verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortorientiertes Reisen mit kräftigem V-Twin-Charakter und einer Ausstattung, die auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt wie ein Statement für sportliche Fahrdynamik: kompakter, direkter und deutlich näher an dem Gefühl, das man mit „Spaß“ verbindet – auch wenn die Straße mal unruhiger wird.
Im Folgenden geht es nicht um reine Datenlisten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder in der Praxis zueinander verhalten: Wo liegt der Fokus auf Komfort und Reichweite, wo auf Agilität und Ansprechverhalten? Genau daraus ergibt sich, welches Motorrad für welchen Fahrstil am besten passt.
Charakter und Einsatzzweck: Reise-Cruiser vs. sportliche Allround-Interpretation
Die Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Grundgedanken her ein Tourer. Das zeigt sich bereits im Gesamtpaket: Die Auslegung zielt auf entspannte Sitzposition, ruhiges Dahingleiten und ein Setup, das auch bei längeren Tagesetappen nicht „nervt“, sondern trägt. Die FTR 1200 Sport dagegen ist eher die Maschine für Fahrer, die das Motorrad als aktives Werkzeug sehen: Man möchte zügig unterwegs sein, Kurven bewusst anfahren und das Fahrwerk spüren.
Vergleicht man die aufgelisteten Werte beider Modelle, wird der Unterschied schnell greifbar: Die Chieftain wirkt in der Gesamtwirkung „großer“ und stabiler, während die FTR im Verhältnis deutlich leichter und agiler rüberkommt. Das ist nicht nur ein Gefühl – es passt zu den typischen Stärken der jeweiligen Klasse.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung vs. Direktheit
Bei beiden Motorrädern steht ein V-Twin im Mittelpunkt, aber die Art, wie die Leistung ankommt, unterscheidet sich spürbar. Die Chieftain ist darauf ausgelegt, Drehmoment verfügbar zu machen, damit das Motorrad auch bei gleichmäßigem Tempo souverän bleibt. Die FTR 1200 Sport setzt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten: Gasbefehle werden direkter umgesetzt, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Gänge zügig zu nutzen.
Wenn man die aufgelisteten Werte gegenüberstellt, erkennt man: Die Chieftain ist die Wahl, wenn man häufig „entspannt“ fährt und dabei trotzdem Reserven möchte. Die FTR ist die Wahl, wenn man häufiger „aktiv“ fährt – also beschleunigt, bremst, einlenkt und das Motorrad dabei als Teil des Fahrspaßes erlebt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Kurve
Ein großer Unterschied zeigt sich im Fahrwerk- und Geometrieansatz. Die Chieftain ist auf ruhige Linienführung und Komfort ausgelegt. Das Motorrad bleibt auch dann gelassen, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man über längere Zeit gleichmäßig unterwegs ist. Die FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Kurvenarbeit belohnt: Man bekommt ein klareres Feedback, spürt schneller, wann das Vorderrad „mitarbeitet“, und kann das Motorrad präziser in die gewünschte Linie bringen.
Die aufgelisteten Werte unterstützen diese Tendenz: Wo die Chieftain eher auf Stabilität und Souveränität ausgelegt ist, zielt die FTR auf Wendigkeit und ein sportlicheres Setup. Das bedeutet in der Praxis: Auf langen Autobahn- oder Landstraßenabschnitten fühlt sich die Chieftain wie ein Reisebegleiter an. Auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Tempo spielt die FTR ihre Stärken aus.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen vs. sportliche Kontrolle
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die Chieftain vermittelt typischerweise ein Gefühl von Kontrolle bei gleichmäßigem Druck – besonders dann, wenn man mit Blick auf Komfort und Planbarkeit fährt. Die FTR ist eher auf sportliche Nutzung ausgelegt: Man kann stärker „arbeiten“, also gezielt verzögern, die Last verlagern und das Motorrad wieder in die Beschleunigung bringen.
Vergleicht man die aufgelisteten Werte, passt das Bild: Die Chieftain wirkt wie die Wahl für entspannte, sichere Verzögerung bei jeder Geschwindigkeit. Die FTR wirkt wie die Wahl für Fahrer, die Bremsen als aktiven Teil des Fahrstils sehen.
Komfort, Sitzposition und Alltag: Langstrecke vs. Wendigkeit
Die Chieftain Power Plus Dark Horse punktet vor allem dort, wo viele Tourer überzeugen: Sitzkomfort, entspannte Haltung und ein Gesamtpaket, das den Tag „glatter“ macht. Auch wenn man nicht ständig Gas gibt, bleibt das Motorrad angenehm zu fahren. Die Ausstattung und die Art, wie das Motorrad aufgebaut ist, unterstützen das Reisen.
Die FTR 1200 Sport ist dagegen im Alltag oft die angenehmere Wahl, wenn es um schnelle Richtungswechsel, Parklücken, enge Straßen und spontane Ausfahrten geht. Die Sitzposition ist sportlicher, die Maschine wirkt kompakter in der Bewegung. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus „geradeaus und durch“ besteht, sondern aus vielen kleinen Fahrmomenten.
Die aufgelisteten Werte zeigen hier ebenfalls den Unterschied: Die Chieftain ist eher auf „entspanntes Durchziehen“ ausgelegt, die FTR auf „aktiv gestalten“.
Ausstattung und Fahrmodi: Reise-Setup vs. sportliche Abstimmung
Bei der Chieftain steht das Gesamtpaket im Vordergrund: Komfortfunktionen, eine Reiseausrichtung und ein Setup, das auch bei längeren Strecken nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert. Die FTR wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne „einstellt“ und dann konsequent fährt – mit einem Fokus auf sportliche Abstimmung und ein direkteres Feedback.
Wenn man die aufgelisteten Werte und die daraus ableitbare Abstimmung betrachtet, wird klar: Die Chieftain ist die Wahl, wenn man möglichst wenig „arbeiten“ möchte, um schnell ans Ziel zu kommen. Die FTR ist die Wahl, wenn man das Motorrad gerne spürt und die Abstimmung zum Fahrstil passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Reisetauglichkeit: Die Auslegung zielt auf lange Strecken und entspanntes Tempo.
- Stabilität: Das Motorrad wirkt souverän, besonders bei gleichmäßigem Fahren.
- Komfortfokus: Die Gesamtergonomie unterstützt den Alltag auf Tour.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur FTR: Wer sehr agil fahren möchte, spürt den Tourer-Charakter.
- Sportliche Kurvenarbeit ist möglich, aber nicht der Hauptfokus – dafür ist die FTR prädestiniert.
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Agilität: Die Maschine wirkt schnell in der Bewegung und lädt zu sportlicher Fahrweise ein.
- Direktes Fahrgefühl: Gas und Fahrwerk reagieren „hands-on“.
- Kurvenorientierung: Besonders auf kurvigen Strecken zeigt sich der sportliche Anspruch.
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Tour-Komfort ist nicht der gleiche Schwerpunkt wie bei der Chieftain.
- Langstrecken-Routine: Wer vor allem entspannt reisen will, wird die Chieftain als passender empfinden.
Welche Wahl passt besser? Praxisorientierte Empfehlung
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn die meisten Kilometer aus Touren bestehen: längere Strecken, gleichmäßiges Tempo, komfortables Ankommen. Die FTR 1200 Sport ist die bessere Wahl, wenn die Ausfahrten abwechslungsreich sind: Kurven, wechselndes Tempo, aktives Fahren und ein Motorrad, das sich wie ein Sportgerät anfühlt.
Wer häufig mit Sozia oder Gepäck unterwegs ist und dabei vor allem entspannte Kilometer sammeln möchte, wird bei der Chieftain eher das „Rundum-sorglos“-Gefühl finden. Wer dagegen lieber allein unterwegs ist, öfter spontan fährt und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes sieht, wird die FTR deutlich mehr fordern und dafür mehr zurückbekommen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist das passende Motorrad für alle, die vor allem komfortabel und souverän auf langen Strecken unterwegs sind. Der Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt eine klare Ausrichtung auf Stabilität, entspanntes Handling und ein Reisegefühl, das auch bei längeren Tagen trägt. Wer Touren plant, viel Kilometer macht und dabei nicht ständig „arbeiten“ möchte, findet in der Chieftain den besseren Begleiter.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die Wahl für Fahrer, die sportlicher fahren wollen: direkteres Ansprechverhalten, mehr Agilität und ein Fahrgefühl, das Kurven und Tempo belohnt. Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich ein Motorrad, das im Alltag und auf kurvigen Strecken lebendiger wirkt und mehr Lust auf aktives Fahren macht.
Kurz gesagt: Chieftain für Reise und Komfort, FTR 1200 Sport für Fahrspaß und sportliche Kontrolle.