| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Kawasaki Versys 650, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein großes, komfortorientiertes Tourenmotorrad mit starkem Fokus auf Fahrruhe, Windschutz und Langstrecken-Feeling. Auf der anderen Seite geht es bei der Kawasaki Versys 650 um Agilität, Alltagstauglichkeit und eine Fahrweise, die sich sowohl auf Landstraßen als auch auf längeren Touren unkompliziert anfühlt. Genau diese Gegensätze machen deutlich, worauf es bei der Wahl wirklich ankommt: Komfort und „Reise-Modus“ oder Flexibilität und „Allround-Charakter“.
Grundcharakter im Vergleich: Tourenmaschine vs. vielseitiges Allround-Motorrad
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Konzept her auf das ausgelegt, was viele auf Tour suchen: entspannte Sitzposition, viel Schutz vor Fahrtwind und ein souveränes Auftreten. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Kilometer, bei denen man nicht ständig nachdenken muss, sondern einfach fährt. Die Kawasaki Versys 650 dagegen ist eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell „mitgeht“ – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendrunde. Sie steht für ein leichtes Handling und eine Position, die nicht zu sehr in Richtung „nur Tour“ geht.
Fahrgefühl und Motor-Charakter
Im Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf den typischen Touren-Vibe mit kräftigem Drehmomentgefühl und einem Motor, der sich auf gleichmäßiges Tempo und ruhiges Gleiten konzentriert. Die Kawasaki Versys 650 liefert dagegen ein lebendigeres, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren auf Landstraßen wirkt die Versys oft „direkter“ und lässt sich leichter in verschiedene Fahrmodi bringen.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Indian spielt ihre Vorteile aus, wenn es um entspannte Fahrt, Durchzug und Gelassenheit geht. Die Kawasaki punktet, wenn es um Wendigkeit, unkompliziertes Handling und ein Motorrad geht, das sich auch im Alltag nicht „zu groß“ anfühlt.
Sitzposition, Komfort und Windschutz
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Die Sitzposition ist auf längeres Fahren ausgelegt, und der Windschutz hilft dabei, auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannter zu bleiben. Wer häufig Autobahn fährt oder lange Strecken am Stück plant, wird den Unterschied schnell merken: weniger „Windstress“, mehr Fokus auf die Strecke.
Die Kawasaki Versys 650 bietet ebenfalls Komfort, aber in einer anderen Ausrichtung. Sie ist weniger auf „große Reise“ getrimmt, sondern auf eine Balance aus aufrechter Sitzhaltung und guter Kontrolle. Das macht sie besonders interessant, wenn neben Touren auch Stadtverkehr, Landstraße und wechselnde Streckenprofile dazugehören.
Komfort vs. Flexibilität
Vergleicht man die beiden Ansätze, wird klar: Die Indian ist stärker im Bereich Langstrecken-Komfort und Windschutz. Die Kawasaki ist stärker im Bereich Alltagstauglichkeit und Flexibilität. Wer oft mit Gepäck unterwegs ist oder lange Etappen plant, bekommt bei der Indian mehr „Reise-Ruhe“. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur für die Urlaubsfahrt lohnt, findet in der Versys meist den besseren Kompromiss.
Handling, Fahrwerk und Alltagstauglichkeit
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein schwereres, tourentypisches Motorrad. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich ist – aber sie fühlt sich eher wie eine Maschine an, die man „trägt“ und die stabil bleibt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr engen Passagen ist die Kawasaki im Vorteil, weil sie leichter wirkt und sich schneller anfühlt.
Die Kawasaki Versys 650 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es häufig um Tempowechsel, Kurvenfolgen und wechselnde Untergründe geht. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf ein gutmütiges, kontrolliertes Fahren. Dadurch eignet sich die Versys auch für Fahrer, die nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs sind.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
Die Indian punktet mit Stabilität und souveränem Geradeauslauf – ein Plus für lange Autobahnabschnitte und entspannte Reiseetappen. Die Kawasaki punktet mit Agilität und einem „einfachen“ Fahrgefühl, das gerade im Alltag und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht. Als Schwäche der Indian kann man den höheren Anspruch an das Handling in engen Situationen sehen, während die Kawasaki im Vergleich zur Indian weniger „Luxus-Tourenruhe“ vermittelt.
Bremsen, Elektronik und Fahrassistenz
Im Bereich Sicherheit und Kontrolle ist es sinnvoll, die Systeme als Ganzes zu betrachten: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, Alltag und Touren zuverlässig zu meistern. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt dabei stärker auf ein rundes Gesamtpaket für komfortables Reisen. Dazu gehören typischerweise Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Fahren auf längeren Strecken erleichtern.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls modern und bietet Elektronik, die vor allem den Fahralltag unterstützt. Im Vergleich wirkt die Kawasaki oft „pragmatischer“: Sie hilft, ohne das Motorrad in den Vordergrund zu drängen. Wer gerne selbst aktiv fährt und dabei trotzdem auf sinnvolle Unterstützung setzt, findet hier einen guten Mittelweg.
Reisetauglichkeit und Gepäck: Wer fährt wohin?
Reisetauglichkeit ist bei diesem Vergleich der zentrale Punkt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Touren ausgelegt. Der Fokus liegt auf Windschutz, Komfort und dem Gefühl, dass das Motorrad für lange Strecken gemacht ist. Gerade wenn Gepäck eine Rolle spielt oder wenn mehrere Stunden am Stück geplant sind, ist die Indian die naheliegendere Wahl.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls reisetauglich – aber eher im Sinne von „flexibel unterwegs“. Sie eignet sich gut für Touren mit Tagesetappen, für Strecken, auf denen man öfter mal die Route spontan anpasst, und für Fahrer, die nicht ausschließlich auf Autobahn und Komfort setzen. Wer gerne leicht bleibt und trotzdem eine gute Basis für längere Fahrten sucht, wird mit der Versys glücklich.
Vergleich der Stärken bei der Tourenplanung
Die Indian ist stärker, wenn die Reiseplanung auf Komfort, Schutz und entspannte Kilometer ausgelegt ist. Die Kawasaki ist stärker, wenn die Tour abwechslungsreich ist und das Motorrad auch außerhalb der „klassischen Fernreise“ Spaß machen soll. Beide können lange Strecken – aber sie liefern unterschiedliche Arten von Genuss.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders interessant für Fahrer, die ein großes, komfortorientiertes Tourenmotorrad suchen. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und ruhiges Fahrverhalten legt und ein Motorrad möchte, das sich wie eine Reiseplattform anfühlt, trifft mit der Indian eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn man gerne mit Gepäck unterwegs ist und das Motorrad als „Komfort-Zentrale“ versteht, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Die Kawasaki Versys 650 passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad wollen: für Stadt und Land, für Kurven und für Touren, bei denen man flexibel bleibt. Wer ein agiles Handling bevorzugt, gerne selbst die Fahrdynamik gestaltet und dabei trotzdem eine solide Basis für längere Fahrten sucht, wird mit der Versys sehr zufrieden sein.
Typische Kaufgründe im Vergleich
Indian: Komfort, Reisegefühl, Windschutz, souveräne Langstrecken-Performance. Kawasaki: Agilität, Alltagstauglichkeit, unkomplizierte Fahrbarkeit, vielseitiger Charakter.
Fazit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf komfortorientierten Touren liegt: Windschutz, ruhiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das lange Strecken entspannt macht. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Autobahn und große Etappen mögen und bei denen Gepäck sowie Reise-Atmosphäre eine wichtige Rolle spielen.
Die Kawasaki Versys 650 ist die passendere Option, wenn ein vielseitiges Allround-Motorrad gesucht wird: leichtes Handling, lebendiges Fahrgefühl und eine Position, die auch im Alltag funktioniert. Wer abwechslungsreiche Strecken fährt, häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechselt und dabei ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der Versys den besseren Begleiter.
Kurz gesagt: Indian für die große Reise, Kawasaki für den vielseitigen Fahrspaß.