| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Kawasaki Z 900 RS – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Kawasaki Z 900 RS, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein ausgewachsener Tourer-Cruiser mit Fokus auf Komfort und Präsenz auf ein sportlich-elegantes Retro-Naked-Bike, das vor allem im Alltag und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Beide Modelle können viel – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Tourer-Cruiser vs. Retro-Naked
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist vom Konzept her auf lange Strecken ausgelegt. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, ruhiges Dahingleiten und eine Ausstattung, die das Reisen erleichtert, stehen im Vordergrund. Die Maschine wirkt wie gemacht für entspannte Touren, bei denen man Kilometer sammelt, ohne ständig an die nächste Tankstelle oder an die nächste Komfort-Ecke denken zu müssen.
Die Kawasaki Z 900 RS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie kombiniert den Look eines klassischen Motorrads mit moderner Technik und einem Fahrgefühl, das eher nach „kurz raus, rein in die Kurve, wieder zurück“ klingt. Der Fokus liegt auf Agilität, direkter Rückmeldung und einem Motorcharakter, der Lust auf zügiges Fahren macht – besonders dort, wo Straßen nicht nur geradeaus führen.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Kraftentfaltung, die sich vor allem bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken auszahlt. Das Fahrgefühl ist eher „gelassen“: Man kann entspannt beschleunigen, ohne dass das Motorrad hektisch wirkt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei konstantem Cruisen spielt die Indian ihre Stärken aus.
Die Kawasaki Z 900 RS wirkt dagegen lebendiger und unmittelbarer. Der Motor reagiert spürbar auf Gasbefehle, und das macht das Bike besonders attraktiv, wenn es um dynamisches Fahren geht. In der Stadt und auf Landstraßen mit wechselndem Tempo fühlt sich die Kawasaki oft „näher am Fahrer“ an. Wer häufig beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt, wird den Unterschied schnell merken.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Stärken der Indian: ruhige Durchzugskraft, entspannter Langstrecken-Flow, souveränes Cruisen.
Schwächen der Indian: weniger „leichtfüßig“ im Gefühl, wenn es nur um kurze, spontane Fahrten mit viel Richtungswechsel geht.
Stärken der Kawasaki: direkte Gasannahme, agiles Fahrverhalten, mehr Spielfreude bei sportlicher Fahrweise.
Schwächen der Kawasaki: weniger Fokus auf maximalen Reise-Komfort, wenn lange Etappen im Vordergrund stehen.
Komfort und Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Die Sitzposition ist auf entspanntes Sitzen ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn das Tempo nicht ständig variiert. Dazu kommt: Der Tourer-Ansatz sorgt dafür, dass man sich weniger „arbeiten“ muss, um die Strecke zu genießen.
Die Kawasaki Z 900 RS bietet eine sportlichere, aber dennoch alltagstaugliche Sitzhaltung. Sie wirkt weniger wie ein „Reise-Sessel“, sondern eher wie ein Motorrad, das man gerne bewegt. Für kürzere Strecken oder für Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Mittelpunkt stehen, ist das oft die bessere Wahl. Wer jedoch sehr lange Strecken plant, wird bei der Indian tendenziell mehr Entspannung finden.
Komfort-Realität im Alltag
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Indian ist stärker auf Langstrecke optimiert, während die Kawasaki eher auf Fahrspaß und Wendigkeit ausgelegt ist. Das bedeutet nicht, dass die Kawasaki unkomfortabel wäre – aber der Schwerpunkt liegt anders.
Fahrwerk, Handling und Bremsen
Das Fahrwerk der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf Stabilität und ruhiges Rollen ab. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnabschnitten ist das ein Pluspunkt. Die Maschine bleibt dabei berechenbar, und das gibt Sicherheit. In Kurven kann die Indian ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man mit gleichmäßigem Tempo fährt und nicht ständig „arbeitet“.
Die Kawasaki Z 900 RS ist im Handling spürbar leichter und dynamischer. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zu wechseln, früher einzulenken und das Tempo in Kurven zu variieren. Die Bremsen und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Reifen wirken auf sportliche Fahrer oft unmittelbarer. Wer gerne zügig unterwegs ist, wird die Kawasaki als „agiler“ wahrnehmen.
Wo liegen die Unterschiede?
Indian: mehr Stabilität und Ruhe, dafür weniger „leichtes“ Handling-Gefühl bei häufigem Richtungswechsel.
Kawasaki: mehr Agilität und sportliche Rückmeldung, dafür weniger Reisefokus bei sehr langen Etappen.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Ausstattung ein zentrales Thema. Der Tourer-Charakter spiegelt sich in der Art wider, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist. Dazu gehören Komfort-Features und ein Gesamtpaket, das das Reisen erleichtert. Wer häufig unterwegs ist, wird die Indian als „komplettes“ Motorrad erleben: weniger improvisieren, mehr genießen.
Die Kawasaki Z 900 RS setzt auf eine moderne Interpretation des Retro-Looks. Die Ausstattung ist auf das abgestimmt, was man im Alltag wirklich braucht: übersichtliche Bedienung, ein stimmiges Gesamtbild und ein Motorrad, das sich schnell „zur Hand“ anfühlt. Für Pendeln, Wochenendfahrten und spontane Ausflüge ist die Kawasaki oft die praktischere Wahl.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
Indian: stark als Reiseplattform, Komfort und „Langstrecken-Logik“.
Indian: weniger ideal, wenn das Motorrad vor allem in der Stadt bewegt wird und häufig eng rangiert werden muss.
Kawasaki: alltagstauglich, schnell verfügbar, sportlich und unkompliziert.
Kawasaki: weniger „Tourer-Komfort“ im Sinne von maximaler Reiseentspannung.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Strecke und Komfort wichtiger sind als jede einzelne Kurve. Wer gerne lange Touren plant, gerne konstant fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Indian sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Z 900 RS ist dagegen eine starke Wahl für alle, die das Motorrad regelmäßig im Alltag nutzen und dabei Wert auf Agilität legen. Kurze Strecken, Landstraßen mit Kurven, Ausfahrten am Wochenende – die Kawasaki wirkt wie gemacht dafür. Auch wenn man mal zügig unterwegs ist, bleibt das Motorrad dabei angenehm kontrollierbar.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Tourenkomfort, ruhiges Cruisen und ein „großes“ Reisegefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken aus und wirkt dann am stimmigsten, wenn das Motorrad nicht ständig in engen Situationen bewegt werden muss. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Indian den passenden Charakter.
Die Kawasaki Z 900 RS empfiehlt sich für alle, die ein Motorrad für Alltag, Kurven und spontane Fahrten suchen. Sie bietet ein lebendiges, direktes Fahrgefühl und wirkt im Handling deutlich agiler. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, wird mit der Kawasaki mehr „Spiel“ im Fahralltag erleben.
Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen eher für die Indian – Agilität und Fahrspaß eher für die Kawasaki.