| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und gemischte Strecken
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Langstrecken-Komfortzone, viel Auftritt und ein entspanntes Fahrgefühl. Die KTM 1190 Adventure dagegen wirkt wie ein Werkzeugkasten für Abenteuer: agil, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits der Komfortroute Spaß zu machen. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nachdem, wie und wo gefahren wird, kippt die Entscheidung schnell.
Grundcharakter: Cruiser-Tourer trifft Adventure-Anspruch
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in ihrer Ausrichtung klar auf Tourenkomfort und Langstrecke getrimmt. Das spürt man im Gesamtkonzept: Sitzposition, Windschutz und das ruhige, gleichmäßige Ansprechen des Motors zielen darauf ab, viele Kilometer ohne Stress zu absolvieren. Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist als Adventure-Motorrad gedacht, das auf der Straße souverän bleibt, aber auch das Gefühl vermittelt, dass Schotter, schlechte Beläge oder spontane Abstecher dazugehören.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. Direktheit
Beim Motorcharakter zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die Indian wirkt eher wie ein großes, ruhiges Kraftpaket: Das Ansprechverhalten ist auf gleichmäßige Beschleunigung und ein entspanntes Tempo ausgelegt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders auf langen Strecken überzeugt – weniger „arbeiten“, mehr „gleiten“.
Die KTM 1190 Adventure ist dagegen spürbar lebendiger. Sie vermittelt mehr Direktheit im Antrieb und lädt dazu ein, häufiger zu schalten und das Motorrad aktiv zu bewegen. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, bekommt hier eher das passende Gefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Alltag und auf längeren Strecken ist das Fahrwerk entscheidend dafür, wie anstrengend oder entspannt sich das Motorrad anfühlt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität und im ruhigen Geradeauslauf aus. Unebenheiten werden eher „weggetragen“, das Motorrad wirkt insgesamt gelassen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Route lang ist und der Fokus auf Komfort liegt.
Die KTM 1190 Adventure setzt dagegen auf Agilität. Das Handling wirkt reaktionsfreudiger, das Motorrad lässt sich leichter in Richtungswechsel bringen und fühlt sich dadurch oft „sportlicher“ an. Gleichzeitig bedeutet das: Wer viel und entspannt cruisen möchte, kann die KTM je nach Fahrstil als etwas aktiver empfinden – sie will eher geführt werden.
Lenkung, Gewicht und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind keine „kleinen“ Maschinen, aber die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, unterscheidet sich. Die Indian wirkt durch ihre Tourer-Charakteristik oft wie ein souveräner Reisebegleiter, der auch bei längeren Fahrten wenig fordert. Die KTM hingegen bringt durch ihre Adventure-Anmutung mehr „Werkzeuggefühl“ mit: Sie ist für viele Situationen gemacht, in denen man das Motorrad öfter bewegt, umstellt oder dynamischer fährt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Standfestigkeit und Gefühl. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet typischerweise mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, das zu ihrem entspannten Fahrstil passt. Das gibt Sicherheit, wenn man gleichmäßig bremst, etwa bei Autobahnfahrten oder längeren Anfahrten.
Die KTM 1190 Adventure ist eher darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen zügig zu reagieren. Das Bremsgefühl wirkt direkter und passt zu einem Fahrstil, der mehr Dynamik zulässt. Gerade wenn die Strecke kurvig ist oder die Bedingungen unruhiger werden, kann das Vertrauen in die Verzögerung ein echter Vorteil sein.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke gewinnt bei der Indian, Aktivität bei der KTM
Komfort ist bei Tourenmotorrädern kein „Nice-to-have“, sondern ein Hauptargument. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist hier klar im Vorteil: Sitzposition, Windschutz und das insgesamt ruhige Fahrgefühl sind auf ermüdungsarmes Fahren ausgelegt. Wer häufig lange Strecken fährt, wird die entspannte Abstimmung besonders schätzen.
Die KTM 1190 Adventure bietet ebenfalls Komfort, aber in einer anderen Form. Sie ist eher „sportlich-tourig“: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Befehle reagiert, fördern ein aktiveres Fahren. Für kürzere bis mittlere Touren oder für Fahrten, bei denen auch mal zügig gefahren wird, kann das sehr passend sein. Wer dagegen primär stundenlang cruisen möchte, wird die Indian als entspannter empfinden.
Windschutz und Wettertauglichkeit
Gerade auf Reisen entscheidet der Windschutz darüber, wie anstrengend die Fahrt wird. Die Indian ist in ihrer Ausrichtung klar auf Touren ausgelegt, wodurch sie bei Wind und Tempo oft die angenehmere Lösung bietet. Die KTM kann ebenfalls wetterfest genutzt werden, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man „mit dem Fahrgefühl“ nutzt – weniger wie ein abgeschirmter Reise-Sessel.
Ausstattung und Elektronik: Tourer-Features vs. Adventure-Fokus
Bei der Ausstattung zeigt sich wieder die unterschiedliche Zielgruppe. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket für lange Fahrten: Bedienlogik, Komfort-Features und ein eher „tourentaugliches“ Setup stehen im Vordergrund. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur fahren, sondern auch das Reiseerlebnis angenehm gestalten soll.
Die KTM 1190 Adventure bringt dagegen den Adventure-Fokus mit: Elektronik und Assistenzfunktionen sind eher darauf ausgerichtet, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar zu halten. Wer gern variiert – mal zügig, mal vorsichtiger, mal auf wechselnden Belägen – profitiert von dieser Ausrichtung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Langstrecken-Komfort mit ruhigem, entspannterem Fahrgefühl
- Souveräner Geradeauslauf und angenehme Stabilität
- Tourenorientierte Ergonomie für weniger Ermüdung
- Typisch stimmiges Gesamtpaket für Reisen
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „Adventure-Agilität“ im Vergleich zur KTM, wenn dynamisches Handling im Fokus steht
- Wer viel aktiv fährt und ständig das Motorrad „arbeitet“, könnte die Indian als zu gelassen empfinden
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Agiles Handling und direkteres Fahrgefühl
- Adventure-Anspruch für gemischte Strecken und wechselnde Bedingungen
- Mehr Dynamik im Antrieb, passend zu einem aktiveren Fahrstil
- Elektronik und Setup eher auf Kontrolle in unterschiedlichen Situationen ausgelegt
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Bei reinem Langstrecken-Cruisen kann die Indian als entspannter wirken
- Der Fahrstil wird stärker „gefordert“, wenn man maximal entspannt fahren möchte
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ als von „passender“ ab. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem lange Touren genießen, viel Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt. Wer häufig Autobahnabschnitte, Landstraßen und ausgedehnte Tagesetappen fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 1190 Adventure passt eher zu Menschen, die ein Motorrad möchten, das nicht nur auf der Straße Spaß macht, sondern auch für Abstecher bereit ist. Wer gern dynamisch fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für unterschiedliche Strecken versteht, findet in der KTM oft die passendere Basis.
Fazit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Komfort, ruhiges Fahrgefühl und entspannte Langstrecke im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo viele Kilometer am Stück gefahren werden und das Motorrad vor allem wenig anstrengend sein soll. Die KTM 1190 Adventure gewinnt hingegen, wenn Agilität, Dynamik und ein Adventure-orientiertes Handling wichtiger sind. Wer gern variiert, zügiger fährt oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs ist, wird die KTM als lebendiger und vielseitiger erleben. Kurz gesagt: Für ausgedehnte Reisen mit Fokus auf Gelassenheit ist die Indian die stimmige Option. Für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das aktiv bewegt werden will und auf gemischten Strecken Spaß macht, ist die KTM 1190 Adventure die passendere Wahl.