| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
MotorradTest.de auf YouTube
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs KTM 690 Enduro R – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die KTM 690 Enduro R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein komfortorientierter Cruiser mit Fokus auf Langstrecke und ein leichtes, agiles Enduro-Konzept aufeinander. Beide Maschinen können auf ihre Art begeistern – aber sie spielen in unterschiedlichen Ligen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf Tour und beim Thema Fahrgefühl, und wo liegen die Grenzen des jeweiligen Ansatzes?
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Luxus vs. Enduro-Agilität
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne Reise-Performance, viel Komfort und eine Ausstattung, die auf entspannte Kilometer ausgelegt ist. Der Charakter ist klar: ruhig, kraftvoll und auf Langstrecke optimiert. Die Maschine wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die gern mit Gepäck unterwegs sind, Wind und Wetter gelassen nehmen und dabei ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Fahrstabilität und Stil suchen.
Die KTM 690 Enduro R verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist leichter, direkter und fühlt sich deutlich „näher an der Straße“ an. Das Enduro-Konzept bringt eine Portion Abenteuer mit: kurvige Landstraßen, wechselnde Untergründe und das Gefühl, dass man auch mal abseits des klassischen Weges experimentieren kann. Die KTM ist dabei nicht nur ein Offroad-Tool, sondern auch ein Motorrad, das im Alltag schnell und wendig wirkt.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie fühlt sich die Leistung an?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein kraftvolles, gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Leistung wird eher „getragen“ als „herausgefordert“. Das macht sie besonders angenehm, wenn es darum geht, lange Strecken entspannt zu fahren. Die Maschine vermittelt das Gefühl von Stabilität und Kontrolle, selbst wenn die Route anspruchsvoller wird oder der Verkehr dichter ist.
Die KTM 690 Enduro R wirkt dagegen lebendiger und unmittelbarer. Das Fahrgefühl ist dynamischer, das Motorrad reagiert schneller auf Gasbewegungen und Lenkimpulse. Gerade in Kurven oder auf Straßen mit wechselndem Belag fühlt sich die KTM oft wie ein Werkzeug an, das man aktiv steuert. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, bekommt hier mehr Rückmeldung und mehr Spielfreude.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Indian: ruhiges, souveränes Tempo, entspannter Langstrecken-Flow und ein Fahrstil, der auch bei längeren Ausfahrten wenig Stress erzeugt. Schwächen: durch das Cruiser-Konzept und die eher „große“ Auslegung ist das Handling im engen Alltag weniger verspielt als bei einer Enduro.
Stärken der KTM: Wendigkeit, Agilität und ein direkteres Fahrgefühl. Schwächen: wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, wird die KTM eher als „aktiver“ erleben – weniger als entspanntes Reise-Cruiser-Erlebnis.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf eine komfortable Sitzhaltung ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt längere Fahrten, und der Aufbau wirkt so, als wäre das Motorrad für Touren gemacht, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte. Dazu kommt, dass der Cruiser-Ansatz oft auch das Thema Windschutz und Gesamtkomfort begünstigt. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt das eine große Rolle.
Die KTM 690 Enduro R bietet eine deutlich sportlichere, endurotypische Haltung. Das kann auf der einen Seite sehr angenehm sein, weil man sich auf dem Motorrad „bewegen“ kann und die Kontrolle in Kurven spürbarer wird. Auf der anderen Seite ist die Sitzposition für lange, rein komfortorientierte Fahrten nicht automatisch die erste Wahl – besonders dann, wenn der Fokus stark auf entspannter Reise liegt.
Vergleich: Komfort vs. Kontrolle
Die Indian punktet klar beim Komfort und bei der „Tour-Logik“: weniger Anstrengung, mehr Gelassenheit. Die KTM punktet beim Kontrollgefühl und bei der Beweglichkeit – dafür ist man im Alltag häufiger gefordert, das Motorrad aktiv zu fahren.
Fahrwerk und Bremsen: Wie stabil ist das Motorrad in Bewegung?
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Reise-Cruiser und Enduro. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, Unebenheiten souverän zu schlucken und dabei eine ruhige Linie zu halten. Das hilft besonders auf langen Strecken, wenn die Straße nicht immer perfekt ist. Die Maschine wirkt dabei oft wie „auf Schienen“, was das Sicherheitsgefühl erhöht.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt schnelle Richtungswechsel und ein dynamisches Handling. Auf wechselndem Untergrund kann das sehr viel Spaß machen, weil das Motorrad nicht nur „durchfährt“, sondern sich anfühlt, als würde es mit dem Gelände mitgehen.
Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Prioritäten. Die Indian vermittelt durch den Cruiser-Ansatz oft ein sehr kontrolliertes, gut dosierbares Bremsgefühl, das auf Touren und gleichmäßige Fahrmanöver ausgelegt ist. Die KTM bietet ebenfalls eine starke Bremsleistung, wirkt aber im Gesamtpaket stärker auf sportliche und wechselnde Fahrsituationen abgestimmt – also auf Szenarien, in denen man häufiger zügig beschleunigt, bremst und das Motorrad neu ausrichtet.
Reisetauglichkeit und Alltag: Wo spielt die Indian ihre Stärke aus?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann im Vorteil, wenn die Tourplanung mehr als nur „von A nach B“ bedeutet. Der Cruiser-Charakter bringt häufig eine bessere Grundlage für längere Tagesetappen: angenehme Ergonomie, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das auch bei längerer Belastung nicht in Stress umschlägt. Dazu passt die Art, wie die Maschine mit Wind und Tempo umgeht – sie wirkt weniger wie ein Motorrad, das man ständig „im Griff“ halten muss, sondern eher wie ein Begleiter, der die Strecke übernimmt.
Die KTM 690 Enduro R ist im Alltag dann stark, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und wechselnde Straßenbilder im Vordergrund stehen. Sie macht Spaß, wenn man gern schnell reagiert, wenn man gern Kurven „arbeitet“ und wenn man auch mal einen Feldweg oder einen unbefestigten Abschnitt als Abwechslung sieht. Für reine Langstreckenreisen kann die KTM funktionieren, aber sie ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die unterwegs auch etwas erleben wollen – nicht nur ankommen.
Gepäck und Nutzungsszenarien
Im Vergleich zeigt sich: Die Indian ist prädestiniert für komfortorientiertes Touring und eine Nutzung, bei der Gepäck und Wetterresistenz eine größere Rolle spielen. Die KTM ist prädestiniert für flexible Einsätze, bei denen man nicht nur auf Asphalt unterwegs ist oder bei denen das Motorrad auch mal „leichter“ wirken darf.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: souveränes, komfortorientiertes Fahrgefühl; starke Reiseausrichtung; entspannte Ergonomie; ruhige Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.
- Schwächen: weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr; weniger verspielt im Offroad- oder Abenteuergefühl; eher auf Tour als auf spontane, kurze Abenteuer ausgelegt.
KTM 690 Enduro R
- Stärken: agiles Handling; direktes Feedback; vielseitiges Einsatzprofil; Spaßfaktor bei Kurven und wechselndem Untergrund.
- Schwächen: weniger Fokus auf maximalen Reisekomfort; sportlichere Sitzhaltung kann auf langen Etappen fordernder wirken; weniger „Cruiser-Ruhe“ bei reinen Langstreckenfahrten.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und KTM 690 Enduro R hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Wer vor allem komfortable Touren plant, gern entspannt fährt und ein Motorrad möchte, das die Strecke angenehm macht, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein. Wer dagegen Agilität liebt, gern dynamisch unterwegs ist und auch abseits der typischen Route Spaß haben möchte, findet in der KTM die passendere Basis.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Reisen mit Komfort suchen: ruhiges Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das lange Strecken angenehm macht. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Ankommen und Genießen im Vordergrund stehen – und wenn das Motorrad eher „begleiten“ als „herausfordern“ soll.
Die KTM 690 Enduro R passt besser zu Menschen, die direktes Handling und Abwechslung wollen: schnelle Reaktionen, lebendiges Fahrgefühl und ein Motorrad, das auf kurvigen Strecken und wechselndem Untergrund Spaß macht. Wer gern aktiv fährt und auch spontane Abenteuer mag, wird mit der KTM mehr Freude am täglichen Einsatz haben.
Kurz gesagt: Tour-Komfort gewinnt die Indian, Agilität und Abenteuergefühl gewinnt die KTM.