| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. KTM 890 Duke R – welcher Motorradtyp passt besser?
Wer zwischen Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und KTM 890 Duke R schwankt, vergleicht im Grunde zwei sehr unterschiedliche Philosophien. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortables Reisen, viel Ausstattung und eine souveräne, entspannte Art zu fahren. Die KTM 890 Duke R dagegen ist auf Agilität, sportliche Dynamik und ein direktes Fahrerlebnis ausgelegt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so spannend: Es geht weniger darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag und zu den bevorzugten Strecken passt.
Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort vs. sportliche Kompaktheit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Schwerpunkt auf Fahrkomfort, Stabilität und Langstreckentauglichkeit. Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Etappen, bei denen Windschutz, Sitzkomfort und eine ruhige Gangart wichtiger sind als maximale Kurvendynamik.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen ein sportlicher Naked-Bike-Ansatz. Hier steht Handling im Vordergrund: schnelle Richtungswechsel, ein wendiger Charakter und ein Motor, der sich spontan anfühlt. Für Stadtfahrten, kurvige Landstraßen und alle, die gern zügig unterwegs sind, ist die Duke R deutlich näher an der „sofort los“-Erfahrung.
Motorcharakter: souveränes Reisen vs. spürbare Sportlichkeit
Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf eine Art von Kraftentfaltung, die sich vor allem gleichmäßig und komfortabel anfühlt. Das passt besonders gut zu Autobahnfahrten und zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um zügig voranzukommen.
Die KTM 890 Duke R wirkt dagegen deutlich „sportlicher“ in der Anmutung. Die Leistung und das Ansprechverhalten sind stärker auf zügiges Beschleunigen und agiles Herausarbeiten aus Kurven abgestimmt. Das ist ein Vorteil, wenn häufiges Beschleunigen, dynamische Linienwahl und ein direkter Kontakt zum Vorderrad gefragt sind.
Stärken und Schwächen beim Motorgefühl
Stärken der Indian: ruhiger Vortrieb, entspannte Fahrbarkeit und ein Charakter, der lange Strecken angenehm macht. Schwäche im Vergleich: Wer maximale „Sport-Intensität“ sucht, wird den Fokus weniger in Richtung Kurvenjagd finden.
Stärken der KTM: spürbare Dynamik, schnelle Reaktionen und ein Fahrgefühl, das Lust auf sportliche Passagen macht. Schwäche im Vergleich: Auf langen Strecken kann der Fokus auf Agilität weniger „reiseentspannt“ wirken als bei der Indian.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Wendigkeit im Alltag
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselnden Straßenbedingungen, bei längeren Autobahnabschnitten und wenn das Motorrad auch mit Gepäck oder bei längeren Fahrten souverän bleiben soll.
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen es schnell gehen muss: enge Kurven, häufiges Einlenken, zügige Richtungswechsel. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf agiles Handling und ein sportliches Feedback.
Was das im Alltag bedeutet
Wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt, ist die Indian im Vorteil. Wenn der Fokus auf Kurven, Tempo und Fahrspaß liegt, ist die KTM im Vorteil. Beide können sportlich – aber auf unterschiedliche Art: Die Indian eher über souveräne Kraft und Komfort, die KTM über unmittelbare Dynamik und präzises Einlenken.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl und Dosierbarkeit
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt sind. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet typischerweise mit einer gut dosierbaren Bremswirkung, die sich für lange Fahrten und gleichmäßige Verzögerungen angenehm anfühlt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig vorausschauend fährt und das Motorrad ruhig unter Kontrolle halten möchte.
Die KTM 890 Duke R bringt im Vergleich oft ein direkteres, sportlicheres Bremsgefühl mit. Das unterstützt ein dynamisches Fahren, bei dem man stärker mit der Vorderbremse arbeitet und präzise dosieren möchte, um die Linie in der Kurve zu halten.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. sportliche Unterstützung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt stärker darauf ausgelegt, das Fahren komfortabel und planbar zu machen – gerade auf langen Strecken. Das hilft, wenn man nicht ständig anpassen möchte, sondern sich auf eine gleichmäßige Fahrweise verlassen will.
Die KTM 890 Duke R unterstützt eher das sportliche Fahren. Elektroniksysteme können hier dazu beitragen, dass Leistung und Traktion kontrolliert verfügbar bleiben, besonders wenn es zügig wird oder die Bedingungen variieren.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Indian: Stärken liegen in der Reise-Logik – weniger „Überraschungen“, mehr Komfort und Stabilität. Schwäche: Wer ausschließlich sportliche Eingriffe erwartet, fühlt sich weniger im „Race-Modus“ als bei der KTM.
KTM: Stärken liegen in der sportlichen Unterstützung – das Motorrad bleibt auch bei dynamischer Fahrweise gut kontrollierbar. Schwäche: Für reine Langstrecken-Fahrer kann der Fokus weniger auf „entspanntem Dauerbetrieb“ liegen.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt sitzen vs. aktiv fahren
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Ergonomie. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf eine komfortorientierte Sitzposition ausgelegt. Das bedeutet: längere Fahrten werden leichter, weil der Körper weniger „arbeiten“ muss. Auch der Windschutz und die Gesamtanmutung sprechen dafür, dass die Maschine für Touren gedacht ist.
Die KTM 890 Duke R setzt auf eine aktivere Haltung. Das unterstützt ein sportliches Fahren, bei dem man sich stärker in die Bewegung einbringt. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen Kurven und Beschleunigung im Vordergrund stehen, ist das ein klarer Vorteil.
Ausstattung und Praxis: Reisegepäck vs. Naked-Alltag
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Komplettpaket für Touren. Typisch sind hier die Vorteile einer Ausstattung, die das Motorrad „fertig“ für längere Fahrten macht: Komfort, Windschutz und ein Gesamtauftritt, der auf Alltag und Reise gleichermaßen ausgelegt ist.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen die pragmatische Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag leicht bewegt. Als Naked-Bike ist sie oft die bessere Option, wenn das Motorrad nicht primär als „Reise-Limousine“ genutzt wird, sondern als sportlicher Begleiter für wechselnde Strecken.
Vergleich der Kaufentscheidung: Welche Werte zählen wirklich?
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle gegeneinanderstellt, wird die Entscheidung klar: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse sammelt Punkte dort, wo Komfort, Stabilität und Reiseorientierung zählen. Die KTM 890 Duke R sammelt Punkte dort, wo Agilität, sportliche Dynamik und direktes Handling gefragt sind.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedlichen Wegen. Die Indian ist stark, wenn das Ziel „entspannt ankommen“ lautet. Die KTM ist stark, wenn das Ziel „aktiv fahren“ lautet.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und souverän bleibt. Auch für alle, die gern gut ausgestattet unterwegs sind und weniger „sportlich kämpfen“ möchten, ist die Indian eine sehr stimmige Wahl.
KTM 890 Duke R: ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für Kurven, zügige Fahrten und den Alltag suchen. Wer gern schnell reagiert, gern dynamisch beschleunigt und ein direktes Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Duke R die passendere Basis.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reisetauglichkeit, Komfort und souveräner Stabilität liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Windschutz, entspannte Ergonomie und eine gleichmäßige Kraftentfaltung wichtiger sind als maximale Agilität. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn sportliches Handling, Wendigkeit und ein direktes, dynamisches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für kurvige Strecken, zügige Beschleunigung und einen Alltag, in dem das Motorrad schnell und präzise reagieren soll.
Wer lange Strecken entspannt genießen möchte, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung. Wer dagegen Fahrspaß über aktives Fahren sucht, wird mit der KTM deutlich mehr „Sport-Feeling“ im Alltag erleben.