| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.499 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Verarbeitung
- Offroad-Eigenschaften
- Komfort
- Bremsen
- Motorleistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 230 | kg |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.530 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 90°-V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Hub | 77 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 80 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 5.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 460 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Ø 41 mm USD-Teleskopgabel; Federvorspannung und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | seitliches Zentralfederbein, Federvorspannung und Zugstuge einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge mit integriertem Kardan | |
| Reifen vorne | 110/80 - 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Radial-Monobloc-Bremssätteln mit 4 Kolben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Moto Guzzi V85 TT – Vergleich & Empfehlung
Wenn es um Motorrad-Vergleiche geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Auf der einen Seite steht die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse als ausgewachsener Tourer, der vor allem auf Komfort, Ruhe und souveräne Langstreckenleistung ausgelegt ist. Auf der anderen Seite kommt die Moto Guzzi V85 TT mit ihrem Adventure-Charakter, der mehr Freiheit auf wechselndem Terrain verspricht und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Maschine passt besser zu den eigenen Strecken, zum Fahrstil und zu den Erwartungen an Komfort und Vielseitigkeit?
Grundidee im Vergleich: Tourer gegen Adventure
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourenmaschine gedacht, die lange Strecken entspannt abspult. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Windschutz, Sitzkomfort und einer Motorcharakteristik, die auch bei gleichmäßigem Tempo souverän wirkt. Die Moto Guzzi V85 TT dagegen zielt stärker auf „unterwegs sein“ ab: Landstraße, Nebenstraßen und auch mal unbefestigte Abschnitte gehören zum typischen Einsatzbereich. Das merkt man nicht nur am optischen Auftritt, sondern auch daran, wie die Maschine sich im Alltag anfühlt.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede in der Art, wie Leistung und Drehmoment genutzt werden. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt eher wie ein Motor, der für gleichmäßiges Gleiten gebaut ist: Gasbefehle werden meist direkt in ruhige Vorwärtsdynamik übersetzt, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Etappen ein Vorteil, weil die Maschine das Tempo stabil hält und der Fahrer weniger „arbeiten“ muss.
Die Moto Guzzi V85 TT spielt dagegen stärker mit dem Charakter des Motors und der Art, wie sich die Kraft über das Getriebe in Bewegung umsetzt. Sie fühlt sich lebendiger an, gerade wenn die Strecke kurviger wird oder wenn es mal vom Asphalt weggeht. Wer gerne vorausschauend fährt, mit dem Motorrad „mitgeht“ und in verschiedenen Situationen flexibel bleiben möchte, findet hier oft mehr Spielraum.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärke: entspannte Durchzugskraft und ein Fahrgefühl, das Langstrecken angenehm macht. Schwäche: wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, merkt, dass die Chieftain eher auf Stabilität und Komfort als auf „leichtes“ Handling ausgelegt ist.
Moto Guzzi V85 TT – Stärke: vielseitiger Charakter, der sich auch abseits des klassischen Tourenplans gut anfühlt. Schwäche: wer primär maximale Autobahnruhe und „große“ Reise-Souveränität sucht, wird die Chieftain als konsequenteren Reisebegleiter empfinden.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Langstrecke getrimmt: Der Windschutz und die generelle Auslegung der Sitzposition unterstützen dabei, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig leidet. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen wirkt ein Tourer oft wie ein „Puffer“ zwischen Fahrer und Umgebung.
Die Moto Guzzi V85 TT bietet eine ergonomische Ausrichtung, die eher nach „Allround“ klingt. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass sie sowohl für längere Fahrten als auch für dynamischere Abschnitte passt. Gleichzeitig ist die Maschine so konzipiert, dass man sich nicht zu sehr auf eine einzige Fahrart festlegt. Das ist ein Plus, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Abstechern, Baustellenumleitungen oder Schotterstücken.
Wind und Wetter: Wer macht es dem Fahrer leichter?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet hier typischerweise mit ihrer Tourer-Auslegung: Wind und Fahrtwind werden spürbar entschärft, was gerade bei längeren Autobahnfahrten den Unterschied macht. Die Moto Guzzi V85 TT kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie ist eher die Wahl für Fahrer, die den Fahrtwind nicht komplett „wegoptimieren“ wollen, sondern die Reise als Mischung aus Straße und Abwechslung sehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse fühlt sich vor allem dann besonders stimmig an, wenn die Strecke fließt: Geradeauslauf, ruhiges Ansprechen und ein insgesamt souveränes Fahrverhalten stehen im Vordergrund. In Kurven bleibt sie kontrolliert, wirkt aber im Vergleich zu leichteren Maschinen weniger „spritzig“.
Die Moto Guzzi V85 TT ist dagegen stärker auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein Motorradgefühl, das sich schneller anfühlt, wenn es um Richtungswechsel geht. Auf unebenen Abschnitten kann das ein echter Vorteil sein, weil die Maschine nicht nur „durchfährt“, sondern sich anpasst.
Kurven und Tempo: Wo liegen die Grenzen?
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärke: ruhiges, stabiles Fahrverhalten bei höheren Reisegeschwindigkeiten und auf langen Strecken. Schwäche: in sehr engen, langsamen Situationen kann das größere Tourer-Gefühl stärker ins Gewicht fallen.
Moto Guzzi V85 TT – Stärke: mehr Beweglichkeit und ein Motorrad, das sich auch bei Abwechslung gut kontrollieren lässt. Schwäche: wer ausschließlich auf maximale Autobahn-„Relax“-Performance setzt, wird die Chieftain als klaren Komfort-Vorteil empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb ein sicheres Gefühl vermitteln. Der Unterschied liegt eher in der Art, wie die Maschinen auf Lastwechsel reagieren und wie gut sie sich dosieren lassen. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt dabei häufig wie ein System, das auf gleichmäßige, planbare Bremsmanöver optimiert ist – passend zu ihrem Tourer-Ansatz. Die Moto Guzzi V85 TT bietet ebenfalls zuverlässige Verzögerung, fühlt sich aber oft „direkter“ an, wenn es um häufiges Anbremsen und das schnelle Anpassen an wechselnde Situationen geht.
Gepäck, Reichweite und Reiseplanung
Für viele Fahrer ist die Frage „Wie gut lässt sich die Tour planen?“ entscheidend. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist in dieser Hinsicht besonders stark, weil sie als Tourer auf längere Reisen ausgelegt ist. Gepäck, Windschutz und die generelle Reiseauslegung passen zusammen. Wer gerne mit viel Ausrüstung fährt oder längere Etappen ohne ständiges Umplanen bevorzugt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Moto Guzzi V85 TT ist eher die Wahl, wenn die Reise nicht nur „von A nach B“ ist, sondern auch „über C“ stattfindet. Gepäck lässt sich sinnvoll mitführen, aber die Maschine bleibt dabei stärker auf Flexibilität ausgelegt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn die Route spontan wird oder wenn Nebenstraßen und Feldwege eine Rolle spielen.
Stärken und Schwächen bei der Reiseauslegung
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärke: Reisekomfort und ein stimmiges Setup für lange Strecken. Schwäche: weniger ideal, wenn die Tour bewusst viel abseits befestigter Wege vorsieht.
Moto Guzzi V85 TT – Stärke: vielseitige Einsatzmöglichkeiten, auch wenn die Route nicht komplett planbar ist. Schwäche: wer maximalen „Tourer-Fokus“ sucht, wird die Chieftain als konsequenteren Langstreckenbegleiter erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend für Fahrer, die vor allem Komfort, Ruhe und souveräne Langstreckenleistung suchen. Wer häufig größere Distanzen fährt, Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als „Reiseplattform“ versteht, findet in der Chieftain eine sehr überzeugende Wahl. Auch wenn die Maschine nicht als leichtfüßig im engen Stadtverkehr gedacht ist, spielt sie ihre Stärken dort aus, wo Strecken länger werden und das Tempo konstant bleibt.
Die Moto Guzzi V85 TT richtet sich stärker an Fahrer, die Vielseitigkeit wollen: Landstraße, kurvige Strecken, spontane Abstecher und gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf einer einzigen Fahrart glänzt, sondern sich an wechselnde Bedingungen anpasst, wird mit der V85 TT oft mehr Freude haben. Sie ist außerdem interessant für alle, die Abenteuer-Feeling möchten, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Langstrecke, Komfort und Reise-Souveränität priorisieren. Sie überzeugt durch ihre tourerhafte Auslegung: Windschutz, entspannte Ergonomie und ein Fahrgefühl, das lange Etappen angenehm macht. Wer häufig Autobahn und große Distanzen fährt oder einfach möglichst stressfrei unterwegs sein möchte, wird hier deutlich mehr „Reise-Ruhe“ finden.
Die Moto Guzzi V85 TT passt besser zu Fahrern, die Abwechslung suchen: kurvige Strecken, Nebenstraßen und auch mal unbefestigte Wege. Ihr Charakter wirkt lebendiger und flexibler, wodurch sie sich besonders dann lohnt, wenn die Route nicht immer vorhersehbar ist oder wenn das Motorrad auch außerhalb des klassischen Tourenplans Spaß machen soll.
Kurz gesagt: Chieftain für die große Reise mit maximalem Komfort, V85 TT für den vielseitigen Trip mit Adventure-Flair.