| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die MV Agusta Superveloce 800, lohnt sich ein genauer Blick. Hier treffen ein komfortorientierter Tourer-Ansatz und ein deutlich sportlicheres Konzept aufeinander. Der Vergleich zeigt schnell: Beide Bikes können begeistern – aber auf sehr verschiedene Weise. Während die Indian vor allem mit souveränem Langstrecken-Feeling, viel Komfort und einer entspannten Art zu reisen punktet, setzt die MV Agusta stärker auf Agilität, Fahrspaß und den besonderen Charakter eines sportlich ausgelegten Motorrads.
Grundidee und Motorrad-Charakter
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Tourenkomfort im Fokus
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar als Reise-Maschine gedacht. Der Schwerpunkt liegt auf einem ruhigen, stabilen Fahrgefühl und darauf, dass längere Strecken ohne ständiges Nachjustieren anstrengend bleiben. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Tagesetappen, bei denen man nicht nur von A nach B kommt, sondern die Fahrt selbst genießen möchte. Gerade im Zusammenspiel aus Sitzkomfort, Windschutz und einer insgesamt gelassenen Leistungsentfaltung wird deutlich, warum viele Fahrer bei Touren genau zu solchen Konzepten greifen.
MV Agusta Superveloce 800: Sportliche Handschrift
Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen eine deutlich dynamischere Ausrichtung. Das Motorrad fühlt sich stärker nach „Fahren“ an: Kurven, Tempo und ein direkteres Feedback stehen im Vordergrund. Wer gerne zügig unterwegs ist, findet hier ein Bike, das sich nicht nur für die Gerade, sondern vor allem für den Kurvenabschnitt lohnt. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sorgen dafür, dass sich die Fahrt schnell lebendig anfühlt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touren- und Sportauslegung. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse liefert ihre Stärke vor allem über eine souveräne, gleichmäßige Leistungsentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn es um entspanntes Dahingleiten, flüssiges Beschleunigen und das problemlose Überholen bei moderatem Aufwand geht. Die MV Agusta dagegen spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Tempo steigt und der Fahrer das Motorrad aktiv bewegt. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dabei „drehfreudiger“ und belohnt eine sportlichere Fahrweise mit spürbarem Vortrieb.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Indian: ruhige Linie, souveräne Kontrolle
Die Indian ist im Vergleich vor allem dann im Vorteil, wenn es um Stabilität und Konstanz geht. Gerade bei längeren Strecken, wechselnden Untergründen oder auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das Motorrad vermittelt Sicherheit, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die Komfort und entspannte Kontrolle über maximale Agilität stellen.
MV Agusta: präzise Rückmeldung in Kurven
Die MV Agusta Superveloce 800 zeigt dagegen eine deutlich sportlichere Handschrift. In Kurven wirkt das Motorrad leichter zu „positionieren“, und die Rückmeldung an den Fahrer ist direkter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, Serpentinen und wechselnden Kurvenradien. Wer gerne früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dynamisch durch den Kurvenbogen führt, wird hier mehr Fahrspaß erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Priorität. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf ein berechenbares, komfortables Bremsverhalten ab, das auch bei längeren Fahrten und häufigen Geschwindigkeitswechseln entspannt bleibt. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt hingegen tendenziell „sportlicher“ in der Dosierbarkeit: Sie unterstützt eine zügige Fahrweise und lässt sich so einsetzen, dass sportliches Fahren kontrolliert bleibt. Beide Bikes können sicher unterwegs sein – die Indian eher mit Reise- und Komfortfokus, die MV Agusta mit sportlichem Anspruch.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Indian: Windschutz, Sitzgefühl und Reiseeffizienz
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet im Alltag vor allem durch das Gesamtpaket aus Bequemlichkeit, Windschutz und einem ergonomischen Konzept, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten spielt das Motorrad seine Stärken aus. Auch das Handling im Alltag ist auf „entspanntes Reisen“ ausgelegt: nicht hektisch, sondern kontrolliert.
MV Agusta: sportliche Sitzposition mit Fokus auf Dynamik
Die MV Agusta Superveloce 800 ist weniger auf „große Reise“ im klassischen Sinne ausgelegt, sondern auf Fahrspaß und aktive Kontrolle. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad im Fahrgefühl arbeitet, unterstützen eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken mit viel Kurvenanteil im Vordergrund stehen. Für sehr lange Autobahnfahrten kann die Indian dadurch im Komfortbereich im Vorteil sein, während die MV Agusta eher dann überzeugt, wenn die Fahrt abwechslungsreich bleibt.
Ausstattung und Praxis: Was im Vergleich wirklich zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich, dass beide Motorräder ihren Anspruch unterschiedlich definieren. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein „Reise-Setup“: Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich unterwegs auf das Fahren konzentrieren kann und der Rest möglichst angenehm mitläuft. Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf das sportliche Gesamtgefühl und eine moderne, fahrorientierte Auslegung. Je nachdem, ob der Schwerpunkt auf Tourenkomfort oder auf dynamischem Fahrverhalten liegt, wird die eine oder andere Maschine klarer passend.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Komfortorientiertes Reisegefühl für lange Strecken
- Ruhiges, stabiles Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten
- Entspannte Leistungsentfaltung für flüssiges Fahren
- Wind- und Ergonomie-Fokus für Alltag und Tour
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlichen Kurvenangriff als die MV Agusta
- Wer maximale Agilität sucht, könnte den Tourer-Charakter stärker spüren
MV Agusta Superveloce 800 – Stärken
- Sportliche Agilität und präzises Handling
- Direktes Fahrfeedback für aktive Fahrweise
- Lebendiger Motorcharakter bei dynamischer Nutzung
- Kurvenfokus und Fahrspaß auf Landstraße
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Für sehr lange Autobahnfahrten kann der Komfortfokus der Indian im Vorteil sein
- Wer vor allem entspannt reisen möchte, empfindet den sportlicheren Charakter ggf. als „fordernder“
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und der MV Agusta Superveloce 800 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Indian ist besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Ruhe, Komfort und souveräne Kontrolle legen und das Motorrad als Reisebegleiter sehen. Die MV Agusta ist die bessere Wahl, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht: Kurven, Dynamik, präzises Handling und ein sportlicher Motorcharakter sorgen für ein intensives Fahrerlebnis.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die stimmige Wahl für alle, die vor allem komfortabel und entspannt unterwegs sein möchten – besonders bei langen Touren, Autobahnabschnitten und wechselnden Bedingungen. Das Motorrad spielt seine Stärken in Stabilität, Wind- und Ergonomie-Fokus sowie in einer souveränen, gleichmäßigen Art zu beschleunigen aus. Die MV Agusta Superveloce 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die sportlichen Fahrspaß suchen: präzises Handling, direktes Feedback und ein lebendiger Motorcharakter machen sie zur idealen Begleiterin für Landstraße, Kurven und dynamische Ausfahrten. Wer Komfort und Reiseeffizienz priorisiert, findet in der Indian den besseren Partner; wer Kurven und Dynamik in den Vordergrund stellt, wird mit der MV Agusta deutlich mehr „Sportgefühl“ erleben.