| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Suzuki GSX 1250 FA – der Vergleich
Wer zwei große Namen aus unterschiedlichen Motorradwelten gegeneinander stellt, bekommt meist auch zwei sehr verschiedene Antworten auf die Frage: Wie soll sich eine lange Tour anfühlen? Genau darum geht es beim Vergleich Indian Chieftain Power Plus Dark Horse gegen Suzuki GSX 1250 FA. Beide Modelle sind für ambitionierte Fahrer gedacht, die nicht nur von A nach B wollen, sondern Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen. Trotzdem unterscheiden sich Charakter, Schwerpunkt und Fahrgefühl deutlich.
Grundidee: Touring-Feeling vs. sportlich-elegantes Konzept
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht klar für komfortorientiertes Reisen. Der Fokus liegt auf entspannter Sitzposition, viel Windschutz und einem Auftritt, der sich wie gemacht für lange Strecken anfühlt. Die Suzuki GSX 1250 FA wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sportliche Gene mit Alltagstauglichkeit verbinden möchte. Das Konzept zielt stärker auf dynamisches Fahren ab, ohne den Komfort komplett zu vernachlässigen.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken zeigt sich: Die Indian spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn der Weg länger wird und der Wind ein Thema ist. Die Suzuki wirkt agiler und „direkter“ im Handling, was sich vor allem beim zügigen Vorankommen und beim Wechsel zwischen Kurven und Geradeausabschnitten bemerkbar macht. Wer häufig zwischen Autobahn, Landstraße und Stadt pendelt, bekommt bei der Suzuki oft das Gefühl, schneller „im Flow“ zu sein. Wer dagegen vor allem Touren plant, profitiert bei der Indian von der konsequenten Reiseausrichtung.
Motor und Fahrcharakter: Drehmoment-Genuss vs. sportliche Linie
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf ein kräftiges, gleichmäßiges Drehmomentgefühl, das das Motorrad auch bei moderaten Geschwindigkeiten souverän wirken lässt. Das macht sie besonders angenehm, wenn die Tour nicht aus reiner Beschleunigung besteht, sondern aus konstantem Tempo, häufigen Tempowechseln und entspanntem Gleiten.
Die Suzuki GSX 1250 FA verfolgt dagegen eine sportlichere Linie. Das Ansprechverhalten wirkt oft „lebendiger“, und die Maschine fühlt sich eher nach Fahrspaß an, wenn die Strecke kurviger wird oder wenn das Tempo bewusst angezogen wird. Dadurch kann die Suzuki auf der Landstraße mehr Dynamik vermitteln, während die Indian eher mit Ruhe und Souveränität punktet.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist das entspannte, tourentaugliche Drehmomentgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler sportlicher Agilität liegt, sondern auf Komfort und Langstreckenruhe.
- Suzuki GSX 1250 FA: Stärke ist die dynamischere Fahrbarkeit und das sportlichere Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Reise-Fokus nicht ganz so konsequent wirkt wie bei der Indian, je nachdem, wie stark Windschutz und „Langstreckenkomfort“ im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Reisen vs. Agilität im Rhythmus
Beide Motorräder sind groß und leistungsstark, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Gelassenheit in den Vordergrund stellt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen kann das sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden will.
Die Suzuki GSX 1250 FA fühlt sich dagegen häufig leichter im Handling an. Das kann bedeuten, dass sich die Suzuki schneller in den gewünschten Rhythmus bringen lässt – besonders auf kurvigen Strecken. Wer gern vorausschauend fährt und Kurven dynamisch ansteuert, wird das Handling oft als Vorteil sehen.
Bremsen und Fahrstabilität
In beiden Fällen ist die Bremsleistung ein wichtiger Punkt, aber der Unterschied liegt eher im Gesamteindruck: Die Indian wirkt oft wie ein „ruhiger Anker“, während die Suzuki mehr „Sportlichkeit“ ausstrahlt. Das ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besser oder schlechter, sondern eher mit dem passenden Einsatzprofil. Für entspannte Reiseetappen ist die Indian häufig die stimmigere Wahl; für Fahrer, die auch mal zügig unterwegs sind, spielt die Suzuki ihre Stärken stärker aus.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Orientierung vs. Fahrdynamik
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern darum, wie gut sie zum Motorradkonzept passt. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt besonders darauf ausgelegt, das Fahren auf langen Strecken angenehm zu machen: Windschutz, Komfortdetails und eine Reiseausrichtung stehen im Vordergrund. Das kann die Konzentration auf die Strecke erleichtern, weil das Motorrad viele Dinge „mitnimmt“.
Die Suzuki GSX 1250 FA setzt stärker auf ein modernes Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnden Situationen gut kontrollieren lässt. Elektronik und Abstimmung zielen häufig darauf ab, die Dynamik nutzbar zu machen und das Motorrad berechenbar zu halten. Wer gern variiert – mal gemütlich, mal zügiger – profitiert oft von dieser Art von Abstimmung.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist die Reise-Komfortorientierung. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die vor allem sportliche Impulse suchen, weniger „Motivation“ aus der Abstimmung ziehen.
- Suzuki GSX 1250 FA: Stärke ist die dynamischere Abstimmung und das moderne Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfort-Fokus nicht ganz so stark auf „Langstrecke als Hauptmission“ wirkt wie bei der Indian.
Sitzposition und Ergonomie: Entspannt sitzen vs. aktiv fahren
Die Sitzposition ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Unterschied. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch gern weiterfährt. Das bedeutet häufig: entspannter Rücken, angenehme Armhaltung und ein Gesamtgefühl, das nicht nach kurzer Zeit „ermüdet“.
Die Suzuki GSX 1250 FA wirkt dagegen oft etwas „aktiver“. Das kann bedeuten, dass man sich schneller in eine sportlichere Fahrhaltung bringt und das Motorrad stärker mit dem Körper „mitarbeitet“. Für Fahrer, die Kurven gern dynamisch nehmen oder öfter mal zügig unterwegs sind, kann das ein Pluspunkt sein.
Reise- und Alltagstauglichkeit: Langstrecke als Königsklasse
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber sie sind unterschiedlich spezialisiert. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann überzeugend, wenn die Tour wirklich lang wird: Windschutz, Komfort und das ruhige Fahrgefühl machen den Unterschied. Außerdem passt das Konzept gut zu Fahrern, die gern mit Gepäck unterwegs sind und dabei nicht ständig Kompromisse eingehen möchten.
Die Suzuki GSX 1250 FA ist stark, wenn der Alltag nicht nur aus geraden Strecken besteht. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrbahnbildern wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell anfühlt, bekommt bei der Suzuki oft das passendere Gefühl. Für reine „Urlaubs-auf-der-Autobahn“-Szenarien kann die Indian jedoch im Komfortbereich im Vorteil sein.
Wirtschaftlichkeit und Betrieb
Beim Thema Betriebskosten spielen Faktoren wie Fahrweise, Wartungsintervalle und Nutzung eine größere Rolle als einzelne Prospektwerte. Trotzdem lässt sich der Trend erkennen: Die Indian wirkt wie ein Motorrad, das für entspannte, gleichmäßige Fahrten gemacht ist. Die Suzuki kann bei dynamischerem Fahren mehr „Spaßpotenzial“ liefern, was je nach Fahrstil auch den Verbrauch beeinflussen kann. Wer vor allem gleichmäßig unterwegs ist, wird bei beiden Modellen zufrieden sein – die Prioritäten liegen nur anders.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Was soll das Motorrad im Alltag und auf Touren „leisten“? Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders attraktiv für Fahrer, die Komfort, Windschutz und Reisegefühl priorisieren. Sie ist die Wahl, wenn lange Strecken im Mittelpunkt stehen und das Motorrad dabei möglichst wenig „Arbeit“ abverlangen soll.
Die Suzuki GSX 1250 FA ist die bessere Option, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auch sportlicher gefahren werden kann und sich im Kurvenrhythmus lebendig anfühlt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern variieren: mal entspannt, mal zügig, aber immer mit dem Anspruch, dass das Motorrad schnell „mitmacht“.
Typische Entscheidungsszenarien
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: ideal für ausgedehnte Touren, entspannte Tagesetappen und Fahrer, die vor allem Komfort und ruhige Stabilität suchen.
- Suzuki GSX 1250 FA: ideal für abwechslungsreiche Strecken, dynamischere Fahrweise und Fahrer, die ein agileres Handling bevorzugen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die stimmigere Wahl für alle, die Touring als Hauptaufgabe sehen: viel Komfort, ruhiges Fahrgefühl und ein Konzept, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig auf Autobahnen unterwegs ist, Wind und Ergonomie ernst nimmt und das Motorrad eher als Reisebegleiter denn als Sportgerät betrachtet, wird mit der Indian besonders glücklich.
Die Suzuki GSX 1250 FA punktet dagegen dort, wo Dynamik und Agilität gefragt sind: auf kurvigen Strecken, bei wechselnden Situationen und wenn das Motorrad auch mal zügiger bewegt werden soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich lebendig anfühlt und sportliche Impulse zulässt, trifft mit der Suzuki die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Komfort und Langstrecke sprechen eher für die Indian, Fahrspaß und Agilität eher für die Suzuki.