| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich
Wer auf der Suche nach einem passenden Motorrad für lange Strecken ist, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für kraftvolle Cruiser-Touren mit viel Komfort und Präsenz, während die Suzuki V-Strom 1000 als vielseitiges Adventure-Tourenmotorrad auf Alltagstauglichkeit, Alltagstempo und flexible Einsatzmöglichkeiten setzt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Beide Maschinen sind für Reisen gemacht – aber sie fühlen sich auf der Straße und im Alltag deutlich anders an.
Grundcharakter: Cruiser-Tourer vs. Adventure-Tourer
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein rollendes Wohnzimmer. Der Fokus liegt auf ruhigem, souveränem Vorankommen, auf Komfort und auf einem Fahrgefühl, das eher nach „entspannt ankommen“ klingt als nach „sportlich ausreizen“. Das zeigt sich besonders im Gesamteindruck: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie die Maschine mit Drehmoment arbeitet, passen zu langen Etappen und zu Fahrten, bei denen weniger der Weg das Ziel ist – sondern das Ankommen.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt dagegen einen klaren Allround-Ansatz. Sie ist weniger auf „Show“ und mehr auf „Funktion“ ausgelegt: stabiler Auftritt, kontrollierbares Handling und ein Charakter, der sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Straßen Spaß macht. Wer gern flexibel bleibt – mal Autobahn, mal Landstraße, mal eine Route, die nicht ganz asphaltiert ist – findet hier ein Motorrad, das sich nicht auf eine einzige Rolle festnageln lässt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, dass die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ihren Reiz aus der Art zieht, wie sie Kraft bereitstellt. Das Drehmoment und die Art der Leistungsentfaltung sind darauf ausgelegt, das Motorrad mühelos zu beschleunigen und dabei ein entspanntes Tempo zu ermöglichen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gleichmäßig gefahren wird – etwa auf längeren Autobahnabschnitten oder bei konstantem Landstraßentempo.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt agiler und „direkter“ im Fahrgefühl, besonders wenn es um Wechsel zwischen Beschleunigen, Verzögern und Richtungswechsel geht. Gerade auf kurvigen Strecken oder bei häufigem Spurwechsel im Alltag zeigt sich, dass die V-Strom nicht nur für lange Strecken gemacht ist, sondern auch für dynamischere Abschnitte. Das Motorrad fühlt sich dabei kontrolliert an, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine „müsste“ erst in den richtigen Modus kommen.
Komfort und Windschutz: Wer macht lange Strecken leichter?
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist der Komfortgedanke deutlich spürbar. Der Windschutz und die ergonomische Auslegung zielen darauf ab, dass Fahrer und Mitfahrer auch nach vielen Stunden noch entspannt wirken. Gerade bei Touren mit wechselndem Wetter ist das ein echter Vorteil: weniger Winddruck, weniger Ermüdung und ein Fahrgefühl, das eher „gleitet“ als „arbeitet“.
Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls einen sehr brauchbaren Langstreckenkomfort, aber mit anderer Philosophie. Die Sitzposition und die Gesamthaltung sind so gewählt, dass man nicht nur geradeaus „durchzieht“, sondern auch aktiv fahren kann. Auf langen Strecken ist das angenehm, weil man sich nicht zwangsläufig in eine einzige Haltung pressen muss. Gleichzeitig bleibt die Maschine so aufgebaut, dass sie auch bei Abstechern abseits der perfekten Straße nicht sofort an Grenzen stößt.
Handling und Fahrdynamik: Schweres Cruiser-Gefühl oder agile Kontrolle?
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist kein Motorrad, das man mit einem sportlichen Leichtgewicht vergleicht. Das Fahrverhalten ist eher groß, souverän und auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln oder bei engen Passagen zeigt sich der Cruiser-Charakter: Die Maschine wirkt standfest, aber sie will vorausschauend bewegt werden. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder oft enge Kurven fährt, merkt das eher als jemand, der vor allem Landstraße und Autobahn nutzt.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken bei der Beweglichkeit aus. Das Handling wirkt leichter, die Maschine lässt sich im Alltag besser „führen“, und das macht sie besonders für gemischte Touren interessant. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern auch aus Baustellen, schlechten Belägen oder unvorhersehbaren Umleitungen, ist die V-Strom im Vorteil: Sie bleibt kontrollierbar und gibt dem Fahrer das Gefühl, jederzeit reagieren zu können.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Beide Motorräder sind tourentauglich – aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt wie ein Paket aus Komfort, Ausstattung und „Premium-Feeling“. Das zeigt sich in der Art, wie die Maschine als Gesamtkonzept funktioniert: Man merkt, dass viel Wert auf eine stimmige Reiseumgebung gelegt wurde. Für Fahrer, die gern mit viel Gepäck unterwegs sind oder Wert auf eine hochwertige, ruhige Atmosphäre legen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf praktische Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die große Tour nutzt, sondern auch für den Alltag. Die Reiseausrichtung zeigt sich darin, dass sie sich gut für längere Strecken eignet, ohne dass man das Gefühl hat, ständig „auf Tour“ sein zu müssen. Wer gern spontan plant, mal eine andere Route nimmt oder auch kurze Fahrten mitnimmt, wird die unkomplizierte Art der V-Strom zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse
- Stärken: sehr starker Komfortfokus, souveränes Langstrecken-Gefühl, Premium-Anmutung und ein Fahrstil, der auf entspanntes Reisen ausgelegt ist.
- Schwächen: weniger ideal für enge, häufig wechselnde Situationen; das Cruiser-Handling verlangt vorausschauende Bewegung, besonders im Stadtverkehr oder bei sehr engen Passagen.
Suzuki V-Strom 1000
- Stärken: vielseitiger Charakter, kontrolliertes Handling auch bei wechselnden Streckenbedingungen, gute Basis für Touren mit Abstechern und für gemischte Nutzung.
- Schwächen: wer ausschließlich maximalen „Cruiser-Komfort“ sucht und das Motorrad als ruhigen Reise-Sessel bevorzugt, könnte den Fokus der V-Strom als etwas weniger „gemütlich“ empfinden.
Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren werden soll. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders passend, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen und ein komfortorientiertes, ruhiges Fahrgefühl wichtiger ist als maximale Agilität. Wer gern mit Stil reist, Wert auf Premium-Atmosphäre legt und das Motorrad wie eine große, stabile Reiseplattform nutzt, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Wer Touren plant, aber auch spontan umdisponiert, gern kurvige Landstraßen fährt oder gelegentlich auf weniger perfekte Straßen trifft, bekommt mit der V-Strom ein Motorrad, das sich flexibel anfühlt. Außerdem ist sie für viele Fahrer die pragmatischere Option, wenn das Motorrad sowohl für längere Fahrten als auch für den Alltag genutzt wird.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl für Fahrer, die vor allem komfortables, souveränes Reisen suchen: viel Ruhe im Fahrgefühl, starker Fokus auf Windschutz und eine Premium-Reiseatmosphäre. Wer lange Strecken liebt und das Motorrad als entspannte Plattform versteht, wird hier besonders glücklich.
Die Suzuki V-Strom 1000 passt am besten zu Fahrern, die Vielseitigkeit möchten: ein Motorrad, das sich auf gemischten Strecken wohlfühlt, kontrolliert bleibt und auch im Alltag überzeugt. Wer Touren plant, aber nicht jedes Mal nur „perfekte Straße“ erwartet, findet in der V-Strom den flexibleren Begleiter.
Kurz gesagt: Chieftain für maximalen Tour-Komfort und Cruiser-Charakter – V-Strom für alltagstaugliche Reisevielfalt und agile Kontrolle.