| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.969 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- sehr vielseitiges Motorrad
- extrem zugänglich und einfach zu fahren
- QuickShifter Serie
- einfache Bedienung, gut ablesbares Display
- Motor mit überraschend viel Dampf
- Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
- bei uns teilweise Lärm und Turbulenzen am Helm
- Endschalldämpfer könnte schöner sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.355 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 84 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 455 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | SHOWA Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80R19M/C 59V tubeless | |
| Reifen hinten | 150/70R17M/C 69V tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2-Kolben Faustsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit
Die Suzuki V-Strom 800 hält, was sie verspricht. Sie ist ein echter Allrounder für die lange Reise, den Weg zur Arbeit oder die kurze Tour zum Eismann. Auch sportliches Vorankommen ist dank des tollen Motors kein Problem. Wer sich nur ein Motorrad leisten kann oder will, der findet in der V-Strom 800 einen treuen Begleiter, der nicht nur gut gemacht ist, sondern auch viel Spaß bereitet. Schlaflose Nächte oder gar emotionale Adrenalinschübe vermittelt sie zwar nicht gerade, aber das will sie auch gar nicht.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki und Ducati, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs. Suzuki V-Strom 800 – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten gegeneinander stellt, bekommt automatisch einen spannenden Vergleich: Auf der einen Seite steht die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse als ausgewachsenes Touren-Cruiser-Konzept mit Fokus auf Komfort, Präsenz und entspanntes Reisen. Auf der anderen Seite fährt die Suzuki V-Strom 800 als vielseitiges Allround-Touring-Bike, das sich eher nach „mit allem zurechtkommen“ anfühlt – von der Landstraße bis zur gelegentlichen Schotterpassage.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: Wie wirkt der Charakter im Fahrgefühl? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen? Und welches Motorrad passt besser zu den eigenen Tourenplänen?
Grundcharakter: Cruiser-Tourer vs. vielseitiges Touring
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Langstrecke und Komfort ausgelegt. Der Aufbau wirkt wie gemacht für lange Tage im Sattel: viel „Motorrad“ um den Fahrer herum, ein starker Fokus auf Windschutz und eine ruhige, souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet hier eine passende Basis.
Die Suzuki V-Strom 800 verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger „Show“ und mehr „Funktion“: ein Motorrad, das sich schnell anfühlt, sich gut kontrollieren lässt und für unterschiedliche Streckenprofile gebaut ist. Gerade wenn Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch mal Nebenstraßen, Baustellenumleitungen oder unbefestigte Wege dazugehören, spielt die V-Strom ihre Vielseitigkeit aus.
Motor und Fahrgefühl: souveränes Gleiten vs. agiles Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf ein kraftvolles, gleichmäßiges Vorankommen ab. Das Fahrgefühl ist eher „drehmomentorientiert“: Man kann entspannt beschleunigen, ohne ständig nachzuschalten oder das Motorrad ständig neu zu „sortieren“. Das macht sie besonders attraktiv für lange Strecken, auf denen man nicht ständig Tempo und Rhythmus neu verhandeln möchte.
Die Suzuki V-Strom 800 wirkt dagegen lebendiger im Ansprechverhalten. Sie lädt dazu ein, häufiger zu reagieren: Gas auf, Linie anpassen, aus Kurven heraus sauber beschleunigen. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn Touren abwechslungsreich sind und man nicht nur „durchfahren“, sondern auch genießen möchte. Gleichzeitig bleibt das Motorrad alltagstauglich, weil es nicht auf ein einziges Einsatzprofil festgenagelt ist.
Komfort und Windschutz: Indian mit Tourenfokus, Suzuki mit pragmatischer Alltagstauglichkeit
Im Bereich Komfort spielt die Indian ihre Stärken besonders deutlich aus. Der Tourencharakter zeigt sich in der Art, wie das Motorrad den Fahrer schützt und wie „geschlossen“ das Gesamterlebnis wirkt. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Wetterbedingungen ist das ein spürbarer Vorteil: weniger Stress, mehr Ruhe, mehr Konzentration auf die Strecke.
Die Suzuki V-Strom 800 ist ebenfalls auf Touren ausgelegt, aber auf eine andere Weise. Sie bietet Komfort, ohne den Fokus so stark auf „große Cruiser-Bewegung“ zu legen. Das Motorrad bleibt dadurch oft leichter zu handhaben, besonders wenn es um häufiges Anfahren, Rangieren oder das Wechseln zwischen kurzen und längeren Etappen geht. Wer viel im Alltag unterwegs ist und trotzdem Touren plant, findet hier eine gute Balance.
Fahrwerk und Handling: große Souveränität vs. kontrollierte Wendigkeit
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vermittelt vor allem bei gleichmäßigem Tempo eine Art „Sicherheitsgefühl“. Das Motorrad wirkt stabil, ruhig und auf Geradeaus-Fahrten optimiert. In Kurven kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Charakter bleibt: eher breit, eher gelassen, eher „Tourer“ als „Sportgerät“. Das ist kein Nachteil – solange die eigenen Erwartungen zum Einsatz passen.
Die Suzuki V-Strom 800 punktet im Handling. Sie lässt sich im Alltag leichter bewegen, fühlt sich in wechselnden Situationen wendiger an und unterstützt das aktive Fahren. Gerade wenn Strecken nicht perfekt vorbereitet sind oder wenn man öfter mal ausweichen, neu ansetzen oder die Linie anpassen muss, zeigt die V-Strom ihre Stärke.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um das Gesamtpaket aus Dosierbarkeit, Stabilität und dem Gefühl, das beim Bremsen entsteht. Die Indian wirkt dabei wie ein Tourenpaket: stabil, berechenbar und auf ruhige Kontrolle ausgelegt. Das passt gut zu Fahrern, die vorausschauend fahren und lange Strecken entspannt absolvieren.
Die Suzuki setzt stärker auf ein direktes, kontrolliertes Ansprechverhalten. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufiger in Situationen kommt, in denen man nicht nur geradeaus bremst, sondern in Kurvennähe oder bei wechselnden Untergründen reagieren muss. Wer gern dynamischer fährt oder öfter in gemischtem Terrain unterwegs ist, profitiert davon.
Ausstattung und Reise-Setup: Indian als „Ready-to-Travel“, Suzuki als modularer Allrounder
Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht das Reisegefühl im Vordergrund. Die Ausstattung wirkt wie aus einem Guss: Windschutz, Komfort und das Gesamtpaket sind darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentriert. Wer Touren plant, bei denen Gepäck, Wetterschutz und entspannte Sitzposition eine große Rolle spielen, wird hier schnell ein stimmiges Setup finden.
Die Suzuki V-Strom 800 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher als Plattform. Sie eignet sich gut für Fahrer, die ihr Motorrad an unterschiedliche Einsätze anpassen möchten: mal mehr Komfort für lange Strecken, mal etwas pragmatischer für kürzere Ausfahrten oder für Strecken, die nicht nur asphaltiert sind. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur „eine“ Aufgabe erfüllen soll.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Tourenkomfort mit starkem Fokus auf Windschutz und entspanntes Reisen
- Souveränes Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo und langen Etappen
- Starker Charakter für Fahrer, die Präsenz und Cruiser-Feeling suchen
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein vielseitiger Allrounder, besonders im engen Stadtverkehr
- Wenn die Touren stark von häufigen Richtungswechseln und aktivem Fahren geprägt sind, wirkt der Cruiser-Ansatz weniger agil
Suzuki V-Strom 800 – Stärken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
- Agiles Handling und gutes Gefühl bei wechselnden Situationen
- Pragmatischer Touring-Ansatz, der auch im Alltag funktioniert
Suzuki V-Strom 800 – Schwächen
- Wenn maximaler Cruiser-Komfort und „großes Tourenpaket“ im Vordergrund stehen, wirkt die Indian konsequenter
- Wer vor allem auf ruhiges Gleiten und maximale Entspannung bei langen Autobahnabschnitten setzt, könnte den Cruiser-Charakter der Indian stärker vermissen
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Tourenpläne klar sind. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse passt besonders gut zu Fahrern, die lange Strecken genießen wollen, bei denen Komfort, Windschutz und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Auch dann, wenn das Motorrad häufig mit Gepäck unterwegs ist und das „Ankommen“ genauso zählt wie das „Losfahren“, spielt die Indian ihre Stärken aus.
Die Suzuki V-Strom 800 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als nur ein Einsatzgebiet abdecken soll. Wer regelmäßig zwischen Alltag, längeren Touren und gelegentlichen Abstechern auf weniger perfekten Straßen wechselt, bekommt mit der V-Strom einen Allrounder, der sich schnell anpasst. Besonders interessant ist sie für Fahrer, die gern aktiv fahren und dabei trotzdem tourentauglich bleiben möchten.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die richtige Wahl für alle, die vor allem komfortorientiertes, entspanntes Reisen suchen: viel Windschutz, ruhiges Fahrgefühl und ein stimmiges Tourenpaket mit Cruiser-Charakter. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn lange Etappen im Fokus stehen und das Motorrad möglichst wenig „Arbeit“ abverlangen soll.
Die Suzuki V-Strom 800 empfiehlt sich, wenn Vielseitigkeit wichtiger ist: ein Motorrad, das im Alltag leicht zu handhaben ist, auf Touren überzeugt und auch bei wechselnden Streckenprofilen nicht aus dem Konzept gerät. Wer gern flexibel plant und das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke nutzen möchte, trifft mit der V-Strom die passendere Wahl.