| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Triumph Street Triple RS – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist das meist kein Zufall: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für komfortables Reisen, viel Ausstattung und eine souveräne, entspannte Art zu fahren. Die Triumph Street Triple RS dagegen ist auf Agilität, präzises Handling und sportliche Performance ausgelegt. Genau hier beginnt der Vergleich: Nicht nur bei Motor und Fahrwerk, sondern vor allem bei dem, wofür die jeweiligen Stärken gedacht sind.
Grundidee der beiden Motorräder: Reisekomfort vs. Fahrspaß
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist ein klassischer Vertreter der großen Tourer-Schule. Das Motorrad vermittelt Ruhe, bietet viel Schutz vor Wind und wirkt wie gemacht für längere Strecken. Wer regelmäßig weite Distanzen fährt oder einfach gern entspannt unterwegs ist, findet hier eine passende Basis.
Die Triumph Street Triple RS verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist ein sportliches Naked Bike, das sich besonders dann lohnt, wenn Kurven, Beschleunigung und ein direktes Fahrerlebnis im Vordergrund stehen. Statt „Ankommen“ steht „Fahren“ im Mittelpunkt – und zwar mit spürbarer Dynamik.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse setzt auf einen kräftigen, gleichmäßigen Vortrieb, der sich vor allem bei konstantem Tempo und auf längeren Etappen angenehm anfühlt. Die Kraft kommt so, dass man auch ohne ständiges Zurückschalten entspannt vorankommt. Das ist ein großer Vorteil, wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Reise liegt.
Die Triumph Street Triple RS wirkt dagegen „näher am Gas“. Die Leistungsentfaltung ist sportlich und reagiert spürbar auf die Eingaben. Das macht das Motorrad besonders interessant, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen, den Motor im richtigen Bereich zu halten und in Kurven aktiv zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, wird hier schnell das Gefühl bekommen, dass das Motorrad genau dafür gebaut wurde.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist der souveräne, entspannte Vortrieb – weniger passend, wenn maximale Agilität und „sportliches Spiel“ im Vordergrund stehen.
- Triumph Street Triple RS: Stärke ist die direkte Fahrdynamik und die sportliche Reaktion – weniger ideal, wenn dauerhaftes Langstreckenfahren mit maximalem Komfort wichtiger ist als maximale Wendigkeit.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität in der Kurve
Im Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr klar. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhig auf der Straße, schluckt Unebenheiten und vermittelt ein sicheres Gefühl – besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen auf präzises Einlenken und ein lebendiges Kurvenverhalten ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich leicht an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren. Gerade auf kurvigen Strecken spielt die Street Triple RS ihre Stärken aus.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch beim Bremsverhalten unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse zielt auf kontrollierte Verzögerung und ein sicheres Gefühl bei Reisegeschwindigkeiten. Die Triumph Street Triple RS wirkt im Vergleich sportlicher: Das Bremsgefühl ist direkter, was das Motorrad besonders für dynamisches Fahren attraktiv macht.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzposition und Alltag
Bei Komfort ist die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse klar im Vorteil. Der Fokus liegt auf Windschutz, entspannter Sitzposition und einer Ausstattung, die das Motorrad für längere Fahrten besonders angenehm macht. Gerade wenn man viel Zeit auf dem Motorrad verbringt, zählt jeder Aspekt: weniger Windstress, mehr Ruhe im Fahrgefühl und eine insgesamt „tourige“ Gesamtwirkung.
Die Triumph Street Triple RS ist ergonomisch eher auf sportliches Fahren ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt aktives Fahren und sorgt dafür, dass das Motorrad schnell „in Bewegung“ kommt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft ideal – für sehr lange Etappen kann der Komfort je nach Fahrstil und persönlicher Vorliebe jedoch weniger im Vordergrund stehen als bei einem Tourer.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Indian Chieftain Power Plus Dark Horse: Stärke ist der Reise-Komfort – Schwäche ist die eher große, tourerartige Ausrichtung, die im Stadtverkehr oder bei engen Passagen weniger spielerisch wirkt.
- Triumph Street Triple RS: Stärke ist die Wendigkeit und das sportliche Handling – Schwäche ist, dass der Komfort nicht im gleichen Maß auf „Dauerfahrt“ ausgelegt ist wie bei einem Tourer.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse punktet typischerweise mit einer tourerorientierten Ausstattung. Das zeigt sich in Details, die auf längere Fahrten abzielen: Schutz vor Wind, ein stimmiges Gesamtpaket und eine Ausrichtung, die das Motorrad alltagstauglich macht, ohne den Charakter zu verlieren.
Die Triumph Street Triple RS setzt dagegen auf ein sportliches Gesamtbild. Hier stehen Fahrdynamik und ein „direktes“ Motorradgefühl im Vordergrund. Die Ausstattung ist auf Performance und Fahrerlebnis abgestimmt – weniger auf maximalen Reise-Komfort, mehr auf Kontrolle und Spaß.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders spannend, wenn man die typischen Einsatzszenarien betrachtet. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn längere Strecken, entspannte Fahrten und ein hohes Maß an Komfort Priorität haben. Sie eignet sich für Vielfahrer, für Touren mit Fokus auf Ankommen und für alle, die gern mit wenig Stress unterwegs sind.
Die Triumph Street Triple RS ist die bessere Wahl, wenn Kurven, Beschleunigung und ein sportliches, präzises Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern aktiv fahren, das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Strecken nutzen und im Alltag oder auf Landstraßen schnell das Gefühl von Kontrolle und Spaß suchen.
Typische Entscheidungsfrage
Wenn die Entscheidung zwischen „komfortabel reisen“ und „sportlich fahren“ fällt, wird die Wahl meist klar: Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Reise-Option mit viel Schutz und Ruhe. Die Triumph Street Triple RS ist die sportliche Option mit direkter Rückmeldung und agilerem Charakter.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist für alle die richtige Wahl, die vor allem komfortables Reisen wollen: viel Windschutz, ein ruhiges Fahrgefühl und eine Ausstattung, die lange Strecken entspannter macht. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt oder Touren plant, bekommt hier ein Motorrad, das den Fokus klar auf Alltagstauglichkeit und Gelassenheit legt.
Die Triumph Street Triple RS passt dagegen besser zu Fahrern, die sportliche Dynamik suchen: direktes Ansprechverhalten, präzises Handling und ein Motorradgefühl, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Für Stadtfahrten, Landstraßen und jede Strecke, auf der man gern zügig unterwegs ist, wirkt die Street Triple RS deutlich passender.
Kurz gesagt: Tourer-Komfort gewinnt bei der Indian, Agilität und Fahrspaß bei der Triumph – je nachdem, welche Art von Motorradmomenten im Alltag am meisten zählt.