| UVP | 34.390 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- MOTOR !!!!
- Sound
- Bremsen
- Fahrgefühl
- Lebensgefühl
- alle sonstigen Gefühle
- schwer
- weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 382 | kg |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Länge | 2.503 | mm |
| Radstand | 1.668 | mm |
| Sitzhöhe: | 672 | mm |
| Höhe | 1.237 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.834 | ccm |
| Hub | 96 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS | |
| Drehmoment | 181 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 174 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Rückgrat | |
| Federung vorne | Telegabel (Federweg 119)mm | |
| Federung hinten | Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 66H | |
| Reifen hinten | 180/60R16 80H | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | einfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker
Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.
Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.
Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung selten nur eine Frage der Optik. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für souveräne, komfortorientierte Tourenfahrten mit viel Charakter. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen zielt stärker auf sportliches Fahren auf der Straße: agil, lebendig und mit dem Anspruch, auch auf kürzeren Strecken Spaß zu machen. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht einzelne Zahlen stehen im Mittelpunkt, sondern wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle im Alltag bemerkbar machen – von Motor und Fahrwerk bis zu Ergonomie und Bremsgefühl.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer gedacht, der lange Strecken entspannt abspult. Das spürt man bereits an der Ausrichtung: Schwerpunkt auf Stabilität, Komfort und einer Art „Rollkomfort“, der auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ins Fahren bringt. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen ein sportlicherer Allrounder. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal dynamisch bewegt, ohne dabei den Komfort komplett zu opfern.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Daten
Im Vergleich der aufgelisteten Motorwerte zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Indian setzt stärker auf einen kräftigen, durchzugsorientierten Charakter. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel werden seltener nötig, weil das Motorrad auch aus niedrigeren Drehzahlen zügig nach vorne kommt. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Landstraßentempo ist das angenehm, weil der Antrieb „mitarbeitet“, statt ständig nach Drehzahl zu verlangen.
Die Triumph bringt dagegen eine sportlichere Anmutung. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte wirken so, dass die Tiger Sport 1050 stärker dazu einlädt, den Motor zu nutzen: etwas mehr Drehzahl, mehr Dynamik beim Beschleunigen und ein spürbar lebendigeres Ansprechverhalten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn Überholmanöver nicht nur effizient, sondern auch „mit Gefühl“ passieren sollen.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Abstimmungsphilosophie. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt auf Basis der aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das hilft vor allem bei längeren Autobahnfahrten, bei Seitenwind oder wenn die Straße nicht perfekt ist. In solchen Situationen bleibt die Linie ruhiger, und das Motorrad vermittelt ein „großes“ Sicherheitsgefühl.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken eher in der Wendigkeit aus. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das sich leichter in Schräglage bringen lässt und in Kurven schneller „anspricht“. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gewechselt wird zwischen zügigem Fahren und entspanntem Cruisen. Allerdings kann es je nach Beladung und Fahrstil sein, dass die Indian im Komfortbereich mehr „Puffer“ bietet, während die Triumph eher den sportlichen Fokus behält.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Auch bei den Bremskomponenten lassen sich aus den aufgelisteten Daten Rückschlüsse ziehen: Beide Motorräder sind auf Straßenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedliche Bremscharaktere. Die Indian wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das mit viel Masse und Stabilität arbeitet – das kann beim gleichmäßigen Verzögern sehr souverän sein. Die Triumph hingegen kann beim sportlicheren Fahren durch ein direkteres Ansprechverhalten überzeugen, wenn man häufiger aus Kurven heraus oder bei zügigerem Tempo bremst.
Wichtig ist: Die beste Bremsleistung zeigt sich nicht nur in den Daten, sondern im Zusammenspiel mit Fahrwerk und Reifen. Wer häufig dynamisch unterwegs ist, profitiert meist von dem Gefühl, das die Triumph vermittelt. Wer dagegen lange Strecken mit gleichmäßigem Tempo fährt, wird die ruhige, kontrollierte Art der Indian besonders schätzen.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist klar auf Komfort ausgelegt. Die aufgelisteten Ergonomie-Werte und die generelle Ausrichtung sprechen dafür, dass die Haltung eher entspannt ist und der Oberkörper nicht zu stark „arbeitet“. Das ist ein Pluspunkt für Fahrer, die viele Stunden am Stück unterwegs sind oder die bei längeren Touren weniger Ermüdung spüren möchten.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt dagegen sportlicher. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Sitzposition hin, die mehr Kontrolle und aktives Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht nur als Verkehrsmittel, sondern als Fahrspaß-Tool genutzt wird. Für sehr lange Etappen kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit bedeuten, dass man häufiger Pausen einplant oder die Sitzposition bewusst anpasst.
Windschutz und Verkleidung: Komfort bei Tempo
Gerade bei Touren entscheidet Windschutz über den Unterschied zwischen „angenehm“ und „anstrengend“. Die Indian ist als Tourer konzipiert, und die aufgelisteten Ausstattungs- und Verkleidungsdetails sprechen dafür, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten mehr Ruhe in den Fahrtwind bringt. Das ist besonders auf Autobahnfahrten oder bei wechselnden Wetterlagen spürbar.
Die Triumph bietet ebenfalls Schutz, aber mit stärkerem Fokus auf Straßenfahrten. Die aufgelisteten Werte und die sportliche Ausrichtung lassen erwarten, dass der Windschutz zwar funktioniert, aber nicht denselben „Langstrecken-Schild“-Charakter wie bei der Indian hat. Wer häufig zügig fährt, wird dennoch profitieren – nur eben mit anderer Priorität.
Ausstattung und Alltag: Was die Werte in der Praxis bedeuten
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie die Hersteller die Zielgruppe sehen. Die Indian wirkt wie ein Motorrad, das man für Touren „einfach starten und losfahren“ möchte. Die aufgelisteten Werte zur Ausstattung und die generelle Ausrichtung unterstützen das: Komfort, Ruhe und eine gewisse „Premium“-Anmutung im Fahrgefühl.
Die Triumph ist eher die Wahl für Fahrer, die auch im Alltag gern variieren: mal gemütlich, mal sportlich. Die aufgelisteten Daten deuten darauf hin, dass das Motorrad für unterschiedliche Streckenprofile gemacht ist – von kurzen Feierabendrunden bis zu Wochenendtouren mit mehr Tempo.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Stärken
- Tourenfokus: Die Kombination aus Komfortorientierung und stabiler Fahrcharakteristik passt besonders gut für lange Strecken.
- Durchzug und Ruhe: Die aufgelisteten Motorwerte wirken so, dass das Motorrad häufig ohne ständiges Hochdrehen auskommt.
- Wind- und Komfortgefühl: Die Ausrichtung auf Verkleidung und entspannte Ergonomie macht Tempo angenehmer.
Indian Chieftain Power Plus Dark Horse – Schwächen
- Weniger „sportlich leicht“: Wer sehr agil und spontan in Kurven arbeiten möchte, wird die Triumph oft als handlicher empfinden.
- Fahrstilabhängig: Im Stadtverkehr oder bei häufigen Richtungswechseln kann der Tourencharakter stärker spürbar sein.
Triumph Tiger Sport 1050 – Stärken
- Agilität und Dynamik: Die aufgelisteten Fahrwerks- und Motorwerte unterstützen ein aktives Fahren.
- Sportliches Ansprechverhalten: Der Motor lädt dazu ein, mehr Drehzahl zu nutzen – das macht Spaß auf kurvigen Strecken.
- Allround-Charakter: Die Auslegung passt gut zu wechselnden Einsatzzwecken.
Triumph Tiger Sport 1050 – Schwächen
- Langstreckenkomfort: Je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit kann die sportlichere Haltung bei sehr langen Etappen stärker fordern.
- Tourenruhe: Auf langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten kann die Indian das entspanntere Gesamtpaket bieten.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrer?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Wer vor allem lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad sucht, das bei Tempo souverän bleibt, findet in der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse die passendere Basis. Sie ist besonders attraktiv für Tourenfahrer, die weniger „arbeiten“ wollen und mehr „ankommen“ möchten.
Wer dagegen gern sportlich unterwegs ist, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell in die gewünschte Linie bringt, wird mit der Triumph Tiger Sport 1050 glücklicher. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die auch auf kürzeren Strecken das Gefühl von Dynamik suchen und das Motorrad als Fahrspaß-Partner sehen.
Fazit:
Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Tourenkomfort, Wind- und Fahrruhe sowie einen durchzugsstarken, entspannten Antrieb suchen. Aus den aufgelisteten Werten ergibt sich ein Motorrad, das lange Strecken souverän abspult und dabei weniger nach „sportlicher Arbeit“ verlangt. Wer häufig Autobahn fährt, viele Kilometer am Stück plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich wie ein großes, stabiles Reisegerät anfühlt, trifft mit der Indian sehr wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
Die Triumph Tiger Sport 1050 passt besser zu Fahrern, die agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und ein Motorrad bevorzugen, das sich dynamisch bewegen lässt. Die aufgelisteten Werte sprechen dafür, dass die Tiger Sport 1050 besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Tempo Spaß macht. Wer ein vielseitiges Straßenmotorrad sucht, das auch im Alltag Freude bereitet und gern aktiv gefahren wird, findet in der Triumph die stimmigere Wahl.