UVP 34.390 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.749 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
Was kann der 2026er Bagger aus den USA mit dem neuen 112CI V2?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • MOTOR !!!!
  • Sound
  • Bremsen
  • Fahrgefühl
  • Lebensgefühl
  • alle sonstigen Gefühle
Kontra:
  • schwer
  • weder Quickshifter noch Automatik erhältlich
Pro:
  • Enorm wendig
  • drehfreudiger Motor
  • Verarbeitung
Kontra:
  • harte Sitzbank

Abmessungen & Gewicht

Gewicht382kg
Radstand1.668mm
Länge2.503mm
Radstand1.668mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.237mm
Gewicht138kg
Radstand1.355mm
Länge1.955mm
Radstand1.355mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.040mm

Motor

Motor-BauartV2
Hubraum1.834ccm
Hub96mm
Bohrung110mm
KühlungFlüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor
Hubraum125ccm
Hub59mm
Bohrung52mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS
Drehmoment181 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.174km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung15 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch2l pro 100km

Fahrwerk

RahmenbauartRückgrat
Federung vorneTelegabel (Federweg 119)mm
Federung hintenEinzelstoßdämpfer mit hydraulischer Vorspannung (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 66H
Reifen hinten180/60R16 80H
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-down-Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein (Federweg 110)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/80-17M/C 52S
Reifen hinten140/70-17M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneBrembo-Bremssättel, doppelt halbschwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hinteneinfach schwimmend gelagerte Bremsscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit: Großes Kino mit breitem Lenker

Die Indian Chieftain PowerPlus 112 ist ein ziemlich überzeugender Mix aus klassischem Bagger-Gefühl und moderner Performance. Sie sieht mächtig aus, fährt sich aber deutlich souveräner, als ihre Dimensionen erwarten lassen. Der neue PowerPlus-112-Motor ist das Highlight: stark, kultiviert, drehfreudiger als gedacht und immer lässig genug, um nicht angestrengt zu wirken. Dazu kommen guter Komfort, sinnvolle Technik, kräftige Bremsen und ein Fahrwerk, das mehr kann als nur geradeaus.

Sie ist nicht die vernünftige Wahl. Sie ist nicht klein, nicht billig und nicht unauffällig. Aber genau darum geht es bei ihr auch nicht. Die Chieftain PowerPlus 112 ist ein Motorrad für Leute, die unterwegs sein wollen, aber bitte mit Stil, Druck und einem fetten Grinsen. Ein Bike, das auf langen Straßen glänzt, beim Beschleunigen die Schultern breit macht und im Stand aussieht, als hätte es gerade den Parkplatz übernommen. Lässig? Absolut. Stark? Sowieso. Und als Testurteil bleibt: Wenn amerikanischer Bagger, dann bitte so modern, so kräftig und so selbstbewusst wie diese Indian.

Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie jede Menge ATVs.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 34.390 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz-Metallic mit Glitzer, Mattschwarz, Kreide

MotorradTest.de auf YouTube

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse vs Yamaha MT-125 – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse und die Yamaha MT-125, wird der Vergleich besonders spannend: Hier treffen ein ausgewachsener Tourer mit viel Komfort und Präsenz auf ein agiles Leichtkraftrad, das vor allem in der Stadt und auf kurzen Strecken glänzt. Beide Bikes haben ihren eigenen Charakter – und genau daraus ergibt sich, für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.

Grundidee: Tourenkomfort trifft auf Urban-Fahrspaß

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Reise- und Langstreckenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, entspannte Sitzhaltung und eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer macht, stehen im Vordergrund. Die Yamaha MT-125 dagegen ist ein Naked Bike für den Alltag. Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen, sich leicht zu bewegen und im Stadtverkehr flexibel zu bleiben.

Fahrgefühl im Vergleich: Charakter und Alltag

Indian Chieftain: souverän und gelassen

Die Indian vermittelt ein ruhiges, großes Fahrgefühl. Gerade bei längeren Strecken wirkt die Maschine stabil und „erwachsen“: Man sitzt bequem, die Maschine lässt sich gleichmäßig bewegen und unterstützt das entspannte Dahingleiten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus Stadtstraßen besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder Landstraßen, auf denen man konstant unterwegs ist.

Yamaha MT-125: direkt, wendig und lebendig

Die Yamaha MT-125 spielt ihre Stärken dort aus, wo Tempo nicht nur auf der Strecke, sondern auch im Alltag zählt. Das Handling ist leichtfüßig, das Bike wirkt schnell „zur Hand“. In engen Straßen, beim Rangieren oder beim schnellen Richtungswechsel fühlt sich die MT-125 unkompliziert an. Wer viel in der Stadt fährt oder kurze Strecken mit häufigen Stopps und Starts hat, erlebt hier einen klaren Vorteil: Das Motorrad bleibt agil und macht einfach Spaß.

Sitzposition und Komfort: Unterschiedliche Prioritäten

Bei der Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die Sitzposition auf Komfort ausgelegt. Das Motorrad unterstützt eine entspannte Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm sein kann. Dazu passt die generelle Ausrichtung: Die Indian ist weniger „Sportgerät“, sondern eher ein Reisebegleiter, der Müdigkeit reduziert und das Fahren leichter macht.

Die Yamaha MT-125 setzt dagegen auf eine aufrechte, sportlich-nackige Position. Das ist ideal, um im Alltag schnell reagieren zu können und nicht zu „schwer“ auf dem Motorrad zu sitzen. Für längere Touren kann das je nach Fahrstil und Körpergröße unterschiedlich empfunden werden – das Bike ist aber klar darauf ausgelegt, im täglichen Rhythmus zu funktionieren.

Handling und Wendigkeit: Wer gewinnt im Stadtbetrieb?

Im direkten Vergleich ist die Yamaha MT-125 im Stadtverkehr im Vorteil. Das liegt weniger an „besserem“ Fahren im Sinne von Technik, sondern an der grundsätzlichen Auslegung: Das Bike ist leichter zu bewegen, wirkt handlich und lässt sich in Alltagssituationen einfacher kontrollieren. Gerade wenn häufig geparkt, rangiert oder zwischen engen Gassen gefahren wird, spielt die MT-125 ihre Stärken aus.

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist dagegen ein Motorrad, das seine Vorteile eher beim flüssigen Vorankommen zeigt. In der Stadt kann sie ebenfalls funktionieren, aber der Fokus liegt spürbar weniger auf maximaler Wendigkeit. Wer häufig kurze Strecken mit vielen Stopps fährt, merkt schneller, dass ein Tourer in solchen Situationen mehr „Masse“ mitbringt.

Motorcharakter und Leistungsgefühl: Zwei Welten

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse steht für Durchzug und Souveränität. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, dass man auch bei gleichmäßigem Tempo entspannt bleibt und Überholmanöver oder Beschleunigungen ohne Stress erledigt. Das passt besonders zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ muss, sondern einfach Kilometer abspult.

Die Yamaha MT-125 bringt ein anderes Gefühl: eher leichtfüßig, lebendig und mit einem Motor, der im Alltag schnell anspricht. Gerade für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegt und Spaß macht, ist das ein starkes Argument. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gerne „kurz und knackig“ fährt, wird die direkte Reaktion der MT-125 besonders schätzen.

Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Fokus

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse wirkt auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten ausgelegt. Das ist wichtig, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll.

Die Yamaha MT-125 punktet im Alltag vor allem durch das leicht zu dosierende Fahrverhalten. In Situationen mit häufigem Bremsen und Beschleunigen – etwa an Ampeln oder im dichten Verkehr – spielt die Handlichkeit eine große Rolle. So entsteht ein Sicherheitsgefühl, das weniger aus „großer“ Leistung kommt, sondern aus guter Bedienbarkeit.

Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist als Tourer klar auf längere Fahrten vorbereitet. Dazu gehört, dass das Motorrad als Gesamtpaket funktioniert: Komfort, Wind- und Wetterschutz (je nach Setup) sowie eine Ausstattung, die das Reisen angenehmer macht. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder gern mit Gepäck unterwegs ist, profitiert davon, dass die Indian nicht nur fährt, sondern das Reisen erleichtert.

Die Yamaha MT-125 ist dagegen auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Das Bike ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Pendeln, kurze Ausfahrten oder Fahranfänger gedacht ist. Die Praxis zeigt sich hier in der einfachen Handhabung und darin, dass das Motorrad schnell einsatzbereit ist – ohne dass man sich Gedanken über „Tour-Setup“ machen muss.

Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich

Indian Chieftain Power Plus Dark Horse

  • Stärken: Tourenkomfort, souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken, entspannte Sitzhaltung, starke Präsenz und Reiseorientierung.
  • Schwächen: Im dichten Stadtverkehr weniger agil als ein leichtes Naked Bike; für reine Kurzstrecken kann der Tourer-Charakter „zu viel“ sein.

Yamaha MT-125

  • Stärken: Wendigkeit im Alltag, lebendiges Fahrgefühl, unkomplizierte Bedienung, ideal für Stadt und Einsteiger-Fahrspaß.
  • Schwächen: Für lange Touren hängt der Komfort stärker vom persönlichen Empfinden ab; wer viel Reise-Tempo und „großes“ Motorradgefühl sucht, wird eher woanders fündig.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und entspanntem Reisen liegt. Wer gern größere Strecken fährt, Wert auf eine ruhige, souveräne Art des Fahrens legt und das Motorrad als Reisebegleiter versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die sich an der Optik und dem Charakter eines großen Tourers erfreuen, ist die Indian eine sehr passende Option.

Die Yamaha MT-125 ist dagegen ideal für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und Einsteiger. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell auf Situationen reagiert und im Alltag einfach Freude macht, findet in der MT-125 einen starken Partner. Auch wenn das Budget oder der Einstieg in die Motorradwelt eine Rolle spielt, ist die Yamaha eine klare, praktische Wahl.

Fazit:

Die Indian Chieftain Power Plus Dark Horse ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientiert reisen und ein Motorrad möchten, das auf langen Strecken souverän wirkt. Ihr Tourer-Charakter bringt Ruhe ins Fahren und macht längere Fahrten deutlich entspannter. Die Yamaha MT-125 gewinnt dagegen dort, wo Alltag, Wendigkeit und unkomplizierter Fahrspaß zählen: im Stadtverkehr, auf kurzen Strecken und für Einsteiger. Wer häufig zwischen Ampeln, in engen Straßen und bei spontanen Fahrten unterwegs ist, wird die Leichtigkeit der MT-125 besonders zu schätzen wissen. Kurz gesagt: Indian für die große Tour, Yamaha für den agilen Alltag.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙