| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- krasse Optik
- krasser Sound
- krasser Motor
- lässig & cool
- Bremse vorne nicht so toll
- Kabel teilweise unschön verlegt
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Länge | 2.206 | mm |
| Radstand | 1.562 | mm |
| Sitzhöhe: | 665 | mm |
| Höhe | 1.071 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.250 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 232 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 51)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90B16 67H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Indian Scout Bobber ist ein herrlich unvernünftiges Motorrad. Extreme Sitzposition, extremer Sound, extreme Optik und ein sich extrem anfühlender Motor. Über die Kritikpunkte werden sich Indian-Fahrer eher lustig machen. Wer auf Perfektion Wert legt, der möge sich doch bitte eine Japanerin kaufen. Wer dagegen den richtig fetten Auftritt mag, der wird sich für die Indian entscheiden. Cooles Bike mit Lässig-Faktor.Das Testbike hat uns Powersport-Nord zur Verfügung gestellt. Dieser Indian-Händler in Appen Nahe Hamburg stellt nicht nur die Bobber für Probefahren zur Verfügung gestellt, sondern auch andere Indian-Bikes sowie Motorräder von CF-Moto.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Indian Scout Bobber 2025 vs Benelli Leoncino Bobber 400 – Vergleich
Wenn zwei Bobber-Modelle aufeinandertreffen, geht es selten nur um Optik. Genau das macht den Vergleich zwischen der Indian Scout Bobber 2025 und der Benelli Leoncino Bobber 400 so spannend: Beide setzen auf den lässigen, reduzierten Look, aber sie kommen aus unterschiedlichen Welten. Während die Indian Scout Bobber 2025 eher die große Cruiser-Schiene bedient, zielt die Benelli Leoncino Bobber 400 stärker auf einen zugänglichen Einstieg in den Bobber-Stil. Im Alltag zeigt sich dann, wie sich diese Philosophie in Fahrgefühl, Ausstattung und Charakter niederschlägt.
Design und Charakter: Bobber-Optik mit unterschiedlicher Handschrift
Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Designfamilie: tiefer, kompakter Look, klare Linien und ein bewusst „cleanes“ Auftreten. Die Indian Scout Bobber 2025 wirkt dabei deutlich massiver und erwachsener. Das Gesamtbild strahlt mehr Präsenz aus – nicht nur optisch, sondern auch durch die Art, wie das Motorrad „steht“: breit, satt und souverän.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen die leichtere Karte. Sie wirkt agiler und moderner, ohne den Bobber-Charakter zu verlieren. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr unkompliziert bewegt und optisch trotzdem nach „Statement“ aussieht, findet hier eine stimmige Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Indian Scout Bobber 2025 ist auf Durchzug und souveräne Reserve ausgelegt. Das merkt man besonders dann, wenn es nicht nur um „Losfahren“ geht, sondern um zügiges Beschleunigen und entspanntes Gleiten auf Landstraßen. Der Charakter wirkt dabei eher wie „großes Cruiser-Gefühl“: gleichmäßig, kraftvoll und nicht hektisch.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und kontrollierbares Tempo ausgelegt. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft genau richtig an: nicht überfordert, gut dosierbar und mit einem Antrieb, der eher zum entspannten Mitfließen einlädt. Für kurze Überholvorgänge oder flüssiges Fahren im Stadt- und Landmix ist das Konzept stimmig.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Indian Scout Bobber 2025: Stärken liegen im kraftvollen Vortrieb und im souveränen Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche: Wer vor allem kurze Strecken fährt und das Motorrad eher „nebenbei“ nutzen möchte, zahlt für die große Cruiser-Performance möglicherweise mehr, als man im Alltag wirklich ausschöpft.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und dem unkomplizierten Handling. Schwäche: Bei längeren Autobahn- oder zügigen Überlandetappen fehlt die Reserve, die man von größeren Motoren kennt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Cruiser-Ruhe
Das Fahrwerk entscheidet im Bobber-Vergleich oft darüber, ob das Motorrad „Spaß“ oder „Arbeit“ macht. Die Indian Scout Bobber 2025 vermittelt eine spürbare Cruiser-Ruhe. In Kurven fährt sie stabil und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass sie weiß, was sie tut. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag wirkt das positiv: Das Motorrad bleibt kontrolliert, ohne nervös zu werden.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt im Vergleich leichter in der Hand. Das macht sich vor allem beim Rangieren, beim langsamen Fahren und in engen Situationen bemerkbar. Wer häufig durch die Stadt fährt oder oft abbiegt, wird die Agilität zu schätzen wissen. Auf der anderen Seite kann bei sehr sportlichem Tempo oder langen, anspruchsvollen Strecken der Fokus stärker auf Komfort und Alltag liegen als auf maximaler sportlicher Präzision.
Kurvengefühl und Stabilität
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Indian Scout Bobber 2025 spielt ihre Stärken bei gleichmäßigem Tempo und stabiler Linienführung aus. Die Benelli Leoncino Bobber 400 punktet dagegen mit dem Gefühl, schnell „in die richtige Position“ zu kommen – besonders dort, wo man nicht ständig mit hoher Geschwindigkeit unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Bremsen geht es nicht nur um „stark“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Indian Scout Bobber 2025 wirkt dabei wie ein Motorrad, das dem Fahrer ein klares Feedback gibt. Gerade bei zügigen Anfahrten und späterem Verzögern fühlt sich das System berechenbar an.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ebenfalls auf Alltagssicherheit ausgelegt. In typischen Stadt- und Land-Situationen lässt sich das Tempo gut kontrollieren. Wer allerdings regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten fährt oder häufig harte Bremsmanöver aus dem hohen Tempo heraus braucht, wird bei der Indian Scout Bobber 2025 eher die größere Reserve spüren.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Nicht jede technische Spielerei zählt, aber Dinge wie Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit machen den Unterschied. Die Indian Scout Bobber 2025 wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auf längere Fahrten und ein „rundes“ Gesamtpaket ausgelegt ist. Die Sitzposition und das Fahrgefühl passen zusammen, sodass man auch nach längerer Zeit entspannt bleibt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist in dieser Hinsicht sehr zugänglich. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Gerade für kürzere Strecken, Pendeln oder Wochenendtouren mit moderatem Tempo ist das ein Vorteil.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Alltag
- Indian Scout Bobber 2025: Stärken: stimmiges Gesamtgefühl, mehr „Langstrecken-Charakter“. Schwäche: Wer nur selten längere Strecken fährt, könnte den Komfortvorteil weniger stark ausspielen.
- Benelli Leoncino Bobber 400: Stärken: unkomplizierte Handhabung, gute Zugänglichkeit. Schwäche: Bei sehr langen Touren oder wenn man regelmäßig zügig unterwegs ist, stößt man eher an Grenzen, die bei größeren Motoren weniger spürbar sind.
Preis-Leistungs-Gedanke: Welche Philosophie passt besser?
Der Vergleich ist auch eine Frage der Erwartungshaltung. Die Indian Scout Bobber 2025 steht für Premium-Anspruch und ein Cruiser-Gefühl, das man nicht nur sieht, sondern fährt. Wer Wert auf ein „großes“ Motorrad legt, das sich souverän anfühlt und auch bei längeren Strecken nicht müde wird, bekommt hier genau diese Richtung.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen eine clevere Wahl, wenn der Bobber-Look im Vordergrund steht und das Motorrad vor allem im Alltag funktionieren soll. Sie bietet den Stil und das Fahrgefühl eines Bobbers, ohne dass man sich direkt in die Dimension eines großen Cruisers begeben muss.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Wahl hängt stark davon ab, wie und wo gefahren wird. Wer überwiegend Landstraße fährt, längere Strecken plant und ein Motorrad sucht, das mit Kraft und Ruhe überzeugt, wird mit der Indian Scout Bobber 2025 deutlich zufriedener sein. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Cruiser-Feeling mögen, gerne zügig unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das sich „erwachsen“ anfühlt.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist ideal für alle, die den Bobber-Stil genießen wollen, aber ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr leicht zu handeln ist und sich unkompliziert in den Alltag einfügt. Auch für Einsteiger oder Fahrer, die bewusst moderat unterwegs sind, ist sie eine sehr passende Option.
Fazit
Die Indian Scout Bobber 2025 ist die bessere Wahl, wenn ein Bobber mehr sein soll als nur Optik: Sie überzeugt mit souveränem Vortrieb, stabiler Cruiser-Ruhe und einem Gesamtpaket, das gerade auf längeren Strecken und bei zügigerem Fahren Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das Präsenz ausstrahlt und dabei gleichzeitig berechenbar bleibt, trifft hier den richtigen Ton.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 gewinnt dagegen dort, wo Alltag zählt: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken und ein unkompliziertes Handling stehen im Mittelpunkt. Sie liefert den Bobber-Look, fühlt sich leicht an und ist gut dosierbar – ideal für alle, die ein zugängliches Motorrad möchten, ohne auf den Stil zu verzichten.
Kurz gesagt: Indian für Cruiser-Fans mit Anspruch an Reserve und Langstrecken-Feeling, Benelli für alltagstaugliche Bobber-Liebe mit agilerem Charakter.