| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Eliminator 500 vs Royal Enfield Guerrilla 450 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach ähnlichen Einsatzzwecken wirken, entscheidet am Ende oft das Detail: Wie fühlt sich der Motor an, wie leicht lässt sich das Bike im Alltag bewegen und wie gut passt die Charakteristik zum eigenen Fahrstil? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki Eliminator 500 und der Royal Enfield Guerrilla 450. Beide Modelle zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, alltagstaugliches Motorrad suchen – aber sie kommen aus unterschiedlichen Richtungen: Kawasaki setzt stärker auf eine klare, alltagstaugliche Abstimmung und einen souveränen Gesamtauftritt, während Royal Enfield den Fokus spürbar auf den eigenen Retro-Charakter und ein markantes Fahrgefühl legt.
Design & Grundcharakter: Zwei Philosophien, zwei Stile
Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt insgesamt aufgeräumt und erwachsen. Der Look ist nah an einem modernen Cruiser/Naked-Crossover, ohne zu verspielt zu sein. Das macht sie besonders interessant, wenn ein Motorrad nicht nur gefahren, sondern auch „einfach passend“ wirken soll – im Alltag, beim Pendeln oder bei der Wochenendrunde.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt dagegen stärker mit dem Retro-Vibe. Das Motorrad wirkt bewusst eigenständig und hat eine Ausstrahlung, die man nicht mit „Mainstream“ verwechselt. Wer Wert auf Charakter legt und ein Bike sucht, das auch optisch eine Geschichte erzählt, findet hier eine klare Identität.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Motorräder bewegen sich im ähnlichen Hubraum-/Leistungsbereich und sind damit prädestiniert für Stadtverkehr, Landstraßen und Touren ohne sportliche Übertreibung. Entscheidend ist jedoch, wie die Leistung anliegt.
Die Kawasaki Eliminator 500 präsentiert sich typischerweise als „leicht zu dosierendes“ Motorrad. Das bedeutet: Gasannahme und Beschleunigung wirken im Alltag oft harmonisch, sodass sich das Bike besonders gut für gleichmäßiges Fahren eignet. Gerade wenn häufiges Anfahren, Schalten und Beschleunigen im Verkehr vorkommt, spielt diese Art von Abstimmung ihre Stärken aus.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen stärker auf einen spürbaren Charakter im Antrieb. Das Fahrgefühl wirkt oft lebendiger und „mechanischer“, was viele Fahrerinnen und Fahrer gerade bei Landstraßen oder bei Touren schätzen. Während die Kawasaki eher auf ruhige Souveränität zielt, kann die Guerrilla 450 das Gefühl vermitteln, dass der Motor mehr „mitarbeitet“ – besonders dann, wenn man nicht nur von A nach B fährt, sondern bewusst fährt.
Stärken & Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Eliminator 500: Stärken liegen in der gutmütigen Alltagstauglichkeit und in einer Abstimmung, die sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche kann sein, dass der Motorcharakter weniger „ausgeprägt“ wirkt, wenn ein besonders markantes Gefühl gewünscht ist.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen im eigenständigen Antriebserlebnis und im Charakter, der zum aktiven Fahren motiviert. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung nicht für jede Fahrweise gleich „glatt“ wirkt wie bei sehr alltagstauglich orientierten Konzepten.
Handling & Fahrwerk: Leicht zu bewegen oder eher „mit Gefühl“
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell ein Motorrad „mitgeht“. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie Kurven annehmen und wie sie sich bei niedrigen Geschwindigkeiten anfühlen.
Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das sich unkompliziert bewegen lässt. Das ist besonders relevant, wenn häufig enge Straßen, Ein- und Ausfahrten oder Stadtverkehr vorkommen. Die Abstimmung zielt darauf, dass das Bike stabil bleibt, ohne dabei träge zu werden.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann sich im Vergleich etwas „direkter“ oder „gefühlvoller“ anfühlen – je nachdem, wie man die Maschine bewegt. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, Linien sauber aufbaut und das Fahrwerk als Teil des Erlebnisses sieht, wird die Guerrilla 450 oft als spannender empfinden. Wer hingegen maximal unkomplizierte Laufruhe sucht, könnte die Kawasaki als entspannter wahrnehmen.
Bremsen & Stabilität
Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „verlässlich und berechenbar“ und „kraftvoll, aber mit mehr Charakter“. Beide Motorräder sind für den Alltag ausgelegt, doch die Art der Dosierbarkeit kann unterschiedlich wirken. Die Kawasaki Eliminator 500 bietet dabei häufig eine sehr intuitive Rückmeldung, während die Royal Enfield Guerrilla 450 je nach Situation ein etwas markanteres Ansprechverhalten zeigen kann.
Komfort & Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung
Komfort ist nicht nur eine Frage von Sitzhöhe oder Polsterung, sondern auch davon, wie gut das Motorrad zu typischen Tagesrouten passt: kurze Wege, längere Fahrten, Stadtstop-and-go und Landstraßen in wechselndem Tempo.
Die Kawasaki Eliminator 500 ist in der Tendenz auf entspannte, alltagstaugliche Ergonomie ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig ohne große Vorbereitung gefahren wird – also wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger kann das ein Vorteil sein, weil sich das Bike schnell kontrollierbar anfühlt.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Ansatz, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das man gerne fährt und nicht nur „benutzt“. Die Sitz- und Fahrposition kann je nach Körpergröße unterschiedlich wirken, und genau hier lohnt sich ein genauer Blick auf die eigenen Proportionen. Wer den Retro-Look mag und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Erlebnis anfühlt, findet in der Guerrilla 450 oft genau diese Motivation.
Ausstattung & Technik: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Technik im Alltag ist. Beide Modelle bringen moderne Elemente mit, die das Fahren erleichtern – etwa bei der Bedienbarkeit, bei der Übersichtlichkeit und bei der allgemeinen Nutzbarkeit.
Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt dabei häufig wie das Paket, das man kauft, um möglichst wenig nachdenken zu müssen: klare Bedienlogik, stimmige Gesamtanmutung und ein Setup, das sich auf den täglichen Gebrauch konzentriert.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 kann dagegen stärker mit dem eigenen Stil überzeugen. Das betrifft nicht nur das Design, sondern auch die Art, wie das Motorrad „wirkt“: Man merkt, dass Royal Enfield bewusst eine Identität aufbaut. Wer genau diese Eigenständigkeit sucht, wird die Guerrilla 450 als besonders passend empfinden.
Stärken & Schwächen in der Praxis
- Kawasaki Eliminator 500: Stärken liegen in der unkomplizierten Bedienung und in einem Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „Bühnenpräsenz“ liegt als auf Alltagseffizienz.
- Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen im markanten Charakter und im Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und Landstraßen macht. Schwäche kann sein, dass nicht jede Person die Eigenheiten des Ansprechverhaltens und der Abstimmung gleich als „glatt“ empfindet.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Eliminator 500 und Royal Enfield Guerrilla 450 hängt am Ende davon ab, ob im Vordergrund steht, dass das Motorrad im Alltag möglichst reibungslos funktioniert – oder ob das Motorrad vor allem durch seinen Charakter überzeugen soll.
Kawasaki Eliminator 500 – ideal für…
… Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell beherrschbar anfühlt, im Stadtverkehr souverän bleibt und auf entspannte Touren ausgelegt ist. Wer eine klare, moderne Gesamtlinie bevorzugt und ein Bike möchte, das sich im Alltag „einfach gut“ anfühlt, trifft mit der Eliminator 500 häufig eine sehr passende Wahl.
Royal Enfield Guerrilla 450 – ideal für…
… alle, die ein Motorrad mit eigenem Stil suchen und das Fahrgefühl bewusst erleben möchten. Wer Retro-Charakter mag, gerne aktiv fährt und ein Bike sucht, das nicht nur funktional, sondern auch emotional überzeugt, wird an der Guerrilla 450 besonders viel Freude haben.
Fazit:
Die Kawasaki Eliminator 500 ist die bessere Wahl, wenn im Alltag vor allem unkomplizierte Beherrschbarkeit, berechenbares Ansprechverhalten und ein stimmiges Gesamtpaket zählen. Sie passt besonders gut zu Pendelstrecken, häufigen Stop-and-go-Situationen und zu Fahrern, die ein modernes Motorrad suchen, das schnell vertraut wirkt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken aus, wenn der eigene Charakter wichtiger ist als maximale Glätte: Der Motor und das Fahrgefühl wirken oft lebendiger und motivieren stärker zum bewussten Fahren. Wer Retro-Optik liebt, gerne Landstraßen fährt und ein Motorrad möchte, das sich deutlich „anders“ anfühlt, findet in der Guerrilla 450 den passenderen Partner. Kurz gesagt: Eliminator 500 für den entspannten Alltagsfokus, Guerrilla 450 für den emotionalen Fahrspaß mit markanter Identität.