| UVP | 6.545 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leichter Cruiser
- niedrige Sitzhöhe
- einfachstes Rangieren
- einfachste Bedienung
- lebendiger Motor
- günstiges Funbike
- teilweise eher einfache Materialien
- Hebel nicht einstellbar
- altbackenes Cockpit
- verhaltener Sound
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 176 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 735 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 169 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70-18M/C 63H | |
| Reifen hinten | 150/80-16M/C 71H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mann, die Eli bring echt verdammt viel Spaß! Kaum sitzt man auf dem Bike, schon vergisst man A2-Leistung, nicht vorhandene Technik und die einfache Bauweise des Cruisers. Im Gegenteil, die Reduzierung auf das Wesentliche machen sogar den Charme der Eliminator 500 aus. Sie fährt sich gut und jeder, wirklich JEDER - egal ob klein oder groß, Mann oder Frau oder irgendwas dazwischen - wird sich sicher fühlen auf dieser Maschine und mit einem breiten Grinsen wieder absteigen. Wie gesagt, ein echtes Funbike!Die Testmaschine wurde uns von Heller & Soltau in St. Michalisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Eli als Vorführer und freut sich auf jede Menge Probefahrer. Wir können Euch dazu nur ermutigen, auch wenn Euch ein A2-Bike vielleicht erst einmal gar nicht in den Sinn kommen würde. Der neue Kawa-Cruiser macht wirklich Spaß! Vielleicht sogar als Zweitmaschine? Auf geht's nach St. Michaelisdonn zu Heller & Soltau!
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Kawasaki Eliminator 500 vs Triumph Bonneville T100 – Vergleich im Alltag und auf der Landstraße
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber beim Fahren deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Kawasaki Eliminator 500 und der Triumph Bonneville T100 zeigt genau das: Beide Modelle sind für viele Fahrten im Alltag interessant, doch sie sprechen unterschiedliche Fahrertypen an. Während die Eliminator 500 ihren Fokus auf ein modernes, entspanntes Handling und einen unkomplizierten Charakter legt, steht bei der Bonneville T100 die klassische Anmutung und der typische Triumph-Drive im Vordergrund.
Grundcharakter: Modernes Cruiser-Feeling vs. klassischer Triumph-Style
Die Kawasaki Eliminator 500 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und eine ruhige, gut kontrollierbare Fahrweise ausgelegt ist. Das merkt man besonders daran, wie sie sich im Stadtverkehr und bei kurzen Strecken anfühlt: leicht zu bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Der Motorcharakter ist dabei eher auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt, was das Motorrad für viele Fahrten zwischen Ampeln und Ausfahrten attraktiv macht.
Die Triumph Bonneville T100 dagegen bringt eine deutlich stärker spürbare klassische Identität mit. Das beginnt bei der Ausstrahlung und setzt sich beim Fahrgefühl fort: Die Maschine vermittelt mehr „Motorradromantik“ und wirkt insgesamt wie ein Bike, das man nicht nur fährt, sondern auch genießt. Wer gerne mit Gefühl unterwegs ist, findet hier eine Plattform, die sich stimmig anfühlt – von der Gasannahme bis zum ruhigen Vortrieb.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich, dass beide Motorräder in ihrem jeweiligen Konzept funktionieren. Die Eliminator 500 ist auf einen souveränen Alltagsbetrieb ausgelegt: Die Leistungsentfaltung wirkt gleichmäßig und unterstützt ein entspanntes Tempo. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen man häufig zwischen niedrigen und mittleren Drehzahlen unterwegs ist.
Die Triumph Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man den Motor etwas mehr „arbeiten“ lässt. Die Kombination aus Drehmomentcharakter und der Art, wie die Leistung anliegt, sorgt dafür, dass sich Überholmanöver und zügiges Beschleunigen oft spontan und harmonisch anfühlen. Das macht die T100 besonders interessant, wenn die Fahrt nicht nur aus „von A nach B“ besteht, sondern auch aus Landstraßenabschnitten mit mehr Tempo und mehr Kurvenrhythmus.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Kawasaki Eliminator 500: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem ruhigen, gut dosierbaren Vortrieb. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichem Anspruch weniger „Biss“ vermittelt als ein Motorrad, das stärker auf dynamische Auslegung setzt.
- Triumph Bonneville T100: Stärken liegen in der klassischen Motoranmutung und dem stimmigen Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadtbetrieb durch den „Genussfokus“ weniger pragmatisch wirkt, wenn man vor allem maximale Effizienz und absolute Zurückhaltung sucht.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. Stil
Ein großer Unterschied zeigt sich bei der Sitzposition. Die Kawasaki Eliminator 500 ist so ausgelegt, dass sich eine entspannte Haltung ergibt. Das hilft besonders bei Fahrten, bei denen man nicht ständig die Position korrigieren möchte. Die Ergonomie unterstützt ein entspanntes Vorankommen, ohne dass man sich „verkrampft“ fühlt.
Die Triumph Bonneville T100 bietet ebenfalls Komfort, setzt aber stärker auf die klassische Cruiser-/Roadster-Anmutung. Das kann je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut passen – oder eben weniger, wenn man eine möglichst neutrale, unaufgeregte Sitzhaltung bevorzugt. Wer gerne in einer bestimmten Haltung fährt und den Stil bewusst mitnimmt, wird die T100 oft als stimmig empfinden.
Für welche Fahrten passt welche Haltung?
Für kurze Alltagsfahrten und häufiges Rangieren ist die Eliminator 500 meist die unkompliziertere Wahl. Für längere Touren mit dem Wunsch nach „klassischem Motorradgefühl“ ist die Bonneville T100 häufig die emotionalere Option.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Werte bemerkbar machen
Beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die Konzepte. Die Eliminator 500 wirkt darauf ausgelegt, dass sie sich leicht kontrollieren lässt und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten stabil bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man im Alltag öfter mal bremsen, beschleunigen und die Linie anpassen muss.
Die Triumph Bonneville T100 vermittelt dagegen ein etwas „erwachseneres“ Fahrgefühl. Die Abstimmung zielt stärker darauf, dass sich das Motorrad auch bei zügigerem Fahren ruhig und berechenbar anfühlt. In Kurven kann das dazu führen, dass man schneller Vertrauen aufbaut, wenn man den Rhythmus gefunden hat.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremsen zeigen sich Unterschiede im Charakter. Die Eliminator 500 bietet eine Bremsleistung, die sich im Alltag gut dosieren lässt und damit das Fahren stressfreier macht. Die Bonneville T100 punktet häufig mit einem Gefühl von Kontrolle und einem stabilen Ansprechverhalten, besonders wenn man die Maschine auf Landstraßen dynamischer bewegt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung und der Praxis geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie gut das Gesamtpaket im Alltag funktioniert. Die Eliminator 500 wirkt wie ein Motorrad, das auf „einfach nutzen“ ausgelegt ist: übersichtliche Bedienung, ein stimmiges Setup und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Triumph Bonneville T100 bringt dagegen oft mehr „Motorrad-Identität“ mit. Das kann sich in Details zeigen, die nicht nur optisch wirken, sondern auch das Gefühl beim Fahren prägen. Wer Wert auf eine hochwertige Anmutung und ein stimmiges Gesamtbild legt, findet hier häufig genau das.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Vergleich der Rahmenbedingungen
Beim Thema Wirtschaftlichkeit spielen mehrere Faktoren zusammen: Kraftstoffverbrauch, Service-Intervalle und die generelle Auslegung für den Alltag. Beide Motorräder sind grundsätzlich so positioniert, dass sie nicht als „Verschleißmaschinen“ wirken. Dennoch kann die Eliminator 500 in der Praxis oft als besonders unkompliziert wahrgenommen werden, wenn man häufig kurze Strecken fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte.
Die Triumph Bonneville T100 kann im Gegenzug dann punkten, wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als langfristiges Hobby. In dem Fall ist die Bereitschaft, sich mit dem Motorrad zu beschäftigen, oft höher – und damit wirkt auch der Wartungs- und Serviceaspekt weniger „belastend“.
Welches Motorrad passt besser? Stärken im direkten Vergleich
Kawasaki Eliminator 500 – ideal, wenn…
…eine entspannte Fahrweise im Vordergrund steht, die im Alltag schnell Spaß macht. Wenn häufig Stadtverkehr, kurze Strecken und wechselnde Situationen anstehen, ist die Eliminator 500 oft die pragmatischere Wahl. Das Motorrad unterstützt ein ruhiges Handling und lässt sich gut dosieren – genau das macht es für viele Fahrerinnen und Fahrer so attraktiv.
Triumph Bonneville T100 – ideal, wenn…
…klassisches Motorradgefühl und eine stimmige Gesamtanmutung wichtiger sind. Wer gerne auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad auch optisch und emotional mag und beim Fahren Wert auf harmonische Motorcharakteristik legt, wird mit der Bonneville T100 häufig glücklicher. Die Maschine wirkt wie ein Bike, das man gerne „ausfährt“ – nicht nur „abspult“.
Fazit:
Die Kawasaki Eliminator 500 ist die bessere Wahl, wenn vor allem Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein entspanntes Fahrgefühl zählen. Sie passt besonders gut zu Fahrten mit vielen Stop-and-go-Situationen und zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist und nicht ständig fordert. Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen die stimmigere Option, wenn klassischer Charakter, ein emotionaler Motorantrieb und ein harmonisches Fahrgefühl auf Landstraßen im Mittelpunkt stehen. Wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet und gerne mit Gefühl fährt, findet in der T100 oft den größeren Mehrwert. Kurz gesagt: Eliminator 500 für pragmatischen Komfort und leichte Kontrolle, Bonneville T100 für Stil, Genuss und das klassische Triumph-Gefühl.