| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich & Empfehlung
Wer ein Motorrad für abwechslungsreiche Touren sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für unkomplizierte Vielseitigkeit und ein eher leicht zu handhabendes Gesamtpaket. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist die große Reise- und Abenteuermaschine, die auf langen Strecken, mit Gepäck und bei wechselnden Bedingungen ihre Stärken ausspielt. Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Reisen, aber sie tun es mit unterschiedlicher Philosophie – und genau daraus ergibt sich, für wen welches Bike besser passt.
Grundidee: Leichtes Handling vs. große Reise-Enduro
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt: überschaubare Dimensionen, ein entspannter Charakter und eine Auslegung, die auch auf kleineren Straßen und bei spontanen Touren Spaß macht. Sie ist weniger darauf getrimmt, maximalen Druck aufzubauen, sondern eher darauf, konstant und stressarm zu funktionieren.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man als „Langstrecken-Werkzeug“ versteht. Das Konzept zielt auf Komfort, Stabilität und Reichweite – also auf genau die Situationen, in denen das Gewicht und die Größe nicht stören, sondern Sicherheit geben. Auf langen Etappen, bei Autobahnanteilen oder wenn das Motorrad mit Gepäck gefordert wird, spielt die BMW ihre Stärken besonders deutlich aus.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrgefühl. Die Kawasaki KLE 500 SE setzt auf einen Motor, der eher „mitarbeitet“: gleichmäßig, gut dosierbar und angenehm, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um flüssiges Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und wechselnde Streckenprofile vorkommen.
Die BMW R 1200 GS Adventure liefert dagegen ein deutlich anderes Leistungs- und Drehmomentgefühl. Sie wirkt souveräner, wenn es darum geht, zügig zu beschleunigen oder Lasten zu bewegen – etwa mit Sozia, Gepäck oder auf Strecken, auf denen man öfter überholen möchte. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der sich weniger nach „arbeiten“ anfühlt und mehr nach „ziehen lassen“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Dosierbarkeit und das entspannte Vorankommen. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder hohen Lasten die Reserven weniger dominant wirken als bei der großen BMW.
- BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die souveräne Leistungsentfaltung und das sichere Gefühl bei Tempo und Last. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht mehr „Planung“ verlangt, besonders bei engen Manövern oder häufigem Stop-and-go.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki KLE 500 SE ist spürbar leichter zu bewegen. Das zeigt sich vor allem in Situationen wie Rangieren, langsamen Passagen oder wenn die Strecke kurvig und unübersichtlich wird. Das Motorrad wirkt agil genug, um auch mal spontan die Linie zu wechseln oder sich auf wechselnde Untergründe einzustellen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen auf Stabilität ausgelegt. In schnellen Kurven, bei längeren Autobahnabschnitten und auf unruhigen Straßen vermittelt sie ein „ruhiges“ Gefühl. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Gleichzeitig ist das Handling bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger „spielerisch“ – hier merkt man das Adventure-Konzept mit mehr Masse.
Kurven, Bremsen und Fahrstabilität
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen „alltagstauglich“ und „reiseorientiert“. Die Kawasaki bremst so, dass sie sich gut dosieren lässt und für normale Touren ausreichend Reserven bietet. Die BMW wirkt in der Gesamtheit standfester: Sie bleibt auch bei höheren Anforderungen berechenbar, was besonders auf langen Strecken und bei wechselndem Wetter ein Vorteil ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf langen Strecken
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine eher „natürliche“ Ergonomie: Die Sitzposition wirkt nicht überladen, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man sich ständig gegen das Bike stemmen muss. Das ist ideal, wenn Touren nicht immer stundenlang am Stück laufen oder wenn die Fahrt oft durch Ortschaften unterbrochen wird.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist klar auf Langstrecke optimiert. Die Ergonomie und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten schluckt, zielen darauf, dass man nach vielen Kilometern nicht „durch“ ist, sondern noch Fahrt aufnehmen kann. Besonders mit Gepäck oder bei längeren Etappen spielt die BMW ihre Reise-DNA aus.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Ein wichtiger Unterschied liegt im Umgang mit Wind und Strecke. Die BMW ist typischerweise so ausgelegt, dass man auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannter bleibt. Die Kawasaki ist dafür oft die angenehmere Wahl, wenn man häufiger in niedrigeren Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist oder wenn die Tour eher „gemischt“ ist.
Ausstattung und Reise-Setup: Was man wirklich spürt
Im Ausstattungs- und Reisevergleich zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure ist stärker auf „ready to travel“ ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das man für längere Touren nutzt, ohne ständig nachzurüsten. Gerade wenn häufig mit Gepäck gefahren wird, macht sich das im Alltag bemerkbar.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen eher ein Motorrad, das man individuell aufbauen kann. Sie eignet sich gut, wenn ein Reise-Setup zwar geplant ist, aber nicht zwingend „ab Werk“ im Fokus steht. Dadurch kann sie für Fahrer interessant sein, die ihr Motorrad gern selbst anpassen.
Stärken und Schwächen bei Ausstattung
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die flexible Basis und der unkomplizierte Charakter. Schwäche kann sein, dass man für maximale Reise-Komfortstufen eher selbst nachrüsten muss.
- BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die Reiseausrichtung und das stimmige Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „leichten“ Alltag weniger handlich wirkt und mehr Kosten/Aufwand im Setup bedeuten kann.
Für welchen Untergrund? Straße, Schotter und gemischte Strecken
Beide Motorräder sind als Adventure- bzw. Reise-Konzepte gedacht, aber sie unterscheiden sich in der Art, wie sie mit gemischten Strecken umgehen. Die Kawasaki KLE 500 SE fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke zwar nicht nur Asphalt ist, aber der Fokus weiterhin auf kontrollierbarem Tempo liegt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn man auch mal abseits der Hauptstrecke fährt, ohne gleich „Expedition“ zu planen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist prädestiniert für längere Abschnitte, bei denen die Bedingungen wechseln: mal schneller, mal holpriger, mal mit mehr Gepäck. Sie vermittelt ein Gefühl von Sicherheit, auch wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour mehrere Regionen verbindet und man nicht ständig anhalten möchte, um das Motorrad „zu managen“.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kosten, Wartung und Nutzung
Im Alltag spielen nicht nur Anschaffung und Verbrauch eine Rolle, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in den eigenen Rhythmus einfügt. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt häufig als pragmatische Wahl: leichter zu bewegen, oft einfacher im Handling und dadurch angenehmer, wenn das Motorrad auch mal spontan für kürzere Strecken genutzt wird.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist eher die Wahl für Fahrer, die das Motorrad regelmäßig für längere Touren einsetzen. Dann rechtfertigt sich das Adventure-Konzept über Komfort, Stabilität und die Fähigkeit, auch mit Last souverän zu bleiben. Wer dagegen überwiegend kurze Strecken fährt und selten auf Reise geht, könnte die BMW als „zu viel Motorrad“ empfinden.
Kaufentscheidung: Worauf beim Vergleich wirklich achten?
Beim Vergleich zwischen Kawasaki KLE 500 SE und BMW R 1200 GS Adventure sollte weniger die reine Zahl im Datenblatt entscheiden, sondern das Fahrprofil. Entscheidend ist, ob der Schwerpunkt auf unkompliziertem Handling und flexibler Alltagsnutzung liegt – oder ob Langstreckenkomfort, Reisestabilität und Lasttauglichkeit im Vordergrund stehen.
Auch die Frage, ob das Motorrad eher „für die Tour“ oder „für den Alltag“ genutzt wird, ist wichtig. Die Kawasaki passt oft besser, wenn das Motorrad häufig im gemischten Alltag vorkommt. Die BMW passt oft besser, wenn die meisten Kilometer aus längeren Etappen bestehen und man das Motorrad als Reisebegleiter versteht.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und sich im Alltag sowie auf gemischten Strecken angenehm kontrollieren lässt. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und eignet sich besonders, wenn Touren spontan entstehen oder wenn das Motorrad auch für kürzere Fahrten genutzt wird. Wer eher entspannt unterwegs ist und nicht ständig maximale Reserven braucht, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die richtige Wahl für alle, die vor allem lange Strecken fahren, häufig mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad möchten, das bei Tempo und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie bietet spürbar mehr Reisekomfort und Stabilität, wodurch sich lange Etappen weniger anstrengend anfühlen. Wer das Adventure-Konzept wirklich auslebt, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisepartner anfühlt – weniger wie ein „Alltags-Tool“.