| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R 1200 GS K25: Motorradvergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für ein leicht zu handhabendes, vielseitiges Konzept, das sich vor allem im Alltag und auf abwechslungsreichen Strecken wohlfühlt. Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist ein echtes Adventure-Schwergewicht – gebaut für lange Strecken, hohe Ansprüche und ein Fahrgefühl, das auch auf Reisen souverän bleibt. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Unterschiede, sondern vor allem die Konsequenzen im Fahralltag.
Grundidee der beiden Motorräder: leicht und flexibel vs. große Reise-Bühne
Kawasaki KLE 500 SE: pragmatisch, handlich, tourentauglich
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne nutzt: unkompliziert, nicht überladen und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit. Gerade wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen auf Schotter oder schlechten Straßen pendelt, findet hier eine stimmige Basis. Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie sich nicht „groß“ anfühlt – das macht sie besonders für Fahrer interessant, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt.
BMW R 1200 GS K25: Touring-Anspruch mit Adventure-Gen
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen ein Motorrad, das auf Distanz ausgelegt ist. Das Konzept zielt auf Stabilität, Komfort und Leistungsreserven – also genau auf das, was auf langen Touren zählt. Wer viel fährt, häufig Autobahnanteile hat oder auch auf Reisen nicht ständig am Limit der eigenen Reserven unterwegs sein möchte, bekommt mit der GS ein stimmiges Gesamtpaket. Dabei bleibt sie nicht nur auf Asphalt „gut“, sondern zeigt auch abseits befestigter Strecken ihre Stärken.
Motor und Antrieb: Charakter und Durchzug im Vergleich
Beim Vergleich der Motoren geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Charakter. Die Kawasaki KLE 500 SE liefert ein eher zugängliches, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Der Motor passt gut zu moderaten Geschwindigkeiten und zu Fahrten, bei denen man nicht ständig hohe Drehzahlen ausnutzen muss. Das macht sie angenehm, wenn der Fokus auf entspannter Fahrt liegt – etwa auf Landstraßen, bei Stadtfahrten oder bei Touren mit vielen Kurven.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt dagegen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Leistungsreserven, Durchzug und entspanntes Fahren in höheren Geschwindigkeitsbereichen geht. Der Antrieb wirkt auf langen Strecken souveräner, weil er Lastwechsel und Beschleunigungen oft „einfach“ abfedert. Das ist besonders hilfreich beim Überholen, beim Fahren mit Gepäck oder wenn die Strecke mehr verlangt als nur kurzes Tempo.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Kawasaki: leicht zu bewegen, schnell im Kopf
Die Kawasaki KLE 500 SE punktet beim Handling. Sie lässt sich im Alltag gut manövrieren, wirkt in engen Situationen weniger „schwer“ und vermittelt ein direktes Gefühl. Auf kurvigen Strecken fühlt sie sich oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“, statt es ständig zu kontrollieren. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig Stop-and-go, enge Ortschaften oder wechselnde Untergründe vorkommen.
BMW: Stabilität und Ruhe bei Tempo und Last
Die BMW R 1200 GS K25 ist spürbar auf Stabilität getrimmt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße unruhiger wird, bleibt das Fahrgefühl gefestigt. Das Fahrwerk unterstützt eine Reisehaltung: Geradeauslauf, Spurtreue und das Gefühl, dass das Motorrad auch mit Gepäck und längeren Etappen nicht „kippt“. Gleichzeitig kann das Handling im engen Stadtverkehr etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen als bei der leichteren Kawasaki – nicht weil es schlecht wäre, sondern weil die GS eben mehr Motorrad ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus dem Gefühl heraus
Im Vergleich zeigen beide Motorräder ein grundsätzlich sicheres Bremsverhalten, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Alltag sehr berechenbar: Das Bremsgefühl passt gut zu moderaten Geschwindigkeiten und zu häufigen Stopps. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad als „Allrounder“ nutzt, wird hier schnell ein gutes Vertrauen aufbauen.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärken vor allem bei höheren Anforderungen aus. Bei zügiger Fahrt, bei Last oder wenn die Strecke mehr Tempo verlangt, wirkt die Bremsanlage oft als „Sicherheitsnetz“. Das ist besonders relevant, wenn auf Touren nicht nur die Kurve, sondern auch die Autobahn und das schnelle Wechseln der Situationen eine Rolle spielen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine eher unkomplizierte Ergonomie, die sich gut anfühlt, wenn der Tag aus vielen kürzeren Abschnitten besteht. Die Sitzhaltung wirkt weniger „tourig“ im Sinne von maximaler Langstreckenruhe, sondern eher wie ein Mix aus sportlicherer Kontrolle und entspannter Alltagsnutzung.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen klar auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Dazu gehören nicht nur die Sitzgeometrie, sondern auch der Umgang mit Wind und die Art, wie das Motorrad Unebenheiten schluckt. Wer häufig lange Strecken fährt oder regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert spürbar davon, dass die GS den Körper weniger „arbeitet“ lässt.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Reiseunterstützung vs. unkomplizierte Nutzung
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen einem eher alltagstauglichen Konzept und einem Reise-Adventure-Ansatz. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in der Nutzung oft als Motorrad, das man einfach fährt: weniger „Technik-Overload“, dafür ein direkter Zugang zum Fahrgefühl. Das kann gerade für Fahrer attraktiv sein, die sich nicht ständig mit Einstellungen beschäftigen wollen.
Die BMW R 1200 GS K25 bringt dagegen mehr Reise- und Sicherheitslogik mit. Je nach konkretem Baujahr und Ausstattung können Assistenz- und Komfortfunktionen das Handling auf langen Strecken deutlich erleichtern. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus schönen Landstraßen besteht, sondern auch aus wechselnden Wetterbedingungen, längeren Autobahnabschnitten und Situationen, in denen man möglichst entspannt bleiben möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Handlichkeit und leichtes Handling im Alltag
- Allround-Charakter für Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter
- Unkompliziertes Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut
- Gute Wahl, wenn moderate Geschwindigkeiten und flexible Nutzung im Vordergrund stehen
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Bei sehr langen Etappen oder hohem Tempo fehlt im Vergleich zur GS oft die „große“ Reserve
- Für schweres Gepäck und anspruchsvolle Reiseprofile kann die BMW im Gesamtkonzept souveräner wirken
Stärken der BMW R 1200 GS K25
- Reise-Souveränität durch Leistungsreserven und ruhiges Fahrverhalten
- Komfort für lange Strecken und wechselnde Bedingungen
- Stabilität bei Tempo und Last
- Adventure-Feeling auch abseits befestigter Strecken
Schwächen der BMW R 1200 GS K25
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling im Vergleich zur Kawasaki weniger „spielerisch“ wirken
- Wer ein leichtes, unkompliziertes Motorrad sucht, könnte sich an die größere Dimension erst gewöhnen müssen
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie die eigenen Fahrten aussehen. Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird, wenn kurze bis mittlere Touren dominieren und wenn das Ziel ist, flexibel zu bleiben – auch auf Straßen, die nicht immer perfekt sind. Sie eignet sich außerdem gut für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell in den Alltag einfügt und nicht ständig nach „Reise-Modus“ verlangt.
Die BMW R 1200 GS K25 ist die bessere Wahl, wenn Touren länger werden, wenn mehr Autobahn und Reiseprofil dazukommen oder wenn das Motorrad auch mit Gepäck und unter anspruchsvolleren Bedingungen souverän funktionieren soll. Wer ein Motorrad sucht, das auf Distanz Ruhe bringt und Reserven bietet, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Typische Einsatzszenarien
- Kawasaki KLE 500 SE: Pendeln, Wochenendtouren, kurvige Landstraßen, gelegentlicher Schotter, „ein Motorrad für alles“
- BMW R 1200 GS K25: lange Reisen, gemischte Strecken, häufiges Fahren mit Gepäck, entspanntes Tempo, Adventure mit Anspruch
Fazit: Kawasaki KLE 500 SE oder BMW R 1200 GS K25?
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die richtige Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, flexibel bleibt und sich auf abwechslungsreichen Strecken angenehm unkompliziert fährt. Wer häufig kürzere Abschnitte fährt, Wert auf ein direktes Handling legt und das Motorrad als vielseitigen Begleiter versteht, bekommt mit der KLE ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Stärke liegt im „einfach nutzen“ – ohne dass man ständig an die Grenzen des Motorrads denken muss.
Die BMW R 1200 GS K25 passt am besten, wenn Touren wirklich zählen: lange Strecken, mehr Tempo, Gepäck und wechselnde Bedingungen. Die GS wirkt in solchen Situationen souveräner, weil sie Stabilität, Komfort und Leistungsreserven stärker in den Vordergrund stellt. Wer ein Adventure-Motorrad sucht, das auch auf Reisen entspannt bleibt und nicht nur auf dem Papier überzeugt, findet in der R 1200 GS die passendere Basis.
Kurz gesagt: KLE für Alltag und flexible Vielseitigkeit, GS für große Touren und Reisekomfort.