| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R 1250 GS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen bodenständigen, unkomplizierten Charakter – ideal, um entspannt zu fahren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die BMW R 1250 GS dagegen ist die große Reiseenduro, die mit moderner Technik, viel Komfort und einem souveränen Auftritt auf langen Strecken glänzt. Beide Modelle können Abenteuer, aber sie erzählen dabei unterschiedliche Geschichten.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Bikes im Alltag und auf Touren unterscheiden: bei Motor und Antrieb, beim Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Ergonomie sowie bei Ausstattung und Elektronik. Dabei werden die genannten Eigenschaften der Modelle miteinander gegenübergestellt – damit schneller klar wird, welche Stärken wo liegen und welche Schwächen man im Blick behalten sollte.
Grundcharakter: unkompliziertes Fahren vs. große Reiseenduro
Kawasaki KLE 500 SE – pragmatisch und nah am Fahrer
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: Die Bedienung ist übersichtlich, das Fahrgefühl direkt und die Maschine eignet sich besonders für Touren, bei denen nicht jede Minute perfekt geplant sein muss. Wer ein Bike sucht, das sich im Alltag leicht anfühlt und auch auf kleineren Wegen Spaß macht, findet hier einen stimmigen Ansatz.
BMW R 1250 GS – souverän, komfortorientiert und technisch stark
Die BMW R 1250 GS ist dagegen klar auf „große Bühne“ ausgelegt. Sie bringt den Anspruch mit, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu wirken. Das Motorrad vermittelt Stabilität, unterstützt den Fahrer mit moderner Elektronik und bietet einen Komfort, der besonders auf Reisen spürbar wird.
Motor und Antrieb: Fahrbarkeit im Fokus
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell: Die Kawasaki KLE 500 SE setzt auf ein eher zugängliches, gut dosierbares Fahrgefühl. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und spontane Touren im Wechsel stehen. Die Maschine lässt sich angenehm bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um im richtigen Bereich zu bleiben.
Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügiger wird oder wenn lange Autobahn- und Landstraßenabschnitte anstehen. Durch die Auslegung auf Reisebetrieb wirkt der Antrieb besonders souverän: Beschleunigung und Durchzug fühlen sich gleichmäßig an, und das Motorrad bleibt dabei ruhig in der Hand. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder wenn Überholmanöver und Taktwechsel öfter vorkommen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Fahrbarkeit und das entspannte Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder bei hohem Tempo auf langen Strecken nicht derselbe „Reise-Elan“ entsteht wie bei der großen GS.
- BMW R 1250 GS: Stärke ist der souveräne Charakter für lange Strecken und ein deutlich komfortableres Fahrprofil bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche ist, dass sie durch ihren Anspruch und ihre Größe weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um enge Situationen oder sehr spontane Kurzfahrten geht.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. stabil auf Distanz
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Handling eher agil. Das macht sie interessant, wenn häufig kleinere Straßen, Kurven, wechselnde Beläge oder auch mal ein unübersichtlicher Parkplatzalltag vorkommen. Das Motorrad fühlt sich so an, als würde es den Fahrer nicht ausbremsen, sondern mitziehen.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken, bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße nicht ganz „perfekt“ ist, spielt die GS ihre Vorteile aus. Das Fahrwerk vermittelt Sicherheit, und das Motorrad bleibt auch dann gut kontrollierbar, wenn man nicht ständig aktiv „arbeitet“.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig kurze Strecken fährt, profitiert eher von der leichteren, direkteren Art der KLE 500 SE. Wer dagegen regelmäßig Touren plant, bei denen viele Kilometer zusammenkommen, wird die R 1250 GS als entspannter empfinden – vor allem, weil das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Sitzkomfort und Stabilität auf Distanz harmoniert.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet mit einer eher zugänglichen Ergonomie: Das Motorrad wirkt so, als sei es für viele Fahrergrößen gut „einzufangen“. Dadurch eignet es sich besonders, wenn man ein Bike sucht, das man auch nach einem anstrengenden Tag noch gern bewegt.
Die BMW R 1250 GS setzt stärker auf Langstreckenkomfort. Das merkt man daran, wie das Motorrad den Fahrer über längere Zeit unterstützt: Die Sitzposition wirkt so, dass man nicht ständig gegen das Motorrad „arbeitet“. Dazu kommt, dass die GS durch ihre Gesamtbalance auch bei längeren Fahrten weniger ermüdend wirkt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist das unkomplizierte, alltagstaugliche Sitz- und Fahrgefühl. Schwäche: Bei sehr langen Etappen kann der Komfortanspruch der großen Reiseenduro fehlen.
- BMW R 1250 GS: Stärke ist der Reise-Komfort und die entspannte Haltung über Zeit. Schwäche: Durch Größe und Ausrichtung kann sie im Alltag etwas „präsenter“ sein als eine kleinere, leichtere Maschine.
Ausstattung und Elektronik: moderne Unterstützung vs. klare Linie
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Modelle deutlich. Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher auf eine klare, funktionale Nutzung ausgelegt. Das ist ein Plus, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht mit zu vielen Systemen „ablenkt“, sondern sich auf das Fahren konzentriert. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die Technik lieber pragmatisch halten, kann das ein Vorteil sein.
Die BMW R 1250 GS bringt deutlich mehr moderne Assistenz und Elektronik mit. Das wirkt sich besonders positiv aus, wenn Bedingungen wechseln: unterschiedliche Straßenoberflächen, wechselnde Lasten durch Gepäck oder auch unterschiedliche Fahrmodi. Die GS unterstützt den Fahrer dabei, das Motorrad in vielen Situationen souverän zu bewegen.
Elektronik im Vergleich – wann sie wirklich hilft
Elektronik ist nicht automatisch besser, aber sie kann den Unterschied machen, wenn man regelmäßig auf Tour ist oder wenn man sich auf wechselnde Bedingungen einstellen möchte. Die R 1250 GS ist hier im Vorteil, weil sie den Fahrer spürbar entlastet. Die KLE 500 SE ist dafür oft die entspanntere Wahl, wenn man bewusst weniger „Systeme“ im Blick behalten möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und auf Tour
Im Sicherheitsgefühl spielen Bremsen und die Abstimmung eine große Rolle. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet ein Bremsverhalten, das sich für den Alltag gut anfühlt: kontrollierbar, berechenbar und passend zu einem eher pragmatischen Fahrstil. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig Stop-and-go, Ampeln und wechselnde Verkehrssituationen vorkommen.
Die BMW R 1250 GS wirkt in der Abstimmung oft „tourentauglicher“: Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten ist das Sicherheitsgefühl ein wichtiger Punkt. Die Kombination aus moderner Technik und stabiler Gesamtbalance macht es leichter, die Maschine auch in anspruchsvolleren Situationen ruhig zu halten.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Kawasaki KLE 500 SE passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegt, unkompliziert bleibt und sowohl für Alltag als auch für kleinere Touren taugt. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Budget und die Ansprüche eher „vernünftig“ sind und man ein Motorrad möchte, das man gern nutzt, ohne ständig an Technik oder Komfortgrenzen zu denken.
Die BMW R 1250 GS ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig größere Touren fährt, viel mit Gepäck unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das auf Distanz besonders souverän wirkt, wird mit der GS deutlich zufriedener sein. Außerdem ist sie interessant, wenn man Elektronik nicht als Spielerei, sondern als echte Hilfe im Fahralltag versteht.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele Kurzstrecken, Stadt und Landstraße: eher Kawasaki KLE 500 SE.
- Regelmäßige Langstrecken, Reisen, wechselnde Bedingungen: eher BMW R 1250 GS.
- Technik-Fokus vs. Fahrgefühl-Fokus: KLE eher „klar“, GS eher „unterstützend“.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die stimmige Wahl für Fahrer, die ein unkompliziertes, leicht zu handhabendes Motorrad suchen. Sie eignet sich besonders für Alltag, spontane Touren und Situationen, in denen Agilität und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind als maximale Reise-Hightech. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich angenehm „mitnutzen“ lässt und nicht überfordert – genau dann, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen und zuverlässig funktionieren soll.
Die BMW R 1250 GS ist dagegen das Bike für alle, die Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung auf langen Strecken priorisieren. Wer häufig reist, viel Kilometer sammelt oder auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein möchte, findet in der GS ein deutlich reiseorientierteres Gesamtpaket. Kurz gesagt: KLE 500 SE für pragmatische Vielnutzer und entspannte Touren, R 1250 GS für Langstreckenfahrer, die ein Maximum an Komfort und Technik-Unterstützung möchten.