UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2017 bis 2023
Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Retro, Scrambler, Naked, Tourer - was ist das für eine Maschine?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Pro:
  • Motor
  • Handling
  • Bremsen
  • Fahrwerk
  • Qualitätsanmutung
  • Optik
Kontra:
  • fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
  • Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm
Gewicht221kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorneZR
Reifen hintenZR

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger. 
 
Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.320€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: schwarz-rot, blau, weiß

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Kawasaki KLE 500 SE vs. BMW R nineT Urban G/S – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für eine pragmatische Art von Vielseitigkeit: leicht zugänglich, alltagstauglich und mit einem Charakter, der sich schnell vertraut anfühlt. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen bringt den typischen BMW-Ansatz mit: markantes Design, ein klarer Retro-Charakter und ein Fahrgefühl, das mehr nach „Motorradkultur“ als nach reiner Zweckmäßigkeit klingt.

Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis gegenüberstehen – nicht als Zahlen-Spiel, sondern als spürbarer Unterschied: Wie wirkt der Motor im Alltag? Wie passt die Sitzposition zu längeren Strecken? Und wo zeigen sich Stärken und Schwächen, wenn man das Motorrad wirklich nutzt?

Grundidee und Charakter: Zweckmäßig vs. kultiviert

Kawasaki KLE 500 SE: unkompliziertes Alltagsgefühl

Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt, wenn der Tag nach Bewegung verlangt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Gesamtpaket: Das Motorrad ist so abgestimmt, dass es im Stadtverkehr nicht nervt und auf der Landstraße nicht „zu brav“ bleibt. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist – ohne großes Erklärungsbedürfnis – spielt die KLE ihre Stärken aus.

BMW R nineT Urban G/S: Retro-Identität mit Anspruch

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen stärker auf Stil und Charakter getrimmt. Das Design ist nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls: Man sitzt auf einem Motorrad, das man gern anschaut und das sich auch so anfühlt. In der Praxis zeigt sich das vor allem in der Art, wie der Motor und die Abstimmung zusammenarbeiten: eher „präsent“ und mit einem gewissen Anspruch an die Fahrweise, der aber belohnt wird, wenn man das Motorrad passend bewegt.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle fällt vor allem die unterschiedliche Art auf, wie Leistung und Drehmoment „nutzbar“ werden. Die Kawasaki KLE 500 SE setzt auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, zähflüssiger Verkehr und kurze Strecken den Alltag prägen. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt hingegen dynamischer in der Wahrnehmung: Der Motorcharakter ist markanter, und dadurch fühlt sich das Motorrad in passenden Situationen lebendiger an.

Stärken und Schwächen ergeben sich daraus logisch: Die KLE ist im Alltag oft die entspanntere Wahl, weil sie weniger „Aufmerksamkeit“ fordert. Die BMW kann dagegen mehr Fahrspaß erzeugen, wenn man bewusst fährt und das Motorrad nicht nur von A nach B bewegt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird die Kawasaki als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen gern Kurven sucht oder längere Touren plant, bekommt bei der BMW mehr „Motorrad-Feeling“ zurück.

Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. souverän geführt

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Kurven und Tempowechsel verarbeiten. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat: Richtungswechsel gelingen ohne großes Nachdenken, und das Fahrwerk unterstützt eine ruhige, kontrollierte Linie. Das ist ein Vorteil, wenn man häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und wechselnden Straßenbedingungen pendelt.

Die BMW R nineT Urban G/S ist ebenfalls gutmütig, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie vermittelt mehr Souveränität bei gleichmäßigem Tempo und wirkt in flüssigen Passagen besonders stimmig. Gleichzeitig kann sie in sehr engen Situationen oder bei hektischem Rangieren etwas mehr „Motorrad“ verlangen, weil die Gesamtcharakteristik stärker auf Fahrkultur und Stabilität ausgelegt ist.

Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach einer Stunde noch Spaß macht oder ob man sich fragt, wann man endlich Pause braucht. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine eher zugängliche Ergonomie: Man sitzt so, dass man entspannt bleibt und auch längere Strecken ohne ständiges Umsetzen gut durchsteht. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nur am Wochenende funktioniert.

Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man bewusst „einfährt“. Die Sitzhaltung ist sportlich-aufrecht und betont den Charakter des Motorrads. Für viele ist das genau richtig, weil es den Rücken entlastet und gleichzeitig Kontrolle gibt. Wer allerdings sehr häufig kurze Wege mit viel Stop-and-Go fährt, kann die KLE als weniger „anspruchsvoll“ empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder zielen auf sicheres Fahren ab, aber sie vermitteln Vertrauen auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet häufig mit einer gut dosierbaren Bremswirkung und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt.

Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf souveräne Stabilität. In Situationen, in denen man zügig beschleunigt oder die Geschwindigkeit in Kurven dynamisch anpasst, wirkt das Motorrad oft „ruhiger“ und kontrollierter. Der Vorteil: Wer sportlich fährt, bekommt ein gutes Gefühl für die Linie. Der mögliche Nachteil: Wer sehr gemütlich unterwegs ist, merkt den Unterschied weniger – und die BMW wirkt dann manchmal „zu schade“, um sie nur als Alltagsroller zu nutzen.

Alltag, Komfort und Ausstattung: Was wirklich zählt

Im Alltag zählt nicht nur, wie sich das Motorrad fährt, sondern auch, wie es sich im Alltag „anfühlt“. Die Kawasaki KLE 500 SE ist in dieser Hinsicht oft die unkomplizierte Wahl: Sie passt gut zu wechselnden Tagesformen, ist leicht zu handhaben und wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt. Gerade wenn man häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad als verlässlichen Begleiter sieht, spielt die KLE ihre Stärken aus.

Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen stärker auf Erlebnis ausgelegt. Das merkt man nicht nur am Design, sondern auch daran, wie stimmig das Gesamtpaket wirkt. Wer Wert auf eine hochwertige Anmutung legt und das Motorrad auch optisch gern in Szene setzt, wird die BMW besonders attraktiv finden. Gleichzeitig kann sie im Alltag etwas mehr „Pflege im Kopf“ erfordern: nicht im Sinne von kompliziert, sondern eher im Sinne von „bewusst fahren und behandeln“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Wo die Kawasaki KLE 500 SE überzeugt

  • Unkompliziertes Fahrgefühl: schnell vertraut, gut dosierbar im Alltag.
  • Alltagstauglichkeit: eignet sich besonders für Stadt und gemischte Strecken.
  • Ergonomie: entspanntes Handling auch über längere Zeit.

Wo die Kawasaki KLE 500 SE weniger glänzt

  • Weniger „Kultfaktor“: wer stark auf Retro-Identität setzt, findet bei der BMW mehr Ausdruck.
  • Charakter weniger markant: wer einen besonders präsenten Motorauftritt sucht, wird eher zur BMW greifen.

Wo die BMW R nineT Urban G/S überzeugt

  • Markanter Charakter: Motor und Abstimmung wirken lebendiger und „motorradiger“.
  • Stabile Souveränität: besonders angenehm bei zügigerem Fahren und flüssigen Passagen.
  • Optik und Gesamtgefühl: Retro-Design als Teil des Erlebnisses.

Wo die BMW R nineT Urban G/S weniger glänzt

  • Anspruch an die Fahrweise: im hektischen Alltag wirkt die KLE oft entspannter.
  • Weniger „Plug-and-Play“: wer das Motorrad rein funktional nutzt, könnte den Mehrwert weniger spüren.

Für wen lohnt sich welcher Vergleichspartner?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welche Marke „besser“ ist, sondern welche Art von Motorradalltag gewünscht ist. Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders passend, wenn das Motorrad häufig im gemischten Alltag genutzt wird: kurze Strecken, Stadtverkehr, spontane Fahrten und das Bedürfnis nach einem unkomplizierten Setup. Sie ist eine gute Wahl, wenn das Motorrad vor allem zuverlässig funktionieren soll und man sich schnell wohlfühlt.

Die BMW R nineT Urban G/S ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr sein soll als Transportmittel. Wer gern Touren fährt, Kurven sucht und das Motorrad auch optisch als Statement versteht, bekommt bei der BMW ein stimmiges Gesamtpaket. Der Charakter ist präsenter, die Fahrdynamik wirkt „erlebnisorientierter“, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, sich auf die Fahrt einzulassen.

Fazit:

Die Kawasaki KLE 500 SE ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen: leicht zu bewegen, entspannt in der Ergonomie und besonders angenehm, wenn der Alltag aus Stadtverkehr und gemischten Strecken besteht. Die BMW R nineT Urban G/S passt besser zu Fahrern, die mehr Motorrad-Charakter wollen: markantes Retro-Feeling, souveränes Fahrverhalten in flüssigen Passagen und ein Motorauftritt, der deutlich mehr „Erlebnis“ vermittelt. Wer ein Motorrad als verlässlichen Begleiter für jeden Tag möchte, greift zur KLE. Wer dagegen Wert auf Stil, Präsenz und Tourenfreude legt, findet in der BMW den besseren Match.

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