| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki KLE 500 SE vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wer zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Welten aufeinander. Die KLE 500 SE steht für einen pragmatischen, alltagstauglichen Ansatz mit Fokus auf Vielseitigkeit und unkompliziertes Handling. Die Dyna Low Rider FXDL dagegen ist klar im Cruiser-Lager verortet – mit markantem Auftritt, kräftigem Motorgefühl und einer Sitzposition, die eher nach „entspannt fahren“ als nach „sportlich attackieren“ ruft.
Im folgenden Vergleich geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle im Alltag und auf Touren gegeneinander schlagen. Dabei wird deutlich, wo die KLE 500 SE ihre Stärken ausspielt und wo die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punkten kann – und umgekehrt.
Grundcharakter: Vielseitigkeit vs. Cruiser-Feeling
Wie sich die Kawasaki KLE 500 SE anfühlt
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Charakter ist eher „funktional“: Man sitzt so, dass man lange fahren kann, ohne ständig gegen die eigene Sitzposition zu arbeiten. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch im Alltag gut kontrollieren lässt – egal, ob es um Stadtverkehr, Landstraße oder eine spontane Tour geht.
Wie sich die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL anfühlt
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt dagegen dieses typische Cruiser-Gefühl mit: mehr Gewicht im Look, mehr Präsenz im Sound und ein Motorverhalten, das auf Drehmoment und „Durchzug“ ausgelegt ist. Die Dyna ist weniger dafür gemacht, sich ständig neu zu erfinden, sondern eher dafür, den eigenen Stil zu leben. Wer gerne entspannt rollt, wird hier schnell das passende Gefühl finden.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagstauglich vs. entspannt
Beim Vergleich der Sitzpositionen zeigt sich ein klarer Unterschied: Die KLE 500 SE ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Strecken komfortabel bleibt und dabei eine gewisse Beweglichkeit zulässt. Das hilft besonders dann, wenn die Fahrt nicht nur aus „geradeaus und gemütlich“ besteht, sondern wenn sich die Route ständig ändert.
Die Dyna Low Rider FXDL setzt stärker auf eine entspannte, eher „niedrige“ und gestreckte Haltung. Das ist für viele genau der Punkt: Man sitzt so, dass man sich auf das Fahren konzentrieren kann, ohne ständig in eine sportliche Position gedrückt zu werden. Gleichzeitig gilt: Wer häufig enge Kurven fährt oder viel „aktiv“ arbeitet, spürt schneller, dass die Geometrie und die Haltung stärker auf Cruiser-Routinen abgestimmt sind.
Fahrverhalten: Handlichkeit und Kontrolle vs. souveränes Rollen
Kawasaki: leicht zu bewegen
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich besonders dann stimmig, wenn es um kontrolliertes Fahren geht. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut manövrieren, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Lenkgefühl unterstützt ein sicheres Tempo – auch wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei wechselnden Bedingungen (Stadt, Landstraße, mal schlechterer Belag) spielt die KLE ihre Vielseitigkeit aus.
Harley: Stabilität und Cruiser-Souveränität
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken eher beim ruhigen, gleichmäßigen Fahren aus. In dem Moment, in dem man den Rhythmus findet, fühlt sich die Dyna sehr souverän an. Der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um das Motorrad in Szene zu setzen. Allerdings ist das Motorrad weniger darauf ausgelegt, wie ein leichtes Allrounder-Bike ständig zwischen Situationen zu springen. Wer häufig sehr dynamisch fährt, wird den Unterschied im Fahrgefühl eher merken.
Motorcharakter: gleichmäßig nutzbar vs. kraftvoll spürbar
Beim Motorvergleich zeigt sich: Die KLE 500 SE zielt auf ein gut dosierbares, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Das macht sie attraktiv, wenn man häufig in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig „ausdrehen“ muss, um voranzukommen.
Die Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen stärker auf das unmittelbare Gefühl von Drehmoment und „Kraft aus dem Drehzahlbereich heraus“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man gerne mit Gefühl fährt, Gasstöße dosiert und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als Erlebnis betrachtet. Gleichzeitig kann genau dieser Charakter dazu führen, dass man den Fahrstil stärker an das Motorrad anpassen möchte, statt das Motorrad „wie gewohnt“ zu behandeln.
Bremsen und Fahrwerksgefühl: progressiv vs. cruisertypisch
Im Vergleich der Brems- und Fahrwerksauslegung wird deutlich, dass beide Motorräder ihren Fokus unterschiedlich setzen. Die KLE 500 SE wirkt so abgestimmt, dass sie ein berechenbares Gefühl vermittelt und sich gut anfühlt, wenn man im Alltag häufiger bremsen und beschleunigen muss. Das unterstützt das sichere Handling in Verkehrssituationen.
Die Dyna Low Rider FXDL ist eher auf das abgestimmte Cruiser-Fahren ausgelegt. Das Fahrwerksgefühl wirkt dann besonders stimmig, wenn man entspannt unterwegs ist und das Motorrad nicht ständig an die Grenzen der Agilität bringt. Wer häufig sportlich fährt oder sehr enge, schnelle Wechselkurven bevorzugt, sollte sich bewusst sein, dass Cruiser-Setups andere Prioritäten haben.
Ausstattung und Praxis: Touren-Allrounder vs. Stil und Komfort
Bei der Praxis zeigt die Kawasaki KLE 500 SE ihre Stärke als Motorrad, das man flexibel einsetzen kann. Je nach Nutzung passt sie gut zu unterschiedlichen Szenarien: kurze Fahrten, längere Touren oder auch mal ein Ausflug, bei dem die Strecke nicht komplett planbar ist. Der Ansatz wirkt „alltagstauglich“, ohne dass man ständig Kompromisse spürt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL punktet vor allem über den Stil und das Cruiser-typische Komfortgefühl. Wer gerne mit klarer Optik fährt und das Motorrad als Statement sieht, bekommt hier genau das. Dazu kommt: Die Dyna ist oft genau dann besonders überzeugend, wenn man die Fahrt bewusst genießt und weniger darauf aus ist, das Motorrad als Werkzeug für jede Situation zu betrachten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Vielseitigkeit: passt gut zu unterschiedlichen Strecken und Fahrprofilen.
- Kontrolliertes Handling: wirkt im Alltag leicht zu führen und berechenbar.
- Ergonomie für längere Fahrten: unterstützt eine entspannte, aber nicht zu „eingesperrte“ Haltung.
Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE
- Weniger „Show“-Charakter: wer vor allem Cruiser-Optik und Sound sucht, findet das eher bei der Harley.
- Charakter nicht so emotional: der Fokus liegt stärker auf Nutzwert als auf Erlebnis.
Stärken der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Starker Cruiser-Charakter: Motorgefühl und Auftritt sind deutlich spürbar.
- Entspanntes Fahren: wenn der Rhythmus stimmt, fühlt sich das Motorrad sehr souverän an.
- Stil und Präsenz: Optik und Gesamteindruck sind ein echtes Kaufargument.
Schwächen der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL
- Weniger agil im „Allround“-Sinn: für sehr dynamisches Fahren ist sie weniger gemacht.
- Fahrstil-Anpassung: die Sitzposition und Geometrie wollen bewusst genutzt werden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders interessant für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Touren nicht schnell „an Grenzen“ stößt. Wer gerne flexibel fährt, unterschiedliche Strecken mag und ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt, bekommt mit der KLE eine sehr stimmige Basis.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Haltung, kraftvolles Motorgefühl und eine Optik, die man nicht übersehen kann. Wer das Motorrad vor allem als Erlebnis betrachtet und gerne im eigenen Rhythmus unterwegs ist, wird mit der Dyna deutlich mehr „Herz“ in der Fahrt finden.
Fazit:
Wenn ein Motorrad vor allem vielseitig, alltagstauglich und leicht zu kontrollieren sein soll, ist die Kawasaki KLE 500 SE die bessere Wahl. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Strecken variieren, man häufig zwischen Situationen wechselt und ein berechenbares Fahrgefühl wichtig ist. Wer dagegen vor allem Cruiser-Charakter, Präsenz und entspanntes Rollen sucht, wird mit der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL glücklicher. Sie überzeugt durch ihr emotionales Motorgefühl und den Stil, der die Fahrt zum Erlebnis macht. Kurz gesagt: KLE für den flexiblen Allround-Einsatz, Dyna für das bewusste Cruiser-Fahren.