| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2011 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Samtiger, seidiger, kräftiger, durchzugsstarker Motor
- elastisches Triebwerk mit ordentlich Dampf aus dem Keller
- 90 Nm schon ab 2.000 UMin
- toller Reihen-Vierer mit linearer Leistungsabgabe
- Der Motor ist wirklich der Hammer!
- schwer
- keine Ganganzeige
- hoher Verbrauch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 264 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.215 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.284 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 114 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Teleskopgabel konventionell (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CB1300 ist aus unserer Sicht ein echter Geheimtipp auf dem Markt der Gebraucht-Motorräder. Was man hier für etwa 5.000 Euro an Fahrspaß und Qualität geboten bekommt ist wirklich enorm. Dieses Bike wird auch nach 100.000 km noch gut dastehen, sofern man sie regelmäßig wartet. Wer ein klassisches BigBike mit einem herausragenden Motor und Sucht-Sound sucht, sollte mal eine Probefahrt machen. Die kleinen Nachteile, die ein 15 Jahre altes Bike gegenüber einer modernen Maschine hat, nimmt man da gerne in Kauf - sehr gerne sogar!Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von uns selbst für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke Honda, dass ihr die CB1300 gebaut habt!
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Honda CB 1300 SA – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki KLE 500 SE steht für einen unkomplizierten, vielseitigen Charakter – mit dem Fokus auf Alltag, Landstraße und Touren, die auch mal abseits der ganz großen Bühne stattfinden dürfen. Die Honda CB 1300 SA dagegen ist deutlich stärker auf Komfort, souveräne Langstreckenfähigkeiten und eine entspannte Reise ausgelegt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – nicht nur als technische Gegenüberstellung, sondern vor allem als Entscheidungshilfe für den eigenen Fahrstil.
Grundidee der Motorräder: Vielseitig vs. komfortorientiert
Die KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, schnell Vertrauen aufzubauen und auch bei wechselnden Streckenbedingungen nicht gleich den ganzen Tag zu dominieren. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Tour geplant ist, sondern für unterschiedliche Einsätze.
Die CB 1300 SA verfolgt eine andere Philosophie: Sie ist ein großes, reisetaugliches Motorrad, das vor allem dann glänzt, wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten, stabile Fahrbarkeit und entspannte Kilometer geht. Wer häufig längere Strecken fährt oder Autobahnabschnitte mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie ein „komfortabler Begleiter“ anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher auf ein harmonisches, gut dosierbares Ansprechverhalten ausgelegt. Das unterstützt ein entspanntes Fahren in der Stadt und auf der Landstraße, weil sich die Maschine feinfühlig steuern lässt. Gerade in Situationen, in denen häufig beschleunigt, gebremst und wieder angefahren wird, spielt diese Art von Motorarbeit ihre Vorteile aus.
Die Honda CB 1300 SA bringt dagegen spürbar mehr „Durchzug“ und eine deutlich souveränere Leistungsentfaltung. Dadurch wirkt das Motorrad besonders auf längeren Strecken gelassen: Beschleunigungsmanöver fühlen sich weniger wie „Arbeit“ an, sondern eher wie ein kurzer Impuls, der sofort Wirkung zeigt. Das macht die CB 1300 SA vor allem dann stark, wenn es um Überholen, zügiges Fahren oder einfach um entspanntes Gleiten mit Reserven geht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die KLE 500 SE punktet mit einem Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt, als wäre es für den Alltag gemacht. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel Tempo über längere Zeiträume „erzwingen“ möchte: Wer konsequent sportlich unterwegs ist oder sehr hohe Ansprüche an Dauerleistung stellt, wird die Grenzen eher früher spüren.
Die CB 1300 SA ist in puncto Reserven und Langstreckenkomfort klar im Vorteil. Als Schwäche kann sich jedoch das größere, schwerere Motorradgefühl bemerkbar machen – vor allem in engen Bereichen, beim Rangieren oder wenn häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten gefragt sind. Wer viel in der Stadt unterwegs ist und häufig zwischen engen Lücken manövriert, sollte das im Hinterkopf behalten.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig vs. stabil
Beim Handling zeigt die Kawasaki KLE 500 SE ihre Stärke: Sie lässt sich in der Praxis meist leichter „führen“. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, sondern wenn sich Kurvenrhythmus, Fahrbahnbeschaffenheit und Tempo öfter ändern. Auch das Gefühl beim Wechseln der Linie wirkt oft direkter und weniger „groß“.
Die Honda CB 1300 SA setzt dagegen auf Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten wirkt das Motorrad ruhiger und souveräner. Das ist ein echter Vorteil, wenn man auf Autobahn und schnellen Landstraßen unterwegs ist. In engen Kurven oder bei sehr langsamen Manövern kann das Handling jedoch weniger agil wirken als bei kleineren, leichteren Motorrädern.
Kurven und Fahrbahn: Wie sich die Unterschiede zeigen
Auf kurvigen Strecken profitiert die KLE 500 SE davon, dass sie sich leichter in den Rhythmus bringen lässt. Die CB 1300 SA spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Kurven „fließen“ dürfen und das Motorrad mit Ruhe und Stabilität durch den Abschnitt getragen wird. Beide Ansätze können Spaß machen – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege vs. lange Touren
Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell so ausgelegt, dass sie für unterschiedliche Tagesformen gut funktioniert. Die Sitzposition wirkt meist alltagstauglich und nicht übermäßig „tourig“. Das hilft, wenn das Motorrad nicht nur für eine große Reise gedacht ist, sondern auch für spontane Fahrten, kurze Strecken oder gemischte Routen.
Die Honda CB 1300 SA zielt stärker auf Komfort über Zeit. Gerade bei längeren Fahrten macht sich das bemerkbar: Das Motorrad unterstützt ein entspanntes Sitzen und vermittelt ein Gefühl von „getragen werden“. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, wird diesen Unterschied schnell merken.
Wind, Ermüdung und Alltag
Bei der KLE 500 SE steht die Flexibilität im Vordergrund. Wer viel stop-and-go fährt oder öfter die Geschwindigkeit wechselt, kommt mit dieser Art von Komfort meist gut zurecht. Die CB 1300 SA ist dagegen die bessere Wahl, wenn Ermüdung über lange Zeit ein Thema ist und wenn das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten angenehm bleiben soll.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
In der Praxis ist das Bremsgefühl entscheidend: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei oft gut dosierbar, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Situationen hilft. Wer häufig moderat bremst und die Maschine kontrolliert in den Verkehr einordnet, profitiert von einem gutmütigen Charakter.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um hohe Stabilität und souveräne Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten geht. Gerade auf langen Strecken ist das ein Pluspunkt, weil das Motorrad auch bei dynamischerem Fahren berechenbar bleibt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki KLE 500 SE und Honda CB 1300 SA hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Kawasaki KLE 500 SE: Ideal für…
Die KLE 500 SE ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist und sich im Alltag leicht anfühlt. Wer gern auf Landstraßen unterwegs ist, spontane Touren macht und dabei ein Motorrad möchte, das nicht zu „groß“ wirkt, trifft mit der Kawasaki häufig genau den richtigen Ton. Auch für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich unkompliziert bewegen lässt und schnell Vertrauen aufbaut, ist sie eine starke Option.
Honda CB 1300 SA: Ideal für…
Die CB 1300 SA eignet sich vor allem für Menschen, die regelmäßig lange Strecken fahren oder Komfort über alles stellen. Wer Autobahnabschnitte mag, häufig zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad möchte, das mit Reserven arbeitet und dabei ruhig bleibt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein. Auch wenn das Motorrad als „Reisegerät“ gedacht ist, ist die CB 1300 SA meist die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit, unkompliziertes Handling und ein alltagstaugliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu gemischten Einsätzen, zu Landstraßenfahrten und zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich leicht in den Tagesablauf integrieren lässt. Ihre Stärke liegt darin, dass sie Vertrauen aufbaut und sich nicht „aufdrängt“ – genau das macht sie für viele zum idealen Begleiter.
Die Honda CB 1300 SA spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken aus: mehr Souveränität, mehr Reserven und ein Komfortgefühl, das über Zeit deutlich spürbar wird. Wer häufig fährt, größere Distanzen plant oder sich beim Reisen weniger Gedanken über Tempo und Ermüdung machen möchte, findet in der Honda die passendere Basis. Kurz gesagt: KLE 500 SE für den flexiblen Alltag und kurvige Abwechslung, CB 1300 SA für entspannte Touren und souveräne Langstrecke.