| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2007 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
- muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
- Geländetauglichkeit
- langsteckentauglich
- hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
- nichts für Sportfahrer
- Pendelneigung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 837 | mm |
| Höhe | 1.305 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Motor, vier Ventile | |
| Hubraum | 680 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Einschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 177)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 173)mm | |
| Aufhängung hinten | Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 100/90 19 | |
| Reifen hinten | 130/80 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki KLE 500 SE vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für unkomplizierten Allround-Einsatz und eine eher bodenständige Art, Kilometer zu sammeln. Die Honda XL 700 V Transalp wirkt dagegen wie die konsequentere Tourenmaschine – mit Fokus auf souveräne Fahrbarkeit, Komfort und einem Motor, der sich auf längeren Strecken besonders stimmig anfühlt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle, denn je nach Fahrprofil kann das Ergebnis klar ausfallen.
Grundidee und Einsatzbereich: Alltag trifft Tour
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der Reiseenduros, doch die Schwerpunkte sind spürbar: Die KLE 500 SE ist häufig die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht zu speziell wirkt und auch auf weniger perfekten Straßen noch Spaß macht. Die Transalp ist stärker auf das „Langstrecken-Feeling“ ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im Gesamteindruck, sondern auch darin, wie sich die Maschinen bei konstantem Tempo und bei wechselnden Streckenabschnitten verhalten.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motor geht es weniger um reine Leistungswerte, sondern um die Art, wie die Kraft verfügbar ist. Die Kawasaki KLE 500 SE vermittelt ein eher direktes, handliches Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sie sich in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen lebendig an. Wer häufig beschleunigt, bremst und wieder in den nächsten Abschnitt einrollt, profitiert von diesem „einfach machen“-Gefühl.
Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es gleichmäßiger wird: auf Autobahnabschnitten, bei längeren Etappen oder wenn das Tempo über längere Zeit gehalten werden soll. Das Fahrgefühl wirkt dabei oft ruhiger und entspannter. Die Transalp eignet sich besonders für Fahrer, die weniger „arbeiten“ wollen und mehr „gleiten“ möchten.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen im agilen Ansprechverhalten und im unkomplizierten Handling im Alltag. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, zügigen Etappen der Fokus stärker auf „genug“ statt auf „komfortabel entspannt“ liegt.
- Honda XL 700 V Transalp: Stärken liegen in der souveränen Art, Strecke zu machen, und in der entspannteren Abstimmung für Touren. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Hüpfen“ weniger verspielt wirkt als die KLE.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die KLE 500 SE wirkt oft wie ein Motorrad, das man gerne bewegt: Richtungswechsel gelingen spontan, und das Vordringen durch wechselnde Untergründe fühlt sich kontrolliert an. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, unebene Landstraßen – kann das ein echter Vorteil sein.
Die Transalp setzt dagegen stärker auf Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten bleibt das Motorrad meist ruhiger in der Spur. Das sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl, vor allem wenn der Körper nach vielen Stunden nicht mehr „mitarbeiten“ soll.
Kurven, Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Maschinen sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Kawasaki gibt tendenziell mehr „Direktheit“ zurück, während die Honda eher mit einem gleichmäßigen, berechenbaren Eindruck punktet. Bei Bremsmanövern im normalen Fahrbetrieb fühlt sich die Transalp häufig besonders kontrolliert an, während die KLE im Stadt- und Landstraßenmix sehr gut dosierbar bleibt.
Komfort und Ergonomie: Wie entspannt ist die Tour?
Komfort ist bei Reiseenduros oft der entscheidende Faktor. Die Kawasaki KLE 500 SE kann sich je nach Sitzposition und Fahrstil sehr angenehm anfühlen, besonders wenn die Tour aus vielen kurzen Abschnitten besteht. Wer gerne öfter die Haltung wechselt und nicht stundenlang in einer einzigen Position „festklebt“, wird mit der KLE meist gut zurechtkommen.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen häufig die Maschine, die man nach einigen Stunden noch immer gerne fährt. Der Gesamteindruck wirkt auf längeren Strecken oft entspannter, weil Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad Lasten aufnimmt, besser auf „Durchhalten“ ausgelegt sind. Das macht die Transalp besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Etappen planen.
Wind, Sitzhöhe und Alltagstauglichkeit
Im Alltag spielt auch die Frage eine Rolle, wie gut das Motorrad im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten zu kontrollieren ist. Die KLE 500 SE wirkt dabei häufig leichter „in der Hand“, was das Rangieren und langsame Manövrieren erleichtern kann. Die Transalp ist ebenfalls alltagstauglich, kann aber je nach Körpergröße und Setup etwas mehr „Motorradgefühl“ verlangen, bevor man sich komplett wohlfühlt.
Gepäck, Tourenausrüstung und Praxisnutzen
Wenn es um Reiseenduros geht, ist die Praxis entscheidend: Wie gut lassen sich Touren planen, wie stabil bleibt das Motorrad mit Gepäck, und wie unkompliziert ist die Vorbereitung? Beide Modelle sind grundsätzlich dafür gemacht, nicht nur „von A nach B“ zu fahren, sondern auch unterwegs zu bleiben.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist oft die Wahl für Fahrer, die flexibel bleiben wollen: weniger „Show“, mehr Funktion. Das Motorrad eignet sich gut, um mit moderatem Gepäck zu starten und unterwegs spontan zu entscheiden. Die Honda Transalp passt besonders gut, wenn das Setup von Anfang an auf Tour ausgelegt ist – mit Fokus auf Komfort, gleichmäßiges Tempo und entspannte Kilometer.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostenfaktoren
Bei der Entscheidung zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie gut sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Praxis sind beide Modelle grundsätzlich bekannt dafür, dass sie nicht nur „für den Testtag“, sondern auch für den regelmäßigen Einsatz gemacht sind. Dennoch kann die konkrete Erfahrung je nach Baujahr, Vorbesitzer und Pflegezustand stark variieren.
Für den Gebrauchtkauf gilt: Ein sauber dokumentierter Wartungsstand und ein ehrlicher Blick auf Verschleißteile sind wichtiger als jedes Marketing. Wer bei der KLE 500 SE und der Transalp auf einen guten Pflegezustand achtet, findet in beiden Fällen ein Motorrad, das sich langfristig nutzen lässt.
Für wen eignet sich welche Reiseenduro?
Am Ende entscheidet das Fahrprofil. Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf Landstraßen lebendig wirkt und auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Sie ist eine gute Wahl, wenn Touren zwar geplant sind, aber nicht jeden Tag „Highway-Tempo“ im Vordergrund steht.
Die Honda XL 700 V Transalp ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei vor allem Komfort, Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl möchten. Wer gerne zügig unterwegs ist, gleichmäßige Etappen mag und sich auf dem Motorrad möglichst wenig „verstellen“ will, wird mit der Transalp häufig glücklicher.
Typische Entscheidungssituationen
- KLE 500 SE passt eher, wenn häufig kurvige Strecken, Stadtanteile oder wechselnde Untergründe vorkommen und das Motorrad „mitfahren“ statt „durchziehen“ soll.
- Transalp passt eher, wenn lange Etappen, Autobahnanteile oder der Wunsch nach ruhigem, tourentauglichem Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die stimmige Wahl für Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die im Alltag flexibel bleibt und auf kurvigen Strecken sowie bei wechselnden Untergründen besonders lebendig wirkt. Sie punktet mit einem direkten, unkomplizierten Fahrgefühl und eignet sich gut für Touren, bei denen Spontanität und Abwechslung wichtiger sind als reines Langstrecken-„Durchziehen“.
Die Honda XL 700 V Transalp ist dagegen die bessere Option für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei vor allem Komfort, Stabilität und ein entspanntes Tempo-Gefühl möchten. Sie wirkt auf Touren oft souveräner und macht das Fahren über viele Stunden angenehmer – besonders dann, wenn Wind, Tempo und gleichmäßige Strecken eine größere Rolle spielen.
Wer also eher „bewegen“ will, findet in der KLE 500 SE viel Freude. Wer eher „entspannt ankommen“ möchte, ist mit der Transalp meist besser bedient.