| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. KTM 1090 Adventure – Vergleich & Empfehlung
Wer zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der KTM 1090 Adventure schwankt, steht im Grunde vor zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die KLE 500 SE ist eher die pragmatische, alltagstaugliche Reise- und Tourenmaschine mit Fokus auf gutmütiges Handling. Die KTM 1090 Adventure dagegen zielt stärker auf Dynamik, sportlichere Fahrbarkeit und das Gefühl, auch abseits der Komfortzone souverän zu bleiben. Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – damit klar wird, welches Motorrad zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungshaltung passt.
Grundidee der beiden Motorräder
Kawasaki KLE 500 SE: Tourenorientiert und unkompliziert
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne einfach fährt: Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass längere Strecken nicht sofort zur Belastung werden. Das Fahrwerk und die Abstimmung sind darauf getrimmt, dass das Bike auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Gerade wer ein Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht nervt, findet hier eine stimmige Basis.
KTM 1090 Adventure: Mehr Anspruch, mehr Dynamik
Die KTM 1090 Adventure steht für ein Abenteuer-Konzept mit mehr Temperament. Das Motorrad ist spürbar darauf ausgelegt, zügig voranzukommen und dabei auch auf unebenem Terrain nicht sofort an die Grenzen zu stoßen. Wer gerne sportlicher fährt, Kurven aktiv angeht oder das Gefühl mag, dass das Motorrad „mitarbeitet“, wird mit der KTM eher glücklich.
Motor und Fahrcharakter im Vergleich
Leistungsentfaltung: gleichmäßig vs. fordernd
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki KLE 500 SE setzt stärker auf eine gut nutzbare, gleichmäßige Leistungsentfaltung. Das erleichtert das Fahren im Alltag, weil man nicht ständig nach Drehzahl „jagen“ muss. Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen lebendiger und reagiert oft unmittelbarer auf Gasbefehle. Das ist ein Vorteil, wenn dynamisches Fahren gewünscht ist – kann aber im Stadtverkehr oder bei entspanntem Cruisen auch dazu führen, dass man die Leistungsreserven bewusster dosieren möchte.
Durchzug und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder eignen sich für Touren, aber auf unterschiedliche Art. Die KLE 500 SE spielt ihre Stärke aus, wenn gleichmäßiges Tempo und entspannte Fahrweise im Vordergrund stehen. Die KTM 1090 Adventure punktet, wenn Überholmanöver, zügiges Beschleunigen oder das schnelle Auflösen von Situationen gefragt sind. Wer häufig lange Strecken mit wechselndem Tempo fährt, erlebt bei der KTM oft mehr „Biss“ – während die Kawasaki eher mit Ruhe und Konstanz überzeugt.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Komfort und Rückmeldung
Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell die Maschine, die sich leichter „wegstecken“ lässt: Unebenheiten werden so verarbeitet, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten nicht unnötig anstrengend wird. Die KTM 1090 Adventure liefert dafür häufig eine direktere Rückmeldung. Das ist sportlich und macht Spaß, kann aber je nach Untergrund und Fahrstil auch etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen.
Kurvenverhalten und Lenkpräzision
In schnellen Passagen zeigt die KTM 1090 Adventure oft den Vorteil, wenn es darum geht, das Motorrad zügig in die Linie zu bringen und dynamisch zu bleiben. Die KLE 500 SE ist ebenfalls kurventauglich, wirkt aber eher als „Tourer“, der stabil und kontrolliert fährt. Wer viel sportliche Landstraßen fährt, wird die KTM als agiler empfinden. Wer dagegen Wert auf entspanntes Handling legt, findet in der Kawasaki die passendere Charakteristik.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz, Bedienung
Sitzposition und Fahrgefühl
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine Ergonomie, die auf lange Strecken ausgelegt ist: Die Haltung wirkt weniger „angespannt“, wodurch sich auch längere Touren angenehmer anfühlen. Bei der KTM 1090 Adventure ist die Sitzposition oft etwas sportlicher bzw. aktiver. Das kann ein Plus sein, wenn das Motorrad im Fahrbetrieb „geführt“ werden soll. Für sehr entspannte Fahrten kann die Kawasaki dadurch im Vorteil sein.
Wind und Schutz
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber die KTM wirkt häufig stärker auf Performance ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten „steht“ und wie die Aerodynamik im Zusammenspiel mit der Fahrhaltung wahrgenommen wird. Die KLE 500 SE ist dafür bekannt, dass sie sich auch ohne ständiges Nachjustieren angenehm fahren lässt – besonders, wenn der Fokus auf Komfort liegt.
Offroad-Eignung: Anspruch vs. Alltagstauglichkeit
Schotter, Feldwege und wechselnder Untergrund
Bei der Kawasaki KLE 500 SE steht die alltagstaugliche Offroad-Option im Vordergrund: Sie ist ein Motorrad, das man auch mal auf Schotter oder Feldwegen bewegt, ohne dass es sofort „zu viel“ wird. Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls für unbefestigte Strecken gemacht, wirkt aber oft als die Maschine, die mehr Reserven bietet, wenn es rauer wird oder wenn das Tempo höher ausfällt.
Fahrstil entscheidet
Wichtig ist: Beide Bikes können mehr, als man auf den ersten Blick erwartet. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Offroad möglich ist, sondern wie das Motorrad dabei „mitgeht“. Die KLE 500 SE ist eher die Wahl für kontrolliertes, entspanntes Fahren. Die KTM 1090 Adventure passt besser, wenn das Motorrad auch bei anspruchsvolleren Bedingungen dynamisch bewegt werden soll.
Ausstattung, Reise-Setup und Praxis
Reise-Feeling und Erweiterbarkeit
Auf Touren zählt, wie gut sich ein Motorrad an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie eine solide Plattform für ein unkompliziertes Reise-Setup: Gepäck, Schutz und Komfort lassen sich in der Praxis meist so kombinieren, dass das Motorrad nicht überladen wirkt. Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls gute Voraussetzungen, wirkt aber stärker wie ein Bike, das man gerne „ausbaut“ – etwa mit Zubehör, das Performance und Offroad-Feeling unterstützt.
Alltag: Wartung, Ersatzteile und Nutzung
Im Alltag spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch die Frage, wie unkompliziert das Motorrad im Betrieb bleibt. Bei beiden Marken ist die Ersatzteilversorgung in der Regel gut, und die Motorräder sind so konzipiert, dass sie nicht nur für die Saison, sondern auch für regelmäßige Nutzung taugen. Der Unterschied liegt eher im Anspruch: Die KTM wird häufig als etwas „anspruchsvoller“ im Fahrbetrieb wahrgenommen, während die KLE 500 SE eher als unkomplizierte Basis für regelmäßige Touren gilt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki KLE 500 SE
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut nutzbarer Leistungsentfaltung im Alltag
- Tourenorientierte Ergonomie, die längere Strecken angenehmer macht
- Kontrolliertes Handling, das auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt
- Gute Offroad-Grundlage für Feldwege und Schotter in moderatem Tempo
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki KLE 500 SE
- Wer maximalen Fahrspaß aus sportlicher Dynamik ziehen will, könnte die KTM als „lebendiger“ empfinden
- Bei sehr ambitioniertem Tempo in anspruchsvollem Terrain kann die KTM eher die bessere Wahl sein
Stärken der KTM 1090 Adventure
- Mehr Dynamik und unmittelbare Gasannahme für zügiges Fahren
- Agiles Kurvengefühl und sportlichere Fahrbarkeit
- Mehr Reserven bei höheren Tempi und anspruchsvolleren Strecken
- Adventure-Charakter, der Lust auf Ausflüge abseits der Straße macht
Schwächen bzw. Grenzen der KTM 1090 Adventure
- Je nach Fahrstil kann die KTM im Alltag etwas mehr „Führung“ verlangen
- Für rein entspannte Touren ohne sportlichen Anspruch kann die Kawasaki die ruhigere Wahl sein
Welche Wahl passt zu welchem Fahrtyp?
Für wen die Kawasaki KLE 500 SE besonders gut ist
Die Kawasaki KLE 500 SE passt besonders gut, wenn Tourenkomfort, unkompliziertes Handling und ein verlässlicher Charakter im Vordergrund stehen. Wer gerne lange Strecken fährt, dabei aber nicht ständig das Motorrad „arbeiten“ lassen möchte, findet hier eine stimmige Balance. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und auf Schotter oder Feldwegen souverän bleibt, ist die KLE eine sehr passende Option.
Für wen die KTM 1090 Adventure besonders gut ist
Die KTM 1090 Adventure ist ideal, wenn dynamisches Fahren, sportliche Kurvenpassagen und mehr Reserven bei Tempo und Untergrund gefragt sind. Wer das Motorrad gerne aktiv bewegt, Überholmanöver zügig erledigt und auch auf längeren Touren das Gefühl mag, dass das Bike „bereit“ ist, wird mit der KTM häufiger ein Grinsen im Gesicht haben. Gleichzeitig ist sie eine gute Wahl, wenn Ausflüge abseits der Straße nicht nur gelegentlich, sondern mit mehr Anspruch stattfinden.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, tourentaugliches Motorrad suchen: entspanntes Fahrgefühl, angenehme Ergonomie und ein kontrolliertes Handling, das auch im Alltag überzeugt. Wer vor allem lange Strecken fährt, dabei Ruhe und Berechenbarkeit schätzt und Offroad eher moderat angeht, wird mit der KLE sehr zufrieden sein. Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen, wenn mehr Dynamik im Vordergrund steht: zügiges Ansprechen, sportlicheres Kurvengefühl und spürbare Reserven bei höheren Tempi sowie anspruchsvolleren Strecken. Wer das Motorrad aktiv bewegt, gerne dynamisch fährt und das Adventure-Feeling stärker ausleben möchte, trifft mit der KTM die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: KLE für entspanntes Touren, KTM für mehr Fahrspaß und Anspruch.