UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 4.990 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Was kann die Scram 411 und wo sind die Unterschiede zur Himalayan?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Pro:
  • tolle Scrambler-Optik
  • herrlich entschleunigend
  • lockere Sitzposition
  • leicht und einfach zu fahren
  • auch für A2-Fahrer geeignet
Kontra:
  • im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm
Gewicht194kg
Radstand1.455mm
Länge2.210mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor
Hubraum411ccm
Hub86mm
Bohrung78mm
Kühlungluftgekühlt mit Ölkühler
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km
Leistung24 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment32 NM bei 4.250 U/Min
Höchstgeschw.127km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite469km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S
RahmenbauartHalbduplex
Federung vorneTeleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenProgressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten120/90-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneScheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!
 
Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 4.990€
  • Verfügbarkeit: ab 06/2022
  • Farben: weiß-rot, schwarz, grau-blau, grau-gelb, grau-rot

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Kawasaki KLE 500 SE vs. Royal Enfield Scram 411 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, wird der Unterschied oft erst beim genauen Hinsehen klar. Der Vergleich zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der Royal Enfield Scram 411 zeigt genau das: Beide zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die gern flexibel unterwegs sind – auf der Straße, auf Nebenstrecken und dort, wo der Asphalt endet. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich. Die Kawasaki wirkt wie ein durchdachter Reise- und Tourenbegleiter, während die Royal Enfield stärker den Charakter eines bodenständigen Scramblers mit eigenem Stil betont.

Grundidee: Tourenkomfort vs. Scrambler-Charakter

Die Kawasaki KLE 500 SE ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das auch längere Strecken angenehm macht. Das merkt man an der Auslegung: Sitzposition und Ergonomie sind darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „um die Ecke“ denken muss – sondern einfach weiterfahren will. Dazu passt der Gesamteindruck: Die KLE wirkt wie ein Motorrad, das man gern als Hauptmaschine nutzt.

Die Royal Enfield Scram 411 dagegen steht stärker für den Look und das Fahrgefühl eines Scramblers. Das Motorrad wirkt kompakter, die Haltung ist oft direkter, und das Gesamtpaket richtet sich an alle, die sich nicht nur von Daten, sondern auch von Stimmung und Stil leiten lassen. Wer gern „einfach fährt“ und dabei den Charakter spürt, wird an der Scram 411 schnell Gefallen finden.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich: Beide Maschinen bewegen sich im Bereich, der für viele Fahrerinnen und Fahrer attraktiv ist – aber sie liefern den Eindruck auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei oft als das „ruhigere“ und gleichmäßigere Gesamtpaket. Der Motor unterstützt entspanntes Fahren, lässt sich in vielen Situationen gut dosieren und macht das Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller heraus angenehm planbar.

Die Royal Enfield Scram 411 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und Charakter. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr viel Spaß machen, weil das Motorrad nicht nur „funktioniert“, sondern sich auch wie ein echtes Erlebnis anfühlt. Wer gern mit dem Motor arbeitet und nicht nur auf glatte Leistungsentfaltung setzt, wird die Scram 411 als sympathisch empfinden.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem gut abgestimmten Zusammenspiel aus Motor und Getriebe. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt als bei der Royal Enfield – dafür ist die Kawasaki oft die stressfreiere Wahl.
  • Royal Enfield Scram 411: Stärken liegen im eigenständigen Fahrgefühl und in der Art, wie der Motor die Fahrt „mitgestaltet“. Schwäche kann sein, dass die Dosierbarkeit je nach Fahrstil weniger „automatisch“ wirkt als bei der Kawasaki.

Getriebe, Schaltgefühl und Alltagstauglichkeit

Im Alltag entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern auch, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr und auf wechselnden Strecken „lesen“ lässt. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet hier häufig mit einem harmonischen Schaltkonzept und einer Abstimmung, die das Motorrad auch bei häufigem Anfahren und Stop-and-go angenehm macht. Das reduziert die mentale Last – besonders auf Pendelstrecken oder bei längeren Touren.

Die Royal Enfield Scram 411 kann dagegen mit einem direkteren, teils „mechanischeren“ Gefühl überzeugen. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer gern aktiv fährt, wird das Schalt- und Antriebsgefühl als Teil des Erlebnisses sehen. Wer hingegen möglichst entspannt und „auf Autopilot“ unterwegs sein möchte, könnte die Kawasaki als komfortabler empfinden.

Fahrwerk und Fahrgefühl: Straße, Schotter und Tempo

Beide Motorräder sind für gemischte Einsätze gedacht, aber sie fühlen sich dabei unterschiedlich an. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt oft wie das Motorrad, das auf der Straße stabil und berechenbar bleibt und gleichzeitig genug Reserven für Schotterpisten bietet. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne zu „hart“ zu wirken. Gerade wenn die Strecke wellig wird oder die Reifen auf wechselndem Untergrund arbeiten, spielt die Kawasaki ihre Stärke aus: Sie bleibt ruhig und lässt sich gut kontrollieren.

Die Royal Enfield Scram 411 ist ebenfalls für unbefestigte Wege geeignet, aber der Charakter ist stärker auf „leichte Offroad-Optik“ und unkompliziertes Vorankommen ausgelegt. Das Motorrad kann auf Schotter sehr viel Spaß machen, weil es nicht übertrieben „sportlich“ wirkt, sondern eher agil und lebendig. Gleichzeitig kann es – je nach Beladung und Fahrstil – weniger „tourig“ wirken als die Kawasaki.

Bremsen und Sicherheitsempfinden

Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich meist ein klares Bild: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt häufig als das Motorrad, das mit einer gut dosierbaren Bremsanlage mehr Ruhe in kritischen Situationen bringt. Die Royal Enfield Scram 411 kann ebenfalls überzeugend bremsen, aber das Gefühl kann je nach Fahrweise etwas variabler wirken. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig aus dem Tempo heraus verzögert, wird die Kawasaki oft als „einfacher“ empfinden.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie bequem?

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet typischerweise eine Ergonomie, die für längere Strecken ausgelegt ist. Das bedeutet: Rücken und Arme bleiben oft besser in einer entspannten Position, und die Sitzhaltung wirkt weniger „angespannt“.

Die Royal Enfield Scram 411 setzt eher auf eine kompakte, scrambler-typische Haltung. Das kann sehr angenehm sein, wenn kurze bis mittlere Strecken im Fokus stehen oder wenn man gern „aufrecht und direkt“ fährt. Für sehr lange Touren kann die Kawasaki im Komfortvorteil liegen, während die Royal Enfield eher dann glänzt, wenn man das Motorrad als Charakterstück nutzt.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt

Im Alltag entscheidet die Summe aus Bedienbarkeit, Übersicht und dem, was man wirklich braucht. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in der Praxis oft wie das Motorrad, das man unkompliziert nutzen kann – mit einem Gesamtpaket, das auf Touren und Alltag ausgelegt ist. Dazu passt auch, dass sie sich in der Regel gut in den Alltag integrieren lässt: vom Starten bis zum Handling in engen Situationen.

Die Royal Enfield Scram 411 punktet stärker über Stil und das „Mitdenken“ beim Fahren. Das Motorrad wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur Transport ist, sondern auch Identität. Wer gern Zeit auf dem Motorrad verbringt und weniger nach „maximaler Effizienz“ sucht, wird die Scram 411 als besonders stimmig empfinden.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der Tourentauglichkeit, der berechenbaren Fahrweise und dem komfortorientierten Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Look und die emotionale Anmutung weniger im Vordergrund stehen als bei der Royal Enfield.
  • Royal Enfield Scram 411: Stärken liegen in Charakter, Stil und dem lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie je nach Einsatzprofil weniger „glatt“ wirkt als die Kawasaki – besonders, wenn lange Strecken und häufiges Tempo im Fokus stehen.

Für wen lohnt sich welche Maschine?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig ist, auf längeren Strecken entspannt bleibt und auch auf wechselndem Untergrund souverän wirkt. Wer häufig pendelt, regelmäßig Wochenendtouren fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das „immer funktioniert“, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis.

Die Royal Enfield Scram 411 passt besonders gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die Wert auf Stil, Charakter und ein Motorrad legen, das sich nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt. Wer gern Landstraßen fährt, gelegentlich Schotterstrecken mitnimmt und dabei das Fahrgefühl wichtiger findet als maximale Glätte, wird mit der Scram 411 sehr viel Freude haben.

Fazit:

Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: berechenbar, komfortorientiert und mit einem Gesamtpaket, das lange Strecken entspannt macht. Wer viel unterwegs ist und ein harmonisches Fahrverhalten bevorzugt, bekommt hier den stimmigen Allrounder.

Die Royal Enfield Scram 411 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Stil und Charakter im Vordergrund stehen und das Motorrad als Erlebnis im Fokus steht. Für kürzere bis mittlere Strecken, für Landstraßen mit Abwechslung und für gelegentliche Schotterwege wirkt sie besonders sympathisch. Kurz gesagt: Kawasaki für den souveränen Touren-Allrounder, Royal Enfield für den scrambler-typischen Fahrspaß mit eigenem Gesicht.

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