| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich der vielseitigen Spaßmaschinen gegeneinander antreten, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki KLE 500 SE und die Suzuki DR-Z 4SM werden oft mit ähnlichen Erwartungen verglichen: flexibel im Alltag, lebendig im Fahrgefühl und bereit für Strecken, die nicht nur aus Asphalt bestehen. Trotzdem setzen beide Modelle unterschiedliche Schwerpunkte. Genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs: Welche Maschine passt besser zu den eigenen Wegen – und wo liegen die Grenzen?
Grundidee im Vergleich: Reise-Feeling vs. Supermoto-Charakter
Die Kawasaki KLE 500 SE steht in der Wahrnehmung vieler Fahrer für einen eher entspannten Dual-Sport-Ansatz. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, längere Strecken komfortabel zu bewältigen und auch abseits der Hauptstraße nicht sofort „aus dem Konzept“ zu bringen. Die Sitzposition und die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Last einstellt, zielen eher auf gleichmäßiges Fahren.
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen bringt einen deutlich sportlicheren Charakter mit. Der Fokus liegt stärker auf dem Fahrspaß im Kurvenmodus: zügig um die Ecke, spontan im Ansprechverhalten und mit einem Setup, das das Motorrad eher wie ein Supermoto-Erlebnis wirken lässt. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder das Motorrad als „Spielzeug für die Straße“ betrachtet, findet hier oft den direkteren Zugang.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Zweck gebaut, aber sie vermitteln das Tempo unterschiedlich. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Alltag häufig harmonischer, weil sie die Kraft so auf die Straße bringt, dass gleichmäßiges Fahren leichtfällt. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Stadtverkehr, Landstraße, längere Ausfahrten – fühlt sich das Motorrad oft „berechenbar“ an.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt dagegen stärker mit dem Gedanken, dass man das Motorrad aktiv bewegt. Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor mit Drehzahl arbeitet, unterstützen ein dynamisches Fahrprofil. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – etwa auf kurvigen Strecken oder bei sportlicher Fahrweise.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke liegt eher in der ruhigen, gleichmäßigen Art zu fahren. Schwäche kann dort liegen, wo maximale Sportlichkeit und „sofortiges“ Ansprechverhalten erwartet werden.
- Suzuki DR-Z 4SM: Stärke liegt im lebendigen, sportlichen Charakter. Schwäche kann dort liegen, wo Komfort und entspannte Langstreckenroutine im Vordergrund stehen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk entscheidet sich viel darüber, wie „leicht“ sich ein Motorrad anfühlt. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt im Vergleich oft wie die Maschine, die mit unterschiedlichen Untergründen souveräner umgeht. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die perfekte Straße zählt, sondern auch Baustellen, schlechte Beläge oder gelegentliches Schotterstück.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lädt dazu ein, Linien früh zu wählen, zügig zu reagieren und Kurven dynamisch zu fahren. Auf Asphalt fühlt sich das häufig besonders direkt an. Wer jedoch regelmäßig längere Strecken mit wechselnden Belägen fährt, merkt schneller, dass das Setup stärker „sportlich“ als „komfortorientiert“ gedacht ist.
Kurven, Bremsen und Spurtreue
Beide Motorräder können in ihrer jeweiligen Rolle überzeugen. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet oft mit einem gutmütigen Gefühl, das das Motorrad auch bei weniger perfekten Bedingungen kontrollierbar hält. Die Suzuki DR-Z 4SM punktet eher mit dem Gefühl, dass man das Motorrad „zieht“ und es willig mitgeht – besonders dann, wenn die Fahrweise aktiv ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie unkompliziert sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Kawasaki KLE 500 SE wird häufig als entspannter empfunden, wenn es um das Handling im Verkehr geht und wenn man das Motorrad auch mal für längere Strecken nutzt. Dazu passt auch die typische Erwartung: weniger „Kampf“, mehr „einfach fahren“.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Alltag dann besonders stark, wenn die Wege nicht nur geradeaus führen. Kurze Strecken, spontane Ausfahrten und das Gefühl, schnell „in Fahrt“ zu kommen, sind hier oft die Domäne. Wer dagegen häufig im Stop-and-Go steckt oder lange Strecken am Stück fährt, kann die sportlichere Auslegung schneller als weniger entspannend wahrnehmen.
Komfort und Ergonomie im Vergleich
- Kawasaki KLE 500 SE: Tendenz zu mehr Langstrecken- und Alltagskomfort, weil das Motorrad auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist.
- Suzuki DR-Z 4SM: Tendenz zu mehr sportlicher Ergonomie, die im Kurvenbetrieb Spaß macht, aber nicht immer als „entspannt“ wahrgenommen wird.
Gelände und „Offroad light“: Wo die Grenzen liegen
Beide Modelle werden oft mit dem Begriff „Dual Sport“ oder „Straße und Gelände“ verbunden. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt häufig wie die passendere Wahl, wenn das Motorrad auch wirklich ab und zu auf unebenen Wegen genutzt wird – nicht als Hardcore-Offroad, aber als Maschine, die mit Schotter, Feldwegen oder schlechterem Belag zurechtkommt.
Die Suzuki DR-Z 4SM kann ebenfalls auf unbefestigten Strecken funktionieren, aber der Charakter ist stärker auf Straße und sportliche Dynamik ausgerichtet. Das heißt: Wer gelegentlich „raus“ fährt, hat Spaß. Wer häufiger wirklich ins Gelände will, sollte genauer hinschauen, wie das Setup und die Reifenwahl zur eigenen Nutzung passen.
Reifen, Untergrund und Fahrstil
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Frage, wie oft tatsächlich Offroad gefahren wird. Bei der Kawasaki KLE 500 SE passt die Grundidee oft besser zu gemischten Strecken. Bei der Suzuki DR-Z 4SM lohnt es sich, die eigene Reifenstrategie mitzudenken: Für Asphalt und kurvige Strecken macht das Setup besonders viel Freude, während für häufiges Gelände andere Prioritäten sinnvoll sein können.
Wartung, Ersatzteile und typische Kostenfaktoren
Auch wenn die konkreten Wartungsintervalle je nach Nutzung variieren, gibt es im Vergleich typische Themen: Servicefreundlichkeit, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Frage, wie „unkompliziert“ sich das Motorrad im Alltag betreuen lässt. In der Praxis sind beide Marken im Markt gut vertreten, sodass Ersatzteilversorgung und Werkstattunterstützung meist kein großes Hindernis darstellen.
Der größere Unterschied entsteht oft nicht durch die Marke, sondern durch den Fahrstil: Wer die Suzuki DR-Z 4SM sportlich bewegt, nutzt Verschleißteile tendenziell intensiver. Wer die Kawasaki KLE 500 SE eher gleichmäßig und tourenorientiert fährt, fährt häufig „stressfreier“ – zumindest im Sinne von Lastwechseln und Fahrprofil.
Für wen lohnt sich welche Maschine?
Kawasaki KLE 500 SE: die passende Wahl für…
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf gemischten Strecken souverän wirkt. Wer längere Touren plant, gern entspannt fährt und das Motorrad auch mal auf weniger perfekten Straßen nutzt, bekommt hier oft das stimmigere Gesamtpaket. Die Maschine wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt.
Suzuki DR-Z 4SM: die passende Wahl für…
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besonders gut zu Fahrern, die Kurven mögen, das Motorrad gern aktiv bewegen und ein direkteres, sportlicheres Fahrgefühl suchen. Wenn die meisten Strecken aus Landstraße, Stadt-Umgebung und kurvigen Abschnitten bestehen und das Motorrad vor allem Spaß machen soll, ist die DR-Z 4SM oft die emotionalere Wahl. Sie belohnt eine dynamische Fahrweise und macht Lust auf „noch eine Runde“.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für längere Strecken gesucht wird. Ihr Vorteil liegt vor allem im harmonischen Fahrgefühl und darin, dass sie gemischte Untergründe eher gelassen mitmacht. Wer regelmäßig unterwegs ist, ohne jedes Mal sportlich „arbeiten“ zu müssen, findet hier meist die passendere Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf sportlicherem Handling und direktem Fahrspaß liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf Asphalt und in kurvigen Strecken aus und wirkt wie ein Motorrad, das man gern aktiv fährt. Wer häufig dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als Spaßmaschine sieht, wird mit der DR-Z 4SM oft glücklicher.
Kurz gesagt: KLE 500 SE für entspannte Vielseitigkeit, DR-Z 4SM für agiles, sportliches Fahrvergnügen.