| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki KLE 500 SE vs. Triumph Scrambler 400 X – Vergleich für Alltag, Landstraße und Ausflüge
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, entscheidet am Ende meist das Gesamtpaket: Wie fühlt sich der Motor an, wie arbeitet das Fahrwerk im Alltag, und wie gut passt die Sitzposition zu den eigenen Wegen? Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Kawasaki KLE 500 SE und der Triumph Scrambler 400 X. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Spaß am Fahren wollen – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee und Charakter: Reiseenduro-Feeling vs. Scrambler-Style
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken und wechselnde Untergründe gedacht ist. Der Look und die Auslegung sprechen für einen entspannten, aber belastbaren Fahrstil: Man sitzt so, dass man auch mal länger unterwegs sein kann, und das Motorrad soll dabei nicht sofort „ans Limit“ gehen.
Die Triumph Scrambler 400 X steht dagegen stärker für den Scrambler-Ansatz: kompakt, lebendig und mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf der Landstraße. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Touren, bei denen das Handling und der unmittelbare Kontakt zur Straße besonders wichtig sind.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gebaut, aber sie vermitteln den Antrieb unterschiedlich. Die Kawasaki KLE 500 SE zielt eher auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Das hilft besonders dann, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn es auf Landstraßen mal ruckfrei und „mit Gefühl“ weitergehen soll.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt dagegen oft dynamischer im Antritt. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie „besser“ ist – aber sie lädt stärker dazu ein, das Gas schneller zu nutzen und das Motorrad aktiver zu fahren. Wer gern zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, findet hier häufig den direkteren Spaß.
Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl
Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die ruhige, alltagstaugliche Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „verspielt“ wirkt, wenn man genau diesen Kick sucht.
Triumph Scrambler 400 X: Stärke ist das lebendige Fahrgefühl, das zu sportlicherem Fahren motiviert. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf dem „Fahrspaß“ liegt und weniger auf dem entspannten Langstrecken-Workflow.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki KLE 500 SE ist tendenziell auf Stabilität und kontrollierbares Rollen ausgelegt. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke nicht perfekt ist: Kopfsteinpflaster, schlechte Asphaltstellen oder wechselnde Beläge werden weniger zum Thema, weil das Motorrad eher „mitarbeitet“ statt hektisch zu reagieren.
Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. In der Stadt, bei engen Kurven und auf kurvigen Landstraßen wirkt sie oft handlicher und „direkter“. Wer gern früh einlenkt, das Motorrad spürt und schnelle Richtungswechsel mag, wird das als Vorteil sehen.
Kurven und Fahrbahngefühl
Beide Motorräder können Kurven – aber auf unterschiedliche Weise. Die KLE 500 SE vermittelt eher das Gefühl von Ruhe und Kontrolle, während die Scrambler 400 X eher das Gefühl von Leichtigkeit und Reaktion gibt. Das ist keine Frage von „richtig oder falsch“, sondern von persönlichem Stil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Alltag zählt vor allem eines: Wie gut lässt sich verzögern, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei tendenziell auf ein souveränes, berechenbares Bremsverhalten ausgelegt. Das hilft, wenn man im Stadtverkehr häufig bremst oder wenn man auf unebenem Untergrund vorsichtig unterwegs ist.
Die Triumph Scrambler 400 X setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, wirkt aber im Gesamtgefühl oft etwas „sportlicher“. Das kann sich positiv anfühlen, wenn man gern zügig in Kurven bremst oder das Motorrad aktiv führt.
Komfort und Sitzposition: Für kurze Wege oder längere Touren?
Komfort ist mehr als nur „bequem“. Entscheidend ist, wie die Sitzposition zur Fahrpraxis passt. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet tendenziell eine auf Alltag und längere Strecken ausgelegte Ergonomie. Das ist besonders relevant, wenn die Touren nicht nur aus 20 Minuten bestehen, sondern auch mal länger dauern.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“ – mit einer Sitzhaltung, die das aktive Fahren unterstützt. Für viele ist das genau richtig, wenn der Fokus auf Stadt, Feierabendrunde und Landstraße liegt.
Wind- und Alltagsthema
Je nach Fahrtempo und Strecke kann die KLE 500 SE im Langstrecken-Feeling im Vorteil sein, während die Scrambler 400 X im „kurz und spontan“-Einsatz oft punktet. Wer häufig pendelt und schnell um die Ecke will, wird die Agilität stärker wahrnehmen. Wer öfter längere Strecken fährt, profitiert eher von der entspannteren Gesamtanmutung.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es selten um einzelne Features, sondern um das Zusammenspiel. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Man kann es sich gut als Basis für Ausflüge vorstellen, bei denen man nicht nur auf glatten Straßen unterwegs ist.
Die Triumph Scrambler 400 X setzt stärker auf den Scrambler-Look und das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das optisch und technisch „zusammenpasst“. Im Alltag kann das bedeuten: mehr Lust auf die nächste Runde, mehr Identifikation – und oft ein Motorrad, das man gern zeigt und nutzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – typische Vorteile
- Alltagstaugliches, ruhiges Fahrgefühl mit Fokus auf Kontrolle.
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen und längeren Strecken.
- Ergonomie, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt wirkt.
Kawasaki KLE 500 SE – mögliche Nachteile
- Wer maximale „Verspieltheit“ sucht, könnte den Charakter weniger direkt finden.
- Der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtpaket als auf dem maximalen Stadt-„Kick“.
Triumph Scrambler 400 X – typische Vorteile
- Lebendiges, agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken.
- Direkter Antrieb, der zu dynamischem Fahren motiviert.
- Scrambler-Identität, die sich im Fahrgefühl widerspiegelt.
Triumph Scrambler 400 X – mögliche Nachteile
- Für sehr lange Touren kann der Fokus weniger „reiseorientiert“ wirken.
- Wer vor allem Ruhe und Gelassenheit sucht, empfindet den Charakter eventuell als zu „aktiv“.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn die eigenen Fahrten klar sind. Die Kawasaki KLE 500 SE passt besonders gut, wenn der Alltag aus Pendeln, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen besteht – und wenn das Motorrad dabei vor allem verlässlich, stabil und komfortorientiert sein soll. Sie ist eine gute Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern lieber entspannt ankommen.
Die Triumph Scrambler 400 X ist dagegen ideal, wenn der Schwerpunkt auf Agilität, Fahrspaß und dem Scrambler-Feeling liegt. Wer gern schnell um die Ecke fährt, Kurven dynamisch nimmt und das Motorrad als lebendigen Begleiter im Alltag sieht, wird hier häufig mehr „Motivation pro Kilometer“ spüren.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag souverän bleibt: stabil, kontrollierbar und angenehm für längere Strecken. Wer Wert auf entspanntes Handling und ein ruhigeres Antriebsgefühl legt, findet in der KLE 500 SE meist den passendsten Charakter. Die Triumph Scrambler 400 X punktet vor allem dort, wo Agilität und Fahrspaß im Vordergrund stehen: Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraßen fühlen sich mit ihr oft direkter und lebendiger an. Wer sich mehr Dynamik, mehr „Scrambler-Vibe“ und ein aktiveres Fahrgefühl wünscht, wird mit der Scrambler 400 X glücklicher. Kurz gesagt: KLE 500 SE für Gelassenheit und Vielseitigkeit, Scrambler 400 X für Leichtigkeit, Stil und spontane Freude am Fahren.