| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich & Empfehlung
Wer zwei Motorräder vergleicht, merkt schnell: Zwischen Kawasaki KLE 500 SE und Triumph Speed Triple 1200 RR liegen nicht nur technische Details, sondern vor allem unterschiedliche Philosophien. Die KLE 500 SE steht für einen alltagstauglichen, unkomplizierten Charakter, der sich auch auf längeren Strecken angenehm anfühlt. Die Speed Triple 1200 RR dagegen ist klar auf Dynamik und sportliche Ansprüche ausgelegt – mit einem Setup, das auf der Straße spürbar „mehr will“.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Fahrgefühl und Charakter, Motor- und Leistungsentfaltung, Fahrwerk und Bremsen, sowie Elektronik und Alltagstauglichkeit. Dabei geht es weniger um reine Zahlen, sondern um das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt.
Grundcharakter: entspannt unterwegs vs. sportlich fokussiert
Kawasaki KLE 500 SE – pragmatisch und vielseitig
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Gesamtpaket: Die Maschine lässt sich im Alltag angenehm bewegen, bleibt dabei übersichtlich in der Handhabung und vermittelt ein sicheres Gefühl. Gerade wenn Strecken nicht nur aus „Kurvenjagd“ bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen, spielt die KLE ihre Stärken aus.
Triumph Speed Triple 1200 RR – kompromissloser Roadster-Anspruch
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Motorrad, das von der ersten Minute an auf Performance und Kontrolle ausgelegt ist. Der Roadster-Charakter ist deutlich sportlicher: Das Fahrgefühl ist direkter, die Ansprache wirkt zielgerichtet, und das Motorrad lädt spürbar dazu ein, zügig zu fahren. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und dabei Wert auf präzises Feedback legt, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor & Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
KLE 500 SE: gleichmäßig, nutzbar, alltagstauglich
Bei der Kawasaki KLE 500 SE steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass sie sich in vielen Situationen angenehm dosieren lässt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig moderates Tempo gefahren wird oder wenn die Strecken abwechslungsreich sind. Die KLE wirkt dabei weniger wie ein „Schalter“ und mehr wie ein verlässlicher Begleiter, der auch bei längerer Fahrt nicht anstrengend wird.
Speed Triple 1200 RR: kräftig, lebendig, sportlich
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig wird. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und sorgt für eine dynamische Beschleunigung, die sich nicht nur auf dem Papier gut liest. In der Praxis fühlt sich das Motorrad dadurch „wach“ an: Überholmanöver, Beschleunigungsphasen aus Kurven oder einfach das zügige Herausbeschleunigen wirken deutlich intensiver. Gleichzeitig ist das Motorrad so abgestimmt, dass die Leistung nicht nur da ist, sondern auch kontrollierbar bleibt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Kawasaki KLE 500 SE: souverän statt nervös
Die KLE 500 SE vermittelt ein Handling, das auf Ruhe und Alltagssicherheit setzt. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass sich das Motorrad auch auf weniger perfekten Straßen gut kontrollieren lässt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, sondern auch aus wechselnden Belägen, ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil. Die KLE wirkt dabei eher „leicht zu fahren“, ohne dass das Fahrgefühl komplett beliebig wird.
Triumph Speed Triple 1200 RR: präzise und sportlich geführt
Die Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf sportliche Linienführung ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich in Kurven direkter an und gibt mehr Rückmeldung. Dadurch macht das Fahren auf kurvigen Strecken mehr Spaß, weil das Motorrad das Tempo und die Fahrabsicht klar unterstützt. Allerdings ist genau diese Ausrichtung auch der Punkt, an dem sich die Unterschiede zeigen: Wer eher entspannt unterwegs ist oder häufig im Stadtverkehr fährt, kann den sportlichen Charakter als „präsenter“ erleben.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet Bremsverhalten, das sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders dann angenehm, wenn häufig moderat gebremst wird oder wenn die Situation im Verkehr schnell wechselt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliches Bremsen und hohe Verzögerungsreserven. Das Bremsgefühl wirkt dadurch „sportlicher“ und vermittelt mehr Druck auf der Bremse, wenn es darauf ankommt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv nutzt, profitiert von dieser Ausrichtung. Für ruhige Fahrstile ist das natürlich nicht falsch – aber die KLE bleibt in solchen Situationen oft die entspanntere Wahl.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
KLE 500 SE: moderne Basics für den Alltag
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt auf Elektronik, die vor allem den Alltag erleichtert. Das Motorrad wirkt dadurch berechenbar und unterstützt Fahrmanöver, ohne den Fahrer ständig „zu beeinflussen“. Gerade wenn unterschiedliche Wetterbedingungen oder wechselnde Streckenprofile vorkommen, ist diese Art von Unterstützung ein Plus.
Speed Triple 1200 RR: mehr Kontrolle bei sportlicher Fahrt
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht einen Schritt weiter und bietet Elektronik, die besonders bei dynamischer Fahrweise hilft. Das Motorrad bleibt dadurch auch dann kontrollierbar, wenn das Tempo höher ist oder wenn die Fahrmanöver sportlicher ausfallen. Die Unterstützung ist nicht nur „nice to have“, sondern kann das Fahrgefühl deutlich verbessern, weil sie Sicherheit und Performance zusammenbringt.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Sicht und Nutzbarkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleinigkeiten: Sitzposition, Übersicht, Handlichkeit und das Gefühl, wie „leicht“ sich das Motorrad bewegt. Die Kawasaki KLE 500 SE punktet hier mit einem unkomplizierten Gesamtpaket. Sie wirkt so, als wäre sie für viele Situationen gemacht – vom Feierabend-Trip bis zur längeren Tour.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch ebenfalls alltagstauglich, aber klar mit sportlicherem Anspruch. Wer häufig dynamisch fährt oder Kurven liebt, wird die Ausrichtung schnell schätzen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, kann die sportlichere Haltung und den „Performance-Fokus“ als weniger passend empfinden.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki KLE 500 SE – Stärken
- Alltagstauglicher Charakter: lässt sich unkompliziert bewegen und bleibt auch bei wechselnden Streckenprofilen angenehm.
- Gut dosierbares Fahrgefühl: unterstützt entspannte Fahrstile und macht das Motorrad leicht zugänglich.
- Vielseitigkeit: eignet sich für unterschiedliche Einsatzzwecke, ohne sich auf eine einzige Fahrart festzulegen.
Kawasaki KLE 500 SE – Schwächen
- Weniger sportlicher Fokus: wer maximale Dynamik sucht, wird bei der Speed Triple schneller „mehr“ erwarten.
- Begrenzte Reserven im Vergleich zu einem leistungsstärkeren Sport-Roadster – vor allem, wenn es um sehr zügige Fahrten geht.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Sportliche Performance: spürbar kräftige Beschleunigung und ein lebendiges Fahrgefühl.
- Präzises Handling: unterstützt dynamische Linien und macht Kurvenfahren besonders attraktiv.
- Elektronik für Kontrolle: hilft dabei, die Leistung auch bei anspruchsvoller Fahrweise sicher zu nutzen.
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Anspruchsvoller im Charakter: wer vor allem entspannt oder viel im Stadtverkehr fährt, kann den Performance-Fokus als „zu präsent“ empfinden.
- Mehr Motorrad als nötig für Fahrprofile, die vor allem Komfort und unkomplizierte Nutzung in den Vordergrund stellen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Kawasaki KLE 500 SE: die passende Wahl für vielseitige Nutzung
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht anstrengend wird. Wer Wert auf ein leicht zugängliches Fahrgefühl legt, gerne flexibel unterwegs ist und nicht ständig das Maximum aus dem Motorrad holen muss, findet hier eine stimmige Lösung. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger, die ein solides, gutmütiges Gesamtpaket bevorzugen, ist die KLE eine sehr nachvollziehbare Option.
Triumph Speed Triple 1200 RR: die Wahl für sportliche Fahrer
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt am besten zu Fahrern, die sportliche Dynamik suchen und das Motorrad aktiv einsetzen möchten. Wer Kurven liebt, gerne zügig fährt und dabei von präzisem Handling sowie leistungsstarker Unterstützung durch Elektronik profitieren will, wird mit der Speed Triple deutlich mehr „Biss“ erleben. Auch wenn längere Strecken anstehen, ist das Motorrad darauf ausgelegt, Fahrspaß und Kontrolle zu verbinden.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, unkompliziertes Motorrad im Vordergrund steht: angenehm im Alltag, gut dosierbar und ideal für unterschiedliche Strecken – ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss. Die Triumph Speed Triple 1200 RR gewinnt dagegen dort, wo Performance und sportliche Präzision zählen: mehr Reserven, lebendigeres Fahrgefühl, präziseres Handling und Elektronik, die dynamische Fahrweise unterstützt. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem entspannt und flexibel begleitet, fährt mit der KLE stimmig. Wer dagegen Kurven und Tempo als Hauptargument sieht und ein Motorrad möchte, das spürbar mehr liefert, trifft mit der Speed Triple die richtige Entscheidung.