UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
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Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm
Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km
Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

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Kawasaki KLE 500 SE vs. Yamaha MT-10: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki KLE 500 SE und die Yamaha MT-10, wird der Vergleich besonders spannend. Die KLE 500 SE steht für ein eher entspanntes, alltagstaugliches Konzept mit Reiseenduro-Charakter. Die MT-10 dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das auf Dynamik, Agilität und starke Performance ausgelegt ist. Beide Bikes können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Grenzen werden sichtbar und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Grundidee und Charakter: Reiseenduro vs. sportliches Naked-Bike

Kawasaki KLE 500 SE: pragmatisch, tourentauglich, unkompliziert

Die Kawasaki KLE 500 SE ist als Reiseenduro gedacht, die sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach funktioniert. Der Fokus liegt auf einem gutmütigen Fahrgefühl, einer Sitzposition, die für längere Strecken angenehm sein kann, und einem Konzept, das auch abseits der reinen Asphalt-Show Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag nicht ständig „anfühlen muss“, sondern verlässlich mitzieht, findet hier eine stimmige Basis.

Yamaha MT-10: direkt, kraftvoll, auf Tempo und Kontrolle ausgelegt

Die Yamaha MT-10 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist ein Naked-Bike, das auf der Straße besonders lebendig wirkt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, zügig zu beschleunigen, schnell auf Gasbefehle zu reagieren und dabei ein sportliches Gesamtpaket zu liefern. Gerade auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise zeigt die MT-10, warum sie in der Kategorie der leistungsstarken Naked-Bikes so beliebt ist.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich zwischen KLE 500 SE und MT-10 ist der größte Unterschied nicht nur die Motorgröße, sondern das Fahrgefühl. Die KLE 500 SE wirkt eher wie ein Motorrad, das man „mitnimmt“: gleichmäßiges Vorankommen, gut dosierbare Leistung und ein Charakter, der auch bei moderatem Tempo entspannt bleibt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken abwechslungsreich sind oder wenn nicht jede Ausfahrt auf maximale Dynamik ausgelegt ist.

Die MT-10 spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht die starke Beschleunigung im Vordergrund, und das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise. Wer gerne zügig fährt, Überholvorgänge dynamisch plant oder einfach das Gefühl von Reserve mag, bekommt bei der MT-10 deutlich mehr „Punch“. Gleichzeitig bedeutet das: Die MT-10 fordert mehr Aufmerksamkeit im Umgang mit dem Gas, vor allem in Situationen, in denen die Straße wenig Grip bietet oder wenn man aus dem Stadtverkehr heraus in schnelleres Tempo wechselt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

KLE 500 SE: souveränes Handling für gemischte Strecken

Die Kawasaki KLE 500 SE ist darauf ausgelegt, auch auf nicht ganz perfekten Straßen ein gutes Gefühl zu vermitteln. Das Fahrwerk wirkt eher auf Stabilität und Alltagstauglichkeit abgestimmt. In Kurven fährt die KLE 500 SE ruhig und berechenbar, was gerade dann hilft, wenn die Strecke unruhig ist oder wenn man nicht ständig „sportlich“ unterwegs sein möchte. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein wichtiger Punkt: Ein Motorrad, das sich nicht ständig in den Vordergrund drängt, macht längere Touren oft entspannter.

MT-10: präzise Rückmeldung und sportliche Linienführung

Die Yamaha MT-10 ist deutlich stärker auf sportliche Fahrdynamik ausgelegt. Das Handling wirkt direkter, die Rückmeldung aus dem Fahrwerk ist klarer und die Maschine lässt sich spürbar zügig in die gewünschte Linie bringen. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt die MT-10 ihre Stärke: Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“, statt es nur zu genießen. Das ist ein Plus für Fahrer, die Kurven aktiv anfahren und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß sehen.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempo

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die KLE 500 SE setzt eher auf kontrollierte, alltagstaugliche Bremsperformance. Das reicht in der Regel für entspanntes Fahren und Touren völlig aus, solange man die Fahrweise an die Situation anpasst. Bei sehr sportlicher Gangart kann die KLE 500 SE jedoch weniger „Sport-Feeling“ liefern als ein leistungsorientiertes Naked-Bike.

Die MT-10 ist hier klar im Vorteil, wenn es um das Zusammenspiel aus Tempo, Beschleunigung und Bremsreserven geht. Das Motorrad vermittelt mehr Vertrauen, wenn es zügig wird, und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Wer gerne schnell unterwegs ist und das Motorrad auch bei sportlichen Manövern stabil erleben möchte, wird die MT-10 als deutlich passender empfinden.

Komfort und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?

Komfort ist bei beiden Bikes ein wichtiges Thema – aber auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken angenehm sein kann. Die Sitzposition und die Auslegung zielen eher auf „Tour statt Attacke“. Das macht sie interessant für Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Mittelpunkt steht, sondern die Gesamtstrecke.

Die Yamaha MT-10 ist ergonomisch sportlicher. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut anfühlen, aber es ist auch wahrscheinlicher, dass man bei langen Autobahnabschnitten oder sehr langen Tagen öfter die Position wechselt. Dafür bietet die MT-10 im Alltag oft ein lebendiges Fahrgefühl, das viele Fahrer als „wach“ und motivierend erleben.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „einfach losfahren“

Im Alltag zählt vor allem, wie unkompliziert ein Motorrad im täglichen Rhythmus bleibt. Die KLE 500 SE punktet hier mit ihrem eher ruhigen Charakter. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen man nicht ständig am Limit fahren möchte: kurze Strecken, Landstraße, gelegentliche Ausflüge – das Motorrad macht dabei meist eine gute Figur. Außerdem passt das Konzept zu Fahrern, die ein vielseitiges Bike suchen, das nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke gedacht ist.

Die MT-10 ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit sportlichem Anspruch. In der Stadt kann die starke Performance zwar Spaß machen, gleichzeitig ist sie aber auch ein Grund, defensiver zu fahren, wenn Verkehr und Bedingungen unruhig sind. Wer Pendeln mit Fahrspaß verbindet und gerne die Dynamik nutzt, wird die MT-10 als attraktiv erleben. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, könnte die KLE 500 SE als „stressfreier“ empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki KLE 500 SE

  • Entspanntes Fahrgefühl: gutmütig und alltagstauglich.
  • Tourenorientierung: Komfort und Ruhe im Konzept.
  • Vielseitigkeit: passt zu gemischten Strecken und nicht nur zu einer Fahrart.

Schwächen der Kawasaki KLE 500 SE

  • Weniger sportliche Reserven bei sehr dynamischer Fahrweise.
  • Begrenztere Performance im Vergleich zu einem leistungsstarken Naked-Bike wie der MT-10.

Stärken der Yamaha MT-10

  • Starke Dynamik: spürbarer Vortrieb und sportliches Ansprechverhalten.
  • Direktes Handling: macht Kurvenfahren besonders attraktiv.
  • Mehr Vertrauen bei Tempo: unterstützt eine zügige Fahrweise.

Schwächen der Yamaha MT-10

  • Sportlicheres Setup: kann bei sehr langen Strecken je nach Fahrstil weniger entspannend wirken.
  • Mehr Anspruch im Umgang mit Leistung und Bedingungen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen Kawasaki KLE 500 SE und Yamaha MT-10 hängt stark davon ab, welche Art von Motorradspaß gesucht wird. Die KLE 500 SE ist besonders interessant für Fahrer, die ein vielseitiges Bike möchten, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren eine ruhige, verlässliche Begleitung bietet. Sie eignet sich gut für Menschen, die nicht ständig „auf Kante“ fahren wollen, sondern lieber gleichmäßig unterwegs sind und dabei die Strecke genießen.

Die MT-10 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße spürbar mehr Dynamik liefert. Wer gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Gefühl von Leistung und Kontrolle mag, wird mit der Yamaha MT-10 deutlich mehr bekommen. Auch für Fahrer, die ein Naked-Bike als sportliches Alltagsgerät sehen, ist die MT-10 meist die passendere Option.

Fazit:

Die Kawasaki KLE 500 SE ist die stimmige Wahl für alle, die ein unkompliziertes, tourenorientiertes Motorrad suchen: Sie wirkt ruhig, berechenbar und macht gemischte Strecken angenehm. Wer vor allem Wert auf entspanntes Vorankommen, Alltagstauglichkeit und einen Charakter legt, der nicht ständig nach sportlicher Fahrweise verlangt, findet in der KLE 500 SE einen starken Begleiter.

Die Yamaha MT-10 passt besser zu Fahrern, die Dynamik wirklich auskosten möchten: mehr Vortrieb, direkteres Handling und ein klar sportlicheres Gesamtgefühl. Gerade auf kurvigen Strecken und bei zügiger Fahrweise spielt die MT-10 ihre Stärken aus. Wer ein leistungsstarkes Naked-Bike sucht, das Tempo und Fahrspaß in den Vordergrund stellt, wird mit der MT-10 deutlich glücklicher.

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