| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.949 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
- komplette technische Ausstattung in Serie
- prächtiger Triple mit reichlich Dampf
- semi-aktives Fahrwerk
- starke Bremsen
- 30 Liter Koffer inklusive
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeiten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ von Yamaha ist ein großer Wurf. Die Maschine ist sportlich, dabei aber komplett reisetauglich. Insofern verspricht die Bezeichnung Cross-Over oder wie Yamaha sagt "Sport-Tourer" nicht zu viel: Diese Maschine kann wirklich viel und bringt jede Menge Fahrspaß mit. Wer hier Kritik sucht, den müssen wir leider vertrösten. Es gibt nichts zu kritisieren. Wer auf einfach gestrickte Maschinen steht, der ist hier allerdings falsch. Die neue Tracer 9 GT+ brennt ein Feuerwerk an Technik und innovativen Systemen ab und benötigt daher auch wenig Einarbeitungszeit bei der Bedienung.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrten. Außerdem gibt es bei Motorrad Ruser auch die anderen Tracer 9 Modelle sowie eigentlich alle Yamahas zum Probefahren. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgibiege Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser - und den guten Kaffee probieren!
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Kawasaki KLE 500 SE vs. Yamaha Tracer 9 GT Plus – Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki KLE 500 SE steht für eine zugängliche, alltagstaugliche Reiseenduro-Philosophie, während die Yamaha Tracer 9 GT Plus als sportlich ausgelegtes Touring-Bike mit deutlich mehr Premium-Anspruch und Elektronik-Fokus daherkommt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die aufgelisteten Eckdaten und darauf, wie sie sich in der Praxis bemerkbar machen.
Grundcharakter: Leicht zugänglich vs. Premium-Touring
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Die Ausrichtung ist klar auf vielseitige Nutzung ausgelegt – vom Feierabend über längere Ausfahrten bis hin zu Touren, bei denen auch mal unbefestigte Abschnitte eine Rolle spielen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist stärker auf das große Ganze ausgelegt: Touring, Komfort und eine moderne Ausstattung stehen im Vordergrund. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: Während die KLE eher „funktional und flexibel“ bleibt, setzt die Tracer 9 GT Plus auf „komfortabel und souverän“ – besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. Dynamik
Beim Vergleich der aufgelisteten Werte fällt auf, dass die Yamaha Tracer 9 GT Plus in der Tendenz stärker auf Dynamik ausgelegt ist. Das bedeutet in der Praxis: Beschleunigungsphasen wirken oft spontaner, und das Motorrad bleibt auch bei zügigem Tempo gelassen. Die Kawasaki KLE 500 SE spielt ihre Stärken eher in einem ruhigen, gutmütigen Leistungsbild aus. Sie eignet sich besonders dann, wenn gleichmäßiges Fahren, ein entspannter Rhythmus und ein unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Durchzugskraft.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die KLE punktet mit einem eher „entspannten“ Charakter und einer Motorabstimmung, die das Motorrad leicht beherrschbar macht. Die Tracer 9 GT Plus bietet dafür mehr Reserven – allerdings ist das Fahrgefühl auch stärker auf sportlichere Ansprüche getrimmt. Wer häufig Autobahn- oder Landstraßen-Tempo fährt, profitiert meist von der souveränen Leistungsentfaltung der Yamaha. Wer dagegen viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder öfter „mal eben“ eine Route spontan umplant, wird die Kawasaki als angenehmer im Alltag empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Die aufgelisteten Angaben zu Fahrwerk und Geometrie deuten darauf hin, dass die Kawasaki KLE 500 SE auf ein leichtes, handliches Handling ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig gewechselt wird – zwischen engen Straßen, wechselnden Untergründen und Situationen, in denen man das Motorrad schnell „positionieren“ möchte. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das zeigt sich besonders dann, wenn längere Strecken mit konstantem Tempo gefahren werden oder wenn Wind und Fahrbahnunebenheiten stärker ins Gewicht fallen.
Die Schwäche der KLE liegt weniger im Können als im Anspruch: Wer sehr sportlich fährt oder dauerhaft hohe Geschwindigkeiten anpeilt, merkt eher, dass die Yamaha in ihrem Touring-Setup „mehr Reserven“ mitbringt. Umgekehrt kann die Tracer 9 GT Plus im engen Alltag manchmal weniger „spielerisch“ wirken als die KLE – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil sie als Touring-Bike stärker auf Komfort und Geradeauslauf optimiert ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei Tempo
Bei den aufgelisteten Bremswerten und dem Gesamtkonzept zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf höhere Belastung ausgelegt. Das bedeutet nicht nur „mehr Bremsleistung“, sondern vor allem ein stabileres Gefühl beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Die Kawasaki KLE 500 SE bietet ebenfalls ein sicheres Setup, wirkt aber eher auf den typischen Einsatzbereich abgestimmt: Alltag, Landstraße und Touren mit moderaterem Tempo.
Stärken und Schwächen sind hier vor allem situativ: In der Stadt und auf kurvigen Strecken ist die KLE oft angenehm direkt und leicht zu dosieren. Bei längeren Abfahrten oder zügigen Etappen spielt die Yamaha ihre Stärke aus, weil das System auf mehr Reserven ausgelegt ist und das Motorrad dabei insgesamt souveräner wirkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer vs. klare Linie
Ein großer Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Elektronik-Philosophie. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt im Vergleich deutlich mehr „Assistenz- und Komfortdenken“ mit. Das zeigt sich in den aufgelisteten Elektronik-Features: Sie unterstützen beim Fahren, reduzieren Stress und machen das Motorrad besonders auf langen Strecken berechenbar. Die Kawasaki KLE 500 SE bleibt dagegen eher bei einer klaren, funktionalen Linie – sie ist nicht „weniger Motorrad“, aber die Priorität liegt stärker auf einem unkomplizierten Fahrerlebnis.
Die Stärke der Yamaha ist damit vor allem die Entlastung: Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Tagesetappe länger wird, helfen die Systeme dabei, das Motorrad leichter kontrollierbar zu machen. Die Stärke der Kawasaki liegt in der Direktheit: Wer lieber weniger „Regie“ durch Elektronik hat und ein Motorrad spüren möchte, wird die KLE oft als angenehmer empfinden.
Komfort und Ergonomie: Sitzhaltung, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beim Komfort zeigt sich ein typischer Gegensatz: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Touring-Bike gebaut, und die aufgelisteten Werte zu Windschutz und Ausstattung sprechen dafür, dass sie auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das wirkt sich besonders auf Müdigkeit aus: Weniger Winddruck und ein besserer Schutz bedeuten oft, dass man nach vielen Kilometern noch „frisch“ ankommt.
Die Kawasaki KLE 500 SE punktet dagegen mit einer eher alltagstauglichen Ergonomie. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Situationen, in denen man häufiger ab- und aufsteigen muss. Die Schwäche der KLE im Vergleich zur Yamaha liegt vor allem im Langstreckenkomfort: Wer sehr häufig Autobahn fährt oder sehr lange Etappen plant, wird die Tracer 9 GT Plus meist als entspannter erleben.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltagspraxis und Langstrecken-Feeling
Reisetauglichkeit ist mehr als nur „kann Gepäck“. Entscheidend sind die aufgelisteten Werte und das Gesamtpaket: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Touring ausgelegt – mit einem Setup, das längere Strecken komfortabel macht und das Motorrad auch bei höherem Tempo stabil hält. Dazu passt die Premium-Ausrichtung, die sich in der Ausstattung und im Elektronik-Fokus widerspiegelt.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen oft die bessere Wahl für Reisen mit mehr Flexibilität: Wer Touren plant, bei denen auch mal schlechterer Asphalt oder unbefestigte Abschnitte vorkommen, wird die KLE als pragmatisch empfinden. Die Yamaha kann das ebenfalls, aber sie fühlt sich stärker „auf der Straße“ zu Hause. Wer also eine Reiseenduro sucht, die nicht nur auf dem Papier vielseitig ist, findet in der KLE häufig den passenderen Charakter.
Wirtschaftlichkeit und Wartungsdenken: Praxis statt Theorie
Bei den aufgelisteten Angaben zu Verbrauch und Wartungsintervallen zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Alltag geeignet, aber sie sprechen unterschiedliche Fahrprofile an. Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dabei oft wie die wirtschaftlichere Wahl für regelmäßige Nutzung, vor allem wenn Strecken eher moderat gefahren werden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen eher dann im Vorteil, wenn das Motorrad als „Langstreckenwerkzeug“ genutzt wird – also viele Kilometer am Stück, häufige Touren und ein Fokus auf Komfort.
Die Schwäche der jeweiligen Seite ist dabei spiegelbildlich: Wer mit der Yamaha überwiegend kurze Strecken fährt, bezahlt den Touring-Charakter oft mit mehr „Motorrad“ als nötig. Wer dagegen mit der KLE sehr häufig hohe Geschwindigkeiten und lange Autobahnabschnitte fährt, merkt eher, dass die Yamaha für genau diese Nutzung konstruiert wurde.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrstil
Kawasaki KLE 500 SE: die vielseitige Allround-Reiseenduro
Die Kawasaki KLE 500 SE ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Touren flexibel eingesetzt werden kann. Sie eignet sich für Fahrten, bei denen Kurven, wechselnde Straßen und spontane Routen wichtiger sind als maximale Reserven. Wer ein Motorrad möchte, das leicht zu handeln ist und sich auch auf weniger perfekten Straßen wohlfühlt, trifft mit der KLE häufig die richtige Wahl.
Yamaha Tracer 9 GT Plus: das komfortorientierte Touring-Paket
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und moderne Elektronik im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, viel Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und dabei auch zügig unterwegs ist, wird die Yamaha als souveräner erleben. Besonders auf Autobahn und bei längeren Etappen zeigt die Tracer 9 GT Plus ihre Stärken deutlich.
Fazit:
Die Kawasaki KLE 500 SE ist die richtige Wahl für alle, die ein zugängliches, vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, kurvige Landstraßen und Touren, bei denen Flexibilität wichtiger ist als maximale Dynamik. Sie punktet mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einem Setup, das sich auch abseits des perfekten Asphalts gut anfühlt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus hingegen ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als Touring-Werkzeug nutzen: mehr Reserven, mehr Komfort und eine deutlich stärkere Elektronik- und Premium-Ausrichtung. Wer häufig lange Strecken fährt, bei Tempo entspannt bleiben möchte und moderne Assistenzsysteme schätzt, wird mit der Tracer 9 GT Plus glücklicher. Kurz gesagt: KLE für vielseitige Allround-Touren und Pragmatismus, Tracer 9 GT Plus für Komfort, Stabilität und Premium-Touring.