| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW G 310 GS – welcher Vergleich passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft auch ein klar anderes Konzept. Die Kawasaki Meguro S1 steht für einen modernen Retro-Look mit dem Anspruch, sich im Alltag leicht und stimmig zu bewegen. Die BMW G 310 GS dagegen ist als kompakte Reise- und Abenteuer-Variante gedacht: auf der Straße zuhause, aber mit dem Willen, auch mal abseits des Asphalts mitzumischen. Genau hier lohnt sich der Vergleich – denn beide Bikes können für Einsteiger interessant sein, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Grundidee: Retro-Charakter vs. GS-Allrounder
Die Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nach Stil und Fahrgefühl gebaut wurde. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Design, Bedienbarkeit und einem Motor, der sich eher „smooth“ als „sportlich aggressiv“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das im Stadtverkehr nicht nervt und auf kurzen sowie mittleren Strecken Spaß macht, findet hier eine klare Richtung.
Die BMW G 310 GS verfolgt dagegen eine andere Philosophie: kompakt, aufrecht, alltagstauglich und mit dem typischen GS-Gedanken. Das Bike ist so ausgelegt, dass es sich auch auf längeren Touren gut anfühlt und gleichzeitig genug Reserven für wechselnde Untergründe bietet. Wer häufig Landstraße fährt, gelegentlich Schotter oder schlechte Straßen kennt und dabei eine „funktionale“ Motorrad-Optik bevorzugt, wird die Ausrichtung schnell verstehen.
Fahrgefühl im Alltag: leicht zu handeln oder souverän aufrecht?
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie entspannt sich ein Motorrad bewegt. Die Kawasaki Meguro S1 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo häufiges Anfahren, Rangieren und zügiges Durchschlängeln gefragt sind. Das Motorrad wirkt insgesamt „handlich gedacht“: Die Sitzposition und die Art, wie sich das Bike in Bewegung setzt, unterstützen ein ruhiges, kontrolliertes Fahren. Dadurch entsteht ein angenehmes Gefühl, auch wenn die Strecke mal kurz ist oder der Verkehr dichter wird.
Die BMW G 310 GS setzt stärker auf eine aufrechte Sitzhaltung und eine Position, die den Blick nach vorn betont. Das hilft besonders auf längeren Strecken, weil der Körper weniger „in sich zusammenfällt“. Gleichzeitig fühlt sich das Motorrad dadurch auch auf unruhigerem Untergrund stabiler an. Wer also häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotterpassagen pendelt, bekommt mit der GS-Philosophie ein Motorrad, das sich dafür natürlicher anfühlt.
Motorcharakter: entspanntes Fahren vs. tourentaugliche Durchzugskraft
Beim Motor geht es im Vergleich weniger um „laut und maximal“, sondern um den Charakter. Die Meguro S1 wirkt im Alltag eher wie ein Bike, das man entspannt bewegt: gleichmäßiges Ansprechverhalten, gut dosierbar und angenehm für den Alltag. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig niedrige bis mittlere Drehzahlen genutzt werden und das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden soll.
Die BMW G 310 GS zielt stärker auf ein tourorientiertes Fahrgefühl. Sie ist darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt weiterfahren kann – etwa beim Überholen auf der Landstraße oder wenn die Strecke mal nicht perfekt ist. Dadurch entsteht ein Eindruck von Souveränität, ohne dass das Motorrad zwingend sportlich „hart“ wirken muss.
Fahrwerk und Komfort: Retro-Genuss vs. GS-Stabilität
Auch wenn beide Motorräder für den Alltag gedacht sind, unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Unebenheiten wegstecken. Die Kawasaki Meguro S1 vermittelt eher den Eindruck eines ausgewogenen, stimmigen Setups für Straße und ruhiges Tempo. Das Motorrad soll sich „rund“ anfühlen – besonders dann, wenn die Strecke flüssig ist und man nicht ständig mit Schlaglöchern oder grobem Untergrund rechnen muss.
Die BMW G 310 GS ist dagegen stärker auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein stabiles Gefühl, wenn die Straße uneben wird oder wenn man abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist. Wer also öfter auf schlechteren Straßen fährt oder gelegentlich eine Schotterstrecke einplant, profitiert von dieser Ausrichtung.
Bremsen und Sicherheit: dosierbar im Alltag
Bei beiden Modellen ist entscheidend, wie gut sich Bremsen im Alltag dosieren lassen. Die Meguro S1 wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich intuitiv kontrollieren lässt: Das Bremsgefühl passt zum entspannten Charakter, wodurch sich auch in der Stadt ein sicheres Gefühl aufbaut. Das ist besonders hilfreich, wenn häufiges Stop-and-Go den Alltag prägt.
Die BMW G 310 GS punktet zusätzlich mit einem Sicherheitsgefühl, das zur GS-typischen Nutzung passt. Gerade wenn Untergrund und Grip variieren, ist ein kontrollierbares Bremsverhalten wichtig. Die Kombination aus aufrechter Sitzposition und stabiler Fahrwerksanmutung unterstützt dabei, das Motorrad auch in anspruchsvolleren Situationen ruhig zu halten.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition entscheidet
Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft der entscheidende Faktor. Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Bike, das auf „entspanntes Vorankommen“ ausgelegt ist. Die Sitzhaltung unterstützt ein ruhiges Fahren, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Das macht sie besonders interessant für kurze Wege, Wochenendfahrten und alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht wie ein Projekt anfühlt.
Die BMW G 310 GS bietet eine Sitzposition, die eher auf Übersicht und Kontrolle ausgelegt ist. Das kann sich vor allem auf längeren Strecken auszahlen, weil der Körper weniger stark ermüdet. Zudem ist die GS-typische Ausrichtung praktisch, wenn man das Motorrad nicht nur auf der Straße nutzt, sondern auch mal „anders“ unterwegs sein möchte.
Design und Image: Stil oder Zweckmäßigkeit
Der Vergleich wäre nicht vollständig ohne den Blick auf das Design. Die Meguro S1 setzt auf Retro-Ästhetik und wirkt dadurch besonders attraktiv für alle, die ein Motorrad nicht nur fahren, sondern auch gerne anschauen. Das Bike strahlt Charakter aus und passt gut zu einer Lifestyle-orientierten Nutzung.
Die BMW G 310 GS steht dagegen für das typische GS-Image: funktional, robust gedacht und mit dem Anspruch, vielseitig zu sein. Das Design signalisiert „Allrounder“, auch wenn man nicht jeden Tag auf Tour geht. Für viele ist genau das der Grund, warum die GS so beliebt ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Retro-Charakter mit modernem Gesamtkonzept
- Entspanntes Fahrgefühl, gut für Stadt und ruhige Landstraßenfahrten
- Intuitive Bedienbarkeit und stimmige Ergonomie für den Alltag
- Stil als Pluspunkt: wirkt besonders attraktiv für Motorradfans, die Design wichtig finden
Kawasaki Meguro S1 – mögliche Schwächen
- Wenn häufig wechselnde Untergründe oder „Offroad-light“ geplant sind, wirkt die Ausrichtung weniger „GS-typisch“
- Wer ein Motorrad sucht, das sich maximal auf Abenteuer und wechselnde Strecken spezialisiert anfühlt, findet bei der GS eher die passende Richtung
BMW G 310 GS – Stärken
- Allrounder-Ansatz mit Fokus auf Tourentauglichkeit
- Aufrechte Sitzposition für gute Übersicht und weniger Ermüdung
- Stabileres Gefühl bei unruhigerem Untergrund
- Praktisches Konzept: passt zu Straße, Landstraße und gelegentlichen Schotterabschnitten
BMW G 310 GS – mögliche Schwächen
- Wer vor allem ein besonders „retro“ wirkendes Motorrad sucht, findet bei der GS eher Zweckmäßigkeit als Stilfokus
- Für rein städtische Kurzstrecken kann die GS-Ausrichtung weniger „romantisch“ wirken als die Meguro-Philosophie
Welche Wahl macht Sinn? – Einsatzprofil statt Bauchgefühl
Der Vergleich wird am Ende leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, entspannten Fahrten und dem Wunsch nach einem Motorrad mit Charakter besteht. Sie ist dann eine stimmige Wahl, weil sie sich nicht aufdrängt, sondern angenehm begleitet.
Die BMW G 310 GS ist die bessere Option, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn die Route nicht immer perfekt ist. Wer gerne flexibel plant und auch mal abseits des Asphalts unterwegs sein möchte, bekommt mit der GS-Ausrichtung ein Motorrad, das dafür gemacht wirkt.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die Wahl für alle, die ein Motorrad mit starkem Retro-Charakter suchen und vor allem im Alltag sowie auf entspannten Strecken unterwegs sind. Das Fahrgefühl wirkt stimmig und leicht zu kontrollieren, wodurch sie besonders für kurze Wege, Stadtfahrten und genussvolle Landstraßenabschnitte überzeugt. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht „ablenkt“, sondern einfach Spaß macht – optisch wie fahrerisch.
Die BMW G 310 GS empfiehlt sich, wenn ein kompakter Allrounder gefragt ist, der auch auf längeren Touren und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die aufrechte Sitzposition und das stabilere Gesamtgefühl unterstützen eine vielseitige Nutzung, inklusive gelegentlicher Schotter- oder schlechterer Straßenabschnitte. Wer Flexibilität sucht und das Motorrad nicht nur auf perfektem Asphalt bewegen möchte, trifft mit der GS eher die richtige Wahl.