| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW G 650 GS – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, ist das oft ein gutes Zeichen: Man kann sehr klar erkennen, wofür die jeweilige Maschine gemacht ist. Der Kawasaki Meguro S1 steht für einen modernen Retro-Charakter mit Fokus auf Fahrspaß im Alltag. Die BMW G 650 GS dagegen ist als pragmatische Reiseenduro bekannt und zielt auf Vielseitigkeit ab – vom Pendeln bis zu Touren, bei denen auch mal unwegsameres Terrain eine Rolle spielt. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich beide Konzepte im Alltag anfühlen, wo sie ihre Stärken ausspielen und welche Kompromisse man typischerweise in Kauf nimmt.
Design und Charakter: Retro-Statement vs. Reiseenduro-Logik
Kawasaki Meguro S1: Retro mit moderner Handschrift
Der Meguro S1 wirkt wie ein bewusstes Designbekenntnis. Die Linienführung, die Anmutung der Details und die insgesamt stimmige Optik machen ihn besonders attraktiv, wenn das Motorrad auch visuell ein Stück Identität sein soll. Das Konzept ist dabei nicht nur „schön“, sondern unterstützt häufig auch das Fahrgefühl: Die Maschine wirkt kompakt und vermittelt das Gefühl, dass sie für kurze Wege genauso gedacht ist wie für entspannte Ausfahrten.
BMW G 650 GS: Zweckmäßig, aber sympathisch
Die BMW G 650 GS ist weniger auf Show als auf Funktion getrimmt. Das Design ist klar auf Alltag, Touren und „einfach losfahren“ ausgelegt. Typisch ist die Enduro-Logik: aufrechte Sitzposition, eine gewisse Robustheit im Gesamteindruck und die Bereitschaft, auch außerhalb der perfekten Asphaltstraße nicht sofort klein beizugeben. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässliches Werkzeug anfühlt, findet hier schnell eine passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude im Alltag vs. entspannte Tourenarbeit
Meguro S1: lebendig und direkt
Der Kawasaki Meguro S1 spielt seine Stärken vor allem dort aus, wo man häufig „zwischen den Ampeln“ unterwegs ist: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen und ein insgesamt spontanes Ansprechverhalten. Das Motorrad wirkt dadurch oft besonders leicht zu dosieren. Gerade im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen kann das den Unterschied machen, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern das Tempo passend unterstützt.
G 650 GS: gleichmäßig und tourentauglich
Die BMW G 650 GS ist eher die Maschine für gleichmäßiges Vorankommen. Das Fahrgefühl ist häufig ruhiger und „berechenbarer“, was auf längeren Strecken angenehm ist. Gerade wenn die Tour nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, wechselnden Straßenbelägen oder längeren Transferstrecken, wirkt die GS-Philosophie oft im Vorteil: Man kommt entspannt voran, ohne dass ständig das Gefühl entsteht, man müsse das Motorrad permanent „arbeiten“.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Übersicht
Meguro S1: kompakt, nah am Fahrer
Der Meguro S1 vermittelt häufig ein sehr unmittelbares Fahrgefühl. Die Ergonomie ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad im Alltag gut kontrollieren kann. Das Handling wirkt oft agil, was besonders in der Stadt und auf Landstraßen mit wechselnden Situationen Spaß macht. Gleichzeitig ist das Konzept eher auf „Fahren“ als auf „Abenteuer“ im klassischen Sinn ausgerichtet.
G 650 GS: aufrecht, komfortorientiert
Die BMW G 650 GS setzt auf eine aufrechtere Sitzhaltung und eine Position, die den Rücken entlasten kann – vor allem auf längeren Strecken. Das Handling ist dabei nicht „schwer“, sondern eher souverän. Wer häufig unterwegs ist, bei dem zählt oft die Kombination aus Übersicht, entspannter Haltung und einem Fahrwerk, das Unebenheiten nicht unnötig dramatisiert. In der Praxis ist das ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.
Fahrwerk und Reifen-/Straßenkontakt: Kurvengefühl vs. Geländetoleranz
Meguro S1: sportlich genug für den Alltag
Beim Meguro S1 steht das Kurvengefühl im Vordergrund. Das Motorrad unterstützt zügiges Fahren auf der Landstraße, ohne dabei den Komfort komplett zu opfern. In Kombination mit dem eher „urbanen“ Charakter entsteht ein stimmiges Gesamtpaket: Man kann flott unterwegs sein, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
G 650 GS: Komfort und Robustheit
Die BMW G 650 GS ist in der Regel darauf ausgelegt, auch mit schlechterem Untergrund klarzukommen. Das Fahrwerk und die Geometrie sind so gewählt, dass man Unebenheiten besser wegstecken kann und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Für viele ist das genau der Punkt: Nicht jeder fährt ständig Offroad, aber wenn die Straße plötzlich schlechter wird oder ein Schotterstück auf dem Weg liegt, ist die GS-Logik ein Sicherheitsgefühl.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Meguro S1: Fokus auf Stil und unkomplizierte Nutzung
Der Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es sich „richtig“ anfühlt. Die Ausstattung ist typischerweise so gewählt, dass das Motorrad nicht überladen wirkt, sondern die Bedienung im Alltag leicht bleibt. Wer Wert auf eine stimmige Optik legt und ein Motorrad sucht, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt, findet hier oft die passende Mischung.
G 650 GS: Touren- und Nutzwert im Vordergrund
Die BMW G 650 GS ist stärker auf praktische Einsatzszenarien ausgelegt. Dazu gehören häufig auch Aspekte wie Schutz vor Wind und Wetter, die Möglichkeit, das Motorrad für längere Strecken sinnvoll zu nutzen, und ein Gesamtpaket, das sich für Touren besonders gut eignet. Wer regelmäßig weitere Strecken fährt oder das Motorrad auch für „mehr als nur Asphalt“ nutzen möchte, bekommt bei der GS-Philosophie meist die bessere Ausgangslage.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken des Kawasaki Meguro S1
- Retro-Charakter mit stimmigem Design, das im Alltag auffällt.
- Agiles Handling und ein unmittelbares Fahrgefühl, das besonders auf kurzen Strecken Spaß macht.
- Alltagsorientierung: leicht zu nutzen, ohne dass man ständig „planen“ muss.
Schwächen bzw. Grenzen des Kawasaki Meguro S1
- Wenn der Fokus stark auf Reiseenduro und viel Komfort auf langen Strecken liegt, kann die Ausrichtung weniger „tourenlastig“ wirken.
- Für häufige Fahrten auf sehr unebenem Untergrund ist die GS-Philosophie meist im Vorteil.
Stärken der BMW G 650 GS
- Vielseitigkeit: Alltag, Landstraße und auch mal schlechterer Untergrund.
- Entspanntes Tourenfahrgefühl durch eine eher ruhige, berechenbare Art.
- Aufrechte Ergonomie und ein Gesamtpaket, das auf längere Strecken ausgelegt ist.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW G 650 GS
- Wer vor allem ein Retro-Statement sucht, findet beim GS-Konzept weniger „Design-Fokus“.
- Je nach Fahrstil kann das eher souveräne Setup weniger „sportlich-direkt“ wirken als beim Meguro S1.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Meguro S1: die bessere Wahl für Stil und Kurzweil
Der Kawasaki Meguro S1 ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: kurze Strecken, spontane Ausfahrten, Landstraßen mit Kurven und ein Fahrgefühl, das sich leicht anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch optisch und emotional Spaß macht, trifft mit dem Meguro S1 häufig eine sehr gute Entscheidung.
BMW G 650 GS: die bessere Wahl für Touren und Vielseitigkeit
Die BMW G 650 GS ist die sinnvollere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird oder wenn Touren auch mal über wechselnde Straßenbedingungen führen. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – egal ob Asphalt, Transferstrecke oder ein unerwartetes Stück Schotter – bekommt mit der GS-Philosophie meist die passendere Basis.
Fazit:
Der Kawasaki Meguro S1 punktet vor allem mit seinem Retro-Charakter und einem unmittelbaren, alltagstauglichen Fahrgefühl. Wer gern spontan fährt, das Motorrad auch optisch als Statement sieht und vor allem auf Landstraße sowie in der Stadt unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW G 650 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit und Tourenkomfort im Vordergrund stehen: eine eher ruhige, berechenbare Art zu fahren, eine aufrechte Ergonomie und die Bereitschaft, auch mit wechselnden Bedingungen klarzukommen. Kurz gesagt: Meguro S1 für Stil, Leichtigkeit und Kurzweil – G 650 GS für Touren, Robustheit und ein Motorrad, das auf mehr Einsatzszenarien vorbereitet ist.