| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Kawasaki Meguro S1 vs. BMW R 1150 GS Adventure: Vergleich für Straße, Alltag und Reise
Wer zwischen Kawasaki Meguro S1 und BMW R 1150 GS Adventure schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Kawasaki Meguro S1 steht für einen klaren Retro-Charakter, eine eher unkomplizierte Handhabung und ein Fahrgefühl, das auf Stil und unmittelbare Rückmeldung setzt. Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen ist die klassische Reiseenduro: gebaut für weite Strecken, mit Fokus auf Stabilität, Reichweite und souveräne Langstrecken-Performance.
Im Folgenden werden die typischen Unterschiede beider Modelle miteinander abgeglichen – ohne Zahlenlisten, aber mit Blick auf das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrkomfort, Ergonomie, Alltagstauglichkeit, sowie die Frage, wie gut sich die jeweiligen Stärken in der Praxis ausspielen.
Grundcharakter: Retro-Feeling vs. Reiseenduro
Kawasaki Meguro S1 – kompakt, direkt, stilbewusst
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert ist. Der Auftritt ist klar retro, die Linien sind stimmig und das Bike macht optisch sofort Lust auf die nächste Ausfahrt. In der Praxis zeigt sich dieser Ansatz auch beim Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt handlich, reagiert spürbar und vermittelt ein eher „nahes“ Fahrerlebnis. Gerade auf kürzeren Strecken oder in der Stadt ist das ein Vorteil, weil das Motorrad nicht nach „großer Maschine“ verlangt, sondern nach Spaß und Kontrolle.
BMW R 1150 GS Adventure – groß, stabil, tourentauglich
Die BMW R 1150 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man mit dem Begriff „Reise“ verbindet. Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch dann noch souverän zu bleiben, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind. Das Adventure-Konzept zielt auf Komfort, Stabilität und eine gewisse Gelassenheit im Fahrverhalten. Wer häufig unterwegs ist, weiß solche Eigenschaften zu schätzen: weniger Stress, mehr Rhythmus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Meguro S1: spürbare Direktheit statt „Druck von oben“
Die Kawasaki Meguro S1 setzt auf einen Motorcharakter, der eher aus dem Zusammenspiel von Drehmomentverlauf und unmittelbarer Rückmeldung lebt. Das bedeutet: Statt sich auf maximale Reserven zu verlassen, fährt man hier oft „im richtigen Bereich“ – und genau das macht den Reiz aus. Auf Landstraßen und bei flottem Landstraßen-Tempo wirkt das Motorrad dadurch sehr stimmig. In Situationen, in denen ein Motorrad besonders souverän „durchzieht“, kann die Meguro S1 weniger wie eine große Reise-Maschine wirken – dafür aber wie ein Motorrad, das man bewusst fährt.
R 1150 GS Adventure: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, entspanntes Beschleunigen und konstante Fahrbarkeit geht. Der Boxermotor und das Gesamtpaket sorgen für ein Fahrgefühl, das auf Langstrecke ausgelegt ist: Man kann häufiger „ruhig“ fahren, ohne ständig nach dem nächsten Gang oder dem nächsten Drehzahlfenster zu suchen. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten, bei Überlandfahrten und auf Touren mit Gepäck ein Vorteil.
Ergonomie und Fahrkomfort: Sitzposition, Kontrolle und Müdigkeitsfaktor
Meguro S1: sportlich-nah, aber alltagstauglich
Die Kawasaki Meguro S1 bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und unmittelbares Feedback ausgelegt ist. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad „mitfährt“ und man sich schnell wohlfühlt. Für lange Touren gilt: Wer gerne in Bewegung bleibt und nicht zu sehr auf maximalen Windschutz oder Reise-Polster setzt, wird die Meguro S1 als angenehm empfinden. Wer dagegen lange Stunden auf dem Motorrad verbringt, wird bei der großen Reiseenduro eher die komfortorientierten Vorteile spüren.
R 1150 GS Adventure: Komfortorientierung für lange Tage
Die BMW R 1150 GS Adventure ist in der Ergonomie klar auf Touren ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten zählt, wie gut sich das Motorrad „tragen“ lässt: Stabilität, Ruhe im Fahrwerk und eine Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Die Adventure-Variante ist zudem dafür bekannt, dass sie mit Gepäck und längeren Etappen gut harmoniert. Das macht sie besonders interessant für Menschen, die nicht nur am Wochenende fahren, sondern regelmäßig auf Reisen gehen.
Handling: Wendigkeit im Alltag vs. Stabilität auf Strecke
Meguro S1: leicht zu bewegen, macht Spaß im Stadtverkehr
Im Vergleich zeigt die Kawasaki Meguro S1 vor allem im Alltag ihre Stärke: Das Motorrad wirkt leichter zu handeln, lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt ein Gefühl von „einfach machen“. Auf kurvigen Strecken kann das besonders Freude bringen, weil man das Bike schnell in den gewünschten Rhythmus bekommt. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer viel mit hoher Zuladung oder sehr langen Autobahnphasen plant, wird bei der großen Reiseenduro mehr Reserven für den Reisealltag erwarten.
R 1150 GS Adventure: stabil, berechenbar, souverän
Die BMW R 1150 GS Adventure ist weniger auf „leichtfüßig“ getrimmt, sondern auf „sicher und stabil“. Auf schnellen Strecken und bei wechselnden Bedingungen fühlt sich das Motorrad wie ein fester Rahmen an. Gerade wenn Wind, Fahrbahnunebenheiten oder längere Etappen dazukommen, spielt die Stabilität ihre Vorteile aus. In engen Passagen oder bei sehr langsamen Manövern kann das Handling schwerer wirken als bei der Meguro S1 – dafür ist das Motorrad auf Strecke oft deutlich entspannter.
Alltagstauglichkeit und Nutzungsszenarien
Meguro S1: ideal für Stadt, Landstraße und „einfach raus“
Die Kawasaki Meguro S1 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Der Retro-Charakter sorgt für Identifikation, und das Fahrgefühl macht Lust auf spontane Touren. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern auf Landstraßen unterwegs ist und das Motorrad nicht als reines Reisegerät betrachtet, findet hier eine stimmige Wahl.
R 1150 GS Adventure: ideal für Reisen, längere Etappen und Gepäck
Die BMW R 1150 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Fahrten genutzt wird – besonders dann, wenn Gepäck, unterschiedliche Straßenverhältnisse und längere Tagesetappen dazugehören. Die Adventure-Philosophie zielt darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert und komfortabel fahren kann. Wer also ein Motorrad sucht, das „für alles“ taugt, wird bei der GS eher das passende Gesamtpaket finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Meguro S1
- Retro-Charme und unmittelbares Fahrgefühl: Das Motorrad wirkt stimmig und macht schnell Spaß.
- Handlichkeit im Alltag: Besonders in urbanen Situationen und auf kurvigen Landstraßen.
- Fahrerorientierter Charakter: Man fährt oft bewusst im passenden Bereich und erlebt das Motorrad direkt.
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Meguro S1
- Weniger „Reise-Ruhe“ als die große Adventure: Wer maximale Langstrecken-Souveränität sucht, wird die BMW eher bevorzugen.
- Anspruch an Fahrstil: Der Fahrspaß entsteht stärker durch aktives Fahren als durch „einfach durchziehen“.
Stärken der BMW R 1150 GS Adventure
- Reise- und Langstreckenkomfort: Das Motorrad ist auf lange Etappen ausgelegt.
- Stabilität und Gelassenheit: Besonders bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen.
- Gepäck- und Tourenorientierung: Das Gesamtpaket passt gut zu längeren Reisen.
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1150 GS Adventure
- Weniger leichtfüßig im engen Alltag: In sehr langsamen oder engen Situationen kann die Größe spürbar sein.
- Charakter weniger „kurz & spontan“: Die GS fühlt sich besonders dann richtig an, wenn es Richtung Strecke geht.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Die Kawasaki Meguro S1 ist stärker auf Stil, Nähe zum Fahrer und Alltagstauglichkeit ausgerichtet. Die BMW R 1150 GS Adventure ist stärker auf Reise, Komfort und Stabilität ausgelegt.
Für wen ist die Kawasaki Meguro S1 die bessere Wahl?
Die Meguro S1 passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Landstraßen und kurvige Abschnitte im Fokus stehen und wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „bereit“ ist und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, findet hier eine stimmige Option.
Für wen ist die BMW R 1150 GS Adventure die bessere Wahl?
Die R 1150 GS Adventure ist ideal, wenn längere Touren, entspanntes Cruisen und ein Motorrad mit Reise-Genen im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, wird die Stärken der GS besonders deutlich merken.
Fazit:
Die Kawasaki Meguro S1 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer Retro-Identität suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Landstraßen ein direktes, spaßorientiertes Fahrgefühl vermittelt. Sie punktet vor allem dort, wo kurze bis mittlere Strecken, spontane Ausfahrten und ein nahes Fahrerlebnis zählen. Die BMW R 1150 GS Adventure gewinnt den Vergleich, wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und Stabilität liegt: für Reisen, lange Etappen und Fahrten mit Gepäck ist sie die rundere Option. Wer häufig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt, findet in der GS die passendere Basis. Kurz gesagt: Meguro S1 für Stil und Alltag – GS Adventure für Touren und Reise-Ruhe.